Archiv der Kategorie: 2. Thessalonicher

2. Thessalonicher 3

10 Schon damals haben wir euch den Grundsatz eingeschärft: Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen.
11Trotzdem haben wir gehört, dass einige von euch kein geordnetes Leben führen, nicht arbeiten und sich nur herumtreiben.
12 Sie alle fordern wir im Namen unseres Herrn Jesus Christus nachdrücklich auf, einer geregelten Arbeit nachzugehen und für ihren Lebensunterhalt selbst zu sorgen.
13 Liebe Brüder und Schwestern, werdet nicht müde, Gutes zu tun!
14 Sollte sich jemand unter euch weigern, den Anweisungen in diesem Brief zu folgen, dann sprecht dies deutlich an und zieht euch von ihm zurück, damit er sich für sein Verhalten schämt.
15 Behandelt solche Menschen dabei nicht als eure Feinde, sondern ermahnt sie als Brüder und Schwestern.
16 Unser Herr, von dem aller Friede kommt, schenke euch zu jeder Zeit seinen Frieden, was auch immer geschieht. Er sei mit euch allen!

2. Thessalonicher 3, Verse 10-16

Ich weiß nicht, wie viele Menschen Du kennst, die nicht arbeiten, obwohl sie es könnten und die dazu noch in der Gemeinde sind. Paulus schreibt, wir sollen das ansprechen und uns von solchen Leuten distanzieren. Die sollen sich schämen. Und er hat auch Recht. Die ersten Christen lebten anders als wir. Bei uns gibt’s Hartz 4 für Leute, die nicht arbeiten (wollen/können). Dafür müssen die sich zwar einiges gefallen lassen und werden nicht selten schikaniert, aber das ist eine andere Geschichte.

Damals gab es noch keine Sozialversicherung. Die Sozialversicherung waren die Menschen, war die Gemeinschaft, in der man lebte. Wenn hier jemand von der Sozialversicherung lebt, dann merkst Du selber nichts davon. Du musst ja dein Brot nicht mit ihm teilen. Zumindest nicht direkt. Ich kann mir die zusätzliche Belastung gut vorstellen. Da ist einer Mega-faul und futtert sich bei den Andern durch. Das sorgt für eine Menge Zündstoff. Was ich bemerkenswert finde, wenn sie sich von solchen Menschen distanzieren, dann sollten sie sie wie Brüder und Schwestern behandeln. Nicht wie Feinde.

Sehr gut finde ich auch den darauffolgenden Vers:

Unser Herr, von dem aller Friede kommt, schenke euch zu jeder Zeit seinen Frieden, was auch immer geschieht. Er sei mit euch allen!

2. Thessalonicher 3, Vers 16

Es gibt Dinge, da könnte man sich aufregen und es nimmt kein Ende. Und es sind auch immer wieder Sachen dabei, wo man denkt: „Das geht ja mal gar nicht.“ Aber egal was passiert, Du bist dazu bestimmt im Frieden zu leben. Nicht in dem Frieden, dass Dir jetzt alles egal ist und Du pauschal über Ungerechtigkeiten hinwegsiehst. Es geht darum in dem Frieden zu leben, den Gott Dir schenkt. Den Gott in Dir erzeugt. Weil er selbst in Dir lebt.

