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Offenbarung 13

1 Ich sah ein Tier aus dem Meer emporsteigen. Es hatte sieben Köpfe und zehn Hörner; auf jedem Horn trug es eine Krone. Auf den Köpfen standen Namen, die Gott verlästerten.
2 Das Tier sah aus wie ein Leopard, aber es hatte die Tatzen eines Bären und den Rachen eines Löwen. Der Drache gab ihm seine ganze Macht, setzte es auf den Herrscherthron und übertrug ihm alle Befehlsgewalt.
3 An einem Kopf des Tieres sah ich eine tödliche Wunde; aber diese Wunde wurde geheilt. Alle Welt lief dem Tier voller Bewunderung nach.
4 Und die Menschen fielen vor dem Drachen nieder und beteten ihn an, weil er seine Macht dem Tier gegeben hatte. Auch das Tier beteten sie an und riefen: »Wo auf der ganzen Welt ist jemand, der sich mit ihm vergleichen kann? Wer wagt es, den Kampf mit ihm aufzunehmen?«
5 Das Tier wurde ermächtigt, große Reden zu schwingen und dabei Gott zu lästern. 42 Monate lang durfte es seinen Einfluss ausüben.

Offenbarung 13, Verse 1-5

Mit dem Meer ist das Völkermeer (alle Völker außer Israel) gemeint und somit ein Mensch, der der schlimmste Diktator Europas wird. Europa ist nämlich nichts anderes als das Römische Reich, das da war, dann nicht da war und wieder gekommen ist aus dem Abgrund bzw. der Asche des zweiten Weltkriegs.

Die Geschichte wiederholt sich. So schlimm, wie der zweite Weltkrieg auch war. Damals war der Heilige Geist noch da und die Gemeinde Jesu Christi. Wenn die Gemeinde entrückt ist und dieser Mann sich erheben wird, der seine Macht direkt vom Teufel bekommt, dann beginnt die grausamste und schrecklichste Zeit in der Weltgeschichte. Es gab und gibt viele schreckliche Diktatoren und Tyrannen. Aber der kommende Diktator von Europa wird sie alle übertreffen. Er wird sich als Gott verehren lassen und dann kommt Vers 5: 42 Monate lang durfte es seinen Einfluss ausüben. Gott ist immer noch Gott, egal wie mächtig jemand hier auf der Erde erscheint. Gott setzt immer noch die Grenzen. 3,5 Jahre, dann ist es vorbei.

Wie verblendet sind die Menschen. Sich als Gott verehren zu lassen und dabei nicht zu wissen, was morgen sein wird. Das zeigt mir wieder neu, wie wichtig es ist, aus welcher Quelle ich mir meine Informationen und mein Input hole. Lass ich mich täuschen von Gerede über vermeintlicher Wissenschaft oder schaue ich mir tatsächliche Fakten an und finde die einzig wirklich vertrauenswürdige Quelle. Ein extrem gutes Beispiel ist die heutige Situation: Medien überzeugen uns von einer grauenhaften Pandemie und sehr viele glauben es und das Ergebnis der Maßnahmen ist zig-mal schlimmer und schrecklicher als das Virus.

Je weiter sich die Menschheit von der Wahrheit enfernt und das passiert automatisch, je weiter man sich von Gott entfernt, desto dümmer werden die Menschen. Und das ist kein Angriff und auch keine Beleidigung. Das ist Fakt.

Je krasser sich die Regierenden von Gott distanzieren, desto schlimmer für die Bevölkerung. Und der Höhepunkt dieser Dummheit gipfelt in der zweiten Hälfte der letzten 7 Jahre, bevor Jesus Christus kommt und allen Mächten dieser Welt zeigen wird, was tatsächlich göttliche Macht ist.

Offenbarung 12

1 Am Himmel sah man jetzt eine gewaltige Erscheinung: eine Frau, die mit der Sonne bekleidet war und den Mond unter ihren Füßen hatte. Auf dem Kopf trug sie eine Krone aus zwölf Sternen.
2 Sie war hochschwanger und schrie unter den Geburtswehen vor Schmerz.
3 Dann gab es noch eine Erscheinung am Himmel: Plötzlich sah ich einen riesigen, feuerroten Drachen mit sieben Köpfen und zehn Hörnern. Auf jedem seiner Köpfe trug er eine Krone.
4 Mit seinem Schwanz fegte er ein Drittel aller Sterne vom Himmel und schleuderte sie auf die Erde. Der Drache stellte sich vor die Frau; denn er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war.
5 Die Frau brachte einen Sohn zur Welt, der einmal mit eisernem Zepter über die Völker der Erde herrschen sollte. Das Kind wurde zu Gott entrückt und vor seinen Thron gebracht.
6 Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott selbst einen Zufluchtsort für sie vorbereitet hatte. 1260 Tage sollte sie dort versorgt werden.
7 Dann brach im Himmel ein Krieg aus: Michael und seine Engel griffen den Drachen an. Der Drache schlug mit seinem Heer von Engeln zurück;
8 doch sie verloren den Kampf und durften nicht länger im Himmel bleiben.
9 Der große Drache ist niemand anders als der Teufel oder Satan, die listige Schlange, die schon immer die ganze Welt verführt hat. Er wurde mit allen seinen Engeln aus dem Himmel auf die Erde hinuntergestürzt.
10 Jetzt hörte ich eine gewaltige Stimme im Himmel rufen: »Nun hat Gott den Sieg errungen, er hat seine Stärke gezeigt und seine Herrschaft aufgerichtet! Alle Macht liegt in den Händen dessen, den er als König auserwählt und eingesetzt hat: Jesus Christus! Denn der Ankläger ist gestürzt, der unsere Brüder und Schwestern Tag und Nacht vor Gott beschuldigte.
11 Sie haben ihn besiegt durch das Blut des Lammes und weil sie sich zu dem Lamm bekannt haben. Für dieses Bekenntnis haben sie ihr Leben eingesetzt und den Tod nicht gefürchtet.
12 Darum freu dich nun, Himmel, freut euch alle, die ihr darin wohnt! Aber wehe euch, Erde und Meer! Der Teufel ist zu euch herabgekommen. Er schnaubt vor Wut, denn er weiß, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt.«

