Archiv der Kategorie: Was ist Wahrheit

2. Korinther 8

9 Ihr wisst ja, woran sich die Gnade von Jesus Christus, unserem Herrn, gezeigt hat: Er, der reich war, wurde armW wurde euretwegen arm., damit ihr durch seine Armut reich werdet.
10 Ich will euch also in dieser Sache ´lediglich` einen Rat geben, und das in eurem eigenen Interesse. Schließlich wart ihr im vorigen Jahr nicht nur die ersten, die Geld zusammenlegten; ihr wart sogar die ersten, die den Wunsch hatten, sich an der Sammlung zu beteiligen.
11 Bringt dieses Unternehmen nun auch zum Abschluss; sorgt dafür, dass die Durchführung nicht hinter der ursprünglichen Bereitwilligkeit zurückbleibt. Gebt entsprechend dem, was ihr habt!
12 Denn eine bereitwillig gegebene Gabe ist Gott willkommen, und ihr Wert bemisst sich nach dem, was der Geber besitzt, nicht nach dem, was er nicht besitzt.
13 Schließlich soll es nicht dahin kommen, dass ihr anderen aus ihrer Not helft und dadurch selbst in Not geratet. Es geht vielmehr darum, einen Ausgleich zu schaffen.
14 Zum jetzigen Zeitpunkt hilft euer Überfluss ihrem Mangel ab, damit dann ein anderes Mal ihr Überfluss eurem Mangel abhilft, und auf diese Weise kommt es zu einem Ausgleich.

2. Korinther 8, Vers 9-14

Die Korinther wollten gerne spenden für die Jerusalemer Gemeinde. Und Paulus erinnert sie hier daran, tatsächlich Taten folgen zu lassen. Und für uns kann das eine gute Richtlinie sein, wie wir geben sollten.

  1. Entsprechend, dem was ihr habt. Je nachdem, wie viel Du hast, gibst Du. Also Deinen Verstand darfst Du weiter gebrauchen. Es geht nicht einfach ums Geben, je mehr desto besser. Du hilfst mit Deiner Gabe. Das Ziel ist zu helfen. Den Mangel auszuräumen. Finanzielle Not zu lindern oder komplett aus der Welt zu schaffen. Da ergibt es keinen Sinn, wenn Du nach Deiner Gabe selber in finanzielle Engpässe gelangst.
  2. Gib es gerne. Freu Dich, dass Du soviel hast, dass Du damit Anderen helfen kannst. Und dann tu es.

2. Korinther 7

Paulus musste streng sein zu den Korinthern, weil dort etwas lief, was gar nicht okay war. Dieses Kapitel berichtet davon, dass Titus bei den Korinthern war und die Umkehr gesehen und miterlebt hatte und gestärkt wieder zu Paulus kam.

Denn die von Gott bewirkte Traurigkeit führt zur Umkehr und bringt Rettung. Und wer sollte das jemals bereuen! Nur die Traurigkeit, die rein menschlicher Art ist, bewirkt den Tod.

2. Korinther 7, Vers 10

Niemand möchte traurig sein und als Christen haben wir jeden Grund zur Freude. Dauerhaft traurig oder depressiv zu sein, schadet extrem. Ich sage immer: Du hast zu jeder Zeit 2 Optionen: Feiern, indem Du auf Gott schaust. Depressiv sein, indem Du auf Dich schaust. Somit ist Traurigkeit und Depression ein Ego-Trip, bzw. der mangelnde Fokus auf Gott.

Aber es gibt auch Zeiten, da macht Gott uns traurig. Da ist nichts mit Feiern, zumindest erstmal nicht. Aber Paulus schreibt diese Traurigkeit hat ein Ziel. Wenn Du und ich mal wieder Mist bauen, dann stimmt uns das traurig. Wenn wir Sünde in unserem Leben zulassen, dann bewirkt Gott, der in uns wohnt, Traurigkeit. Als seine Kinder erzieht er uns. Damit wir uns wieder darauf besinnen, wer Gott ist und wer wir sind. Was er für uns getan hat und dass für den Mist, den wir verzapfen, hat er die Rechnung längst bezahlt. Dann dürfen wir wieder zu ihm kommen und erleben seine Gnade. Und richtig, wir fangen wieder an zu feiern.

