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2. Petrus 3

10 Doch der Tag, an dem der Herr sein Urteil spricht, wird so plötzlich und unerwartet da sein wie ein Dieb. Krachend werden dann die Himmel zerbersten, die Elemente werden sich auflösen und im Feuer verglühen, und die Erde wird verbrennen mit allem, was auf ihr ist.
11 Wenn aber alles in dieser Weise zugrunde gehen wird, müsst ihr euch erst recht darauf vorbereiten, das heißt, ihr müsst ein Leben führen, das Gott gefällt und allein auf ihn ausgerichtet ist.
12 So erwartet ihr diesen Tag, an dem Gott kommt, und tut alles dazu, dass er nicht mehr lange auf sich warten lässt. Dann werden die Himmel im Feuer verbrennen und die Elemente in der Glut zerschmelzen.
13 Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der endlich Gerechtigkeit herrscht.

2. Petrus 3, Verse 10-13

Wir wissen doch, was passieren wird. Wir kennen die Zukunft dieser Erde. Gott hat uns eine neue Erde und einen neuen Himmel versprochen, wo wirklich Gerechtigkeit herrschen wird. Darauf warten wir.

Wenn ich mir heute Kommentare durchlese im Internet, dann merke ich, dass Menschen darauf hoffen, dass es wieder wird, wie es war. Dass die Impfung dafür sorgen wird, dass wir wieder ein „normales“ Leben haben.

Menschen, die volles Vertrauen in die Regierung haben, fühlen sich lieblos und ungerecht behandelt von den Menschen, die gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren. Im Gegenzug fühlen sich diese Menschen gegängelt und ungerecht behandelt von den Regierenden. Im Endeffekt wollen aber beide Menschengruppen das Gleiche. Gerecht behandelt werden und in Frieden leben.

Und genau das verspricht Gott jedem Menschen, der sein Geschenk angenommen hat. (Wie mache ich das?)

Die Medien können Themen so allgegenwärtig machen, dass es scheinbar kein Entrinnen gibt. Du kannst nicht davor weglaufen. Wenn wir mal zählen sollten, wie oft es in den Gesprächen um Corona geht, würden wir vermutlich erschrecken. Und trotzdem dürfen wir selber bestimmen, was wir denken. Du musst Dir nicht vorschreiben lassen, worüber Du nachdenken sollst und womit Du dich zu beschäftigen hast.

Petrus bringt es am Ende des Briefes auf den Punkt:

17 Ihr aber, meine Lieben, wisst nun, wie gefährlich diese Irrlehrer sind. Hütet euch vor ihnen! Lasst euch nicht von eurem festen Glauben abbringen und geht nicht mit ihnen in die Irre.
18 Euer Leben soll immer mehr von der unverdienten Liebe unseres Herrn und Retters Jesus Christus bestimmt werden. Lernt ihn immer besser kennen! Ihm allein gebührt alle Ehre – jetzt und in Ewigkeit! Amen.

2. Petrus 3, Verse 17-18

Egal was da draußen los ist. Es gibt einen Fixpunkt in Deinem und meinem Leben. Jesus Christus. Ihn sollen wir immer besser kennen lernen. Das ist das EINE Thema, dass jedes andere Thema in den Schatten stellt. Und auch die Auswirkungen stellen alle anderen Auswirkungen in den Schatten. Beschäftige Dich mit dem Elend, den Sorgen, beschäftige Dich mit Corona und die Angst nimmt Dich in Beschlag. Beschäftige Dich mit dem Schöpfer des Universums, mit dem Retter der Welt und Du feierst ihn. Du freust Dich auf die wunderbare Zukunft und gibst ihm für Alles die Ehre.