Offenbarung 12, Verse 1-12

Hier gibt’s noch mal einen Schnelldurchlauf der Weltgeschichte. Die Frau ist Israel und aus Israel kommt der Messias. Der Drache ist der Teufel und die ganze Zeit versucht er Israel und vor allem das Kind zu töten. Aber Jesus vollbringt sein Werk und geht zurück zum Vater. Die Weltgeschichte dreht sich um Gott und sein auserwähltes Volk. Alles was sonst noch auf dieser Erde passiert, sind nur Nebenkriegsschauplätze. Wenn wir verstehen wollen, in welcher Zeit wir leben, müssen wir uns anschauen was in Israel passiert.

Der Teufel klagt die ganze Zeit an, aber in der letzten Zeit, nach der Entrückung der Gemeinde und vor dem Wiederkommen Jesu Christi auf die Erde wird der Teufel aus den Himmeln verbannt und extrem interessant finde ich, dass auch der Satan die Bibel liest. Es heißt nämlich, er weiß, dass ihm nicht viel Zeit bleibt.

Der Teufel ist nicht ein Gegengott. Er ist ein Geschöpf. Ein Engel. Mächtig, aber weit entfernt von der Allmacht Gottes. Er wollte sich über Gott erheben und das wurde ihm zum Verhängnis. Michael ist es, der ihn letztendlich aus dem Himmel wirft. Und der Name Michael bedeutet: „Wer ist wie Gott“ Wahre Macht kannst Du nur von Gott bekommen.

In Vers 10 lesen wir, wer wirklich der König ist: Nun hat Gott den Sieg errungen, er hat seine Stärke gezeigt und seine Herrschaft aufgerichtet! Alle Macht liegt in den Händen dessen, den er als König auserwählt und eingesetzt hat: Jesus Christus!

Dem Bösen läuft die Zeit davon. Die Zeit läuft gegen sie. Aber für mich und Dich, wenn wir komplett auf Jesus Christus vertrauen, läuft die Zeit für uns.

Offenbarung 11

3 Ich werde ihnen meine zwei Zeugen schicken. Sie kommen in Trauerkleidung und werden in diesen 1260 Tagen verkünden, was Gott ihnen eingegeben hat.«
4 Diese beiden Zeugen sind die zwei Ölbäume und die zwei Leuchter, die der Herr der ganzen Welt dazu erwählt hat, ihm zu dienen.
5 Wer es wagt, sie anzugreifen, wird durch Feuer aus ihrem Mund getötet. Ja, wer sich an ihnen vergreift, der wird sterben.
6 Sie haben die Macht, den Himmel zu verschließen, damit es nicht regnet, solange sie im Auftrag Gottes sprechen. Ebenso liegt es in ihrer Macht, jedes Gewässer in Blut zu verwandeln und Unheil über die Erde zu bringen, sooft sie wollen.
7 Wenn sie Gottes Auftrag ausgeführt haben, wird das Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, gegen sie kämpfen. Es wird siegen und die beiden Zeugen töten.
8 Ihre Leichen wird man auf dem Platz der großen Stadt zur Schau stellen, in der auch ihr Herr gekreuzigt wurde. Diese Stadt ist – geistlich gesprochen – wie ein neues »Sodom« oder »Ägypten«. 9 Menschen aus allen Völkern, Stämmen, Sprachen und Nationen werden die Toten sehen, die dort dreieinhalb Tage lang liegen. Denn man wird es nicht erlauben, sie zu bestatten.
10 Alle Menschen auf der Erde werden über den Tod der beiden Zeugen so erleichtert sein, dass sie Freudenfeste feiern und sich gegenseitig Geschenke machen. Denn diese beiden Propheten haben ihr Leben unerträglich gemacht.
11 Nach dreieinhalb Tagen aber wird Gottes Lebensgeist in sie zurückkehren, und sie werden wieder aufstehen! Alle, die das sehen, werden wie gelähmt sein vor Angst und Schrecken.
12 Dann fordert eine gewaltige Stimme vom Himmel die beiden Zeugen auf: »Kommt herauf!« Vor den Augen ihrer Feinde werden sie dann in einer Wolke zum Himmel hinaufgehoben.
13 In demselben Augenblick wird ein schweres Erdbeben die Erde erschüttern. Ein Zehntel der Stadt stürzt ein, und siebentausend Menschen kommen ums Leben. Die Überlebenden werden entsetzt sein. Sie werden sich endlich Gott, der im Himmel regiert, unterwerfen und ihm die Ehre geben.
14 Aber das Unheil ist noch immer nicht vorüber. Der zweiten Schreckenszeit wird sehr bald eine dritte folgen.