2. Thessalonicher 2

1 Ihr wisst, liebe Brüder und Schwestern, dass unser Herr Jesus Christus kommen wird. Wenn es so weit ist, wird Gott uns von überall her versammeln, um ihm entgegenzugehen. Wir bitten euch nun aber:
2 Lasst euch doch nicht so leicht verwirren und erschrecken, wenn Leute behaupten, der Tag, an dem der Herr kommt, sei schon da. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie sich auf eine Offenbarung Gottes berufen oder auf eine Äußerung, die angeblich von uns stammt. Glaubt ihnen auch nicht, wenn sie euch Briefe mit derartigen Behauptungen zeigen, die wir geschrieben haben sollen.
3 Lasst euch von niemandem so etwas einreden und euch durch nichts täuschen! Denn bevor Christus erscheint, muss die Zeit kommen, in der viele Menschen Gott den Rücken kehren. Dann wird jemand auftreten, der alle Auflehnung gegen Gott in sich vereinigt. Doch er ist dem Untergang geweiht.
4 Er ist der Feind Gottes und wähnt sich größer als jeder Gott und alles, was als heilig verehrt wird. Ja, er wird sich in den Tempel Gottes setzen und sich selbst als Gott anbeten lassen.
5 Erinnert ihr euch nicht daran, dass ich euch das alles schon gesagt habe, als ich noch bei euch war?
6 Dann wisst ihr doch auch, was den Feind Gottes daran hindert, schon jetzt zu erscheinen, noch vor der für ihn bestimmten Zeit.
7 Denn es regt sich zwar schon überall diese verborgene Macht des Bösen, aber noch wird sie von dem einen aufgehalten. Sie wird erst offen zutage treten, wenn derjenige, der ihr bisher noch im Weg steht, nicht mehr da ist.
8 Dann allerdings erscheint der Feind Gottes in aller Öffentlichkeit. Wenn aber Jesus, der Herr, in seiner Herrlichkeit kommt, wird er ihn endgültig vernichten. Ein Hauch seines Mundes genügt.

2. Thessalonicher 2, Verse 1-8

Das Böse regt sich schon. Es bereitet sich vor. Der Antichrist könnte theoretisch schon leben, aber sein Auftritt in der Öffentlichkeit wird noch verhindert. Der Heilige Geist wirkt noch auf dieser Welt, vor allem durch uns Kinder Gottes, die wir Jesus Christus angenommen haben.

Wenn alle wiedergeborenen Christen erstmal entrückt sind, dann werden Zeiten anbrechen, die jeden Schrecken, der auf der Erde stattgefunden hat, übertreffen. Der Antichrist wird die Macht haben. Stell Dir das genaue Gegenteil von Jesus Christus vor. Und so Jemand wird dann herrschen. Zwar nicht lange, aber alles Böse wird sich in diesem Menschen vereinen. Er bekommt seine Macht vom Teufel persönlich.

Dann kommt Jesus in seiner Herrlichkeit und ein Hauch seines Mundes genügt, um ihn zu vernichten. DAS IST MACHT!!! Der Teufel bündelt seine Kräfte und gibt sie dem Antichristen und er schafft es einige Jahre zu herrschen. Dann kommt Jesus und ein Hauch seines Mundes genügt. Ein Hauch reicht aus und der Antichrist ist Geschichte. Das ist der Unterschied zwischen „sehr mächtig“ und „Allmacht“. Mich erinnert das daran, wenn mir etwas lästig ist. Dann atme ich auch hörbar durch den Mund aus. So stelle ich mir vor, dass Jesus den Antichristen besiegen wird.

Und das führt mich dazu, Jesus zu feiern. Dankbarkeit erfüllt mich, wenn ich daran denke, wie herrlich, wie gut und wie mächtig Gott ist.

16 Unser Herr Jesus Christus aber und Gott, unser Vater, der uns seine Liebe geschenkt und in seiner Barmherzigkeit einen unvergänglichen Trost und eine verlässliche Hoffnung gegeben hat,
17 er ermutige euch und gebe euch Kraft, Gutes zu tun in Wort und Tat.

Irgendwann sind wir weg, zumindest aus Sicht der Ungläubigen. Aber solange wir noch hier sind, gibt es Dinge zu tun. Und zwar Gutes in Wort und Tat. Lass den Heiligen Geist in Dir wirken, damit noch mehr Menschen die Entrückung miterleben und auf der Seite der Gewinner stehen.

2. Thessalonicher 1

Auch beim zweiten Brief an die Gemeinde in Thessalonich schreiben Paulus, Silvanus und Timotheus davon, dass sie gar nicht anders können, als Gott zu danken. Dass ihr Glaube wächst, dass ihre Liebe zueinander immer größer wird. Wie treu und standhaft die Gläubigen in Thessalonich sind und welches Vorbild für die anderen Gemeinden.

