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5. Mose 20

2 Vor der Schlacht soll der Priester zu euren Truppen sprechen.
3 Er soll ihnen sagen: »Hört, ihr Israeliten! Ihr werdet heute gegen eure Feinde kämpfen. Habt keine Angst! Fürchtet euch nicht! Weicht nicht vor ihnen zurück und lasst euch nicht einschüchtern!
4 Der Herr, euer Gott, zieht mit euch in die Schlacht! Er kämpft auf eurer Seite und gibt euch den Sieg über eure Feinde!«

5. Mose 20, Verse 2-4

Das Kapitel ist der Hammer. Gott erklärt Israel, wie man richtig Krieg führt. Und zwar mit ihm an der Seite. Der Sieg hängt nicht davon ab, wer mehr Krieger zur Verfügung hat. Der Sieg hängt davon ab, wer kämpft. Wenn Gott an Deiner Seite kämpft, steht der Sieger schon fest, bevor der Kampf begonnen hat.

Und dann sortiert Gott aus. Alle Männer, die grad ein Haus gebaut haben, ihren Weinberg noch nicht abernten konnten oder sich grad verlobt haben, können nach Hause gehen. Und alle die Angst haben, sollen auch nach Hause gehen. Angst steckt an und für den Krieg brauchst Du mutige Männer und keine, die Angst vor dem Tod oder einer Niederlage haben.

Gott gibt die Regeln vor. Alle Völker im verheißenen Land müssen ausgerottet werden, damit diese nicht zum Götzendienst verführen, aber die Nachbarländer und -städte bekommen die Möglichkeit sich zu ergeben. Und selbst um die Natur kümmert sich Gott. Er hat die Welt erschaffen für uns und möchte, dass wir diese genießen und wertschätzen.

Wenn ihr eine Stadt längere Zeit belagert, dann zerstört nicht die Bäume in der Umgebung! Lasst sie stehen, sonst habt ihr nichts mehr von ihren Früchten! Oder wollt ihr etwa auch gegen die Bäume kämpfen?

5. Mose 20, Vers 19

5. Mose 19

14 Wenn ihr das Land besitzt, das der Herr, euer Gott, euch geben will, dann stehlt euren Nachbarn keinen Grund und Boden. Lasst die Grundstücksgrenzen so, wie eure Vorfahren sie gezogen haben!
15 Ihr dürft niemanden verurteilen, wenn nur ein einziger Zeuge gegen ihn aussagt. Um welches Unrecht oder Verbrechen es auch geht, immer sind mindestens zwei oder drei Zeugen nötig, um eine Sache zu entscheiden.
16 Wenn der Angeklagte seine Schuld bestreitet und einen Zeugen der Lüge bezichtigt,
17 dann sollen beide ins Heiligtum vor den Herrn kommen und dort ihren Fall den Priestern und Richtern vorlegen.
18 Die Richter sollen die Angelegenheit genau untersuchen. Stellt sich heraus, dass der Zeuge tatsächlich gelogen und den anderen zu Unrecht beschuldigt hat,
19 dann sollt ihr genau die Strafe über ihn verhängen, die er dem anderen zugedacht hat. Duldet keine solche Hinterhältigkeit, sondern beseitigt das Böse aus eurem Volk!
20 Ganz Israel soll von der Bestrafung erfahren, damit alle gewarnt sind und so eine Verleumdung nicht wieder bei euch vorkommt.
21 In einem solchen Fall dürft ihr kein Erbarmen zeigen! Zur Festlegung der Strafe gilt der Grundsatz: Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß.

5. Mose 19, Verse 14-21

38 »Ihr wisst, dass den Vorfahren auch gesagt wurde: ›Auge um Auge, Zahn um Zahn!‹
39 Doch ich sage euch: Leistet keine Gegenwehr, wenn man euch Böses antut! Wenn jemand dir eine Ohrfeige gibt, dann halte die andere Wange auch noch hin!