Offenbarung 11, Verse 3-14

Ich hab mir einige Auslegungen durchgelesen. Was ich bemerkenswert finde, ist, dass Gottes Zeugen besiegt werden. Die Menschen feiern das, hächstwahrscheinlich weil sie die Wahrheit einfach nicht mehr ertragen müssen und sich völlig der Lüge hingeben können. Die Wahrheit bedeutete Qualen für sie.

In Vers 11 steht dann, dass Gottes Lebensgeist wieder in die beiden Zeugen zurückkehren wird und sie werden aufstehen. Und alle, die das sehen: Game Over. Schockstarre. Und dann werden sie in den Himmel aufgenommen als Bestätigung, dass sie die Wahrheit erzählten.

Und die Überlebenden werden Gott die Ehre geben. Gott beansprucht alle Ehre für sich. Und ob Du Gott heute schon lobst und feierst, weil Er Dich in seine Familie aufgenommen hat oder ob Du nichts von Gott wissen willst und Ihm fernbleibst. Am Ende wirst Du Ihn doch anerkennen. Vielleicht zähneknirschend ohne Ihn zu lieben und ohne in den Genuss des ewigen Lebens zu kommen. Aber vor seiner Macht wirst Du Dich unterwerfen.

Offenbarung 10

1 Dann sah ich einen anderen mächtigen Engel vom Himmel auf die Erde herabkommen. Eine Wolke umgab ihn, und über seinem Kopf wölbte sich ein Regenbogen. Sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Beine glichen lodernden Feuersäulen.
2 In seiner Hand hielt er ein kleines, aufgeschlagenes Buch. Seinen rechten Fuß setzte er auf das Meer, seinen linken auf das Land.
3 Wie Löwengebrüll dröhnte seine Stimme, und laut krachend antworteten ihm die sieben Donner.
4 Doch als ich aufschreiben wollte, was ich hörte, rief mir eine Stimme vom Himmel zu: »Schreib nicht auf, was die sieben Donner geredet haben. Behalt es für dich!«
5 Jetzt erhob der Engel, den ich mit einem Fuß auf dem Meer und mit dem anderen auf dem Land stehen sah, seine rechte Hand zum Himmel.
6 Und er schwor bei dem, der immer und ewig lebt, der den Himmel, die Erde, das Meer und alles Leben geschaffen hat: »Gott wird nicht länger warten!
7 Denn wenn der siebte Engel seine Posaune bläst, wird Gott seinen Plan, dieses große Geheimnis, vollenden, so wie er es seinen Dienern, den Propheten, zugesagt hat.«
8 Noch einmal sprach die Stimme vom Himmel zu mir und forderte mich auf: »Geh und nimm das aufgeschlagene Buch aus der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf dem Land steht!«
9 Da ging ich zu dem Engel und bat ihn um das kleine Buch. Er antwortete mir: »Nimm das Büchlein und iss es auf! Es schmeckt süß wie Honig, aber du wirst Magenschmerzen davon bekommen.«
10 So nahm ich das kleine Buch aus seiner Hand und aß es. Es schmeckte wirklich süß wie Honig; aber dann lag es mir schwer im Magen.

Offenbarung 10, Verse 1-10

Rechter Fuß steht auf dem Meer. Der Linke auf dem Land. Ein Engel, der so mächtig beschrieben wird, dass Ausleger in diesem mächtigen Engel Jesus erkennen. Und seine Message: Gott wird nicht länger warten! Jetzt erfüllt sich alles.

Inmitten der übelsten Zeit für die Erde und alle die drauf wohnen, macht Gott ein Statement. Der Teufel tobt auf der Erde und reißt die Macht an sich. Und ein Engel stellt sich auf die Erde, mit einem Fuß auf dem Meer, mit dem anderen aufs Land.

Diese Message ist „süß“, weil wir uns als Christen auf das ewige Leben freuen, aber auch „bitter“, weil Menschen, die wir kennen, sich noch nicht dafür entschieden haben und evtl. bei ihrer Entscheidung bleiben und damit das Leben verpassen.

