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1. Mose 50

15 Weil ihr Vater nun tot war, bekamen Josefs Brüder Angst. »Was ist, wenn Josef sich jetzt doch noch rächen will und uns alles Böse heimzahlt, was wir ihm angetan haben?«
16 Sie schickten einen Boten zu Josef mit der Nachricht: »Bevor dein Vater starb, beauftragte er uns, dir zu sagen:
17 ›Vergib deinen Brüdern das Unrecht von damals! Trage ihnen nicht nach, was sie dir Schlimmes angetan haben!‹ Darum bitten wir dich jetzt: Verzeih uns! Wir dienen doch demselben Gott wie du und unser Vater!« Als Josef das hörte, musste er weinen.
18 Danach kamen die Brüder selbst zu ihm, warfen sich zu Boden und sagten: »Bitte, Herr, wir sind deine Diener!«
19 Aber Josef erwiderte: »Habt keine Angst! Ich maße mir doch nicht an, euch an Gottes Stelle zu richten!
20 Ihr wolltet mir Böses tun, aber Gott hat Gutes daraus entstehen lassen. Durch meine hohe Stellung konnte ich vielen Menschen das Leben retten.
21 Ihr braucht also nichts zu befürchten. Ich werde für euch und eure Familien sorgen.« So beruhigte Josef seine Brüder und redete ihnen freundlich zu.

1. Mose 50, Verse 15-21

Die Brüder hatten sich mit Josef versöhnt. Die Sache war eigentlich geklärt. Doch plötzlich bekommen sie wieder Angst. Vielleicht hat Josef nur darauf gewartet, dass unser Vater stirbt und wird sich jetzt an uns rächen.

Ich glaube den Brüdern fehlte der Blick für „das Große Ganze“. Wenn ich ständig über mich und meine Probleme nachdenke, dann verliere ich auch den Blick für Gott und seinen Plan. Josef kennt seinen Platz. Auch wenn er einen extrem hohen Status hatte und große Macht besaß. Er weiß, dass sie ihm nur verliehen wurde, damit er ein Segen für andere Menschen sein kann. In seinem Leben ist nicht er selber das Maß aller Dinge und um den sich alles dreht. Er sah sein Leben eingebettet in einer größeren Geschichte. In der Geschichte, die Gott erzählt. Das ist die Perspektive, die wir annehmen dürfen. Zu lernen in dieser Perspektive zu leben schafft Klarheit.

Natürlich gelingt es uns nicht immer, aber Gott erinnert uns dann wieder, nicht so klein zu denken. Mehr zu sehen, als nur mich selber und die 70, 80, 90 Jahre. Erzählt Gott Deine Geschichte oder versuchst Du sie selber zu erählen? Es gibt Menschen, die können so spannende Geschichten erzählen, aber stell Dir vor der Erschaffer des Universums erzählt Deine Geschichte. Glaubst Du nicht auch, dass die Story viel krasser wird. Dass das „Happy End“ viel gewaltiger wird. Josef lernte es, dass Gott der beste Erzähler ist und die Geschichte dem Autor gehört. Du willst die beste Story, dann lass den besten Autor daran arbeiten.

1. Mose 49

1 Danach ließ Jakob alle seine Söhne herbeirufen. »Kommt an mein Bett«, forderte er sie auf, »ihr sollt wissen, was die Zukunft für euch bereithält.
2 Meine Söhne, kommt zu mir, hört, was euer Vater Israel euch zu sagen hat!
3 Ruben, du bist mein erster Sohn, geboren in der Zeit meiner größten Kraft. Du nimmst den höchsten Rang ein, genießt das größte Ansehen.
4 Aber du kannst dich nicht im Zaum halten – darum wirst du nicht der Erste bleiben. Mit einer meiner Frauen hast du geschlafen und so das Ehebett deines eigenen Vaters entweiht.
5 Simeon und Levi haben sich verbrüdert: Ihre Schwerter haben sie zu Mord und Totschlag missbraucht.
6 Mit ihren finsteren Plänen will ich nichts zu tun haben, von ihren Vorhaben halte ich mich fern. In blinder Wut brachten sie Menschen um, mutwillig schnitten sie Stieren die Sehnen durch.
7 Weil sie im Zorn so hart und grausam waren, müssen sie die Folgen tragen: Ihre Nachkommen erhalten kein eigenes Gebiet, sondern wohnen verstreut in ganz Israel.
8 Juda, dich loben deine Brüder! Du bezwingst deine Feinde und wirst von allen Söhnen deines Vaters verehrt.
9 Mein Sohn, du bist wie ein junger Löwe, der gerade seine Beute gerissen hat. Majestätisch legt er sich daneben. Wer würde es wagen, ihn zu stören?
10 Juda, immer behältst du das Zepter in der Hand, Könige gehen aus deinem Stamm hervor – bis ein großer Herrscher kommt, dem alle Völker dienen.
11 Juda wäscht seine Kleider in Wein – im Überfluss kann er den Saft der Trauben genießen; achtlos bindet er seinen Esel am besten Weinstock an – es wächst ja genug davon in seinem Land.
12 Seine Augen sind dunkler als Wein und seine Zähne weißer als Milch.

