Archiv des Autors: Tobi

Hebräer 13

8 Jesus Christus ist und bleibt derselbe, gestern, heute und für immer.
9 Darum lasst euch nicht durch alle möglichen Lehren in die Irre führen. Es ist das Größte, wenn jemand seine ganze Hoffnung auf Gottes Gnade setzt und sich durch nichts davon abbringen lässt. Fest im Glauben wird man nicht, indem man bestimmte Speisevorschriften befolgt. Das hat noch niemandem genützt.
10 Wir haben einen Altar, das Kreuz, an dem Jesus seinen Leib als Opfer darbrachte. Daran haben die keinen Anteil, die ihre Rettung von den Opfern im jüdischen Heiligtum erwarten.
11 Einmal im Jahr – am großen Versöhnungstag – bringt der Hohepriester das Blut von Opfertieren in das Allerheiligste, um die Sünden des Volkes zu sühnen. Die Tiere selbst werden aber außerhalb der Stadt verbrannt.
12 So starb auch Jesus außerhalb der Stadt, um durch sein Blut die Menschen von ihrer Schuld zu befreien.
13 Lasst uns zu ihm hinausgehen und die Verachtung mittragen, die ihn getroffen hat.
14 Denn auf dieser Erde gibt es keine Stadt, in der wir für immer zu Hause sein können. Sehnsüchtig warten wir auf die Stadt, die im Himmel für uns erbaut ist.
15 Wir wollen nicht aufhören, Gott im Namen von Jesus zu loben und ihm zu danken. Das sind unsere Opfer, mit denen wir uns zu Gott bekennen.
16 Und vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen. An solchen Opfern hat Gott Freude.

Hebräer 13, Verse 8-16

Jesus Christus ist heute immer noch der Selbe, wie vor 2000 Jahren. Und er wird auch noch in 2000 Jahren noch der Selbe sein. Und er bleibt es bis in alle Ewigkeit. Deswegen ist es das Größte, wenn Du Deine gesamte Hoffnung auf Gottes Gnade setzt.

Niemals alles auf eine Karte setzen. Das gilt hier auf der Erde und zwar, weil nichts wirklich sicher ist. Aber bei Jesus Christus ist das anders. Er ist die einzige Sicherheit, die es tatsächlich gibt und hier darfst Du alles setzen. Bei Jesus darfst Du lernen, alles auf ihn zu setzen.

Weil das Ergebins schon feststeht. Eine Stadt ist im Himmel für uns erbaut. Gott hat sie gebaut und er freut sich auf uns und wir freuen uns: Bald ziehen wir da ein!

Hebräer 12

1 Da wir nun so viele Zeugen des Glaubens um uns haben, lasst uns alles ablegen, was uns in dem Wettkampf behindert, den wir begonnen haben – auch die Sünde, die uns immer wieder fesseln will. Mit Ausdauer wollen wir auch noch das letzte Stück bis zum Ziel durchhalten.
2 Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen, sondern allein auf Jesus. Er hat uns den Glauben geschenkt und wird ihn bewahren, bis wir am Ziel sind. Weil große Freude auf ihn wartete, erduldete Jesus den Tod am Kreuz und trug die Schande, die damit verbunden war. Jetzt hat er als Sieger den Ehrenplatz an der rechten Seite Gottes eingenommen.
3 Vergesst nicht, wie viel Hass und Anfeindung er von gottlosen Menschen ertragen musste, damit auch ihr in Zeiten der Verfolgung nicht den Mut verliert und aufgebt.
4 Bis jetzt hat euch der Kampf gegen die Sünde noch nicht das Letzte abverlangt, es ging noch nicht um Leben und Tod.
5 Trotzdem werdet ihr schon mutlos. Ihr habt wohl vergessen, was Gott euch als seinen Kindern sagt: »Mein Sohn, wenn der Herr dich zurechtweist, dann sei nicht entrüstet, sondern nimm es an,
6 denn darin zeigt sich seine Liebe. Wie ein Vater seinen Sohn erzieht, den er liebt, so erzieht der Herr jeden mit Strenge, den er als sein Kind annimmt.«

Hebräer 12, Verse 1-6

3 Gedanken:

Es dauert nicht mehr lange. Ein bisschen müssen wir noch durchziehen. Dann ist es geschafft.