Matthäus 5, Verse 38 und 39

Hebt Jesus das Gesetz hier auf oder worum geht es hier? Es handelt sich um persönliche Angelegenheiten. Als Christen sind wir Repräsentanten Jesu Christi.
Seine Liebe soll in uns sichtbar werden und jeden der mit uns in Berührung kommt, „umhauen“.

Die Vollstrecker des öffentlichen Rechts sind immer noch berechtigt Strafen zu verhängen, wenn Unrecht geschieht. Krass wird es, wenn die Regierung das Unrecht selber ausübt. Weil sie ist eingesetzt von Gott, um das Recht durchzusetzen.

Nicht klar zu sehen, wofür etwas da ist, führt unweigerlich zu Missbrauch. Jesus wusste zu 100%, was der Plan war und hat ihn absolut und perfekt umgesetzt. Deswegen müssen wir nicht mehr auf unser Recht pochen, weil wir wissen, dass uns bereits alles gehört. Das Ziel ist nicht, das angenehmste Leben auf der Erde zu haben, sondern so viel es geht Gott zu ehren.

5. Mose 18

9 Wenn ihr jetzt in das Land kommt, das der Herr, euer Gott, euch gibt, dann übernehmt von den Völkern dort keinen ihrer abscheulichen Bräuche!
10 Niemand von euch darf seinen Sohn oder seine Tochter als Opfer verbrennen, niemand soll wahrsagen, zaubern, Geister beschwören oder Magie treiben.
11 Keiner darf mit Beschwörungen Unheil abwenden, Totengeister befragen, die Zukunft vorhersagen oder mit Verstorbenen Verbindung suchen.
12 Wer so etwas tut, ist dem Herrn zuwider. Gerade wegen dieser abscheulichen Bräuche vertreibt er die anderen Völker und gibt euch ihr Land.
13 Ihr aber gehört zum Herrn, eurem Gott. Darum haltet ihm allein die Treue!

5. Mose 18, Verse 9-13

Okkultismus geht gar nicht. Wenn wir zu Gott gehören, sind wir offen für sein Reden, seine Macht, seine Herrlichkeit. Umgekehrt gibt es auch die Möglichkeit sich ganz bewusst für etwas anderes zu öffnen. Und wenn es nicht Gott ist, dann ist es der Teufel und seine Dämonen.

Oft hat man doch 2 verschiedene Bilder von Gott. Einmal als der Gott des alten Testaments und dann der des Neuen. Wie passt die Liebe, das Sterben für uns und die Völkerausrottung zusammen? Das Thema ist: Wofür lebst Du? Wozu lebst Du? Um Gemeinschaft mit Gott zu haben. Wenn Du dich aber für die Gegenseite öffnest, dann verfehlst Du nicht nur das Ziel. Du gehst in die komplett andere Richtung. Gott vertreibt die anderen Völker wegen genau solcher Praktiken.

Gott gibt uns zwar den freien Willen. Aber er schaut nicht zu, wie alles vor die Hunde geht. Das Elend und Leid dieser Welt wäre um ein Vielfaches größer, wenn Gott nicht mehr am Werk wäre. Aber er regiert auch nicht komplett durch, weil wir dann wieder beim Thema „Der Mensch als Roboter“ wären. Der ultimative Beweis wird noch kommen, sobald Jesus Christus seine Leute zu sich geholt hat und wir als Gläubige nicht mehr hier sind. Dann wird das Böse komplett übernehmen für ganz kurze Zeit und alles zugrunde richten. Bevor wir mit Gott zurück kommen und Er sein neues Reich aufrichtet und zeigt, welche Herrschaftsform wirklich Liebe, Frieden, Reichtum, Gesundheit bringt. Echter Wohlstand ist nur möglich, wenn Gott regiert. Und das werden wir dann für immer feiern.

