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Hebräer 3

Israel wird hier als Beispiel genommen. Weil sie sich gegen Gott auflehnten und ihm nicht vertrauten, mussten sie 40 Jahre in der Wüste umherlaufen und haben trotzdem immer wieder Beweise seiner Macht verlangt.

12 Achtet deshalb darauf, liebe Brüder und Schwestern, dass ihr euch nicht ebenso durch eure Widerspenstigkeit zum Unglauben verleiten lasst und euch – wie eure Vorfahren – von dem lebendigen Gott abwendet.
13 Ermahnt und ermutigt einander Tag für Tag, solange jenes »Heute« gilt und Gott zu euch redet. Nur so entgeht ihr der Gefahr, euch vor ihm zu verschließen, weil euch die Sünde betrogen hat.
14 Denn nur wenn wir wirklich bis zuletzt an der Zuversicht festhalten, die der Glaube uns schenkt, gehören wir zu Christus.

Hebräer 3, Verse 12-14

Am Ende wird sich wirklich zeigen, wer zu Jesus Christus gehört. Nämlich, die, die bis zuletzt an der Zuversicht festhalten. An der Zuversicht, die der Glaube uns schenkt. Wir glauben das, was wir jeden Tag sehen und hören. Anders wäre die heutige Situation auch nicht zu erklären. Deswegen ist es nicht egal, was Du Dir anschaust, was Du Dir anhörst. Füll Dich mit der Wahrheit und sie wird Dich freimachen, füll Dich mit Lüge (Medien: Fernsehen, Zeitungen, …) und sie wird Dich versklaven. Je mehr Du der Lüge glaubst, desto verschlossener bist Du der Wahrheit gegenüber.

Das alles zeigt uns ganz klar: Sie konnten ihr Ziel, das von Gott verheißene Land, nicht erreichen, weil sie Gott nicht vertrauen wollten.

Hebräer 3, Vers 19

Der letzte Vers unterstreicht es nochmal: Du musst Gott vertrauen wollen. Willst Du der Botschaft glauben, die Jesus Christus auf die Erde gebracht hat und die sich in ihm erfüllt? Willst Du der besten Nachricht, die mit massenhaften Beweisen untermauert ist, vertrauen oder kannst Du es einfach nicht glauben, weil es zu schön ist um wahr zu sein?

Wenn Du es noch nicht kannst, beschäftige Dich mit IHM, der das Leben ist. Mach Deine eigenen Studien. Und die Wahrheit Dich befreien!

Hebräer 2

1 Deshalb müssen wir umso mehr auf das achten, was wir gehört haben. Sonst verfehlen wir noch das Ziel!
2 Denn schon das Gesetz, das die Engel Mose überbrachten, war für alle verbindlich; und jeder, der ungehorsam war und diese Gebote Gottes übertrat, erhielt seine gerechte Strafe.
3 Wie viel weniger werden wir der Strafe entkommen, wenn wir Gottes unvergleichliches Rettungsangebot ausschlagen! Jesus Christus selbst hat es zuerst bekannt gemacht, und es wurde uns von Zeugen bestätigt, die unseren Herrn mit eigenen Ohren gehört haben.
4 Darüber hinaus hat Gott diese Botschaft beglaubigt durch Zeichen und Wunder, durch seine machtvollen Taten und durch die Gaben des Heiligen Geistes, die er nach seinem Willen austeilt.

Hebräer 2, Verse 1-4

Worauf müssen wir achten? Was darf nicht ins linke Ohr und aus dem Rechten wieder raus? Es ist Gottes unvergleichliches Rettungsangebot! Die Nachricht ist beglaubigt. Das Angebot rechtsgültig. Gott hat es bestätigt mit Zeichen und Wundern. Den Heiligen Geist kann niemand faken und seine Gaben auch nicht.

14 Die Kinder aber sind wir, Menschen aus Fleisch und Blut. Christus ist nun auch ein Mensch geworden wie wir, um durch seinen Tod dem Teufel – als dem Herrscher über den Tod – die Macht zu entreißen.
15 So hat er alle befreit, die ihr Leben lang in der Furcht vor dem Tod gefangen waren.
16 Denn Jesus ist ja nicht um die Engel besorgt. Ihm geht es um die Menschen, um die Nachkommen von Abraham.
17 Deshalb musste er uns, seinen Brüdern und Schwestern, auch in allem gleich werden. Dadurch konnte er ein barmherziger und zuverlässiger Hoherpriester für uns werden und sich selbst als Sühneopfer für unsere Sünden Gott darbringen.
18 Denn weil er selbst gelitten hat und denselben Versuchungen ausgesetzt war wie wir Menschen, kann er uns in allen Versuchungen helfen.