Wir schauen auf Jesus. Er hat uns den Glauben geschenkt. Er bewahrt ihn auch, bis wir am Ziel sind und Glauben nicht mehr nötig ist, weil wir dann alles sehen, was er für uns vorbereitet hat.

Wir dürfen die beste Erziehung genießen, die es gibt. Gott als unser himmlischer Vater erzieht uns. Wenn ich nur die Zeit vergleiche: Wie lange hat Dein leiblicher Papa Dich erzogen? Wahrscheinlich bis ins Teenageralter hinein und dann war’s das. Wenn wir 13 Jahre den 80 Jahren eines Lebens gegenüberstellen, nimmt Erziehung einen guten Teil des Lebens ein.

Und dann schauen wir mal: Wie lange erzieht Dich Gott? 80+- Jahre gegnüber 10000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000… Jahren. Der Erziehungsanteil unseres kompletten Lebens geht gegen Null.

Papa (Gott) erzieht uns nur ganz kurz, und dann dürfen wir mit ihm regieren in alle Ewigkeit.

Hebräer 11

17 Abraham glaubte so unerschütterlich an Gott, dass er sogar bereit war, seinen einzigen Sohn Isaak zu opfern, als Gott ihn auf die Probe stellte. Und das, obwohl ihm Gott ein Versprechen gegeben
18 und gesagt hatte: »Die Nachkommen deines Sohnes Isaak werden das auserwählte Volk sein.«
19 Abraham traute es Gott zu, dass er Isaak sogar von den Toten auferwecken könnte, und bildlich gesprochen hat Gott Isaak das Leben ja auch noch einmal geschenkt.

Hebräer 11, Verse 17-19

Hebräer 11 gibt uns viele Bespiele, wo Menschen Gott vertrauten. Glaubenshelden, wie wir gerne dazu sagen. Einer der Eindrücklichsten ist für mich Abraham. Er wollte seinen Sohn opfern, obwohl Gott versprochen hatte, dass die Nachkommen von Isaak das auserwählte Volk sein würden. Abraham fragte sich nicht, wie das möglich sein sollte. Er vertraute Gott.

Wem vertraust Du? Wem vertraue ich? Dem selben Gott. Dem allmächtigen Gott. Wir müssen uns nicht überlegen, wie Gott uns aus bestimmten Situationen befreit oder wie er bestimmte Dinge erledigen wird. Wir dürfen ihm vertrauen und seine Kreativität und Herrlichkeit feiern. Abraham tat einfach das, was Gott wollte. Er glaubte mehr an Gott als an die Logik.

32 Es wären noch viele andere zu nennen. Nur würde die Zeit wohl nicht ausreichen, wollte ich sie alle aufzählen: Gideon und Barak, Simson, Jeftah, David, Samuel und die Propheten.
33 Weil sie Gott vertrauten, konnte er Großes durch sie tun. Sie bezwangen Königreiche, sorgten für Recht und Gerechtigkeit und erlebten, wie sich Gottes Zusagen erfüllten. Vor dem Rachen des Löwen wurden sie bewahrt,
34 und selbst das Feuer konnte ihnen nichts anhaben. Sie entgingen dem Schwert ihrer Verfolger. Als sie schwach waren, gab Gott ihnen neue Kraft. Weil sie sich auf Gott verließen, vollbrachten sie wahre Heldentaten und schlugen die feindlichen Heere in die Flucht.
35 Und einige Frauen erlebten, wie ihre verstorbenen Angehörigen von Gott auferweckt wurden. Andere, die auch Gott vertrauten, wurden gequält und zu Tode gefoltert. Sie verzichteten lieber auf ihre Freiheit, als ihren Glauben zu verraten. Die Hoffnung auf ihre Auferstehung gab ihnen Kraft.
36 Wieder andere wurden verhöhnt und misshandelt, weil sie an Gott festhielten. Man legte sie in Ketten und warf sie ins Gefängnis.
37 Sie wurden gesteinigt, mit der Säge qualvoll getötet oder mit dem Schwert hingerichtet. Heimatlos, nur mit einem Schafpelz oder Ziegenfell bekleidet, zogen sie umher, hungrig, verfolgt und misshandelt.
38 Sie irrten in Wüsten und im Gebirge herum und mussten sich in einsamen Tälern und Höhlen verstecken – Menschen, zu schade für diese Welt.
39 Sie alle haben Gott vertraut, deshalb hat er sie als Vorbilder für uns hingestellt. Und doch erfüllte sich Gottes Zusage zu ihren Lebzeiten noch nicht.
40 Denn Gott hatte einen besseren Plan: Sie sollten mit uns zusammen ans Ziel kommen.