Offenbarung 9

1 Da stieß der fünfte Engel in seine Posaune. Ich sah einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gefallen war. Diesem Stern wurde der Schlüssel zu dem Schacht gegeben, der in den Abgrund hinabführt.
2 Er öffnete den Schacht, und heraus quoll beißender Rauch wie aus einem riesigen Schmelzofen. Die Luft war vom Qualm so erfüllt, dass man die Sonne nicht mehr sehen konnte.
3 Aus dem Rauch kamen Heuschrecken hervor und überfielen die Erde. Sie erhielten die Macht, wie Skorpione zu stechen.
4 Doch sie durften weder dem Gras noch den Bäumen oder irgendeiner Pflanze auf der Erde Schaden zufügen. Sie sollten nur die Menschen quälen, die nicht das Siegel Gottes auf ihrer Stirn trugen.
5 Es wurde ihnen nicht erlaubt, die Menschen zu töten, aber sie durften ihnen fünf Monate lang qualvolle Schmerzen zufügen, wie sie der Stich eines Skorpions hervorruft.
6 In dieser Zeit werden sich die Menschen verzweifelt den Tod wünschen, aber er wird sie nicht erlösen. Sie wollen nur noch sterben, aber der Tod wird vor ihnen fliehen.

Offenbarung 9, Verse 1-6

Der Stern ist symbolisch gemeint. Hier ist der Teufel gemeint und er bekommt die Macht, den Abgrund zu öffnen, wo gefallene Engel, also Dämonen festgehalten werden. In 2. Petrus 2,4 schreibt Petrus:

Gott hat nicht einmal die Engel, die sich gegen ihn auflehnten, vor der Strafe verschont, sondern sie in den tiefsten Abgrund gestoßen. Dort müssen sie – gefesselt in der Finsternis – auf den Gerichtstag warten.

Also muss es Dämonen geben, die im Abgrund sind und manche nicht. Weil eine Legion Dämonen in einem Gerasener ihr Unwesen treiben. Und sie bitten Jesus, dass sie nicht in den Abgrund fahren müssen. Laut einiger Ausleger sind die Dämonen, die im Abgrund verwahrt werden, die erwähnten „Söhne Gottes“ aus 1. Mose 6, 1-4.

Der Satan bekommt also die Macht mit seiner Gefolgschaft (Dämonen) für 5 Monate Menschen zu quälen. Er darf die Natur nicht zerstören. Er darf die Menschen auch nicht töten, aber es heißt: Sie werden sich wünschen zu sterben. Im Gegensatz dazu: Den 144.000 Menschen aus dem Volk Israel, die mit dem Zeichen Gottes versiegelt sind, darf er gar nichts tun. Was für eine krasse Predigt. Was für ein Zeichen von Gottes Macht. God is in control. Gott behält die Kontrolle. Den Teufel lässt er nur begrenzt wirken. Menschen, die nichts mit Gott zu tun haben wollen, schließen sich im Grunde dem Teufel und seinen Dämonen an. Und genau diese Menschen werden vom Teufel und den Dämonen gequält. Aber über die Menschen, die sich auf Gottes Seite stellen, hat der „Böse“ keine Macht.

Und wenn das alles passiert und Du nicht zu den entrückten Christen gehörst und auch nicht zu Israel gehörst, dann weiß ich nicht, ob Du tatsächlich noch eine Chance zur Umkehr bekommst. Der Einfluss Satans auf diese Welt ist heute schon ziemlich groß, aber wenn die Gemeinde weg ist, wird sich das nochmal extrem ausweiten. Nach der sechsten Posaune kommt ein Heer aus dem Osten mit „200 Millionen Reitern“ und schlachtet ein Drittel der Weltbevölkerung ab. Damals war das krasseste Fortbewegungsmittel das Pferd und so beschreibt Johannes das, was er sieht:

17 Und dann sah ich sie in dieser Vision: Die Pferde trugen ebenso wie ihre Reiter feuerrot, dunkelblau und schwefelgelb glänzende Rüstungen. Mächtig wie Löwenköpfe waren die Köpfe der Pferde. Feuer, Rauch und brennender Schwefel schossen aus ihren Mäulern.

Für mich hört sich das ein bisschen nach Panzern an. Und die Farben passen zu den Flaggen von China und Nordkorea. Interessant finde ich, dass damals nur 170 bis 400 Millionen Menschen auf der Erde lebten. Heute leben über 1,4 Milliarden alleine in China. Wir lesen am Ende dieses Kapitels:

20 Doch trotz all dieser entsetzlichen Katastrophen dachten die Überlebenden nicht daran, sich zu ändern und zu Gott umzukehren. Nach wie vor beteten sie die Dämonen an und ihre selbst gemachten Götzen aus Gold, Silber, Bronze, Stein oder Holz, die weder hören noch sehen noch laufen können.
21 Ja, die Menschen kehrten nicht um. Sie hörten nicht auf, einander umzubringen, Zauberei zu treiben, sexuell unmoralisch zu leben und einander zu bestehlen.

