1. Thessalonicher 3

Paulus und Silvanus schicken Timotheus zu den Thessalonichern. Sie wollen unbedingt wissen, wie die Thessalonicher mit den Angriffen des Teufels klar gekommen sind.

6 Doch jetzt ist Timotheus zurückgekehrt. Er hat uns gute Nachrichten von eurem Glauben und eurer Liebe gebracht und uns erzählt, dass ihr euch gerne an uns erinnert und euch ein Wiedersehen ebenso sehnlich wünscht wie wir.
7 Von eurem Glauben zu hören, liebe Brüder und Schwestern, hat uns in unserer eigenen Not und Bedrängnis getröstet.
8 Wir leben wieder auf, seit wir wissen, dass ihr unbeirrt beim Herrn bleibt.
9 Wie sollen wir Gott nur dafür danken, dass er uns durch euch so viel Freude schenkt!
10 Tag und Nacht bitten wir ihn inständig um die Gelegenheit, euch wiederzusehen und euch im Glauben weiterzuhelfen.
11 So bitten wir Gott, unseren Vater, und Jesus, unseren Herrn, uns recht bald zu euch zu führen.
12 Euch aber schenke der Herr immer größere Liebe zueinander und zu allen anderen Menschen – eine Liebe, wie wir sie euch gegenüber haben.
13 So werdet ihr innerlich stark, ihr lebt ganz für Gott, unseren Vater, und könnt frei von aller Schuld vor ihn treten, wenn Jesus, unser Herr, kommt mit allen, die zu ihm gehören.

1. Thessalonicher 3, Verse 6-13

Timotheus kommt mit guten Nachrichten zurück und in Vers 9 drücken die Briefschreiber aus, wie viel ihnen tatsächlich an den Empfängern liegt. „Wir leben wieder auf.“ Was für eine starke Aussage. Wie geht es Dir, wenn Du davon hörst, dass Menschen unbeirrt an Jesus Christus festhalten? Lebst Du auf? Freust Du Dich? Feierst Du das?

Für mich ist es ein guter Indikator, wie sehr Gottes Anliegen bereits zu meinem Anliegen geworden ist. Wie sehr ich bereits verändert wurde. Und zwar ins Wesen Gottes. Vers 12 und 13 verdeutlichen, wie diese Umwandlung geschieht:

Euch aber schenke der Herr immer größere Liebe zueinander und zu allen anderen Menschen – eine Liebe, wie wir sie euch gegenüber haben.
So werdet ihr innerlich stark, ihr lebt ganz für Gott, unseren Vater, und könnt frei von aller Schuld vor ihn treten, wenn Jesus, unser Herr, kommt mit allen, die zu ihm gehören.

Thessalonicher 3, Verse 12 und 13

Wenn Du Gott ähnlicher wirst, wirst Du liebevoller. Wenn Er dich immer mehr beeinflussen und prägen darf, dann drückt sich das in Erlebnisse aus. Deine Familie und Deine Freunde und alle Menschen mit denen Du zu tun hast, merken diese Veränderung. Jesus Christus wirkte unglaublich anziehend auf die Menschen. Und ich glaube, dass auch das mit den Menschen in Deinem Umfeld passiert, wenn Du Gott den Raum gibst, seine Liebe in Dir wirken zu lassen.

Warum hat der gewiefte Widersacher Gottes keinen Erfolg bei den Thessalonichern? Warum hatte er keinen Erfolg bei Jesus Christus? Ich glaube der Teufel kann so gar nichts mit Liebe anfangen. Vermutlich versteht Er das Konzept nicht. Sich aufzuopfern? Wofür? Er verkörpert das absolute Gegenteil. Ich kann mir vorstellen, wie er bei Menschen, die sich „bis oben hin volllaufen lassen“ mit Gottes Liebe, verzweifelt die Haare rauft und fragt: Warum schaffe ich es nicht, den Typen zu Fall zu bringen?

Ich glaube, wir halten den Teufel oft für intelligenter, als er ist. Er wollte größer sein als Gott. Ganz ehrlich, wie schlau ist das? Trotzdem machen viele Menschen es ihm nach mit dem Unterschied, dass sie empfänglich für die Liebe Gottes sind. Bitten wir Gott darum uns immer mehr mit seiner Liebe zu füllen, damit Deine und meine Umgebung davon angezogen werden und die Menschen Gott finden.

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