5. Mose 17

14 Bald werdet ihr das Land in Besitz nehmen, das der Herr, euer Gott, euch geben will. Vielleicht werdet ihr dort eines Tages sagen: »Wir wollen einen König haben, so wie alle anderen Völker ringsum!«
15 Dann ernennt aber nur den zum König, den der Herr, euer Gott, erwählt! Er soll aus eurem Volk stammen. Ihr dürft keinen Ausländer einsetzen, sondern nur einen Israeliten!
16 Wenn er König geworden ist, soll er kein großes Reiterheer aufbauen. Er darf auch niemanden von euch nach Ägypten schicken, um von dort noch mehr Pferde zu bekommen. Denn der Herr hat euch verboten, nach Ägypten zurückzukehren.
17 Euer König soll auch nicht viele Frauen haben, denn sie könnten ihn dazu verleiten, dem Herrn untreu zu werden. Er darf auch kein Gold und Silber anhäufen.
18 Wenn er den Thron seines Reiches besteigt, soll er sich eine Abschrift von diesem Gesetz geben lassen, das bei den Priestern aus dem Stamm Levi aufbewahrt wird.
19 Er muss sie immer bei sich haben und täglich darin lesen, solange er lebt. So soll er lernen, Ehrfurcht vor dem Herrn, seinem Gott, zu haben und alle Ordnungen dieses Gesetzes genau zu befolgen.
20 Das wird ihn davor bewahren, sich für wichtiger zu halten als die anderen Menschen aus seinem Volk. Wenn er in keiner Hinsicht von diesen Geboten abweicht, werden er und seine Nachkommen lange Zeit in Israel Könige sein.

5. Mose 17, Verse 14-20

Hier gibt es Anweisungen für den König. Gott ist König, aber hier sieht Er voraus, dass sein Volk ebenfalls einen menschlichen König haben wollen wird, wie die anderen Völker um sie herum. Verse 18-20 sind ziemlich spannend. Sobald der König den Thron besteigt, soll er sich eine Abschrift von dem Gesetz geben lassen und jeden Tag darin lesen. Die Folge ist Ehrfurcht vor dem Herrn und der König wird sich nicht wichtiger halten als die anderen Menschen aus seinem Volk.

Auch wenn wir nicht mehr unter dem Gesetz leben, ist Gottes Wort das Wichtigste, das wir lesen können. Das hilft uns Gott immer besser kennenzulernen. Respekt und Dankbarkeit ihm gegenüber ist die Folge. Und ich halte mich dann nicht für wichtiger als alle anderen Menschen.

Wenn wir mit irgendetwas zu kämpfen haben, dann nicht mit: „Wie kann ich ein besserer Mensch werden?“ Sondern damit Gott ernst zu nehmen und Ihm interessiert zuzuhören.

Das Ziel ist nicht ein besserer Mensch zu werden, sondern das Ergebnis. Das Ergebnis davon, Gott zu kennen und Ihn dafür zu lieben, dass Er so ist, wie Er ist.

5. Mose 16

13 Wenn ihr im Herbst die Ernte eingebracht, das Korn gedroschen und die Weintrauben gepresst habt, dann feiert eine Woche lang das Laubhüttenfest!
14 Es soll ein fröhliches Fest werden. Feiert es zusammen mit euren Kindern und euren Sklaven, mit den Leviten und den Ausländern, den Witwen und Waisen aus eurer Stadt!
15 Kommt gemeinsam zum Heiligtum des Herrn, eures Gottes, und feiert sieben Tage lang zu seiner Ehre! Freut euch von Herzen, dass er eure Arbeit gesegnet und euch eine gute Ernte geschenkt hat.
16 Dreimal im Jahr sollen alle Männer Israels am Heiligtum des Herrn zusammenkommen: am Fest der ungesäuerten Brote, am Wochenfest und am Laubhüttenfest. Keiner von euch darf mit leeren Händen kommen!
17 Jeder soll so viel geben, wie er kann, je nachdem, wie reich der Herr ihn beschenkt hat.

5. Mose 16, Verse 13-17

Gott will gefeiert werden. Von allem und jedem. Ein fröhliches Fest. Gefeiert mit Kindern, Sklaven, Leviten, Ausländern, Witwen und Waisen. Jeder, der eigentlich benachteiligt ist und sich Feiern vermutlich eher nicht leisten kann, soll mitfeiern. Alles zu seiner Ehre.