2. Korinther 6

3 Im Übrigen bemühen wir uns, ´so zu leben,` dass wir niemand auch nur das geringste Hindernis ´für den Glauben` in den Weg legen; denn der Dienst, ´den Gott uns übertragen hat,` darf auf keinen Fall in Verruf geraten.
4 In allem empfehlen wir uns als Diener Gottes: wenn unbeirrte Standhaftigkeit gefordert ist, wenn wir in Nöte, Bedrängnisse und ausweglose Lagen geraten,
5 wenn wir ausgepeitscht werden, wenn man uns ins Gefängnis wirft, wenn wir uns einer aufgehetzten Menge gegenüber sehen, wenn wir bis zur Erschöpfung arbeiten und wenn wir ohne Schlaf und ohne Essen auskommen müssen.
6 Wir empfehlen uns durch ein geheiligtes Leben, durch ´geistliche` Erkenntnis, durch Geduld und durch Freundlichkeit. Wir empfehlen uns dadurch, dass der Heilige Geist durch uns wirkt, dass unsere Liebe frei ist von jeder Heuchelei,
7 dass wir die Botschaft der Wahrheit verkünden, dass wir ´unseren Auftrag` in Gottes Kraft ausführen und dass wir für Angriff und Verteidigung von den Waffen Gebrauch machen, die im Dienst der Gerechtigkeit stehen.

2. Korinther 6, Verse 3-7

Warum schreibt Paulus diesen Text? Will er sich selber loben? Ich glaube, dass dieser Text ein Beispiel ist, worauf es beim Dienst für Gott ankommt. Niemand soll wenn er in mein Leben schaut, einen Grund bzw. eine Ausrede dafür finden, warum er nicht an Gott glaubt.

Paulus hat sich seinen Dienst auch wirklich etwas kosten lassen. Mit seinen Begleitern hat er viele Sachen durchgemacht. Ausgepeitscht, ins Gefängins geworfen, Auge in Auge mit einem wütenden Mob, bis zur Erschöpfung gearbeitet, ohne Schlaf und Essen ausgekommen.

Seine Bereitschaft für Jesus Christus und seine Botschaft zu leiden war phänomenal. Ich weiß nicht, ob ich das könnte. In Vers 6 und 7 finden wir die Erklärung dafür, wie so etwas möglich ist:

  • geheiligtes Leben
  • geistliche Erkenntnis
  • Geduld
  • Freundlichkeit
  • der Heilige Geist wirkt durch uns
  • Liebe ist frei von jeder Heuchelei
  • Botschaft der Wahrheit verkünden
  • Auftrag in Gottes Kraft ausführen
  • Gebrauch der kompletten „Waffenrüstung“

Diese Bereitschaft sich für die Sache Gottes einzusetzen und seine Botschaft zu verbreiten, kommt dadurch zustande, dass wir den Heiligen Geist wirken lassen, dass wir den Auftrag in Gottes Kraft ausführen. Nur seine Liebe, die er uns schenkt, ist echt ohne irgendeine Täuschung. Und nur durch ihn werden wir zu etwas Besonderem und können ein besonderes (geheiligtes) Leben führen. Erkenntnis, vor allem geistliche, kommt nicht von unserer Intelligenz. Geduld und Freundlichkeit sind auch Fähigkeiten, die der Heilige Geist in uns kultivieren möchte.

Das Geniale bei Paulus ist der klare Blick auf die Realität. Bei all seinen Erlebnissen, bei all seinen Leiden, vergisst er nicht, worum es wirklich geht und was tatsächlich die Wahrheit ist. Das Leben als Diener Gottes kann paradox sein. Und er erzählt aus seinen eigenen Erfahrungen:

8´Wir erweisen uns als Gottes Diener,` ob wir nun geehrt oder geschmäht werden, ob man Schlechtes über uns redet oder Gutes. Wir werden als Betrüger angesehen, aber wir halten uns an die Wahrheit.
9 Wir werden nicht beachtet und sind doch anerkannt. Ständig sind wir vom Tod bedroht, und doch sind wir – wie ihr seht – immer noch am Leben. Wir werden schwer geplagt und kommen doch nicht um.
10 Wir erleben Dinge, die uns traurig machen, und sind doch immer voll Freude. Wir sind arm und machen doch viele reich. Wir besitzen nichts, und doch gehört uns alles.

2. Korinther 6, Verse 8-10

Vers 10 finde ich richtig krass. Inmitten von traurigen Erlebnissen voller Freude sein. Das geht nur, wenn die Freude in Dir wohnt. Arm zu sein und doch viele reich zu machen. Ja, das geht, wenn Reichtum in Dir wohnt. Nichts zu besitzen und doch gehört Dir alles. Das kann nur Realität sein, wenn Gott in Dir wohnt.

Ich bin froh, dass wir in Zeiten des Wohlstands leben und Armut eher ein Fremdwort für uns ist. Wichtig ist, dass wir das Feiern nicht vergessen. Das Feiern von Gottes Kraft. Das Feiern, dass Gottes Geist in Dir wohnt. Möglicherweise verwechseln wir manchmal, was wirklich feierbar ist. Was feierst Du? Dein Haus? Dein Auto? Gutes Essen? Wohlstand? Weißt Du was, ich feier mit! Und ich bin mir sicher, dass wir uns daran erfreuen sollen! Wenn Du Dich daran erfreust, solltest Du nur nicht vergessen, wer es Dir geschenkt hat und dass das ein „Witz“ ist verglichen zu dem, was Er noch für Dich vorbereitet hat. Ich glaube Gott wird uns noch auf ein völlig neues Level des Feierns bringen.

