Archiv der Kategorie: Kolosser

Kolosser 4

5 Verhaltet euch weise und besonnen denen gegenüber, die keine Christen sind. Macht das Beste aus der Zeit, die euch geschenkt ist!
6 Redet mit jedem Menschen freundlich; alles, was ihr sagt, soll gut und hilfreich sein. Bemüht euch darum, für jeden die richtigen Worte zu finden.

Kolosser 4, 5-6

Paulus lebte so sehr in der Realität. Die meiste Zeit seines Lebens hatte er es auf dem Schirm. Mein Zuhause ist die Villa, die Gott mir schon gebaut und eingerichtet hat. Hier auf der Erde habe ich einen Job und ich mach ihn so gut es geht. Genau dafür möchte er auch alle anderen Christen gewinnen. Dass jeder seine Aufgabe wahrnimmt und sie so gut wie möglich erfüllt.

Es macht einen Unterschied, mit welchem Bewusstsein ich in ein Gespräch mit einem Arbeitskollegen, Bekannten oder Verwandten reingehe. Vor allem wenn dieser Gott noch nicht kennt. Ich kann so reden, als wäre ich selbst mit dieser Welt verheiratet oder ich weiß, dass ich einen Job habe, Werbung für Jesus Christus zu sein und bei Gelegenheit auch zu machen. Also tatsächlich mal was zu sagen. Nicht mit dem Knüppel in der Hand auf den Sünden rumzureiten. Sondern den Heiligen Geist mit der göttlichen bedingungslosen Liebe aus mir sprechen zu lassen.

Damit machst Du das Beste aus Deiner Zeit!

Kolosser 3

1 Wenn ihr nun mit Christus zu einem neuen Leben auferweckt worden seid, dann richtet euch ganz auf Gottes himmlische Welt aus. Seht dahin, wo Christus ist, auf dem Ehrenplatz an Gottes rechter Seite.
2 Ja, richtet eure Gedanken auf Gottes himmlische Welt und nicht auf das, was diese irdische Welt ausmacht.
3 Denn für sie seid ihr gestorben, aber Gott hat euch mit Christus zu neuem Leben auferweckt, auch wenn das jetzt noch verborgen ist.
4 Doch wenn Christus, euer Leben, erscheinen wird, dann wird jeder sehen, dass ihr an seiner Herrlichkeit Anteil habt.

Kolosser 3, Verse 1-4

Jeder Mensch braucht Orientierung in seinem Leben, wenn es nicht im Chaos enden soll. Viel zu viele Menschen sind verwirrt. Ohne Klarheit und Ordnung leben sie ihr Leben wie ein Spieler im Casino. Hab ich heute Glück oder hält die Pechsträhne noch an?

Es gibt aber eine Möglichkeit das Leben zu leben, wo Du nicht mehr verlieren kannst. Die Spielregel lautet: Lenke Deine Gedanken auf Gottes himmlische Welt. Schau dahin, wo Jesus Christus jetzt ist. Sitzend an Gottes rechter Seite. Auf dem Ehrenplatz. Das ist Deine und meine Zukunft. Wenn die paar Jährchen hier auf der Erde zuende sind.

5 Also trennt euch ganz entschieden von einem Lebensstil, wie er für diese Welt kennzeichnend ist! Trennt euch von sexueller Unmoral und Ausschweifungen, von Leidenschaften und Lastern, aber auch von der Habgier, die den Besitz für das Wichtigste hält und ihn zu ihrem Gott macht!
6 Gerade mit einem solchen Verhalten ziehen die Menschen, die Gott nicht gehorchen wollen, seinen Zorn auf sich.
7 Auch ihr habt früher so gelebt und habt euch von diesen Dingen beherrschen lassen.
8 Aber jetzt ist es Zeit, das alles abzulegen. Lasst euch nicht mehr zum Zorn und zu Wutausbrüchen hinreißen. Schluss mit aller Bosheit! Redet nicht schlecht übereinander und beleidigt niemanden!
9 Hört auf, euch gegenseitig zu belügen. Ihr habt doch euer altes Leben mit allem, was dazugehörte, wie alte Kleider abgelegt.
10 Jetzt habt ihr neue Kleider an, denn ihr seid neue Menschen geworden. Gott ist beständig in euch am Werk, damit ihr immer mehr seinem Ebenbild entsprecht, nach dem er euch geschaffen hat. So habt ihr Gemeinschaft mit Gott und versteht immer besser, was ihm gefällt.
11 Dann ist unwichtig, ob einer Grieche oder Jude ist, beschnitten oder unbeschnitten, ob er aus einem anderen Kulturkreis oder aus einem Nomadenvolk stammt, ob er ein Sklave oder Herr ist. Wichtig ist einzig und allein Christus, der in allen lebt.