Das Laubhüttenfest wurde 7 Tage gefeiert. Quasi eine Woche Urlaub, wo es darum ging, fröhlich zu feiern. Wie viel Zeit nehmen wir uns, einfach nur um uns zu freuen wie gut Gott zu uns ist? Auch wenn wir heute andere Feste haben, als die Juden, können wir vieles aus dem alten Testament mitnehmen: Hier z. B. Gott im Urlaub besonders zu feiern.

5. Mose 15

1 Am Ende jedes siebten Jahres sollt ihr einander eure Schulden erlassen.
2 Wenn ihr jemandem aus eurem Volk etwas geliehen habt, dann fordert es nicht mehr zurück und zwingt eure Schuldner nicht zur Rückzahlung! Denn zur Ehre des Herrn wurde das Jahr des Schuldenerlasses bestimmt.
3 Nur wenn Ausländer euch etwas schulden, dürft ihr es zurückverlangen. Euren Landsleuten aber sollt ihr alles erlassen,
4 damit keiner von euch verarmt.
Der Herr, euer Gott, will euch in dem Land, das er euch für immer gibt, reich beschenken.
5 Aber dazu müsst ihr auf ihn hören und die Gebote genau beachten, die ich euch heute gebe.
6 Dann wird der Herr, euer Gott, euch segnen, wie er es versprochen hat. Ihr werdet so reich sein, dass ihr Menschen aus vielen Völkern etwas leihen könnt und selbst nichts borgen müsst. Ihr werdet Macht über sie gewinnen und selbst unabhängig sein.
7 Seid nicht hartherzig gegenüber den armen Israeliten, die mit euch in dem Land leben, das der Herr, euer Gott, euch schenkt. Sie sind doch eure Nachbarn und Landsleute! Verschließt euch nicht vor ihrer Not!
8 Stattdessen seid großzügig und leiht ihnen, so viel sie brauchen,
9 auch wenn das siebte Jahr nahe ist. Denkt dann nicht: »Was ich jetzt verleihe, bekomme ich nicht mehr zurück!« Seid nicht geizig! Verweigert den Armen aus eurem Volk nicht die nötige Hilfe! Sonst werden sie zum Herrn um Hilfe rufen, und ihr macht euch schuldig.
10 Gebt ihnen gern, was sie brauchen, ohne jeden Widerwillen. Dafür wird euch der Herr, euer Gott, bei all eurer Arbeit segnen und euch Gelingen schenken.
11 Es wird immer Arme und Bedürftige in eurem Land geben. Deshalb befehle ich euch: Helft den Menschen großzügig, die in Not geraten sind!

5. Mose 15, Verse 1-11

In Gottes Reich laufen viele Dinge genau umgekehrt zu dem, wie es in der Welt läuft. Menschen streben nach Macht und Geld und versuchen so viel wie möglich davon zu bekommen. Mit dieser Einstellung lässt sich es sich vielleicht zu viel Geld kommen, aber trotzdem bleiben sie arm. Gott zeigt uns hier eine andere Art von Investments. Schulden erlassen! Jedenfalls den eigenen Landsleuten. Und Gott knüpft Verheißungen daran, die es in sich haben.

Am Ende geht es wieder um’s Vertrauen. Worauf vertraue ich? Wem vertraue ich?
Die Angst übervorteilt zu werden, zu kurz zu kommen, hat nichts in einem Leben eines sich ganz auf Gott-verlassenden Menschen zu suchen. Die beiden Dinge passen nicht zusammen. Sie schließen ich gegenseitig aus.

Wir erwarten ALLES von Gott und werden dadurch zu einem Kanal. Ein Kanal, den Gott dafür gebraucht, viele Menschen zu segnen.