Hebräer 11, Verse 32-40

Heftig, was die Menschen zu allen Zeiten erleben mussten, die an Gott glaubten. Ich bin wirklich froh in dieser Zeit zu leben und bisher so viel Gnade erlebt zu haben. Und wenn wir wirklich das große Bild betrachten, ist auch die aktuelle Krise Gottes Gnade. Jetzt wird klar, worauf und auf wen ich vertraue. Vertraue ich auf meine Ressourcen? Auf meine Investments? Gold, Aktien, Bitcoins? Vertraue ich auf andere Menschen? Politiker? Regierungen? Oder auf mich selbst?

Bei vielen Sachen davon merkst Du, das ergibt keinen Sinn auf so etwas Schwaches vertrauen zu wollen. Das kann so schnell wegbrechen. Es ist ganz offensichtlich. Und da wo es noch nicht so offensichtlich ist: Da dürfen wir den direkten Vergleich machen. Mit Gott. Und wenn Du etwas wirklich mit Gott vergleichst und die Auswahl hast, worauf Du vertrauen willst: Dann entscheidest Du dich hoffentlich immer für Gott. Dabei geht es nicht darum, jetzt nur noch von morgens bis abends die Bibel zu lesen. (Wobei das sicherlich manchmal sehr hilfreich wäre) Es geht auch nicht darum, nicht mehr arbeiten zu gehen und keine Investments zu tätigen, weil Gott sorgt doch für mich.

Ich finde das von einem amerikanischen Theologen verfasste Gebet sehr passend:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Reinhold Niebuhr

Hebräer 10

19 Und so, liebe Brüder und Schwestern, können wir jetzt durch das Blut, das Jesus Christus am Kreuz für uns vergossen hat, frei und ungehindert ins Allerheiligste eintreten.
20 Christus hat den Tod auf sich genommen und damit den Vorhang niedergerissen, der uns von Gott trennte. Durch seinen geopferten Leib hat er uns einen neuen Weg gebahnt, der zum Leben führt.
21 Er ist unser Hoherpriester und herrscht nun über das Haus Gottes, seine Gemeinde.
22 Darum wollen wir zu Gott kommen mit aufrichtigem Herzen und im festen Glauben; denn das Blut von Jesus Christus hat uns von unserem schlechten Gewissen befreit, und unser Körper wurde mit reinem Wasser von aller Schuld reingewaschen.
23 Haltet an dieser Hoffnung fest, zu der wir uns bekennen, und lasst euch durch nichts davon abbringen. Ihr könnt euch felsenfest auf sie verlassen, weil Gott sein Wort hält.
24 Lasst uns aufeinander achten! Wir wollen uns zu gegenseitiger Liebe ermutigen und einander anspornen, Gutes zu tun.
25 Versäumt nicht die Zusammenkünfte eurer Gemeinde, wie es sich einige angewöhnt haben. Ermahnt euch gegenseitig dabeizubleiben. Ihr seht ja, dass der Tag nahe ist, an dem der Herr kommt.

Hebräer 10, Verse 19-25

Völlig egal, was passiert: Lass Dir nicht die Hoffnung nehmen. Gott hält sein Wort. So viele Prophetien haben sich bereits erfüllt und auch die ausstehenden werden sich noch erfüllen. Besonders freue ich mich auf die Entrückung. Mir fällt dazu ein Text aus einem Lied ein:

„So soll es sein, so kann es bleiben. So hab ich es mir gewünscht. Alles passt perfekt zusammen, weil endlich alles stimmt.“ Das Beste ist: Es wird so bleiben. Es wird die ganze Ewigkeit nur noch besser. Ohne Langeweile. Ohne Ärger. Ohne Krankheit. Ohne Tod. Ohne Corona – also damit meine ich das Virus 😉 Alles Gute wird dann noch besser und Alles Schlechte gibt’s nicht mehr. Darüber immer wieder nachzudenken schenkt uns die Klarheit, für das was wirklich wichtig ist.