Kolosser 3, Verse 5-11

Paulus schreibt, das wir unseren alten Lebensstil, der charakteristisch für die Welt ist, ablegen sollen. So wie alte Klamotten. Die passen einfach nicht mehr. Da juckt der Kragen. Der Stoff piekst und hinterlässt ziemlich unangenehme Flecken auf der Haut. Diese Sachen kannst Du einfach nicht mehr tragen. Allein bei den Gedanke an diese Klamotten, zieht sich Dein Körper zusammen. Bleib mir bloß weg mit dem Zeug.

Zu dem neuen Menschen, den Gott aus Dir gemacht hat, gehören auch neue Klamotten. Richtig angenehme Sachen. Du ziehst sie an und denkst Dir: „Ein Traum!“ Und diese neuen Sachen stehen für die Gemeinschaft mit Gott. Und je mehr Du in dieser Gemeinschaft lebst, desto mehr wird Dir klar: „Das Einzige das wirklich von Bedeutung ist: Jesus Christus lebt in mir!“ Diese neuen Sachen zieh ich nicht mehr aus!

12 Ihr seid von Gott auserwählt und seine geliebten Kinder, die zu ihm gehören. Darum soll jetzt herzliches Mitgefühl euer Leben bestimmen, ebenso wie Güte, Bescheidenheit, Nachsicht und Geduld.
13 Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn jemand euch Unrecht getan hat. Denn auch Christus hat euch vergeben.
14 Wichtiger als alles andere ist die Liebe. Wenn ihr sie habt, wird euch nichts fehlen. Sie ist das Band, das euch verbindet.
15 Und der Friede, den Christus schenkt, soll euer ganzes Leben bestimmen. Gott hat euch dazu berufen, in Frieden miteinander zu leben; ihr gehört ja alle zu dem einen Leib von Christus. Dankt Gott dafür!
16 Lasst die Botschaft von Christus ihren ganzen Reichtum bei euch entfalten. Unterweist und ermahnt euch gegenseitig mit aller Weisheit und dankt Gott von ganzem Herzen mit Psalmen, Lobgesängen und Liedern, die euch Gottes Geist schenkt. Ihr habt doch Gottes Gnade erfahren!
17 All euer Tun – euer Reden wie euer Handeln – soll zeigen, dass Jesus euer Herr ist. Weil ihr mit ihm verbunden seid, könnt ihr Gott, dem Vater, für alles danken.

Kolosser 3, Verse 12-17

Zum Schluss beschreibt Paulus, dann die Auswirkungen von dieser herrlich passenden Kleidung. Dieser himmlischen Garderobe. Dem göttlichen Outfit. Herzliches Mitgefühl, Güte, Bescheidenheit, Nachsicht und Geduld bestimmen Dein Leben. Einander ertragen und gegenseitige Vergebung ist ein Standard. Liebe verbindet und macht das Leben zu einem reichen Leben ohne Mangel. Die genialste Botschaft der Welt ist allgegenwärtig und bewirkt in Dir eine überströmende Freude. Eine Freude, die Dich singen, tanzen und feiern lässt.

Kolosser 2

Ich nehme ja sonst immer ein Ausschnitt, einige Verse die mich besonders ansprechen und teile meine Gedanken dazu. Heute spricht mich das gesamte Kapitel an. Die Dinge, die ich besonders interessant finde, markiere ich fett.