Hebräer 2, Verse 14-18

Hier steht es schwarz auf weiß. Er hat alle befreit, die ihr Leben lang in der Furcht vor dem Tod gefangen waren. Christen wurden immer wieder verfolgt und massenweise getötet. Auch heute gibt es weltweit Verfolgungen. Eins wird immer wieder deutlich. Christen haben keine Angst vor dem Tod. Das ist, was Menschen immer wieder erstaunen lässt, die Jesus noch nicht kennen.

Und das Geniale an Jesus, er hat die Versuchungen durchgemacht, wie wir auch. Er kennt Deine und meine Probleme, physische und psychische Belastungen. Ihm sind Deine Schwierigkeiten nicht unverständlich, so nach dem Motto:“Ja Mensch, da musst Du halt drüber stehen.“ Vielleicht benehmen wir uns manchmal so gegenüber unseren Mitmenschen. Ganz bestimmt sogar. Wo wir das Problem des Anderen nicht verstehen oder verstehen wollen. Aber Jesus weiß genau, wie real Deine Sorgen sind und jetzt das Beste: Deswegen kann er mitfühlen und uns immer und überall helfen.

Hebräer 1

4 Gott hat Christus seinen Sohn genannt und ihn damit weit über alle Engel gestellt.
5 Zu welchem Engel hat Gott wohl jemals gesagt: »Du bist mein Sohn, heute bin ich dein Vater geworden«? Und zu keinem Engel hat Gott je gesagt: »Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein.«
6 Als Gott seinen erstgeborenen Sohn in diese Welt sandte, erfüllte sich das Wort: »Alle Engel sollen ihn anbeten.«
7 Von den Engeln heißt es in der Heiligen Schrift: »Gottes Engel sind Boten, die schnell sind wie der Wind, und Diener, die den Flammen eines Feuers gleichen.«
8 Von dem Sohn aber heißt es: »Deine Herrschaft, o Gott, bleibt immer und ewig bestehen. In deinem Reich herrscht vollkommene Gerechtigkeit.
9 Denn du liebst das Recht und hasst das Unrecht. Darum hat dich dein Gott als Herrscher eingesetzt und mehr als alle anderen mit Freude beschenkt.«
10 Christus ist gemeint, wenn gesagt wird: »Am Anfang hast du, Herr, alles geschaffen. Die Erde und der Himmel, alles ist das Werk deiner Hände.
11 Sie werden vergehen, du aber bleibst. Wie alte Kleider werden sie zerfallen,
12 wie ein abgetragenes Gewand wirst du sie zur Seite legen und sie wie alte Kleidung gegen neue auswechseln. Du aber bleibst ein und derselbe, du wirst immer und ewig leben.«
13 Hat Gott jemals zu einem Engel gesagt: »Setze dich auf den Ehrenplatz an meiner rechten Seite, bis ich dir alle deine Feinde unterworfen habe und du deinen Fuß auf ihren Nacken setzt«?
14 Alle Engel sind nur Wesen aus der himmlischen Welt, die Gott dienen. Er sendet sie aus, damit sie allen helfen, denen er Rettung schenken will.

Hebräer 1, Verse 4-14

Der Schreiber des Hebräerbriefs zitiert hier eine Stelle nach der anderen, meist aus den Psalmen. Alles Zitate, die sich auf Jesus beziehen. Und damit belegt er: Jesus ist Gottes Sohn. Er ist nicht irgendein Prophet und auch kein Engel. Durch sein Wort wird das Weltall zusammengehalten. In ihm zeigt sich die göttliche Herrlichkeit des Vaters.

In der Bibel liest Du, wie Engel Menschen begegneten. Und meist fürchteten die Menschen sich. Sie fielen vor ihnen nieder. Und das sind nur Wesen, die Jesus Christus dienen. Dessen Wort so gewaltig ist, dass er aus dem Nichts erschafft. Dieser Gott lebt in mir. Ist dir bewusst, wie phänomenal groß Gott ist? Dein Glaubensleben wird davon beeinflusst. Mehr als alles andere wirkt sich Dein Gottesbild auf Dein Leben aus. Je größer und gewaltiger Gott für Dich wird, je unfassbarer und herrlicher, desto näher bist Du an der Wahrheit und desto besser für Dein Leben.