Das was Du hier offensichtlich genießen darfst, ist nichts im Vergleich zu der Tatsache, dass Gott in Dir wohnt. Das ist DER Grund für’s Feiern. Und der wird immer bleiben. Je mehr Du das feierst, desto mehr wächst die Bereitschaft Dinge auf Dich zu nehmen und zu ertragen um die beste Botschaft der Welt zu verbreiten. Es geht nicht darum, Paulus und seine Leidenschaft zu bewundern und zu überlegen, ob man das selber auch könnte. Es geht darum, zu erkennen, wie reich Gott mich beschenkt hat und Ihn zu feiern. Daraus folgt meine und Deine Leidenschaft.

2. Korinther 5

4 Ja, solange wir noch in unserem irdischen Zelt wohnen, wo so vieles uns bedrückt, seufzen wir ´voll Sehnsucht`, denn wir möchten ´den jetzigen Körper am liebsten` gar nicht erst ablegen müssen, sondern ´den künftigen` unmittelbar darüber anziehen. Auf diese Weise würde das, was sterblich ist, sozusagen vom Leben verschlungen.
5 Gott selbst hat uns auf dieses ´neue Leben` vorbereitet, indem er uns seinen Geist als Unterpfand und Anzahlung gegeben hat.
6 Deshalb kann nichts und niemand uns unsere Zuversicht nehmen. Wir wissen zwar: Solange dieser Körper noch unser Zuhause ist, sind wir fern vom Herrn,
7 denn unser Leben ´hier auf der Erde` ist ein Leben des Glaubens, noch nicht ein Leben des Schauens.
8 Und doch sind wir voll Zuversicht, und unser größter Wunsch ist, das Zuhause unseres ´irdischen` Körpers verlassen zu dürfen und ´für immer` daheim beim Herrn zu sein.
9 Daher haben wir auch nur ein Ziel: so zu leben, dass er Freude an uns hat – ganz gleich, ob wir ´schon bei ihm` zu Hause oder ´noch hier` in der Fremde sind.
10 Denn wir alle müssen einmal vor dem Richterstuhl von Christus erscheinen, wo alles offengelegt wird, und dann wird jeder den Lohn für das erhalten, was er während seines Lebens in diesem Körper getan hat, ob es nun gut war oder böse.

2. Korinther 5, Verse 4-10

Paulus spricht das aus, was auch ich heute denke. Am Liebsten einfach entrückt werden und plötzlich hast Du den neuen Körper. Ohne Tod, ohne Beerdigung. Und wenn ich mir anschaue, was in der Welt vor sich geht, finde ich es gar nicht so unwahrscheinlich, dass wir das tatsächlich erleben werden. Ich fänd es großartig.

Gott hat uns auf dieses neue Leben vorbereitet, indem er uns seinen Geist gegeben hat. Als Unterpfand, so steht’s in Vers 5. Ein Pfand, eine Anzahlung. Quasi die Versicherung für uns, dass der neue Körper und das neue ewige Leben noch kommt. Mit absoluter Sicherheit. Weil, wenn Gott Dir als Versicherung seinen Geist gibt, dann kannst Du Dir sicher sein, das wird definitiv zur Realität. Du kannst dann zwar immer noch zweifeln. Aber dann setzt Du Dich besser hin und liest in der Bibel und bittest Gott, dass er sich Dir offenbart und Dir zeigt, wie vertrauenswürdig er wirklich ist.

Weiter im Text: Weil unser größter Wunsch, unser stärkstes Verlangen dahin geht, diesen irdischen Körper zu verlassen, um für immer bei dem zu sein, der uns über alle Maßen liebt. Bei ihm zu sein, der das komplette Universum geschaffen hat und sich doch nicht zu schade war, für sein Geschöpf Leiden und den Tod auf sich zu nehmen. Bei dem ewigen, allmächtigen Gott zu sein, der all das für Dich und mich getan hat. Deswegen haben wir nur ein Ziel: So zu leben, dass er Freude an uns hat.

Jedesmal wenn das nicht unser Ziel ist, dann ist uns das Bewusstsein seiner Liebe und das Bewusstsein, dass er in uns lebt abhanden gekommen. Dann ist es nicht unser größtes Verlangen, dann ist es nicht unser größter Wunsch die Herrlichkeit Gottes in aller Pracht und Schönheit zu erleben. Dann sind wir mit unseren Gedanken mehr damit beschäftigt, uns ein gutes Leben hier auf der Erde aufzubauen oder kämpfen mit Schwierigkeiten, die wir einige Zeit später lächerlich finden werden.