1 Ihr sollt wissen, wie sehr ich um euch kämpfe, auch um die Gemeinde in Laodizea und um all die anderen, die mich persönlich noch gar nicht kennen.
2 Ja, ich setze mich dafür ein, dass Gott euch allen Mut und Kraft gibt und euch in seiner Liebe zusammenhält. Er schenke euch tiefes Verstehen, damit ihr die ganze Größe seines Geheimnisses erkennt. Dieses Geheimnis ist Christus.
3 In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.
4 Ich sage das, damit ihr euch von niemandem durch wohlklingende Worte auf einen falschen Weg bringen lasst.
5 Zwar bin ich weit von euch entfernt, aber im Geist bin ich mit euch allen verbunden. Ich bin glücklich, wenn ich sehe, wie fest ihr zusammensteht und wie unerschütterlich ihr an Christus glaubt.
6 Ihr habt Jesus Christus als euren Herrn angenommen; nun lebt auch in der Gemeinschaft mit ihm. 7 Wie ein Baum in der Erde, so sollt ihr in Christus fest verwurzelt bleiben, und nur er soll das Fundament eures Lebens sein. Haltet fest an dem Glauben, den man euch lehrte. Für das, was Gott euch geschenkt hat, könnt ihr ihm gar nicht genug danken.
8 Passt auf, dass ihr nicht auf Weltanschauungen und Hirngespinste hereinfallt. All das haben sich Menschen ausgedacht; aber hinter ihren Gedanken stehen dunkle Mächte und nicht Christus.
9 Nur in Christus ist Gott wirklich zu finden, denn in ihm lebt er in seiner ganzen Fülle.
10 Deshalb lebt Gott auch in euch, wenn ihr mit Christus verbunden seid. Er ist der Herr über alle Mächte und Gewalten.
11 Durch euren Glauben an Christus habt ihr euer altes, sündiges Leben aufgegeben. Nun seid auch ihr Beschnittene – nicht durch eine äußerliche Beschneidung, wie Menschen sie vornehmen, sondern durch die Beschneidung, wie ihr sie durch Christus erfahren habt.
12 Damit meine ich die Taufe, die euer altes Leben beendet hat; durch sie wurdet ihr mit Christus begraben. Ebenso seid ihr auch mit Christus zu einem neuen Leben auferweckt worden durch den Glauben an die Kraft Gottes, der ihn von den Toten auferstehen ließ.
13 Früher wart ihr gewissermaßen unbeschnitten, denn ihr habt euch von eurer sündigen Natur bestimmen lassen und wart durch eure Schuld von Gott getrennt. In seinen Augen wart ihr tot, aber er hat euch mit Christus lebendig gemacht und alle Schuld vergeben.
14 Gott hat den Schuldschein, der uns mit seinen Forderungen so schwer belastete, für ungültig erklärt. Ja, er hat ihn zusammen mit Jesus ans Kreuz genagelt und somit auf ewig vernichtet.
15 Auf diese Weise wurden die Mächte und Gewalten entwaffnet und in ihrer Ohnmacht bloßgestellt, als Christus über sie am Kreuz triumphierte.
16 Darum lasst euch keine Vorschriften machen über eure Ess- und Trinkgewohnheiten oder bestimmte Feiertage, über den Neumondtag und über das, was man am Sabbat tun darf oder nicht.
17 Das alles sind nur schwache Abbilder, ein Schatten von dem, was in Christus Wirklichkeit geworden ist.
18 Lasst eure Rettung deshalb von niemandem in Frage stellen. Schon gar nicht von solchen Leuten, die sich in falsch verstandener Demut gefallen, Engel zu verehren, und sich dabei stolz auf ihre Visionen berufen! Diese Menschen haben nicht den geringsten Grund, sich derart aufzuspielen. Sie drehen sich ja doch nur um sich selbst
19 und halten sich nicht mehr an Christus, der doch das Haupt der Gemeinde ist. Denn nur von ihm her kann die Gemeinde als sein Leib zusammengehalten werden und – gestützt durch die verschiedenen Gelenke und Bänder – so wachsen, wie Gott es will.
20 Wenn ihr nun mit Christus gestorben seid, dann seid ihr auch von den Mächten und Zwängen dieser Welt befreit. Weshalb unterwerft ihr euch dann von neuem ihren Forderungen und lebt so, als wäre diese Welt für euch maßgebend?
21 Weshalb lasst ihr euch vorschreiben: »Du darfst dieses nicht anfassen, jenes nicht essen und musst dich von ganz bestimmten Dingen fernhalten«?
22 Sie alle sind doch dazu da, dass man sie für sich nutzt und verzehrt. Warum also lasst ihr euch noch Vorschriften von Menschen machen?
23 Möglich, dass manche, die danach leben, den Anschein von Weisheit erwecken. Schließlich glänzen sie mit ihrer selbst erdachten Frömmigkeit, geben sich dabei auch noch bescheiden und schonen bei asketischen Übungen ihren Körper nicht. Doch das alles bringt uns Gott nicht näher, sondern es dient ausschließlich menschlichem Ehrgeiz und menschlicher Eitelkeit.