Offenbarung 9, Verse 20-21

Alles geht den Bach runter. Immer mehr Zerstörung und trotzdem denken die Menschen nur an „Hier und Jetzt“. Und jeder ist sich selbst sein Nächster. Nach dem Sinn des Lebens zu fragen und Gott zu suchen, scheint keine Option zu sein. Und wenn man sich umschaut, geht die Entwicklung genau in diese Richtung. Auch wenn wir Christen schon abgeholt wurden, lässt sich Gott einen Überrest aus Israel, über die der Satan keine Macht hat. Für mich ist das einfach so, dass Gott den Teufel verhöhnt. Du wolltest Dich über mich erheben. Du willst Zerstörung bringen. Und auch wenn Du extrem tobst und Tod und Leid über diese Welt bringst, wenn ich sage: Mein Volk packst Du nicht an, dann ist das so.

Die ganze Weltgeschichte ist der Beweis, dass wir Menschen ohne Gott nicht in der Lage sind zu leben. Mit anderen Worten: Ohne Gott läufst Du am Leben vorbei.

Offenbarung 8

1 Als das Lamm das siebte Siegel aufbrach, wurde es im Himmel ganz still, etwa eine halbe Stunde lang.
2 Dann sah ich die sieben Engel, die immer vor Gott stehen, und sie erhielten sieben Posaunen.
3 Ein anderer Engel kam. Mit einem goldenen Weihrauchgefäß trat er vor den Altar. Ihm wurde viel Weihrauch gereicht; er sollte ihn auf dem goldenen Altar vor Gottes Thron als Opfer darbringen, zusammen mit den Gebeten der Menschen, die zu Gott gehören.
4 Und so geschah es auch. Der Duft des Weihrauchs stieg aus der Hand des Engels zu Gott auf, zusammen mit den Gebeten der Menschen.
5 Jetzt nahm der Engel das Weihrauchgefäß, füllte es mit Feuer vom Altar und schleuderte es auf die Erde. Da begann es zu blitzen und zu donnern, gewaltige Stimmen ertönten, und die Erde bebte.
6 Nun machten sich die sieben Engel bereit, die sieben Posaunen zu blasen.
7 Als die Posaune des ersten Engels ertönte, fielen Hagel und Feuer, mit Blut vermischt, auf die Erde. Ein Drittel der Erde, ein Drittel der Bäume und alles grüne Gras verbrannte.
8 Jetzt blies der zweite Engel seine Posaune. Etwas, das wie ein großer feuerglühender Berg aussah, stürzte brennend ins Meer. Da wurde ein Drittel des Meeres zu Blut,
9 ein Drittel aller Lebewesen im Meer starb, und ein Drittel aller Schiffe wurde zerstört.
10 Dann ertönte die Posaune des dritten Engels. Ein riesiger Stern fiel wie eine brennende Fackel vom Himmel. Er stürzte auf ein Drittel aller Flüsse und Quellen.
11 Dieser Stern heißt »Bitterkeit«. Er vergiftete ein Drittel des Wassers auf der Erde. Viele Menschen starben, nachdem sie von dem bitteren Wasser getrunken hatten.
12 Jetzt hörte ich die Posaune des vierten Engels. Schlagartig erloschen ein Drittel der Sonne und des Mondes; auch ein Drittel aller Sterne verfinsterte sich. Das Licht des Tages wurde um ein Drittel schwächer, und die Finsternis der Nacht nahm um ein Drittel zu.
13 Ich blickte auf und bemerkte einen Adler, der hoch oben am Himmel flog und laut schrie: »Wehe! Wehe euch Menschen auf der Erde! Bald werden die drei anderen Engel ihre Posaune blasen. Wehe euch! Dann wird Furchtbares geschehen!«

Offenbarung 8, Verse 1-13

Das letzte Siegel wird aufgebrochen und anstatt dass das Ende in Sichtweite kommt, erhalten die 7 Engel, die immer vor Gott stehen, 7 Posaunen und die Apokalypse erklimmt ein neues Level. Zusammenfassend kann man sagen: Alles wird zu einem Drittel zerstört. Selbst die Sonne wird um ein Drittel dunkler. Und das sind nur 4 der Posaunen.

Vers 13 zeigt eine Szene, die das Drama und die Ausmaße der Zerstörung verdeutlichen. Alles ist dunkler als sonst. Die Sonne scheint auf Sparflamme. Hoch in der Luft fliegt ein Adler. Unten sieht man umgekippte Schiffe in blutrotem Wasser. Ach nein, das ist tatsächlich Blut. Und drum herum massenweise toter Fisch. Wo saftiges Grün die Landschaft schmückte, bedeckt eine Ascheschicht den Boden und überdeckt zumindest teilweise die Millionen Menschen, die überall verstreut liegen. Vom Licht der Sonne, das sowieso schon an Strahkraft verloren hat, kommt durch die viele Asche in der Luft noch weniger bis zur Erde. Und treibt mit dem lauten Schrei des Adlers dieses düstere Bild auf ein neues Level.

»Wehe! Wehe euch Menschen auf der Erde! Bald werden die drei anderen Engel ihre Posaune blasen. Wehe euch! Dann wird Furchtbares geschehen!«

Das ist der Preis, wenn Du Dich von der liebevollsten Person im und außerhalb des Universums abwendest. Das ist der Preis, wenn Du Dich von Gott abwendest. Gott ist die Liebe und wenn Du Dich von der Liebe abwendest, dann wendest Du Dich dem Hass zu. Wenn Du Dich von der Herrlichkeit abwendest, und von dem Licht. Dann wird es düster.