5. Mose 14

22 Legt jedes Jahr den zehnten Teil vom Ertrag eurer Getreidefelder beiseite;
23 dasselbe gilt für den zehnten Teil eurer Weintrauben- und Olivenernte. Auch eure erstgeborenen männlichen Kälber, Lämmer und Ziegenböckchen sollt ihr von ihrer Herde absondern. Bringt alles zusammen an den Ort, den der Herr, euer Gott, erwählen wird, um dort zu wohnen. Dort sollt ihr die Opfermahlzeit halten. Auf diese Weise sollt ihr lernen, euer Leben lang Ehrfurcht vor dem Herrn zu haben.
24 Wenn ihr aber weit vom Heiligtum entfernt wohnt und der Herr euch sehr reich beschenkt hat, könnt ihr den zehnten Teil der Ernte vielleicht nicht dorthin bringen.
25 Dann verkauft ihn, steckt das Geld ein und kommt damit an den Ort, den der Herr, euer Gott, für sich auswählen wird.
26 Hier kauft euch alles, was ihr gern hättet: Rinder, Schafe, Ziegen, Wein oder ein anderes berauschendes Getränk und was ihr euch sonst noch wünscht. Feiert mit euren Familien in der Gegenwart des Herrn ein fröhliches Fest, esst und trinkt!
27 Vergesst dabei nicht die Leviten, die in euren Städten wohnen, denn sie besitzen keine eigenen Ländereien.
28 In jedem dritten Jahr sollt ihr den zehnten Teil eurer Ernte in euren Städten und Dörfern sammeln und lagern.
29 Er ist für die Leviten bestimmt, die kein eigenes Land haben, und für die Ausländer, die Waisen und die Witwen. Sie können sich davon nehmen, was sie brauchen. Wenn ihr sie gut versorgt, wird der Herr, euer Gott, euch segnen und all eure Arbeit gelingen lassen.

5. Mose 14, Verse 22-29

10% gehören Gott. Das war im alten Vertrag so. Und selbst vor dem mosaischen Gesetz finden wir bei Abraham und Melchisedek die Angabe von 10%. Aus meiner Sicht ist das auch für uns heute ein guter Richtwert. Dabei geht’s weniger um Pflichterfüllung, sondern um die Frage: „Worauf vertraue ich?“ Auf bunte Scheine mit Zahlen drauf oder auf den Erschaffer allen Lebens? Das ist der Ursprung für meine Bereitschaft zu geben. Für die Bereitschaft gerne zu geben.

In Israel gab es sogar mehrere Zehnte, so dass am Ende eine andere Zahl rauskam. Inbegriffen war da z. B. auch die Sozialversicherung, die alle 3 Jahre eingesammelt wurde.

„Die Zehnten, als Summe, betrugen für eine jüdische Familie ca. 23,3 % aller Erträge des Landes, inkl. des „Festzehnten“, den man selbst verzehren durfte.“

https://www.erf.de/lesen/themen/glaube/geben-ja-aber-wie-viel/2803-542-1750

Fortschrittlicher als mit Gott an der Spitze, geht gar nicht. Sogar eine Sozialversicherung richtet Gott ein. Wenn wir Ihn lassen, kümmert Gott sich um alles. Ausschlaggebend ist immer, wie viel Platz und Raum wir ihm geben.

Vers 26 ist ein sehr interessanter Vers. Darüber hab ich noch keine Predigt gehört.

Hier kauft euch alles, was ihr gern hättet: Rinder, Schafe, Ziegen, Wein oder ein anderes berauschendes Getränk und was ihr euch sonst noch wünscht. Feiert mit euren Familien in der Gegenwart des Herrn ein fröhliches Fest, esst und trinkt!

5. Mose 14, Vers 26

Wein und andere berauschende Getränke sind kein Problem für Gott. Hier gibt es die ausdrückliche Erlaubnis richtig zu feiern. Fröhlich zu sein in der Gegenwart des Herrn. Wir leben die ganze Zeit vor ihm und vor allem bei den Festen soll dies zum Ausdruck kommen. Und dann auch gerne mit Wein. Ich freue mich richtig krass auf den Himmel, wenn Gott uns zeigt, wie richtig gefeiert wird.