1. Mose 49, Verse 1-12

Sehr interessant, wie Jakob auf dem Sterbebett seine Söhne segnet. Unsere Entscheidungen wirken sich auf unser Leben aus. Auch wenn Gott uns gnädig ist, manche Folgen bleiben. Und trotzdem ist die Gnade so groß. Wenn wir an den Segen denken, den Jakob an Juda weitergibt und an die Geschichte mit Juda und Tamar. Schon erstaunlich.

22 Josef, du bist wie ein fruchtbarer Baum, der an einer Quelle wächst und dessen Zweige eine Mauer überragen.
23 Manche hegen böse Absichten gegen dich und greifen dich an, sie verfolgen dich mit Pfeil und Bogen,
24 aber dein Bogen bleibt unzerbrechlich. Deine Arme und Hände sind stark, weil Jakobs mächtiger Gott dir hilft. Er sorgt für Israel wie ein Hirte, gibt dem Volk Sicherheit wie ein starker Fels.
25 Ja, der allmächtige Gott, dem schon dein Vater gedient hat, wird dir beistehen. Er ist es, der dich mit seinem Segen beschenkt: Regen bewässert dein Land von oben, und das Wasser aus den Tiefen der Erde macht deine Felder fruchtbar; Menschen und Tiere vermehren sich und breiten sich aus.
26 Stell dir die Berge vor, deren Gipfel bis in den Himmel ragen: Dein Wohlstand und Segen wird noch viel größer sein! Dies steht dir zu, denn du nimmst einen besonderen Platz unter deinen Brüdern ein.

1. Mose 49, Verse 22-26

Neben Juda wird Josef besonders hervorgehoben. Vor allem fällt mir auf, wie oft Gott darin vorkommt. Ausser in Vers 18, wo Jakob vorausschauend um Rettung bittet und Vers 10, wo es darum geht, dass aus Juda ein großer Herrscher kommt, kommt Gott nur beim Segen für Josef vor. Aber dafür die ganze Zeit.

Josef wächst an einer Quelle. Das erinnert direkt an die Psalmen. Und daran, in Gott verwurzelt zu sein. Seine Arme und Hände sind stark, weil Gott ihm hilft. Wie ein Hirte sorgt er für Israel und gibt dem Volk Sicherheit wie ein starker Fels. Interessant, dass plötzlich von Israel die Rede ist. Der Segen fließt über. Von dem Verwurzeltsein in Gott profitiert sogar dein Umfeld. Den besten Segen, bekommen wir, wenn wir erkennen, dass es nicht um uns geht. Es geht niemals um Dich. Es geht immer um Gott. Und damit geht es um das, was Gott wichtig ist. Und darin bist Du mit eingeschlossen. Das nennt sich die richtigen Prioritäten setzen. Du zielst nicht auf Dein kurzes irdisches Dasein ab. Du zielst auf Alles ab. Auf Gott. Auf die Ewigkeit. Das ist das einzige Ziel ohne Verfallsdatum.

1. Mose 48

Jakob ist kurz vor seinem Tod und Josef kommt mit seinen beiden Söhnen zu ihm, um den Segen zu empfangen. Und Jakob nimmt Josefs Söhne als seine eigenen an. Söhne aus Ägypten von einer Ägypterin werden in das Volk Israel integriert. Jakob adoptiert hier Josefs Söhne und damit erhält Josef den doppelten Anteil.