Für mich ist das eine tiefergehende Erklärung für das, was Paulus den Korinthern 2 Kapitel vorher schreibt:

Ja, wir alle sehen mit unverhülltem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn. Wir sehen sie wie in einem Spiegel, und indem wir das Ebenbild des Herrn anschauen, wird unser ganzes Wesen so umgestaltet, dass wir ihm immer ähnlicher werden und immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit bekommen. Diese Umgestaltung ist das Werk des Herrn; sie ist das Werk seines Geistes.

2. Korinther 3, Vers 18

Indem ich Jesus anschaue, verändere ich mein Wesen. Und das tu ich nicht selber, sondern Gottes Geist, der in mir wohnt. Ich schau Jesus an. Damit kommt das Bewusstsein für seine Liebe. Daraus wächt der Wunsch endlich bei ihm zu sein. Und das führt zu meinem Ziel: So zu leben, dass er Freude an mir hat.

14´Bei allem` ist das, was uns antreibt, die Liebe von Christus. Wir sind nämlich überzeugt: Wenn einer für alle gestorben ist, dann sind alle gestorben.
15 Und er ist deshalb für alle gestorben, damit die, die leben, nicht länger für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und zu neuem Leben erweckt worden ist.
16 Daher beurteilen wir jetzt niemand mehr nach rein menschlichen Maßstäben. Früher haben wir sogar Christus so beurteilt – heute tun wir das nicht mehr.
17 Vielmehr ´wissen wir`: Wenn jemand zu Christus gehört, ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen; etwas ganz Neues hat begonnen!

2. Korinther 5, Verse 14-17

Als wiedergeborene Christen sind wir eine neue Schöpfung. Das alte Leben hat keine Bedeutung mehr. Es ist vergangen. Wir sind gestorben für das Alte. Und leben jetzt für den, der das möglich gemacht hat. Gott hat das nicht möglich gemacht, damit er sich unser Leben krallen konnte. Er hat es getan, damit Du überhaupt Leben bekommst. Und jetzt, wo Du das Leben bekommen hast, darfst Du so leben, dass er Freude an Dir hat.

18 Das alles ist Gottes Werk. Er hat uns durch Christus mit sich selbst versöhnt und hat uns den Dienst der Versöhnung übertragen.
19 Ja, in ´der Person von` Christus hat Gott die Welt mit sich versöhnt, sodass er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnet; und uns hat er die Aufgabe anvertraut, diese Versöhnungsbotschaft zu verkünden.
20 Deshalb treten wir im Auftrag von Christus als seine Gesandten auf; Gott selbst ist es, der die Menschen durch uns ´zur Umkehr` ruft. Wir bitten im Namen von Christus: Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!
21 Den, der ohne jede Sünde war, hat Gott für uns zur Sünde gemacht, damit wir durch die Verbindung mit ihm die Gerechtigkeit bekommen, mit der wir vor Gott bestehen können.

2. Korinther 5, Verse 18-21

Botschafter zu sein, mit dem Ziel Menschen mit Gott zu versöhnen. Das Leben, dass Du bekommen hast, überfließen zu lassen. Gott ruft die Menschen zu sich und das tut er durch mich und Dich.

2. Korinther 4

7 Wir allerdings sind für diesen kostbaren Schatz, der uns anvertraut ist, nur wie zerbrechliche Gefäße, denn ´es soll deutlich werden, dass` die alles überragende Kraft, ´die in unserem Leben wirksam ist,` Gottes Kraft ist und nicht aus uns selbst kommt.
8 Von allen Seiten dringen Schwierigkeiten auf uns ein, und doch werden wir nicht erdrückt. ´Oft` wissen wir nicht mehr weiter, und doch verzweifeln wir nicht.
9 Wir werden verfolgt und sind doch nicht verlassen; wir werden zu Boden geworfen und kommen doch nicht um.
10 Auf Schritt und Tritt erfahren wir am eigenen Leib, was es heißt, am Sterben Jesu teilzuhaben. Aber gerade auf diese Weise soll auch sichtbar werden, dass wir schon jetzt, in unserem irdischen Dasein, am Leben des auferstandenen Jesus teilhaben.
11 Ja, mitten im Leben sind wir um Jesu willen ständig dem Tod ausgeliefert, und eben dadurch soll sich in unserem sterblichen Dasein zeigen, dass wir auch am Leben von Jesus Anteil haben.
12 ´Unser Dienst bringt es also mit sich,` dass an uns der Tod zur Auswirkung kommt; aber ´er führt auch dazu,` dass an euch das Leben wirksam ist.