Heute können sich die Menschen solche Szenen gut in einem Science Fiction Film vorstellen, aber Gott als Drehbuchautor zeigt Johannes die Realität, die auf diese Erde zurast. So dramatisch schrecklich das ist. Es wird noch schlimmer.

Gott zeigt hier Ausschnitte von dem, was Menschen erwartet, die sich gegen ihn stellen. Und es ist ziemlich krass. Aber für die Menschen, die sich auf seine Seite stellen, wird es richtig krass. Wenn Du den allmächtigen Gott, der alles kann und Dich mehr liebt, als alle Mütter zusammen jemals ihre Kinder geliebt haben. Wenn Du diesem Gott erlaubst Dein Gott zu sein und sich um Dich zu kümmern. Dann wirst Du erleben, wie Gott alles Schöne und Wunderbare, das Du bisher erlebt hast für immer in den Schatten stellt. Freude und Spaß bekommt eine völlig neue Bedeutung. Die richtige Stimmung für Worship und Lobpreis musst Du nie wieder suchen. Von allen Seiten wird sie Dich umhauen. Ich kann’s kaum erwarten…

Offenbarung 7

9 Jetzt sah ich eine riesige Menschenmenge, so groß, dass niemand sie zählen konnte. Die Menschen kamen aus allen Nationen, Stämmen und Völkern; alle Sprachen der Welt waren zu hören. Sie standen vor dem Thron und vor dem Lamm. Alle hatten weiße Gewänder an und trugen Palmenzweige in der Hand.
10 Mit lauter Stimme riefen sie: »Heil und Rettung kommen allein von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm!«
11 Alle Engel standen um den Thron, um die Ältesten und die vier mächtigen Gestalten. Sie fielen vor dem Thron nieder und beteten Gott an.
12 »Ja, das steht fest«, sagten sie, »Anbetung und Herrlichkeit, Weisheit und Dank, Ehre, Macht und Kraft gebühren unserem Gott für immer und ewig. Amen!«
13 Da fragte mich einer der Ältesten: »Weißt du, wer diese Menschen mit den weißen Kleidern sind und wo sie herkommen?«
14 »Nein, Herr«, antwortete ich, »aber du weißt es bestimmt.« Da antwortete er mir: »Sie kommen aus Verfolgung, Leid und Bedrängnis. Im Blut des Lammes haben sie ihre Kleider reingewaschen.
15 Deshalb stehen sie hier vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel. Gott, der auf dem Thron sitzt, wird bei ihnen wohnen und sie beschirmen!
16 Sie werden nie wieder Hunger oder Durst leiden; keine Sonnenglut oder sengende Hitze wird sie jemals wieder quälen.
17 Denn das Lamm, das in der Mitte steht, wo der Thron ist, wird ihr Hirte sein. Er wird sie zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens entspringt. Und Gott wird ihnen alle Tränen abwischen.«

Offenbarung 7, Verse 9-17

Jesus Christus ist bereits jetzt Dein Versorger, wenn Du ihn angenommen hast. Aber es gibt auch noch Dein altes Ich, das sich immer wieder noch gegen Gottes Willen aufbäumt und dann ist da noch der Teufel, der sein Unwesen treibt. Aber das wird aufhören. Und dann gibt es nur noch den perfekten Willen Gottes und dieser lautet: Leben!!! Gott hat ein Ziel mit Dir und mit mir. Er will, dass Du lebst. Und Er will, dass Du Dich über alle Maßen darüber freust, dass Er es möglich gemacht hat. Er will, dass Du IHN feierst. Dass Du IHN liebst mit allem was Du bist und hast. Und genau daran arbeitet er heute. Musst Du damit warten bis es tatsächlich soweit ist, oder kannst Du Dich jetzt bereits an Deine Zukunft erinnern und anfangen zu feiern?

Offenbarung 6

Nach der Entrückung werden Zeiten anbrechen, wie die Welt sie noch nicht erlebt hat. Die Siegel werden aufgebrochen. Die sogenannten 4 apokalyptischen Reiter werden auf die Erde losgelassen. Die Auswirkungen werden heftig, wenn Jesus seine Gemeinde zu sich geholt hat und der Heilige Geist dem Bösen auf dieser Erde nicht mehr im Weg steht.