2. Petrus 2

10 Sein Gericht wird vor allem die treffen, die sich von ihren Trieben und Leidenschaften beherrschen lassen und so tun, als gäbe es keinen Herrn, der sie zur Rechenschaft zieht. Diese frechen und überheblichen Irrlehrer schrecken nicht davor zurück, höhere Mächte zu verspotten.
11 Das wagen nicht einmal die Engel, die doch viel stärker und mächtiger sind. Niemals würden sie diese Mächte vor Gott, dem Herrn, lächerlich machen und verurteilen.
12 Diese falschen Lehrer haben genauso wenig Verstand wie wilde Tiere, die nur zum Fangen und Schlachten geboren werden. Solche Leute folgen ihren Trieben und verspotten, was sie gar nicht verstehen, aber ihre Bosheit wird ihnen zum Verhängnis werden.
13 Sie werden für ihre Verdorbenheit bezahlen müssen. Besteht doch ihr ganzes Vergnügen darin, schon am helllichten Tag üppige Gelage zu veranstalten. Ein Schandfleck sind sie in eurer Gemeinde; denn sie verbreiten selbst dann noch ihre betrügerischen Irrlehren, wenn sie mit euch zusammen essen.
14 Ständig machen sie Frauen, die zum Seitensprung bereit sind, schöne Augen. Unersättlich geben sie sich der Sünde hin. Sie verführen alle, die leicht zu beeinflussen sind. Habgier hat alles andere aus ihrem Herzen verdrängt. Gottes Fluch wird sie treffen.
15 Den richtigen Weg haben sie verlassen und gehen in die Irre, genauso wie Bileam, der Sohn von Beor. Er tat bereitwillig für Geld Unrecht.
16 Aber Bileam wurde für sein Vergehen zurechtgewiesen. Ein Esel war es, der mit menschlicher Stimme zu ihm sprach und den Propheten hinderte, sein wahnwitziges Unternehmen auszuführen.
17 Diese falschen Lehrer sind wie Brunnen ohne Wasser, wie Wolken, die der Sturm vor sich hertreibt, ohne dass sie den ersehnten Regen bringen. In der tiefsten Finsternis werden sie einmal für ihre Bosheit büßen müssen.
18 Sie schwingen große Reden, doch es ist nichts als hohles Geschwätz. Mit ihrem zügellosen Leben, das von selbstsüchtigen Begierden bestimmt ist, reißen sie alle wieder in die Sünde hinein, die gerade erst den falschen Weg verlassen haben und mit knapper Not entkommen sind.
19 Sie versprechen anderen die Freiheit, sind aber selbst Sklaven ihrer Verdorbenheit. Denn von wem ich mich überwältigen lasse, dessen Gefangener werde ich.
20 Diese falschen Lehrer haben Jesus Christus als ihren Herrn und Retter kennen gelernt und sind dadurch der Verdorbenheit dieser Welt entronnen. Wenn sie sich aber dann wieder in die Sünde verstricken und von ihr gefangen nehmen lassen, so sind sie schlimmer dran als je zuvor.
21 Es wäre besser, sie hätten nie etwas von Christus erfahren! Denn so haben sie ihn zwar kennen gelernt, sich dann aber doch wieder von den heiligen Geboten, die sie empfangen haben, abgewandt.
22 An ihnen bewahrheitet sich das Sprichwort: »Der Hund frisst noch einmal, was er herausgewürgt hat.« Oder das andere: »Auch ein gewaschenes Schwein wälzt sich wieder im Dreck.« Nichts anderes tun diese Menschen.

2. Petrus 2, Verse 10-22

Heftiger Text. Petrus warnt vor Irrlehren und dabei nennt er keine konkreten Sekten oder Gruppierungen, sondern geht auf das Wesen von Irrlehrern ein. Ein Schandfleck sind sie in eurer Gemeinde, schreibt Petrus. Gemeindezugehörigkeit bedeutet nicht, dass Du automatisch ein Gott wohlgefälliges Leben führst. Es muss noch nicht mal bedeuten, dass Du tatsächlich wiedergeboren bist.

Vers 19 fasst es sehr gut zusammen:

Sie versprechen anderen die Freiheit, sind aber selbst Sklaven ihrer Verdorbenheit. Denn von wem ich mich überwältigen lasse, dessen Gefangener werde ich.

2. Petrus 2, Vers 19

Von wem bist Du überwältigt? Von Jesus? Dann wird man es in Deinem Leben sehen. Von Deinen eigenen Trieben? Auch das wird man sehen.

20 Diese falschen Lehrer haben Jesus Christus als ihren Herrn und Retter kennen gelernt und sind dadurch der Verdorbenheit dieser Welt entronnen. Wenn sie sich aber dann wieder in die Sünde verstricken und von ihr gefangen nehmen lassen, so sind sie schlimmer dran als je zuvor.
21 Es wäre besser, sie hätten nie etwas von Christus erfahren! Denn so haben sie ihn zwar kennen gelernt, sich dann aber doch wieder von den heiligen Geboten, die sie empfangen haben, abgewandt.