2. Korinther 4, Verse 7-12

Paulus wiederholt sich und gebraucht das Bild von zerbrechlichen Gefäßen. Er schreibt diesen Brief nicht alleine, sondern mit Timotheus. Deswegen auch ständig das „Wir“. Er vergleicht sich und Timotheus mit zerbrechlichen Gefäßen, denen ein kostbarer Schatz anvertraut ist. Und für die Leiden, die er erwähnt, hat er eine einfache Erklärung:

„Es soll deutlich werden, dass die alles überragende Kraft in ihrem Leben wirksam ist. Gottes Kraft bringt all das zustande, mit menschlicher Power ist da nichts zu machen.“

Schwierigkeiten ohne Ende und von allen Seiten – Trotzdem werden sie nicht erdrückt

Kein Plan, wie es weitergeht – Trotzdem keine Verzweiflung

Verfolgt – Und doch nicht verlassen

zu Boden geworfen – aber nicht umgekommen

Das alles als ein Mensch zu erleben ohne DEN Schatz in sich zu tragen, ergibt keinen Sinn. So ein Durchhaltevermögen kommt aus der Klarheit, wer ich bin und was mein Ziel ist.

Paulus sagt, dass wir Anteil haben am Sterben und am Leben Jesu. Und dann beschämt er die Korinther. An Paulus und Timotheus zeigen sich die Auswirkungen des „Sterbens“ und an den Korinthern sieht man das „Leben“. Paulus hat viel durchgemacht für die Verbreitung der besten Nachricht. Seine Missionsreisen waren keine Wellness-Auszeiten.

Dem Empfänger der Botschaft geht es besser als dem Botschafter selber. Als Botschafter kannst Du das nur durchziehen, wenn die Liebe Gottes in Dir wohnt. Wenn Du weißt, worum es geht. Das ewige Leben sollen so viele Menschen bekommen, wie nur irgend möglich.

Am Ende lesen wir dann von Paulus Motiviation und von dem, was ihn inspirierte:

16 Das sind also die Gründe, weshalb wir uns nicht entmutigen lassen. Mögen auch die Kräfte unseres äußeren Menschen aufgerieben werden – unser innerer Mensch wird Tag für Tag erneuert.
17 Denn die Nöte, die wir jetzt durchmachen, sind nur eine kleine Last und gehen bald vorüber, und sie bringen uns etwas, was von unvergleichlich viel größerem Gewicht ist: eine unvorstellbare und alles überragende Herrlichkeit, die nie vergeht.
18 Wir richten unseren Blick nämlich nicht auf das, was wir sehen, sondern auf das, was ´jetzt noch` unsichtbar ist. Denn das Sichtbare ist vergänglich, aber das Unsichtbare ist ewig.

2. Korinther 4, Verse 16-18

2. Korinther 3

Als Paulus lebte und das Christentum verbreitete, gab es auch viele andere, die auch auf Mission waren, und es war üblich für die Missionare Empfehlungsbriefe von anderen Gemeinden mitzunehmen, sodass sie an ihrem Bestimmungsort wohlwollend aufgenommen wurden. Paulus brauchte für die Korinther kein Empfehlungsschreiben. Die Gemeinde wurde von ihm gegründet und das war Empfehlung genug.

4 Wenn wir mit solchem Selbstbewusstsein von unserem Dienst sprechen, gründet sich das auf Christus und geschieht im Vertrauen auf Gott
5 Aus eigener Kraft sind wir dieser Aufgabe nicht gewachsen; es gibt nichts, was wir uns als Verdienst anrechnen könnten. Nein, unsere Befähigung verdanken wir Gott.
6 Er hat uns fähig gemacht, Diener des neuen Bundes zu sein – eines Bundes, der sich nicht mehr auf das schriftlich niedergelegte Gesetz gründet, sondern auf das Wirken von Gottes Geist. Denn das Gesetz bringt den Tod, aber der Geist ´Gottes` macht lebendig.

2. Korinther 3, Verse 4-6

Paulus war selbstbewusst. Aber sowas von. Sein Geheimnis, das eigentlich gar keins ist: Sein Selbstbewusstsein war auf Christus gegründet und kam aus seinem Vertrauen auf Gott. Das ist so genial. Vers 5: Aus eigener Kraft geht gar nichts. Alles was ich kann, kommt von Gott. Für mich war Selbstbewusstsein immer so ein bisschen mit Stolz verbunden. Mit dem eigenen Ego verknüpft. Hatte immer und hat auch jetzt noch so einen „Touch“ von Überheblichkeit oder Hochmut.

Paulus definiert hier Selbstbewusstsein neu: Das Vertrauen auf Gott und auf Jesus Christus. Das Vertrauen auf den Heiligen Geist. Das Vertrauen auf den dreieinigen Gott, dass er mir alles schenkt, gibt mir auch das Vertrauen, dass ich alles schaffen kann. Nicht aus mir heraus, sondern weil ich weiß, wer in mir wohnt. Ich vertraue nicht mir, sondern dem, der in mir wohnt. An diesem Selbstbewusstsein dürfen wir arbeiten. Und je mehr wir uns dieser Definition bewusst werden, desto weniger ist es von meinem eigenen Ego angehaucht und desto seltener neige ich zur Überheblichkeit.