Wie krass Christen damals verfolgt wurden, davon lesen wir zwar in der Bibel, aber so ein richtig gutes Bild davon haben wir wohl eher nicht. Das war brutal. Grauenhaft. Schrecklich. Ich könnte es mit Sicherheit nicht ertragen, aber ich weiß, dass Jesus in mir lebt und das bringt mich in die Lage alles zu können. Und nur durch ihn haben auch die Thessalonicher durchgehalten.

6 Ja, Gottes Urteil ist gerecht. Deshalb wird er alle bestrafen, die euch jetzt verfolgen.
7 Er wird eure Not beenden, und auch wir werden nicht länger leiden müssen, wenn Jesus, der Herr, für alle sichtbar erscheinen wird. Er wird mit seinen mächtigen Engeln vom Himmel kommen,
8 umgeben von loderndem Feuer. Dann wird sein Urteil alle treffen, die von Gott nichts wissen wollen und die rettende Botschaft von Jesus, unserem Herrn, ablehnen.
9 In seiner Macht und Herrlichkeit wird der Herr sie bestrafen und dem ewigen Verderben ausliefern.
10 Die aber zu ihm gehören, werden ihn an jenem Tag anbeten, und alle, die an ihn glauben, werden ihm voller Freude zujubeln. Und auch ihr werdet dabei sein, weil ihr der Botschaft vertraut habt, die wir euch gebracht haben.

2. Thessalonicher 1, Verse 6-10

Wenn wir das lesen und extrem schwere Zeiten durchgemacht haben. Oder auch nur von furchtbaren Dingen hören, dann freuen wir uns, dass Gott gerecht ist und Mörder, Vergewaltiger, Kriegstreiber ihre Strafe bekommen. Aber für die Leute, die eigentlich ganz passabel gelebt haben, da haben wir Mitleid, wenn sie nicht die rettende Botschaft annehmen. Das ist menschlich. Aber aus Gottes Sicht ist Sünde = Sünde. Die Konsequenzen mögen unterschiedlich sein, aber eine Konsequenz ist immer gleich. Du kannst keine Gemeinschaft mit Gott haben. Bedeutet: Ewiges Leben ist unmöglich.

Wieso kann Gott kein Auge zudrücken? Kann er. Dann ist er aber nicht mehr gerecht. Dann könnte er auch die „Schwerverbrecher“ reinlassen. Die ganzen Diktatoren. Kommt rein in den Himmel. Alles gut. Völlig egal, was Du machst. Du darfst rein. Oder er sagt. Ne, jetzt kommt keiner mehr rein. Wenn Gott sich nicht mehr an seine Maßstäbe hält, dann ist er auch nicht mehr vollkommen gut. Dann wird Gott zu einem Gott, der willkürlich handelt. Gott ist unberechenbar. Das ist gut, solange Gott gut ist. Aber wenn er nicht mehr gut ist, dann kann aus Gott schnell der Teufel werden.

Um die Menschen nicht ins ewige Verderben reinlaufen zu lassen, hat Gott eine Lösung vorbereitet, die jedem Religionsstifter den Atem raubt. Hier hat jemand nachgedacht, der dafür über mehr Kapazitäten verfügt, als nur ein menschliches Gehirn. Gott hat sich diese Lösung überlegt und sie so einfach wie möglich gestaltet. Du musst nur die rettende Botschaft von Jesus Christus annehmen. Dann wird die Realität aus Vers 9 zur Realität aus Vers 10:

9 In seiner Macht und Herrlichkeit wird der Herr sie bestrafen und dem ewigen Verderben ausliefern.
10 Die aber zu ihm gehören, werden ihn an jenem Tag anbeten, und alle, die an ihn glauben, werden ihm voller Freude zujubeln. Und auch ihr werdet dabei sein, weil ihr der Botschaft vertraut habt, die wir euch gebracht haben.

2. Thessalonicher 1, Verse 9-10