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Titus 3

8 Das steht unumstößlich fest. Ich will, dass du dies alles mit Nachdruck weitergibst. Denn alle, die zum Glauben an Gott gefunden haben, sollen sich darum bemühen, Gutes zu tun. Das ist nützlich und hilfreich für alle Menschen.
9 Wo es törichte Auseinandersetzungen gibt und man völlig sinnlos über Abstammungslinien und Geschlechtsregister streitet, da hast du nichts zu suchen. Beteilige dich nicht an dem Gezänk darüber, wie das jüdische Gesetz auszulegen ist. Das führt zu nichts und hat gar keinen Wert.
10 Wer falsche Lehren verbreitet, den sollst du ein- oder zweimal zurechtweisen. Kommt er trotzdem nicht zur Einsicht, dann halte dich von ihm fern.
11 Du weißt doch: Solchen unverbesserlichen Menschen kann man nicht helfen. Sie wollen ihre Sünden nicht einsehen und sprechen sich selbst das Urteil.

Titus 3, Verse 8-11

Vorher schreibt Paulus von der Gnade, durch die wir das ewige Leben haben dürfen. Und davon, dass wir nur durch diese Gnade, nur durch die Güte Gottes, nur durch seine Liebe von aller Schuld befreit sind. Und daran kann niemand rütteln. Das muss in Dein und in mein Kopf hinein und zwar mit Nachdruck.

Ständig werden wir mit Informationen zugemüllt, heute krasser und brutaler denn je. Und da müssen wir praktisch gegenhalten. Mit der Wahrheit, die DEN Unterschied macht. Gutes tun und sich nicht mit sinnlosem Streit aufhalten lassen. Das ist die Devise, die Paulus hier Titus mitgibt. Und das gilt auch für Dich und mich. Rede nicht gegen eine Wand, wenn Du merkst, dass keine Einsicht da ist. Manchmal verstehen Menschen etwas, aber sie wollen es nicht verstehen. Sie führen sich selbst ins Absurde und da willst Du nicht hin. Halte dich fern.

Titus 2

11 Denn Gottes Gnade ist sichtbar geworden, mit der er alle Menschen retten will.
12 Sie bringt uns dazu, dass wir uns von aller Gottlosigkeit und allen selbstsüchtigen Wünschen trennen, stattdessen besonnen und rechtschaffen hier in dieser Welt leben, so wie es Gott gefällt.
13 Denn wir warten darauf, dass sich unsere wunderbare Hoffnung erfüllt: dass unser großer Gott und Retter Jesus Christus in seiner ganzen Herrlichkeit erscheinen wird.
14 Er hat sein Leben für uns gegeben und uns von aller Schuld befreit. So sind wir sein Volk geworden, das ihm allein gehört; wir sind rein von Sünde und bereit, von ganzem Herzen Gutes zu tun.

Titus 2, Verse 11-14

Jeder wartet. Alle warten auf etwas. Auf den Feierabend. Auf das Wochenende. Auf die nächste Feier. Auf den nächsten Urlaub. Auf die Rente. Auf den Tod. Naja, niemand wartet wirklich auf den Tod. Vielleicht einige Wenige, denen es wirklich dreckig geht. Das ist die „normale“ Perspektive. Wir leben auf der Erde und wir warten auf die Dinge, die auf dieser Erde passieren.

Als Christen lernen wir eine weitere Perspektive kennen. Wir warten wirklich auf den Tod!? Nein, natürlich warten auch Christen nicht auf den Tod, zumindest nicht mehr wie andere Menschen auch. Wir warten auf das, was danach kommt. Wir warten auf die Herrlichkeit. Wir warten, dass sich die wunderbare Hoffnung erfüllt. Wir warten auf Jesus Christus.

Diese Perspektive bewirkt Gottes Gnade in uns. Selbstsüchtige Wünsche werden dadurch überwunden. Ein anständiges Leben in Besonnenheit wird möglich. Wie übersetzt man am Besten besonnen? Ich hab’s mal eingegeben im Internet. Ergebnis: 918 gefundene Synonyme in 34 Gruppen.

Hier mal ein paar, die ich am ehesten mit „besonnen“ verbinde:

  • ausgeglichen
  • beherrscht
  • objektiv
  • gelassen
  • bedacht

Jesus Christus hat sein Leben gegeben. Wir sind von aller Schuld befreit. Wir gehören nur ihm. Das bringt Ordnung und Klarheit in mein Leben und macht mich bereit, Gutes zu tun. Nicht nur irgendwie Gutes tun, sondern von ganzem Herzen. Wenn ich weiß, dass ich bereits gewonnen habe, spiele ich das Spiel gelassen und völlig entspannt. Dann kann ich mich darauf konzentrieren, die Extra-Punkte einzusammeln. Und das heißt übertragen aufs Leben: Von ganzem Herzen Gutes tun.

Titus 1

10 Denn es gibt viele, die sich gegen Gott auflehnen, Schwätzer und Verführer, besonders unter getauften Juden.
11 Man muss ihnen unbedingt den Mund verbieten; denn es ist ihnen schon gelungen, ganze Familien vom rechten Glauben abzubringen. Sie verbreiten ihre falschen Lehren und wollen sich dadurch auch noch bereichern!
12 Einer von ihren Landsleuten muss geradezu ein Prophet gewesen sein, als er sagte: »Die Leute auf Kreta lügen wie gedruckt. Sie sind faul und gefräßig und benehmen sich wie wilde Tiere.«
13 Der Mann hat die Wahrheit gesagt. Darum weise diese Verführer scharf zurecht, damit sie wieder zu einem gesunden Glauben zurückfinden.
14 Sie sollen endlich mit dem Nachforschen in jüdischen Legenden aufhören und sich nicht mit den Vorschriften von Leuten abgeben, die der Wahrheit den Rücken gekehrt haben.
15 Wen Gott von seiner Schuld rein gemacht hat, für den ist alles rein. Wer aber noch mit Schuld beladen ist und nicht auf Gott hören will, für den ist nichts rein. Sein ganzes Denken ist beschmutzt und sein Gewissen getrübt.
16 Zwar behaupten diese Leute, Gott zu kennen, aber ihr Leben beweist das Gegenteil. Sie widersetzen sich Gottes Weisungen und sind zu nichts Gutem fähig. Was sie tun, kann man nur verabscheuen.

Titus 1, Verse 10-16

Da gab es Juden, die zum Christentum konvertiert sind, aber noch an Dingen aus dem Judentum festhielten. Als Christ gilt aber nur noch das Wort Gottes. Keine jüdischen Legenden, keine Vorschriften, vor allem nicht von Menschen, die der Wahrheit den Rücken gekehrt haben.

Du kannst behaupten Gott zu kennen, und wenn es wahr ist, bringt Dein Leben den Beweis. Du freust Dich Gottes Willen tun zu dürfen. Du feierst seine Gnade und Güte, indem Du selber Gutes tust.