17 Dieser Herr aber ist der Geist, ´von dem wir gesprochen haben`. Und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
18 Ja, wir alle sehen mit unverhülltem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn. Wir sehen sie wie in einem Spiegel, und indem wir das Ebenbild des Herrn anschauen, wird unser ganzes Wesen so umgestaltet, dass wir ihm immer ähnlicher werden und immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit bekommen. Diese Umgestaltung ist das Werk des Herrn; sie ist das Werk seines Geistes.

2. Korinther Verse 17 und 18

Indem wir Jesus anschauen, verändern wir unser Wesen. Und das tu ich nicht selber, sondern Gottes Geist, der in mir wohnt. Es ist so einfach und doch oft so schwer. Wie oft will ich mich mit Gott und seinem Wort beschäftigen und dann kommt eine Ablenkung nach der anderen und plötzlich ist der Tag um. Mir hilft es am Abend zu reflektieren, ob ich mich mit Gottes Wort beschäftigt habe. Dafür gibt es Punkte. Ich sammle Punkte. Nicht um der Punkte willen, sondern weil ich weiß, wie wichtig Gottes Wort ist und wie viel Segen darauf liegt, wenn ich mich damit beschäftige und nicht nur drüber weglese. Extrem hilfreich finde ich das Aufschreiben meiner Gedanken und so kann ich das Ganze später nochmal anschauen. Früher war ich zu faul und wollte die Arbeit und die Zeit nicht reinstecken, aber je öfter ich das tue, um so mehr profitiere ich davon.

Ganz ehrlich: Was ist das Wichtigste in Deinem Leben? Die Beziehung zu Gott? Und die Gemeinschaft mit ihm? Schau in Dein Leben. Und ich schau in meins. Und dann denke ich: Das gute Bild, das ich von mir hab, das passt ja mal gar nicht. Das Dilemma mit Theorie und Praxis. Wo das eine mit dem anderen nicht zusammenpasst und keine Einheit ergibt.

Ich weiß nicht, ob jeder der Typ ist, seine Gedanken bei der Bibellese schriftlich festzuhalten, aber für mich ist es definitv ein guter Weg mich intensiver mit Gottes Wort zu beschäftigen und ich glaube, dass Du solange suchen solltest, bis Du einen Weg gefunden hast, Deine Gemeinschaft mit Gott zu intensivieren. In der Zwischenzeit könntest Du es ja mal mit Schreiben versuchen. 😉

2. Korinther 2

5 Wer anderen Kummer bereitet hat, der hat nicht nur mich traurig gemacht, sondern euch alle – oder doch fast alle, um nicht zu übertreiben.
6 Die meisten von euch haben sein Verhalten bestraft, damit soll es gut sein.
7 Jetzt müsst ihr ihm vergeben und ihn ermutigen, denn er soll nicht verzweifeln.
8 Deshalb bitte ich euch: Entschließt euch dazu, ihm wieder eure Liebe zu zeigen.
9 Der Zweck meines Briefes ist ja erreicht; ich wollte nämlich sehen, ob ihr euch bewährt und meine Anweisungen befolgt.
10 Wem ihr vergebt, dem vergebe ich auch. Wenn ich etwas zu vergeben hatte, dann habe ich es um euretwillen vor Christus längst getan.
11 Denn wir kennen die Absichten Satans nur zu genau und wissen, wie er uns zu Fall bringen möchte. Aber das soll ihm nicht gelingen.

2. Korinther 2, Verse 5-11

Wie lange halte ich an dem Unrecht fest, das mir angetan wurde? Wie lange halte ich es der Person vor, die schlecht und böse zu mir war? Oder mich unfair und ungerecht behandelt hat. Wie schnell kann ich ihm/ihr wieder meine Liebe zeigen?

Paulus sagt in Vers 8: Entschließt euch dazu. Das ist eine Entscheidung. Da geht es nicht um Dein Gefühl, sondern Deine Entscheidung. Über kurz oder lang wird das Gefühl Deiner Entscheidung folgen.

Das finde ich immer wieder grandios, mit welcher Perspektive Paulus auf alles schaut. Er bleibt nicht in seiner kleinen Welt. Er interpretiert die Ereignisse aus der Sicht Gottes. Diese Perspektive ist letztlich die Einzige, die für immer bleiben wird.

Denn wir kennen die Absichten Satans nur zu genau und wissen, wie er uns zu Fall bringen möchte. Aber das soll ihm nicht gelingen.

Korinther 2, Vers 11

Es geht nicht wirklich um den Streit mit Deinem Nachbar. Es geht nicht wirklich um den Zoff, den Du mit Deinem Ehepartner hast. Es geht nicht wirklich um die Reibereien, mit denen wir alle zu tun haben. Es herrscht ein Krieg um Deine Seele. Satan möchte zerstören. Aber das soll ihm nicht gelingen. Und mit Gott an Deiner Seite wird es es ihm nicht gelingen. Nimm einfach immer mehr die Perspektive Gottes an. Und Du wirst wesentlich entspannter. Dir wird bewusst, über wie viele Dinge Du dich nicht mehr aufregen musst. Du bekommst Klarheit und kümmerst Dich um das Wesentliche: Deine Beziehung zu dem Dich über alles liebenden Vater.

