2. Johannes

7 Überall begegnen wir Menschen, die in der ganzen Welt ihre Irrlehren verbreiten. Sie behaupten, dass Jesus Christus nicht als Mensch aus Fleisch und Blut zu uns gekommen ist. Solche Leute sind Werkzeuge des größten Verführers und schlimmsten Feindes von Christus, des Antichristen.
8 Seht euch vor, dass ihr nicht verliert, was wir gemeinsam erarbeitet haben, sondern dass ihr von Gott den vollen Lohn erhaltet.
9 Wer über das hinausgeht, was Christus uns gelehrt hat, der wendet sich von Gott ab. Nur wer sich an die Lehre von Christus hält, bleibt mit dem Vater und mit dem Sohn verbunden.
10 Sollte also jemand zu euch kommen, der euch etwas anderes erzählen will, den nehmt nicht bei euch auf und grüßt ihn nicht einmal.
11 Denn wer diesen Verführern auch nur Gutes wünscht, unterstützt sie und macht sich mitschuldig an all dem Bösen, was sie anrichten.

2. Johannes 1, Verse 7-11

Hier haben wir doch den Beweis, dass wir mit Ungläubigen nichts zu tun haben sollten, oder? Absolut nicht. Es geht um Irrlehrer. Menschen, die sich zu den Christen zählen, aber fundamentale Dinge verdrehen und etwas Anderes behaupten, als das was wir in der Bibel finden. Denen dürfen wir keinen Erfolg wünschen und sie auch nicht unterstützen. Um es etwas eindrücklicher zu machen: Ein Bekannter von Dir kommt zu Dir und will ein Tunnel graben unter Deinem Haus. Keine Ahnung wieso? Und er will auf sowas wie Stützpfeiler verzichten. Wie ist Deine Reaktion?

Du gibst ihm Dein Werkzeug und wünscht ihm viel Erfolg? Hahaha. „Sag mal, hast Du noch alle Tassen im Schrank?“ So absurd dieses Beispiel ist, so absurd sind auch die Lehrer, die bestimmte Dinge aus der Bibel einfach nicht lehren bzw. falsch wiedergeben. Als Beispiel nennt Johannes, dass sie behaupten Jesus ist nicht als Mensch zu uns gekommen. Wenn Du das so stehen lässt, kannst Du die Bibel nehmen und sie in die Tonne hauen. Dann ergibt der Glaube an Jesus Christus keinen Sinn mehr. Die Grundlage, das Fundament ist weg.

Fundamentalistisch hat so einen negativen Beigeschmack. Damit werden oft Menschen bezeichnet, die engstirnig sind und kein Plan vom Leben haben. Was für ein Hinterwäldler…

Nehmen wir uns ein Beipiel an Gott. Er erschafft die Welt und lässt uns unseren eigenen Willen. Er toleriert die Menschen, in dem Sinne, dass er sie zu nichts zwingt. Er sagt uns zwar, wie wir den meisten Spaß und die größte Freude erleben und auch wie es funktioniert, dass wir alle in Frieden zusammen leben. Aber er lässt uns die Wahl, ob wir das so annehmen oder nicht.

Falsch verstandene Toleranz ist: Wir geben unserem Bekannten die Schaufel, den Bagger und sagen: Tu es. Bring mein Haus zum Einsturz.

2 Gedanken zu „2. Johannes

  1. Überzeugte Unfähigkeit

    Nein, das ist Beihilfe zur Zerstörung. In dem Fall an sich selbst! Der Mensch, der so handelt ist nicht deshalb verloren, weil er einen etwas gegeben hat, was dieser von ihm wollte, weil er diesem mit Toleranz oder Mitgefühl begegnete, sondern deshalb, weil er diesen nicht vorher auf seinen Wahrheitsgehalt und Qualität (Nächstenliebe) überprüfte.

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    1. Tobi Beitragsautor

      Beihilfe zur Zerstörung bringt es auf den Punkt. Gerade in der jetzigen Zeit wird viel mit Begriffen um sich geworfen, dessen Sinn sich ins Gegenteil verkehrt hat. Genauer hinschauen und überprüfen ist angesagt.

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