Ermutigen zu gegenseitiger Liebe und zum Gutes tun motivieren. Jesus holt uns bald ab. Die Entrückung steht kurz bevor. Nutz die Zeit um für ihn zu leben.

Hebräer 9

24 Schließlich ging Christus nicht in ein von Menschen erbautes Heiligtum, das ja nur ein Abbild des wahren Heiligtums ist. Er betrat den Himmel selbst, um jetzt vor Gott für uns einzutreten.
25 Christus brauchte sich nur ein einziges Mal zu opfern. Der Hohepriester dagegen muss jedes Jahr aufs Neue ins Allerheiligste gehen und Gott das Blut eines Tieres darbringen.
26 Wie oft hätte Christus dann seit Beginn der Welt schon leiden müssen! Aber er ist jetzt, am Ende der Zeit, erschienen, um ein für alle Mal durch seinen Opfertod die Sünden zu tilgen.
27 Jeder Mensch muss einmal sterben und kommt danach vor Gottes Gericht.
28 So ist auch Christus ein einziges Mal gestorben, um alle Menschen von ihren Sünden zu erlösen. Wenn er zum zweiten Mal kommen wird, dann nicht, um uns noch einmal von unserer Schuld zu befreien. Dann kommt er, um alle, die auf ihn warten, in seine neue Welt aufzunehmen.

Hebräer 9, Verse 24-28

Jesus Christus hat alle Menschen von ihren Sünden erlöst. Hier mal ein Vergleich dazu: Stell Dir vor Du bekommst einen Scheck ausgestellt mit 1 Billionen Euro. Eine Billion – das sind tausend Milliarden. Oder eine Million Millionen. Oder eine Eins mit zwölf Nullen. So sieht die Zahl aus: 1.000.000.000.000

Würdest Du ihn einlösen, diesen Scheck? Oder würdest Du denken, da will mich jemand auf den Arm nehmen? Wieso sollte jemand mir so viel schenken? Egal wie viel Schulden Du vielleicht hast, mit diesem Scheck wäre das erledigt und Du bräuchtest Dir wohl nie wieder Gedanken über irgendwelche Rechnungen machen.

Jesus hat Dir einen Scheck ausgestellt und mit diesem Scheck kommst Du definitiv in Gottes neue Welt. Das ist quasi Deine Eintrittskarte. Du musst sie nur einlösen. Das nächste mal, wenn Jesus kommt, gibt’s nicht den nächsten Scheck, sondern dann schaut er, wer ihn eingelöst hat und die dürfen dann mit.

Hebräer 8

9 Er ist nicht mit dem zu vergleichen, den ich damals mit ihren Vorfahren schloss, als ich sie bei der Hand nahm und aus Ägypten befreite. Denn sie haben sich nicht an meinen Bund gehalten. Deshalb habe ich mich von ihnen abgewandt, spricht der Herr.
10 Aber dann werde ich mit dem Volk Israel einen neuen Bund schließen. Und der wird ganz anders aussehen: Ich schreibe mein Gesetz in ihr Herz, es soll ihr ganzes Denken und Handeln bestimmen. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.
11 Niemand muss dann den anderen noch belehren, keiner braucht seinem Bruder mehr zu sagen: ›Erkenne doch den Herrn!‹ Denn alle – vom Kleinsten bis zum Größten – werden erkennen, wer ich bin.
12 Ich vergebe ihnen ihre Schuld und denke nicht mehr an ihre Sünden.«
13 Gott selbst hat hier von einem neuen Bund gesprochen. Das bedeutet, dass der erste Bund nicht mehr gilt. Was aber alt und überholt ist, wird bald nicht mehr bestehen.