2. Korinther 1

8 Ihr müsst nämlich wissen, Geschwister, dass das, was wir in der Provinz Asien durchmachten, so überaus schwer auf uns lastete und unsere Kräfte so sehr überstieg, dass wir schließlich nicht einmal mehr damit rechneten, mit dem Leben davonzukommen.
9 Wir kamen uns vor, als wäre das Todesurteil über uns gesprochen worden. Aber das alles geschah, damit wir nicht auf uns selbst vertrauten, sondern auf Gott, der die Toten zu neuem Leben erweckt.
10 Er hat uns vor dem sicheren Tod gerettet und wird uns auch weiterhin retten. Ja, wir haben unsere Hoffnung auf ihn gesetzt ´und sind überzeugt`, dass er uns auch in Zukunft retten wird.
11 Auch ihr könnt dabei mithelfen, indem ihr für uns betet. Wenn viele das tun, werden dann auch viele Gott für die Gnade danken, die er uns erfahren lässt.

2. Korinther 1, Verse 8-11

Manchmal kommen uns Situationen so auswegslos vor. Und dann erinnert uns Gott wieder daran, dass Er Gott ist. Und auch Paulus macht in Vers 10 und 11 deutlich: Es geht um Gott. Er rettet uns und befreit uns aus den unmöglichsten Lagen. Du denkst Dein Leben läuft grad nicht gut? Lerne Dein Vertrauen auf den zu setzen, der alle Macht hat. Mir gefällt Vers 11 sehr gut: Paulus will nicht, dass die Korinther für ihn und seine Mitarbeiter beten, damit sie möglichst schnell aus unangenehmen Situationen rauskommen. Er will, dass sie beten, damit die Gnade, die Gott ihm und seinen Helfern schenkt, in den Vordergrund rückt und alle Beter dann auch Gottes Gnade feiern und dem Allmächtigen danken.

21 Gott selbst ist es, der uns zusammen mit euch ´im Glauben` an Christus, ´seinen Gesalbten,` festigt. Er hat uns alle gesalbt ´und damit in seinen Dienst gestellt`;
22 er hat uns auch sein Siegel aufgedrückt ´als Bestätigung dafür, dass wir jetzt sein Eigentum sind`, und hat uns seinen Geist ins Herz gegeben als Unterpfand und Anzahlung ´für das, was er uns noch schenken will`.

2. Korinther 1, Verse 21-22

Ich kann es immer nur wiederholen. Der Sieg ist unser. Wir haben schon gewonnen. Versiegelt mit dem Heiligen Geist. Eine Anzahlung für das, was Gott uns noch schenken will. Ein Vorgeschmack auf das, was noch kommt. Die größte Feier des Universums und echtes Leben ohne den ganzen Mist, der uns hier noch das Leben vermiest und schwer macht. Echtes Leben, das für immer bleibt.

1. Korinther 16

Seid wachsam und steht fest im Glauben! Seid entschlossen und stark!
Bei allem, was ihr tut, lasst euch von der Liebe leiten.

1. Korinther 16, Verse 13 und 14

Vers 14 ist der Weg zur Vollkommenheit. Paulus hat die Gabe, Dinge auf den Punkt zu bringen. Stell Dir einmal vor: Alle Menschen, jeder Einzelne würde zu jederzeit bedingungslos lieben. Das wäre der Himmel auf Erden. Was meinst Du, wieso die Menschen Jesus nachliefen und in seiner Nähe sein wollten? Sicherlich waren es auch die Wunder, aber ich glaube, dass sie merkten: Hier ist einer, der ist nicht von dieser Welt. So wie er uns liebt, das ist eigentlich nicht möglich.

Ich glaube auch wir werden Wunder erleben, wenn wir uns von der Liebe leiten lassen. Von der Liebe, die bereits in uns wohnt. Durch den Heiligen Geist ist diese Liebe schon da. Wir müssen sie nicht erzeugen. Dein und mein Job ist es, den Diktator und Unterdrücker ruhig zu stellen, sodass die Liebe wirklich wirksam werden kann.

21 Und hier noch mein Gruß an euch, den ich, Paulus, mit eigener Hand schreibe.
22 Wer den Herrn nicht liebt, den soll Gottes Urteil treffen! Unser Herr, komm!
23 Die Gnade unseres Herrn Jesus sei mit euch!
24 Meine Liebe gilt euch allen. Ich bin durch Jesus Christus mit euch verbunden.