5. Mose 13

7 Das gilt selbst dann, wenn der Verführer dein eigener Bruder oder dein Sohn, deine Tochter, deine geliebte Frau oder dein bester Freund ist, an dem du wie an deinem eigenen Leben hängst. Vielleicht sagt einer von ihnen heimlich zu dir: »Komm, lass uns anderen Göttern dienen!« Es werden Götter sein, die du nicht kennst und von denen auch deine Vorfahren nichts wussten,
8 Götter von nahen oder fernen Völkern, ja selbst Götter, die man am anderen Ende der Welt verehrt.
9 Hör nicht auf ihn und geh nicht darauf ein! Du darfst den Vorfall nicht vertuschen und deinen Freund oder Verwandten nicht schonen. Hab kein Erbarmen mit ihm!
10 Wirf selbst den ersten Stein, um ihn zu töten, und nach dir sollen die anderen aus deinem Volk ihn steinigen.
11 Er muss unbedingt sterben! Denn er wollte, dass du dem Herrn die Treue brichst, deinem Gott, der euch doch aus der Sklaverei in Ägypten befreit hat.
12 Ganz Israel soll davon erfahren, damit alle gewarnt sind und so etwas Abscheuliches nicht wieder vorkommt.

5. Mose 13, Verse 7-12

Wirf selbst den ersten Stein!!! Hier geht es um Gottes Volk. Übertragen auf uns heute, geht es um Menschen, die wie wir auch Gottes Kinder sind. Unsere Geschwister. Zumindest geben sie es vor. Die Regeln haben sich etwas geändert. Steine werden nur noch symbolisch geworfen, wie z. B. mit Ausschluss aus der Gemeinde. Aber die klare Distanzierung von solchen Menschen und ihrer Einstellung zu Gott muss vollzogen werden. Gott zieht da eine Linie. Ein „schlechter“ Apfel verdirbt den ganzen Obstkorb. Wie heftig Er das verurteilt, sehen wir beim Weiterlesen:

13-14 Es kann auch geschehen, dass gewissenlose Menschen aus eurem Volk eine ganze Stadt, die der Herr euch gibt, mit ihrem Gerede zum Götzendienst verleiten. Wenn ihr davon hört,
15 sollt ihr genau nachforschen, Zeugen befragen und der Sache auf den Grund gehen. Beruht das Gerücht auf Tatsachen, und stellt sich heraus, dass wirklich etwas so Abscheuliches in eurem Land geschehen ist,
16 dann tötet Mensch und Tier in dieser Stadt mit dem Schwert. Ihr sollt alles, was es dort gibt, dem Untergang weihen.
17 Tragt das Eigentum der Einwohner auf einem Platz mitten im Ort zusammen und brennt dann die ganze Stadt nieder! Alles in ihr soll als Opfer für den Herrn verbrannt werden. Sie soll für immer ein Schutthaufen bleiben und nie wieder aufgebaut werden.

5. Mose 13, Verse 13-17

Noch Fragen? Hier geht es nicht um Menschen, die Gott noch gar nicht kennen. Die noch gar keine Ahnung haben, wie groß Gott ist. „In eurem Volk werden sich Leute als Propheten ausgeben“ heißt es in Vers 2. Wenn das passiert, wird klar, wem ich folge. Jesus oder anderen Menschen.

4 Hört nicht auf sie! Der Herr, euer Gott, stellt euch durch solche Menschen auf die Probe. Er will sehen, ob ihr ihn von ganzem Herzen und mit aller Hingabe liebt.
5 Ihm sollt ihr nachfolgen, vor ihm sollt ihr Ehrfurcht haben. Nur nach seinen Geboten sollt ihr leben und allein auf ihn hören. Ihr sollt ihm dienen und eng mit ihm verbunden bleiben!

5. Mose 13, Verse 4-5

5. Mose 12

Bald werdet ihr in dem Land wohnen, das der Herr, der Gott eurer Vorfahren, euch gibt. Ich teile euch nun die Ordnungen und Gebote mit, die ihr dort euer Leben lang befolgen sollt.