13 Dann nahm er die beiden an die Hand und stellte Ephraim an Jakobs linke, Manasse an seine rechte Seite.
14 Aber Jakob kreuzte seine Hände und legte seine rechte Hand auf Ephraims Kopf, obwohl er der Jüngere war; seine linke legte er auf Manasses Kopf, obwohl er der Ältere war.
15 Er segnete Josef und seine Söhne und sagte: »Schon meine Väter Abraham und Isaak gingen ihren Weg mit Gott, dem Herrn. Und auch für mich hat er mein Leben lang wie ein guter Hirte gesorgt.
16 Sein Engel hat mich aus allen Gefahren gerettet. Dieser Gott möge auch Ephraim und Manasse reich beschenken! Sie sollen weitertragen, was er mit Abraham, Isaak und mir begonnen hat! Ihre Nachkommen sollen zahlreich werden und das Land bevölkern!«

1. Mose 48, Verse 13-16

Und wieder bekommt der jüngere Bruder mehr. Gott ist nicht an die Regelung des Erstgeburtsrechts gebunden. Gott sieht viel weiter. Er weiß bereits was in der nächsten Minute und in der nächsten Stunde passiert, aber er weiß auch, was in 10 Jahren, in 100 Jahren und in 1000 Jahren passiert. Gott integriert die ganze Welt in seinen Erlösungsplan. Jeder darf es annehmen und sein Segen ist für jeden da, der ihm vertraut.

Jakob verbringt seine letzten Tage in Ägypten, aber er hält an dem fest, was Gott versprochen hat. Kanaan ist das Land, das seinen Nachkommen gehören soll. Auch wenn es sehr wahrscheinlich ist, dass sich andere Menschen und Völker dort ansiedeln, weil sie ja weggezogen sind. Und auch wenn die Wahrscheinlichkeit dieses Land zu besitzen menschlich und logisch gedacht massiv sinkt, wenn Gott eine Zusage macht, dann wird sich diese auch erfüllen.

An Himmelfahrt ließ Gott durch 2 Engel den Jüngern ausrichten: »Ihr Galiläer, was steht ihr hier und starrt nach oben? Gott hat Jesus aus eurer Mitte zu sich in den Himmel genommen; aber eines Tages wird er genauso zurückkehren, wie ihr ihn gerade habt gehen sehen.« Das ist eine Zusage, deren Erfüllung noch aussteht. Hat die Welt früher geglaubt, dass Israel 1948 ein eigenständiger Staat wird? Halten Menschen Dich für verrückt, wenn Du glaubst, dass Jesus wiederkommt? Wen interessiert’s? Gott hat’s versprochen. Wir brauchen keine weitere Bestätigung.

1. Mose 47

13 Die Hungersnot wurde immer drückender, weil auf den Feldern nichts mehr wuchs. Nicht nur in Kanaan, auch in Ägypten litten die Menschen schwer darunter.
14 Josef verkaufte Getreide und übergab dem Pharao das Geld. Er nahm so gut wie alles Geld ein, das es in Kanaan und Ägypten gab.
15 Deshalb hatten die Ägypter auch nichts mehr, womit sie bezahlen konnten. Sie kamen zu Josef und flehten: »Sollen wir sterben, nur weil wir kein Geld mehr haben? Bitte gib uns Brot!«
16 »Gebt mir euer Vieh«, entgegnete Josef, »dann bekommt ihr Brot dafür!«
17 Sie brachten ihr Vieh zu ihm, und er gab ihnen Getreide. Bald waren alle Pferde, Schafe, Ziegen, Rinder und Esel Ägyptens im Besitz des Pharaos.
18 Ein Jahr später kamen die Ägypter wieder zu Josef und sagten: »Herr, wir haben kein Geld mehr, und das Vieh gehört auch schon dir! Wir können dir nur noch uns selbst und unsere Felder geben! 19 Lass uns nicht sterben! Kauf uns und unser Land, wir wollen uns mitsamt unserem Grundbesitz dem Pharao als Leibeigene zur Verfügung stellen. Nur gib uns Getreide zum Leben und Saatgut, damit unsere Felder nicht veröden!«
20 Josef kaufte das ganze Land auf. Weil die Hungersnot so groß war, musste jeder seinen Grundbesitz dem König überlassen.
21 Alle Bewohner Ägyptens wurden zu Sklaven des Pharaos.
22 Nur das Eigentum der Priester kaufte Josef nicht. Sie bekamen ein festes Einkommen vom Pharao und brauchten deshalb ihren Besitz nicht abzugeben.
23 Josef ließ allen Ägyptern melden: »Hört her! Ab heute gehört ihr mitsamt euren Feldern dem Pharao! Dafür bekommt ihr nun Saatgut, das ihr aussäen sollt.
24 Sobald die Ernte eingebracht ist, müsst ihr den fünften Teil für den König abliefern. Vom Rest könnt ihr eure Familien ernähren und wieder neue Saat aufsparen.«
25 »Du hast uns das Leben gerettet«, antworteten sie, »wir sind gerne Diener des Pharaos.«
26 Josef machte es zu einem Gesetz in Ägypten, dass ein Fünftel der Ernte dem Pharao gehören sollte. Diese Verordnung gilt dort noch heute. Nur der Grundbesitz der Priester wurde nicht Eigentum des Pharaos.