Hebräer 8, Verse 9-13
  • inneres Verlangen, Gott zu gefallen
  • Gotteserkenntnis
  • endgültige Lösung für das Sündenproblem

Das sind die Zeichen des neuen Bundes. Das sind die Auswirkungen vom neuen Bund, den Jesus Christus als ewiger Hohepriester ermöglicht hat. Er muss nicht ständig opfern wie die Priester im alten Bund. Er hat sich zur Rechten Gottes gesetzt. Die Priester durften sich nicht setzen. Sie mussten stehen und immer weiter machen. Jesus hat das Werk vollbracht. Das perfekte Opfer gebracht und nun muss er nie wieder für uns opfern und bleibt doch unser Hohepriester. Dieser neue Bund oder Vertrag bleibt bestehen. Und gründet sich auf Gott und nur auf Gott.

Ich schreibe mein Gesetz in ihr Herz. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. Niemand muss den anderen zur Gotteserkenntnis auffordern. Alle werden erkennen, wer ich bin. Ich vergebe ihnen ihre Schuld und denke nicht mehr an ihre Sünden.

Der Heilige Geist bewirkt es, dass ich erkenne wer Gott ist. Und wenn ich die Erlösung für mich in Anspruch nehme, dann verändert er mich und macht mich neu. Das bedeutet, dass er sein Gesetz in mein Herz geschrieben hat. Ich will nun Gott gefallen und ihm gehorsam sein. Es ist mir ein Anliegen, kein disziplinertes Durchbeißen. Und in alledem, wie oft komme ich da vor? Gibt es einen Anteil, wo ich etwas für meine Erlösung tun kann? Ja, eine einzige Sache: Du musst es annehmen. Alle werden Gott erkennen und sobald Du erkennst, wer Gott ist, dann nimm das Geschenk an.

Wenn ich vergleiche den alten Bund mit dem neuen Bund. Die alten Opfer mit dem neuen perfekten Opfer. Dann bin ich extrem froh in dieser Zeit zu leben, wo Jesus Christus schon auf der Erde war. Wo ich das Basteln an meiner eigenen Performance aufgeben darf und mich absolut auf Jesus Christus verlassen darf. Mein ganzes Leben und Sein basiert nicht mehr darauf, was ich getan habe oder tue, sondern nur noch darauf, was er getan hat und für mich tut.

Das klingt zu schön um wahr zu sein? Irgendwie müssen wir doch auch unseren Teil beitragen, oder nicht? Wir können doch nicht… Willkommen im alten Bund !!! Lies Verse 10-12 nochmal durch. Lern sie auswendig. Verstehe, dass das die Realität ist. Und dann feierst Du den neuen Bund.

Hebräer 7

15 Schickt Gott also einen anderen Priester, einen vom Rang Melchisedeks, zu uns, dann wird ganz klar, dass er damit eine besondere Absicht verfolgt.
16 Denn Christus ist nicht aufgrund menschlicher Verordnungen und Gesetze Hoherpriester geworden, sondern weil in ihm unzerstörbares, ewiges Leben ist.
17 So heißt es ja von Christus: »In alle Ewigkeit sollst du ein Priester sein, so wie es Melchisedek war.«
18 Die alte Ordnung ist damit ungültig geworden; sie war wirkungslos und brachte keinen Nutzen.
19 Das Gesetz, so wie es uns von Mose übergeben wurde, konnte uns nicht ans Ziel bringen und mit Gott versöhnen. Doch jetzt haben wir die Gewissheit, dass wir wirklich zu Gott kommen dürfen.
20 Gott hat das neue Priestertum durch einen Eid bekräftigt; die Leviten aber sind ohne Schwur Priester geworden.
21 Nur zu Christus hat Gott gesagt: »Der Herr hat es geschworen, und diesen Schwur wird er niemals zurücknehmen: ›In alle Ewigkeit sollst du Priester sein!‹«
22 So wurde Jesus für uns zum Bürgen eines neuen, besseren Bundes mit Gott.
23 Zur Zeit des alten Bundes musste es außerdem viele Priester geben, denn sie waren alle sterbliche Menschen.
24 Christus aber lebt in alle Ewigkeit; sein Priesteramt wird nie von einem anderen eingenommen. 25 Und weil Jesus Christus ewig lebt und für uns bei Gott eintritt, wird er auch alle endgültig retten, die durch ihn zu Gott kommen.