5. Mose 12, Vers 1

Andere Übersetzungen sagen: „das der Herr, der Gott deiner Väter, dir gegeben hat“.
Für Mose hält es sich gleich: Wenn Gott etwas versprochen hat, dann ist es so gut wie geschehen. Wir können es als erledigt betrachten. Wann und wie erfahren wie noch. Aber daran führt kein Weg vorbei.

2 Zerstört unbedingt alle Stätten, an denen die Völker, die ihr vertreibt, ihre Götter verehrt haben: auf den Berggipfeln und Hügeln und unter allen dicht belaubten Bäumen.
3 Reißt die Altäre nieder, zerschlagt die heiligen Säulen! Verbrennt die Pfähle der Göttin Aschera und zerschmettert alle Götzenstatuen! Löscht jede Spur davon aus!
4 Ihr dürft den Herrn, euren Gott, nicht auf die gleiche Weise verehren wie diese Völker ihre Götter. 5 Stattdessen wird der Herr mitten in Israel einen Ort auswählen, an dem er selbst wohnen will. Nur dorthin sollt ihr gehen,
6 um eure Brand- und Schlachtopfer darzubringen. Auch den zehnten Teil eurer Ernte, eure Abgaben für die Opfer und die erstgeborenen männlichen Tiere könnt ihr dort abliefern sowie alles, was ihr dem Herrn versprochen habt oder ihm freiwillig darbringen wollt.

5. Mose 12, Verse 2-6

Jede Spur von Götzen und Götzendienst muss ausgelöscht werden. Nichts soll mehr daran erinnern. Gott legt die Regeln für die Anbetung fest. Auf keinen Fall sollten die Israeliten an den Stellen Gott anbeten, wo die Völker vor ihnen ihren Götzen gedient haben. Übertragen auf uns heute: WSV. Winter-Schluss-Verkauf. Alles muss raus. Nichts, das irgendwie mit Gott konkurriert, bekommt noch Platz. Das können verschiedene Dinge sein. Grundsätzlich natürlich jede Sünde. Dann aber auch Dinge, die an sich nicht schlecht sind, denen wir aber eine höhere Priorität einräumen als Gott.

Statt die Opferstätten zu nehmen, wo die Völker vorher auch geopfert haben, bestimmt Gott einen neuen Ort. Aber sie durften nicht nur dort schlachten, sondern auch zuhause.

20-21 Viele von euch werden dann weit entfernt von dem Ort leben, an dem der Herr wohnen will. Deshalb ordne ich an, dass ihr an euren Wohnorten schlachten dürft. Wenn ihr Fleisch essen wollt, könnt ihr eure Rinder, Schafe und Ziegen schlachten. Dies dürft ihr an jedem beliebigen Ort tun.
22 Ihr könnt die Tiere essen, so wie Hirsche und Gazellen, die nicht geopfert werden dürfen. Es ist auch gleichgültig, ob ihr gerade rein oder unrein seid; jeder darf an der Mahlzeit teilnehmen.
23 Nur das Blut der Tiere sollt ihr auf keinen Fall mitessen! Denn im Blut ist das Leben. Ihr sollt es nicht zusammen mit dem Fleisch verzehren,
24 sondern wie Wasser auf die Erde schütten!
25 So verhaltet ihr euch in den Augen des Herrn richtig und werdet es gut haben, ihr und eure Nachkommen.

5. Mose 12, Verse 20-25

Im Blut ist das Leben. Andere Übersetzungen sprechen von: Im Blut ist die Seele. Ich denke, es lässt sich viel besser erklären, wenn wir verstehen, dass Gott immer seinen Sohn Jesus Christus sieht. Sein Blut bringt Leben. Durch sein Blut geschieht Sühnung. Erst mit dem Vergießen Jesu Blut am Kreuz, ist Leben möglich. Blut ist kein Nahrungsmittel, sondern das Symbol für Leben. Anstatt uns mit dem Götzendienst zu beschäftigen und Gedanken darauf zu verschwenden, dürfen wir bei allem was wir tun, an Jesus denken. Wenn wir aufmerksam sind, dann erkennen wir in so vielen Dingen Gott dahinter. Seine Macht, seine Größe und seine Gnade werden für uns immer gewaltiger und lassen uns Ihn feiern.