1. Mose 47, Verse 13-26

Die Bewohner Ägyptens geben ihr ganzes Geld aus, um Getreide zu kaufen. Dann geben sie dem Pharao ihr ganzes Vieh. Und letztendlich auch ihr Land und sich selber. Wie krass, dass eine Geschichte vor ca. 3800 Jahren an heute erinnert. Klaus Schwab, der Gründer des WEF sagt für 2030 voraus: „Du wirst nichts besitzen und Du wirst glücklich sein.“ Damals regierte Josef, ein gottesfürchtiger Mann und den Menschen ging es gut. Heute regieren Menschen, die sich einig sind, dass zu viel Menschen auf dem Planeten leben und die bereit sind, dieses „Problem“ anzugehen.

Wir leben in spannenden Zeiten. Viele Menschen leben in Angst, was wohl als Nächstes passieren wird. Covid-19 macht viel Wirbel, aber hinter der ganzen Show sieht es eher wie eine normale Grippe aus. Mal schauen, was die „Impfung“ bzw. das größte öffentliche Medizinexperiment daraus macht. Dann Cyber Polygon. Hackerangriffe auf die Infrastruktur. Alles Vorbereitungen um die totale Kontrolle zu installieren.

Wenn ich mir das anschaue, als jemand der nicht die Bibel kennt. Als jemand, der nicht weiß, dass die Zukunft schon feststeht. Dann muss ich ja Angst bekommen. Wenn ich glaube, das Leben hier auf der Erde ist alles, was es gibt, dann „Gute Nacht“.

Vergleich mal Ägypten damals mit Ägypten heute. Die Zeit für Ägypten als Weltmacht lief ab und die Pyramiden sind ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen geworden. Was haben Pharaonen heute noch zu sagen? Genauso läuft die Zeit für die heutigen Weltmächte ab. Was auch immer diese noch erreichen, Jesus kommt wieder und dann wird Gott sein Reich aufbauen, das von keiner Macht mehr abgelöst wird, weil es keine Höhere gibt.

1. Mose 46

1 Jakob packte seinen ganzen Besitz zusammen und machte sich auf den Weg. Als er nach Beerscheba kam, schlachtete er ein Tier und opferte es dem Gott seines Vaters Isaak.
2 Nachts hatte er eine Vision und hörte Gott rufen: »Jakob! Jakob!« »Ja, Herr?«
3 »Ich bin Gott«, bekam er zur Antwort, »der Gott deines Vaters. Hab keine Angst davor, nach Ägypten zu ziehen! Dort will ich deine Nachkommen zu einem großen Volk machen.
4 Ich gehe mit dir nach Ägypten, und deine Nachkommen bringe ich wieder hierher zurück. Josef wird bei dir sein und dir die Augen zudrücken, wenn du stirbst.«
5 Danach ließen Jakobs Söhne ihn und ihre Familien in die Wagen steigen, die sie vom Pharao bekommen hatten.
6-7 Ihr Vieh und ihren Besitz nahmen sie mit. So erreichte Jakob mit allen Verwandten Ägypten.

1. Mose 46, Verse 1-7

Jakob sucht die Nähe Gottes. Er opfert ihm und Gott gibt ihm die Bestätigung für seine Reise, die er bereits angefangen hat. Ich bin so happy, nicht in der Zeit des alten Testaments zu leben. Wir müssen keine Tiere opfern. Wir dürfen jederzeit zu ihm kommen. Wir haben als Kinder Gottes den Heiligen Geist immer bei uns. Und bei allen Dingen, die wir tun, dürfen wir Rücksprache halten mit dem Allmächtigen uns liebenden himmlischen Papa.