Hebräer 7, Verse 15-24

Priester, vor allem Hohepriester wurden von Gott eingesetzt um für die Sünden des Volkes zu opfern. Dies mussten sie immer wieder tun. Dabei mussten sie für sich opfern, also für die eigenen Sünden und dann für die vom Volk. Mit Jesus Christus endete dies. Diese Lösung war nur eine Zwischenlösung. Damals lag der Fokus auf der eigenen Performance. Die Priester halfen nur mit beim Opfern. Die Schuld wurde durch das Blut des Opfertieres bedeckt. Niemand nahm sich ein Lamm zum Vorbild. Aber Jesus wurde Mensch und lebte ein Leben, wonach wir uns ausrichten können. Jesus ist beides: Hohepriester und auch Opfer.

Mit Jesus Christus wurde der alte Vertrag erfüllt und damit beendete er ihn auch. Jesus hat für uns das perfekte Leben gelebt und dann hat er sich selbst geopfert. Jeder der dieses Opfer annimmt, der bezeugt damit auch, dass die Opfer, die im alten Vertrag nötig waren, überhaupt keine Rolle mehr spielen. Diese Nachricht ist die beste Nachricht in ganzen Universum. Diese Nachricht sagt uns: Die Zeiten von Selbstanklage und Selbstverdammnis sind vorbei. Auf die eigene Performance kommt es nicht mehr an. Es geht nur noch darum, was Jesus getan hat. Wenn Du das verstanden und angenommen hast, dann feierst Du. Gott schaut Dich an und sieht nicht Dein „schwaches, jämmerliches, (hier kannst Du alles einsetzen, was Dir einfällt) “ Leben, sondern Jesu perfektes Leben.

Hebräer 6

4 Doch dies eine möchte ich euch jetzt noch sagen: Für alle, die Gott schon mit seinem hellen Licht erleuchtet hat, die an sich selbst erfahren haben, wie herrlich Gottes himmlische Gaben sind, und denen der Heilige Geist geschenkt wurde,
5 die Gottes gute Botschaft aufnahmen und etwas von der Kraft der ewigen Welt kennen gelernt haben –
6 für all diese Menschen ist es unmöglich, wieder zu Gott zurückzukehren, wenn sie sich bewusst von ihm abgewendet haben und ihm untreu geworden sind. Ihre Untreue würde nichts anderes bedeuten, als dass sie den Sohn Gottes noch einmal ans Kreuz schlagen und ihn dem Spott seiner Feinde ausliefern.
7 Ein Mensch, der Gott treu bleibt, der wird von ihm gesegnet. Er ist wie ein guter Acker: Dieser nimmt den Regen auf, der immer wieder über ihm niedergeht, und lässt nützliche Pflanzen wachsen. Schließlich bringt er eine gute Ernte.
8 Wer aber einem schlechten Acker gleicht, dem droht Gottes Fluch. Auf ihm wachsen nichts als Dornen und Disteln, und am Ende wird er abgebrannt.
9 Das mussten wir euch, liebe Freunde, ganz offen und unmissverständlich sagen. Trotzdem sind wir überzeugt, dass ihr gerettet werdet und das Ziel erreicht.
10 Denn Gott ist nicht ungerecht. Er vergisst nicht, was ihr getan habt und wie ihr aus Liebe zu ihm anderen Christen geholfen habt und immer noch helft.
11 Wir haben nur einen Wunsch: Jeder von euch soll mit diesem Eifer an der Hoffnung festhalten, dass sich einmal alles erfüllt, was Gott versprochen hat. Ja, haltet daran fest, bis ihr das Ziel erreicht!
12 Werdet in eurem Glauben nicht träge und gleichgültig, sondern folgt dem Beispiel der Christen, die durch ihr Vertrauen zum Herrn standhaft geblieben sind und alles erhalten werden, was Gott zugesagt hat.