1. Korinther 16, Verse 21-24

Andere Übersetzungen erwähnen in Vers 23 den aramäischern Ausruf: Maranatha. Manche lesen: „Unser Herr ist gekommen“ Manche deuten es auch als „Unser Herr kommt“

Fakt ist, die ersten Christen waren sich extrem stark bewusst, was ihr Ziel ist. Durch diesen Fokus waren sie quasi immer in Feierlaune. Wenn Du als Christ ständig in dieser Erwartung bist: Ok, es könnte gleich soweit sein. So wie im vorigen Kapitel erwähnt. Von einem auf den anderen Moment verändert sich alles und Du weißt: Das bleibt so und wird nur noch besser !!! Die Vorfreude, die sich entwickelt, ist phänomenal. Das können wir uns auf jeden Fall von den Urchristen abschauen. Ich mag das Wort „müssen“ ja nicht, aber das hier ist echt ein „Muss“. Ich formulier es nochmal um: Du musst es, weil Du es willst!

1. Korinther 15

Alles, was ich jetzt bin, bin ich allein durch Gottes Gnade. Und seine Gnade hat er mir nicht vergeblich geschenkt. Ich habe mich mehr als alle anderen Apostel eingesetzt, aber was ich erreicht habe, war nicht meine eigene Leistung, sondern Gott selbst hat das alles in seiner Gnade bewirkt.

1. Korinther 15, Vers 10

Paulus, der sich wie kein Zweiter, für die Verbreitung des Christentums einsetzte, bildet sich nichts darauf ein und erkennt, dass alles davon Gnade ist. Gott ist der Handelnde und Gott ist es auch, dem wir unsere tollen Ergebnisse zu verdanken haben.

Wenn Du merkst, wie groß die Gnade Gottes ist und wie stark sie auch in Deinem Leben am Werk ist, dann vergeht aller Stolz und Dankbarkeit beherrscht Deine Emotionen.

51 Ich möchte euch aber ein Geheimnis anvertrauen: Wir werden nicht alle sterben, aber Gott wird uns alle verwandeln.
52 Das wird ganz plötzlich geschehen, von einem Augenblick zum anderen, wenn die Posaune das Ende ankündigt. Auf ihr Zeichen hin werden die Toten auferweckt und bekommen einen unvergänglichen Körper, und auch wir Lebenden werden verwandelt.

53 Denn das Vergängliche muss mit Unvergänglichkeit und das Sterbliche mit Unsterblichkeit überkleidet werden.
54 Wenn aber dieser vergängliche und sterbliche Körper unvergänglich und unsterblich geworden ist, dann erfüllt sich, was die Heilige Schrift vorausgesagt hat: »Das Leben hat den Tod überwunden!
55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo bleibt nun deine Macht?«
56 Die Sünde ist wie ein Stachel, der tödliches Gift in sich trägt. Durch sie hat der Tod seine Macht, und die Sünde hat ihre Kraft durch das Gesetz.
57 Aber Dank sei Gott! Er schenkt uns den Sieg durch Jesus Christus, unseren Herrn!
58 Bleibt daher fest und unerschütterlich in eurem Glauben, meine lieben Brüder und Schwestern! Setzt euch mit aller Kraft für den Herrn ein, denn ihr wisst: Nichts ist vergeblich, was ihr für ihn tut.

1. Korinther 15, Verse 51-58

Dieser Augenblick, wenn die Posaune das Ende ankündigt. Wenn Menschen, die zu Gott gehören, verwandelt werden. Stell Dir vor, es passiert. Von jetzt auf gleich, Dein Körper, der dem Verfall ausgeliefert ist, wird plötzlich neu. So richtig neu, nicht Botox-Neu, nicht Fett-Absaugen-Neu. Oder die gesündere Variante: Hartes-Training-Neu. Dein Körper wird richtig neu und zwar Unvergänglichkeits-Neu. Ewigkeits-Neu. Neu in einer völlig anderen Dimension. Auf einem ganz anderen Level.

Darauf freue ich mich. Das wird genial. Von einem auf den anderen Augenblick ändert sich ALLES. Sünde und Tod endgültig besiegt. Gott schenkt uns durch Jesus Christus den Sieg. Und diese Perspektive dürfen wir uns abschauen von Paulus und den letzten Vers als Ermutigung mitnehmen:

Bleibt daher fest und unerschütterlich in eurem Glauben, meine lieben Brüder und Schwestern! Setzt euch mit aller Kraft für den Herrn ein, denn ihr wisst: Nichts ist vergeblich, was ihr für ihn tut.

1. Korinther 15, Vers 58

Kombiniert mit dem Vers 10 bedeutet es, Gottes Gnade zu feiern. Gott schenkt uns den Sieg. Deswegen haben wir gar keinen Grund, uns vom Glauben abzuwenden. Der Sieg ist ja schon da. Wir haben bereits gewonnen. Und dann der letzte Satz, der die Frage beantwortet, was wir denn dann noch hier auf der Erde machen: Setzt euch mit aller Kraft für den Herrn ein, denn ihr wisst: Nichts ist vergeblich, was ihr für ihn tut. Leb Dein Leben für Gott!