12 Als das Lamm das sechste Siegel öffnete, gab es ein gewaltiges Erdbeben. Die Sonne wurde schwarz wie ein Trauerkleid und der Mond rot wie Blut.
13 Und die Sterne fielen vom Himmel auf die Erde, so wie der Feigenbaum seine Früchte abwirft, wenn er vom Sturm geschüttelt wird.
14 Der Himmel verschwand vor meinen Augen wie eine Schriftrolle, die man zusammenrollt. Weder Berge noch Inseln blieben an ihren Plätzen.
15 Angst und Schrecken ergriff die Mächtigen und Herrscher der Erde, die Heerführer, die Reichen und die Starken, die Herren ebenso wie ihre Sklaven. Sie alle suchten Schutz in Höhlen und zwischen den Felsen der Berge.
16 Und alle schrien zu den Bergen: »Stürzt doch auf uns herab! Verbergt uns vor den Augen dessen, dem alle Macht gehört! Bewahrt uns vor dem Zorn des Lammes!
17 Der Tag, an dem sie Gericht halten, ist jetzt gekommen. Wer kann da bestehen?«

Offenbarung 6, Verse 12-17

Mich fasziniert Vers 14:

Der Himmel verschwand vor meinen Augen wie eine Schriftrolle, die man zusammenrollt. Weder Berge noch Inseln blieben an ihren Plätzen.

Offenbarung 6, Vers 14

Ich stelle mir vor, wie Gott am Schreibtisch sitzt und einfach wie ein Stapel Papiere den Himmel zusammenrollt und sowas sagt, wie: „Ok, jetzt ist Feierabend.“ Was für eine Power!!! Was für eine Macht!!! Den Himmel wie ein paar Blätter zusammenrollen!?!

Jeder wird dann „die Hosen voll haben“. Angst und Schrecken wird jeden ergreifen. Die Mächtigen und Herrscher, die Generäle, die Reichen, die Starken, die Herren und auch die Sklaven. Gott, den sie nicht beachtet haben, wird eine Demonstration seiner Macht geben und wenn der Allmächtige seine Macht zeigt: Wooow, dann kannst Du Dich hinter nichts mehr verstecken. Nicht hinter deiner eigenen Macht. Nicht hinter Deiner Stärke. Nicht hinter Deinem Geld. Auch nicht hinter Deiner Bedeutungslosigkeit als Sklave.

Mich beruhigt das. Ich muss mich nicht verrückt machen, wegen der Zukunft. Ich weiß was passieren wird. Warum beruhigen mich solche Szenen der Apokalypse?

  1. Weil ich das nicht erleben muss.
  2. Weil Gott alles im Griff hat und er bereits mein Retter ist.

Offenbarung 5

7 Das Lamm ging zu dem, der auf dem Thron saß, und empfing die Schriftrolle aus dessen rechter Hand.
8 Im selben Augenblick fielen die vier Gestalten und die vierundzwanzig Ältesten vor dem Lamm nieder. Jeder Älteste hatte eine Harfe und goldene Schalen voller Weihrauch. Das sind die Gebete aller, die zu Gott gehören.
9 Und alle sangen ein neues Lied:
»Du allein bist würdig, das Buch zu nehmen,
nur du darfst seine Siegel brechen.
Denn du bist als Opfer geschlachtet worden,
und mit deinem Blut hast du Menschen für Gott freigekauft,
Menschen aller Stämme und Sprachen,
aus allen Völkern und Nationen.
10 Durch dich sind sie jetzt Könige und Priester,
die unserem Gott dienen.
Und sie werden über die ganze Erde herrschen.«
11 Danach sah ich viele Tausende und Abertausende von Engeln, eine unzählbare Menge, und ich hörte, wie sie gemeinsam etwas riefen. Sie standen um den Thron, um die vier Gestalten und um die Ältesten.
12 Gewaltig ertönte ihre Stimme:
»Allein dem Lamm, das geopfert wurde,
gehören alle Macht und aller Reichtum.
Ihm allein gebühren Weisheit und Kraft,
Ehre, Herrlichkeit und Anbetung!«
13 Dann hörte ich, wie auch alle anderen Geschöpfe einstimmten. Alle im Himmel und auf der Erde, im Totenreich und auch die Geschöpfe des Meeres, sie alle riefen:
»Anbetung und Ehre, alle Herrlichkeit
und Macht gebühren dem,
der auf dem Thron sitzt,
und dem Lamm für immer und ewig!«
14 Die vier Gestalten bekräftigten dies mit ihrem »Amen«. Und die vierundzwanzig Ältesten fielen nieder und beteten Gott an.

Offenbarung 5, Verse 7-14

Johannes wird sehr emotional. Er schreibt selber in Vers 4:

Da weinte ich sehr, weil niemand zu finden war, der würdig gewesen wäre, das Buch zu öffnen und hineinzusehen.

Offenbarung 5, Vers 4

Aber Jesus Christus, das für uns geschlachtete Lamm ist würdig. Und ich finde es wieder phänomenal, wenn sich wieder alles ordnet. Das Wichtigste wird hervorgehoben und alles Andere verschwindet in der Bedeutungslosigkeit. Am Ende zählt: Jesus Christus hat mit seinem Blut Menschen für Gott freigekauft. Durch ihn sind wir zu Königen und Priestern geworden und wir werden mit ihm regieren.

Vers 13 ist die Antwort, die mich irgendwie in Feierlaune versetzt. Es ist ein erhebendes Gefühl, zu wissen, dass die Geschichte der Zukunft bereits geschrieben wurde und ich weiß, dass ich auf der Seite der Gewinner stehe.

