2. Thessalonicher 1

Auch beim zweiten Brief an die Gemeinde in Thessalonich schreiben Paulus, Silvanus und Timotheus davon, dass sie gar nicht anders können, als Gott zu danken. Dass ihr Glaube wächst, dass ihre Liebe zueinander immer größer wird. Wie treu und standhaft die Gläubigen in Thessalonich sind und welches Vorbild für die anderen Gemeinden.

Wie krass Christen damals verfolgt wurden, davon lesen wir zwar in der Bibel, aber so ein richtig gutes Bild davon haben wir wohl eher nicht. Das war brutal. Grauenhaft. Schrecklich. Ich könnte es mit Sicherheit nicht ertragen, aber ich weiß, dass Jesus in mir lebt und das bringt mich in die Lage alles zu können. Und nur durch ihn haben auch die Thessalonicher durchgehalten.

6 Ja, Gottes Urteil ist gerecht. Deshalb wird er alle bestrafen, die euch jetzt verfolgen.
7 Er wird eure Not beenden, und auch wir werden nicht länger leiden müssen, wenn Jesus, der Herr, für alle sichtbar erscheinen wird. Er wird mit seinen mächtigen Engeln vom Himmel kommen,
8 umgeben von loderndem Feuer. Dann wird sein Urteil alle treffen, die von Gott nichts wissen wollen und die rettende Botschaft von Jesus, unserem Herrn, ablehnen.
9 In seiner Macht und Herrlichkeit wird der Herr sie bestrafen und dem ewigen Verderben ausliefern.
10 Die aber zu ihm gehören, werden ihn an jenem Tag anbeten, und alle, die an ihn glauben, werden ihm voller Freude zujubeln. Und auch ihr werdet dabei sein, weil ihr der Botschaft vertraut habt, die wir euch gebracht haben.

2. Thessalonicher 1, Verse 6-10

Wenn wir das lesen und extrem schwere Zeiten durchgemacht haben. Oder auch nur von furchtbaren Dingen hören, dann freuen wir uns, dass Gott gerecht ist und Mörder, Vergewaltiger, Kriegstreiber ihre Strafe bekommen. Aber für die Leute, die eigentlich ganz passabel gelebt haben, da haben wir Mitleid, wenn sie nicht die rettende Botschaft annehmen. Das ist menschlich. Aber aus Gottes Sicht ist Sünde = Sünde. Die Konsequenzen mögen unterschiedlich sein, aber eine Konsequenz ist immer gleich. Du kannst keine Gemeinschaft mit Gott haben. Bedeutet: Ewiges Leben ist unmöglich.

Wieso kann Gott kein Auge zudrücken? Kann er. Dann ist er aber nicht mehr gerecht. Dann könnte er auch die „Schwerverbrecher“ reinlassen. Die ganzen Diktatoren. Kommt rein in den Himmel. Alles gut. Völlig egal, was Du machst. Du darfst rein. Oder er sagt. Ne, jetzt kommt keiner mehr rein. Wenn Gott sich nicht mehr an seine Maßstäbe hält, dann ist er auch nicht mehr vollkommen gut. Dann wird Gott zu einem Gott, der willkürlich handelt. Gott ist unberechenbar. Das ist gut, solange Gott gut ist. Aber wenn er nicht mehr gut ist, dann kann aus Gott schnell der Teufel werden.

Um die Menschen nicht ins ewige Verderben reinlaufen zu lassen, hat Gott eine Lösung vorbereitet, die jedem Religionsstifter den Atem raubt. Hier hat jemand nachgedacht, der dafür über mehr Kapazitäten verfügt, als nur ein menschliches Gehirn. Gott hat sich diese Lösung überlegt und sie so einfach wie möglich gestaltet. Du musst nur die rettende Botschaft von Jesus Christus annehmen. Dann wird die Realität aus Vers 9 zur Realität aus Vers 10:

9 In seiner Macht und Herrlichkeit wird der Herr sie bestrafen und dem ewigen Verderben ausliefern.
10 Die aber zu ihm gehören, werden ihn an jenem Tag anbeten, und alle, die an ihn glauben, werden ihm voller Freude zujubeln. Und auch ihr werdet dabei sein, weil ihr der Botschaft vertraut habt, die wir euch gebracht haben.

2. Thessalonicher 1, Verse 9-10

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