Hebräer 6, Verse 4-12

Verse 4 bis 6 werden öfter dafür herangezogen, um beim Thema Heilsgewissheit und Heilssicherheit Verwirrung zu stiften. Aus meiner Sicht ist das die Sünde gegen den Heiligen Geist. Wenn der Heilige Geist Dir klar macht, wer Du bist und wer Gott ist. Wenn der Heilige Geist wirksam wird und Du erkennst, was Jesus Christus am Kreuz für Dich getan hat.

Und dann wendest Du Dich bewusst davon ab, so wie die Pharisäer damals. Jesus offenbarte sich ihnen und sie beschuldigten ihn, dass er mit dem Teufel unter einer Decke steckte. Welche Möglichkeit hat Gott dann noch, wenn Du genau weißt: Es ist der Heilige Geist und Du sagst:“Das ist der Teufel.“

Roger Liebi erklärt diese Verse ziemlich gut: https://youtu.be/YInQOJhKWH4

Wenn dieser Text Dich dahin führt, mehr auf Deine Performance zu achten und Dein Blick sich stärker auf Dich fokussiert, dann bist Du auf dem Holzweg. Im Leben geht es nicht um Dich. Sondern um Jesus Christus. Was ich immer wieder gemerkt habe, wenn Du die Bibel liest, hör nicht auf zu lesen. Oft erscheint etwas nicht so klar und dann wird im gleichen Kapitel aufgelöst, worum es wirklich geht.

17 Auch Gott hat sein Versprechen mit einem Eid bekräftigt. So haben wir, denen seine Zusagen gelten, die unumstößliche Gewissheit, dass er sie auch einlöst.
18 Und weil Gott niemals lügt, haben wir jetzt zwei Tatsachen, auf die wir uns felsenfest verlassen können. Gottes Zusage und sein Eid ermutigen und stärken alle, die an der von Gott versprochenen Hoffnung festhalten.
19 Diese Hoffnung ist für uns ein sicherer und fester Anker, der hineinreicht in den himmlischen Tempel, bis ins Allerheiligste hinter dem Vorhang.
20 Dorthin ist uns Jesus vorausgegangen. Er ist unser Hoherpriester für alle Zeiten – wie es Melchisedek war.

Hebräer 6, Verse 17-20

Gottes Wort ermutigt, ermuntert und macht uns fest im Glauben. Und immer wieder verweist sie auf den Einen. Ihm gebührt alle Ehre. Auf ihn allein können wir uns wirklich verlassen. Wenn Du Gottes Wort liest, dann lies so lange, bis Dein Fokus auf ihn gerichtet ist.

Hebräer 5

7 Als Jesus unter uns Menschen lebte, schrie er unter Tränen zu Gott, der ihn allein vom Tod retten konnte. Und Gott erhörte sein Gebet, weil Jesus den Vater ehrte und ihm gehorsam war.
8 Dennoch musste auch Jesus, der Sohn Gottes, durch sein Leiden Gehorsam lernen.
9 Als er darin vollendet war, ist er für alle, die ihm gehorsam sind, zum Retter und Erlöser geworden.
10 Gott selbst hat ihn für uns zum Hohenpriester eingesetzt, so wie Melchisedek.

Hebräer 5, Verse 7-10

Jesus lernte Gehorsam. Er stellte sich unter den Willen seines Vaters. Und damit ist er für uns alle zum Retter und Erlöser geworden. Wenn wir ihn und sein Werk annehmen, dann sind auch wir gehorsam und unterordnen uns seinem Willen. Wir erkennen ihn als König an. Bei diesem König bedeutet Gehorsam etwas anderes als beim Militär. Gehorsam klingt dann nicht mehr nach Verzicht oder einem Diktator, der die Welt mit Gewalt erobern und versklaven will.

Bei Jesus Christus bedeutet Gehorsam lernen, dass er den Raum schafft, wo wir ihn kennenlernen. Wo wir lernen, dass er das Beste ist, was uns passieren konnte. Wo wir lernen ihm zu vertrauen. Wo Dir und mir klar wird: Je mehr sein Wille in meinem Leben Bedeutung bekommt, desto besser für mich. Gehorsam fängt an, wo ich sein Werk für mich in Anspruch nehme. Und dann ist es ein Prozess. Ich kann sogar lernen Gehorsam zu feiern, wenn ich weiß, dass ich damit den für mich perfekten Willen Gottes feiere.