Dann hörte ich, wie auch alle anderen Geschöpfe einstimmten. Alle im Himmel und auf der Erde, im Totenreich und auch die Geschöpfe des Meeres, sie alle riefen:

»Anbetung und Ehre, alle Herrlichkeit
und Macht gebühren dem,
der auf dem Thron sitzt,
und dem Lamm für immer und ewig!«

Offenbarung 5, Vers 13

Alle werden Gott anerkennen. Egal, ob Du Dich hier schon für ihn entschieden hast. Egal, ob Du Dich hast freikaufen lassen oder ob Du noch Gefangener bist. Auch wenn Du Gott immer abgelehnt hast, am Ende wirst Du ihn anerkennen. Das ist die unausweichliche Zukunft. Du darfst entscheiden, ob Dich diese Tatsache über alle Maßen feiern lässt oder ob Dich dies in die unendliche Depression und den ewigen Tod stürzt.

Offenbarung 4

1 Danach, als ich aufblickte, sah ich am Himmel eine offene Tür. Dieselbe Stimme, die schon vorher zu mir gesprochen hatte, gewaltig wie der Schall einer Posaune, sagte: »Komm herauf! Ich will dir zeigen, was in Zukunft geschehen muss.«
2 Sofort ergriff mich Gottes Geist, und dann sah ich: Im Himmel stand ein Thron, auf dem jemand saß.
3 Die Gestalt leuchtete wie ein Edelstein, wie ein Jaspis oder Karneol. Und um den Thron strahlte ein Regenbogen, schimmernd wie lauter Smaragde.
4 Dieser Thron war von vierundzwanzig anderen Thronen umgeben, auf denen vierundzwanzig Älteste saßen. Sie trugen weiße Gewänder und auf dem Kopf goldene Kronen.
5 Blitze, Donner und gewaltige Stimmen gingen von dem Thron aus. Davor brannten sieben Fackeln: Das sind die sieben Geister Gottes.
6 Gleich vor dem Thron war so etwas wie ein Meer, durchsichtig wie Glas, klar wie Kristall. Unmittelbar um den Thron herum standen vier mächtige Lebewesen, die überall mit Augen bedeckt waren.
7 Die erste dieser Gestalten sah aus wie ein Löwe, die zweite glich einem Stier; die dritte hatte ein Gesicht wie ein Mensch, und die vierte glich einem fliegenden Adler.
8 Jede dieser Gestalten hatte sechs Flügel. Auch die Flügel waren innen und außen voller Augen. Unermüdlich, Tag und Nacht, rufen sie:
»Heilig, heilig, heilig ist der Herr,
der allmächtige Gott,
der schon immer war,
der heute da ist
und der kommen wird!«
9 Diese vier Lebewesen loben und preisen den, der vor ihnen auf dem Thron sitzt und immer und ewig leben wird.
10 Und jedes Mal fallen die vierundzwanzig Ältesten dabei vor ihm nieder und beten den an, dem alle Macht gegeben ist und der ewig lebt. Sie legen ihre Kronen vor seinem Thron nieder und rufen:
11 »Dich, unseren Herrn und Gott, beten wir an. Du allein bist würdig, Ehre und Ruhm zu empfangen und für deine Macht gepriesen zu werden. Denn du hast alles erschaffen. Nach deinem Willen entstand die Welt und alles, was auf ihr lebt.«

Offenbarung 4, Verse 1-11

Was für eine Szene! Könnte aus einem Fantasy-Streifen sein. Ist aber die Beschreibung eines Menschen, der versucht das Geschehen um Gottes Thron zu beschreiben. In der Gegenwart dieses gewaltigen allmächtigen Gottes gibt es Eine Erkenntnis, die Jeder hat bzw. haben wird.

Die 4 Gestalten rufen Tag und Nacht:

»Heilig, heilig, heilig ist der Herr,
der allmächtige Gott,
der schon immer war,
der heute da istund der kommen wird!«

Und die 24 Ältesten fallen vor ihm nieder, legen ihre Kronen vor seinen Thron und rufen:

»Dich, unseren Herrn und Gott, beten wir an.
Du allein bist würdig, Ehre und Ruhm zu empfangen
und für deine Macht gepriesen zu werden.
Denn du hast alles erschaffen.
Nach deinem Willen entstand die Welt
und alles, was auf ihr lebt.«

In seiner Gegenwart gibt es keine Probleme oder Sorgen. In seiner Gegenwart verschwindet alles, was Dich hier auf der Erde quält. Wenn die geballte Größe Gottes Dir begegnet, kannst Du nichts anderes mehr sehen, als Ihn. Seine Präsenz erfüllt den ganzen Raum. Wenn ich das so lese, habe ich den Eindruck, dass ich nur sehr selten wirklich in die Gegenwart Gottes eintauche. Zu oft geht es mir auch in der Gemeinschaft mit Gott immer noch um mich. Ich will gesegnet werden und mir soll es gut gehen. Ich glaube wir müssen lernen uns immer wieder loszulassen um uns einfach in der Gegenwart Gottes zu verlieren. Das bringt Ordnung und Klarheit und den Fokus auf das, was bleibt.