Kolosser 2

Herrlich, wie Paulus alle auseinander nimmt, die sich nicht zu 100 % auf Jesus Christus verlassen. Einfach fantastisch, wie nach dem Lesen, das eigene ICH verschwindet und Christus in den Vordergrund rückt. Es ist so erfrischend und befreiend, zu erkennen, wie groß Jesus ist und wie überragend sein Erlösungswerk ist. Ich habe öfter das Gefühl, dass wir als Christen den neuen Bund in Christus nur so halb angenommen haben. Wir freuen uns, dass wir keine Tiere mehr opfern müssen, weil Jesus die endgültige Erlösung geschaffen hat. Aber so ein bisschen was müssen wir doch auch tun und damit versuchen wir noch so halb im Alten Bund zu leben, wo es darauf ankommt, wie ich performe und wie gut ich die Gesetze einhalten kann. Gewissermaßen ein Mix aus beiden Verträgen.

Vielleicht hast Du, obwohl Du Christ bist, auch noch Probleme, Gottes Gnade für Dich in Anspruch zu nehmen. Dann denke mal über diese Fragen nach:

Warum lebst du so, wie du lebst? Weil du die Eintrittskarte für den Himmel bekommen bzw. nicht verlieren willst? Oder weil Du die Eintrittskarte für den Himmel bereits bekommen hast?

Falls du ganz pfiffig bist und sagst: Weil ich sie bekommen hab und nicht verlieren will. Dann hier die nächste Frage: Was davon motiviert Dich mehr? Angst oder Liebe? Und was lehrt die Bibel? Was soll Dein Leben bestimmen? Angst oder Liebe?

Kolosser 1

Wenn man die Briefe des Paulus so nacheinander liest, denkt man: „Warte mal, das kommt mir bekannt vor.“ Paulus und Timotheus schreiben auch an die Kolosser, dass sie für sie danken, jedes mal wenn sie für sie beten. Für ihren Glauben und die Liebe durch die sie mit allen Christen verbunden sind. Paulus feiert auch in diesem Brief Jesus. Für das was er getan hat und für das was er ist.

15 Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes. Als sein Sohn steht er über der ganzen Schöpfung und war selbst schon längst vor ihr da.
16 Durch ihn ist alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist: Sichtbares und Unsichtbares, Königreiche und Mächte, Herrscher und Gewalten. Ja, alles ist durch ihn geschaffen und vollendet sich schließlich in ihm.
17 Denn Christus war vor allem anderen; und alles hat nur durch ihn Bestand.
18 Er ist das Haupt der Gemeinde, die sein Leib ist. Er ist der Ursprung allen Lebens und zugleich der Erste, der vom Tod zu einem unvergänglichen Leben auferstand. So sollte er in jeder Hinsicht an erster Stelle stehen.
19 Denn Gott hat beschlossen, mit seiner ganzen Fülle in ihm zu wohnen
20 und alles im Himmel und auf der Erde durch ihn mit sich zu versöhnen. Ja, Gott hat Frieden gestiftet, als Jesus am Kreuz sein Blut vergoss.

Kolosser 1, Verse 15 – 20

Alles ist durch Jesus Christus erschaffen. Alles hat nur durch ihn Bestand. Er ist der Ursprung allen Lebens.

26 Ihr habt erfahren, was von Anfang der Welt, ja, was der gesamten Menschheit vor euch verborgen war: ein Geheimnis, das jetzt allen Christen enthüllt worden ist.
27 Dabei geht es um ein unbegreifliches Wunder, das Gott für alle Menschen auf dieser Erde bereithält. Ihr, die ihr zu Gott gehört, dürft dieses Geheimnis verstehen. Es lautet: Christus lebt in euch! Und damit habt ihr die feste Hoffnung, dass Gott euch Anteil an seiner Herrlichkeit gibt.
28 Diesen Christus verkünden wir. Mit aller Weisheit, die Gott mir gegeben hat, ermahne ich die Menschen und unterweise sie im Glauben, damit jeder Einzelne durch die Verbindung mit Christus reif und mündig wird.

Kolosser 1, Verse 26 – 28

Du bist Christ? Dann ist das Dein Geheimnis. Das ist die Wahrheit, die Dein Leben bestimmt. Jesus Christus lebt in Dir. Das ist Deine Hoffnung. Deine feste Hoffnung. Also nicht so, wie wir das Wort „hoffentlich“ benutzen. Sondern Jesus ist Deine unerschütterliche Gewissheit, dass Gott Dich in seiner Herrlichkeit willkommen heißt. Mit Jesus hast Du Anteil bekommen an Gottes Herrlichkeit. Jesus Christus, der alles erschaffen hat. Durch den alles zusammengehalten wird. Er, der der Ursprung allen Lebens ist, lebt in Dir. Wenn das keine Botschaft ist, bei der Du aufspringen willst und anfängst zu Feiern, dann … … lies es einfach wieder und wieder …