Hebräer 4

11 Darum lasst uns alles daransetzen, zu dieser Ruhe Gottes zu gelangen, damit niemand durch Ungehorsam das Ziel verfehlt. Unsere Vorfahren sind uns darin ein warnendes Beispiel.
12 Gottes Wort ist voller Leben und Kraft. Es ist schärfer als die Klinge eines beidseitig geschliffenen Schwertes, dringt es doch bis in unser Innerstes, bis in unsere Seele und unseren Geist, und trifft uns tief in Mark und Bein. Dieses Wort ist ein unbestechlicher Richter über die Gedanken und geheimsten Wünsche unseres Herzens.
13 Gottes Augen bleibt nichts verborgen; vor ihm ist alles sichtbar und offenkundig. Jeder Mensch muss Gott Rechenschaft geben.

Hebräer 4, Verse 11-13

Setz alles dran, damit Du nicht das Ziel verfehlst. Sei gehorsam. Lass Dir die Israeliten ein Beispiel sein, wie es nicht funktioniert. Ist hier die Rede von Deiner persönlichen Performance? Von Deiner Leistung, wie Du mit Biegen und Brechen Gebote einhältst und versuchst und machst? Das ist das warnende Beispiel. Hör auf, Dein Leben auf Deiner Leistung aufzubauen. Setz alles dran, Jesus Christus zu vertrauen. Je mehr, Du lernst in diesem Vertrauen zu leben, desto mehr Ruhe gibt es für Dich.

Und dann kommt die Message, auf die es wirklich ankommt:

14 Lasst uns also unerschütterlich an unserem Bekenntnis zu Jesus Christus festhalten, denn in ihm haben wir einen großen Hohenpriester, der vor Gott für uns eintritt. Er, der Sohn Gottes, ist durch den Himmel bis zu Gottes Thron gegangen.
15 Doch er gehört nicht zu denen, die unsere Schwächen nicht verstehen und zu keinem Mitleiden fähig sind. Jesus Christus musste mit denselben Versuchungen kämpfen wie wir, doch im Gegensatz zu uns hat er nie gesündigt.
16 Er tritt für uns ein, daher dürfen wir voller Zuversicht und ohne Angst vor Gottes Thron kommen. Gott wird uns seine Barmherzigkeit und Gnade zuwenden, wenn wir seine Hilfe brauchen.

Hebräer 4, Verse 14-16

Voller Zuversicht, ohne Angst. Gott wendet sich uns zu in Barmherzigkeit und Gnade. Das sind die Ergebnisse, wenn Du alles dransetzt und an diesem Bekenntnis festhältst. Jesus Christus ist die Lösung für mich. Er hat alles wieder gerade gebogen, was ich verbockt habe. Es ist alles erledigt. Nie wieder muss ich mich auf meine Leistung verlassen. Nie wieder bangen und zittern, weil mein Fundament Jesus ist. In Jesus Christus wird Ruhe zu meiner Identität.

Und Vers 12 gibt Dir den Hinweis darauf, was Du tun kannst, um alles dranzusetzen. Lass Gottes Wort in Dein Leben sprechen. Lass zu, dass diese geballte Power Einfluss bekommt. Immer mehr. Und die Ruhe ist das Resultat. Gottes Wort bewirkt am Ende Gottes Ruhe. Wie oft bekommst Du den Impuls, einen leisen Gedanken: „Hey, jetzt ist ein guter Zeitpunkt. Schlag die Bibel auf. Beschäftige Dich mit Jesus.“ Und wie oft schiebst Du das beiseite und schaust dann doch lieber ne Folge auf Netflix?

Am Ende löst Gott etwas aus, wenn Du interessiert bist an dem, was er zu sagen hat. Nämlich mehr Vertrauen. Seine Liebe, die sichtbar wird in seinem Wort löst mehr Liebe und Glauben in Dir aus. Um es zusammenzufassen: Gott möchte Dein Vertrauen. Das ist der Weg erlöst zu werden. Das ist der Weg, Jesus Christus anzunehmen. Und mit der Bibel liefert Gott die Testimonials und Erfahrungsberichte, dass er absolut vertrauenswürdig ist.