5. Mose 11

10 In Ägypten musstet ihr jedes Feld nach der Aussaat mühsam mit dem Schöpfrad bewässern wie einen Gemüsegarten.
11 Das Land aber, in das ihr nun geht, wird vom Regen bewässert, der vom Himmel auf die Berge und Täler fällt.
12 Der Herr sorgt das ganze Jahr über für dieses Land, sein Blick ist stets darauf gerichtet.
13 Hört genau auf die Gebote, die ich euch heute gebe! Liebt den Herrn, euren Gott! Dient ihm von ganzem Herzen und mit aller Hingabe!
14 Dann lässt er es in eurem Land immer rechtzeitig im Herbst und im Frühling regnen, und ihr könnt Getreide, Weintrauben und Oliven ernten.
15 Ihr habt immer genug zu essen, und euer Vieh grast auf saftigen Weiden.
16 Gebt acht! Lasst euch nicht dazu verführen, dem Herrn den Rücken zu kehren! Dient keinen anderen Göttern, betet sie nicht an!
17 Sonst wird der Herr zornig auf euch und lässt es nicht mehr regnen, so dass auf den Feldern nichts mehr wächst. In kurzer Zeit werdet ihr umkommen und nichts mehr von dem guten Land haben, das der Herr euch jetzt gibt.
18 Bewahrt deshalb diese Worte im Herzen! Denkt immer daran! Schreibt sie zur Erinnerung auf ein Band und bindet es um die Hand und die Stirn!
19 Bringt die Gebote auch euren Kindern bei! Redet immer und überall davon, ob ihr zu Hause oder unterwegs seid, ob ihr euch schlafen legt oder aufsteht!
20 Ritzt sie ein in die Pfosten eurer Haustüren und Stadttore!
21 Solange Himmel und Erde bestehen, werdet ihr und eure Nachkommen dann in dem Land bleiben können, das der Herr euren Vorfahren versprochen hat.

5. Mose 11, Verse 10-21

Wieder die gleichen Worte, wie in Kapitel 6:

  • Die Worte im Herzen bewahren
  • Aufschreiben auf ein Band und dieses Band um Hand und Stirn tragen
  • den Kindern beibringen
  • immer und überall davon reden, Zuhause, unterwegs, beim Schlafenlegen oder Aufstehen
  • in die Pfosten von Haustüren und Stadttoren einritzen

In Ägypten war es sehr aufwendig das Land zu bewässern. Gott möchte uns dahin bringen, wo wir es gut haben. Er hat uns für das Leben erschaffen und dafür braucht es das lebendige Wasser seines Wortes. Die Priorität ist sein Wort. Darum sollen wir uns kümmern. Dann übernimmt Er den Rest. Mich erinnert das an den Vers:

Setzt euch zuerst für Gottes Reich ein und dafür, dass sein Wille geschieht. Dann wird er euch mit allem anderen versorgen.

Matthäus 6, Vers 33

Es gibt Armbänder mit einem Vers drauf. Es gibt Bilder und Wandkalender mit Sprüchen aus der Bibel, Smartphones mit WhatsApp-Status und vielen Erinnerungsfunktionen. Wir haben den Heiligen Geist, der uns immer wieder daran erinnert, wieder in die Bibel reinzuschauen und Er erinnert uns auch an bestimmte Verse, wenn wir sie brauchen. Die beste Alternative, statt sich mit der neuesten miesen Nachricht auseinanderzusetzen. Das bringt uns weg von der Weltuntergangsstimmung zur Aufbruchstimmung. Vom Unglauben über das, was so passiert, hin zum Vertrauen auf Gott und zur Dankbarkeit.