2. Petrus 2, Verse 20-21

Wenn Menschen die Botschaft der Rettung hören. Wenn sie verstehen, wer Jesus Christus ist und wer sie selber sind und das Geschenk auf den Boden werfen und drauf rumtrampeln, dann öffnen sie sich für das Böse. Und der Teufel lässt sich nicht lange bitten. Judas Iskariot ist ein gutes Beispiel dafür. Immer mit Jesus unterwegs, ständig mit den 11 anderen Jüngern dabei und doch war sein Leben von Habsucht geprägt. Er nahm ständig was aus der Kasse raus für sich. Und an den Stellen, wo er zusammenbrechen konnte und Jesus beichten könnte, dass er ihn verraten wollte. Da tat er es nicht, sondern entschied sich weiter auf seinem Weg zu gehen. Und da heißt es dann, dass der Teufel in ihn fuhr. Und er ging in die Nacht.

Dies Kapitel liest man eher ungern. Es zeigt, dass wir auch bei unseren „Brüdern und Schwestern“ daneben liegen können. Die Möglichkeit besteht, dass Nichtgläubige sich derart angepasst haben, dass sie auf den ersten Blick wie echte Christen aussehen. Wir müssen aufmerksam bleiben und uns nicht von gut anhörenden Ratschlägen blenden lassen, wenn sie letzten Endes der Lehre Jesu widersprechen.

Um vor falschen Lehren bewahrt zu bleiben, beschäftigst Du dich am Besten intensiv mit der echten Lehre. Das ist der einfachste und effektivste Schutz. Und je mehr Du das tust, desto wirksamer wird Gott in Deinem Leben sein. Und damit kommen wir wieder zum Feiern. Wir haben Gottes Wort und sind Irrlehren und Irrlehrern nicht hilflos ausgesetzt. Wir müssen unsere Möglichkeiten und Werkzeuge, die Gott uns gibt einfach nur benutzen.

2. Petrus 1

2 Ich wünsche euch, dass Gottes Gnade und sein Friede euch immer mehr erfüllen. Das wird geschehen, wenn ihr Gott und unseren Herrn Jesus immer besser kennen lernt.
3 Jesus Christus hat uns in seiner göttlichen Macht alles geschenkt, was wir brauchen, um so zu leben, wie es ihm gefällt. Denn wir haben ihn kennen gelernt; er hat uns durch seine Kraft und Herrlichkeit zu einem neuen Leben berufen.
4 Durch sie hat er uns das Größte und Wertvollste überhaupt geschenkt: Er hat euch zugesagt, dass ihr an seinem ewigen Wesen und Leben Anteil habt. Denn ihr seid dem Verderben entronnen, das durch die menschlichen Leidenschaften und Begierden in die Welt gekommen ist.
5 Deshalb setzt alles daran, dass euer Glaube sich in einem vorbildlichen Leben auswirkt. Ein solches Leben wird dazu führen, dass ihr Gott immer besser kennen lernt.
6 Daraus entsteht immer größere Selbstbeherrschung, die zu wachsender Ausdauer führt, und aus der wiederum erwächst wahre Liebe zu Gott.
7 Wer Gott liebt, wird auch seine Brüder und Schwestern lieben, und schließlich werden alle Menschen diese Liebe zu spüren bekommen.

2. Petrus 1, Verse 2-7

Gottes Gnade und Friede soll Dich erfüllen? Dann lerne Jesus immer besser kennen. Und je mehr sich Dein Glaube auf Dein Leben auswirkt, desto besser lernst Du Gott kennen.

Eine Aufwärtsspirale: Du lernst die Theorie, liest die Bibel. Und lässt sie Praxis werden. Und je öfter Du das machst, desto mehr lernst Du Gott kennen, was dazu führt, dass Dein Leben noch mehr von seiner Gnade und seinem Frieden erfüllt ist.

Und je mehr Du Gott kennst, desto mehr musst Du ihn lieben. Einfach, weil Du nicht anders kannst. Am Ende bekommen alle Menschen um Dich herum diese Liebe zu spüren und profitieren von Deiner Beziehung zur liebevollsten Person im ganzen Universum.

In diese Aufwärtsspirale kannst Du jederzeit neu einsteigen. Falls Du dich mal verzettelt hast und Dein Fokus auf Dingen liegt, die gar keinen Sinn ergeben. Wenn Du das zuende denkst, was kommt dabei raus als Ergebnis? Du feierst die Liebe Gottes und steckst andere Menschen damit an.