Jakob konnte die Folgen des Umzugs nach Ägypten nicht einschätzen. Auch wir können oft die Auswirkungen unserer Entscheidungen nicht abschätzen. Aber Gott kann es und er will uns leiten. Er hat alles dafür getan, damit Du ewiges Leben haben kannst. Wenn er Dich leitet, dann immer nur zum Guten. Die Frage ist, wie oft rede ich mit Gott und erlebe Gott in meinem Leben? Diese Erfahrungen sind ausschlaggebend, wie vertrauensvoll ich mich in seine Führung begebe.

1. Mose 45

1 Da konnte Josef sich nicht länger beherrschen. »Verlasst den Raum!«, befahl er seinen Hofbeamten erregt. Nun war er mit seinen Brüdern allein.
2 Er brach in Tränen aus und weinte so laut, dass die Ägypter es hörten. Auch am Hof des Pharaos sprachen bald alle davon.
3 »Ich bin Josef!«, sagte er zu seinen Brüdern. »Lebt mein Vater noch?«
Fassungslos standen die Brüder vor ihm. Sie brachten keinen Ton heraus.
4 »Kommt doch näher!«, sagte Josef. Sie traten zu ihm, und er wiederholte: »Ich bin euer Bruder Josef, den ihr nach Ägypten verkauft habt.
5 Aber ihr braucht euch nicht zu fürchten. Macht euch keine Vorwürfe, dass ihr mich hierher verkauft habt, denn Gott wollte es so! Er hat mich vorausgeschickt, um euch zu retten.
6 Schon seit zwei Jahren hungern die Menschen, und auch in den nächsten fünf Jahren wird man kein Feld bestellen und keine Ernte einbringen können.
7 Gott hat mich euch vorausgesandt, damit ihr mit euren Familien am Leben bleibt. Denn er will ein großes Volk aus euren Nachkommen entstehen lassen.
8 Nicht ihr habt mich hierhergeschickt, sondern Gott! Er hat mir diese hohe Stellung gegeben: Ich bin der Berater des Pharaos und der Vorsteher seines Reiches. Ganz Ägypten hört auf das, was ich sage.
9 Beeilt euch und kehrt zu meinem Vater zurück! Sagt ihm: ›Dein Sohn Josef lässt dir ausrichten: Gott hat mich zum Herrn über ganz Ägypten gemacht. Komm doch so schnell wie möglich zu mir!
10 Du kannst im Gebiet Goschen wohnen, dann bist du ganz in meiner Nähe. Bring deine Familie, deinen Besitz und dein Vieh mit!
11 Die Hungersnot wird noch fünf Jahre dauern. Ich werde für euch sorgen, und keiner wird mehr hungern müssen.‹
12 Ihr seht doch mit eigenen Augen, dass ich wirklich euer Bruder bin«, fuhr Josef fort. »Benjamin, auch du hast mich gesehen.
13 Darum erzählt meinem Vater von meiner hohen Stellung und von allem, was ihr erlebt habt, und bringt ihn schnell hierher!«
14 Er fiel Benjamin um den Hals und weinte. Auch Benjamin begann zu weinen.
15 Dann umarmte er die anderen und küsste sie unter Tränen. Endlich fanden die Brüder ihre Sprache wieder und redeten mit ihm.

1. Mose 45, Verse 1-15

Wow, Josef gibt sich zu erkennen und das Unrecht kommt endgültig ans Licht. Aber Josef macht seinen Brüdern keine Vorwürfe. Er sieht, was Gott daraus gemacht hat und nutzt seine Stellung um das Leben seiner Familie nicht nur für die nächsten 5 Hungerjahre zu erhalten. Sondern mehr als 200 Jahre und dadurch wird aus dieser Familie ein Volk.

Wenn Jesus sich Dir zu erkennen gibt, dann kommen Deine Sünden auch ans Licht. Du entscheidest nur, ob Du das Offensichtliche aussprichst und mit Gott ins Reine kommst oder ob Du versuchst Dich irgendwie rauszureden. Josef bezahlte den Preis und schaffte damit einen guten Lebensraum für seine Familie. Jesus hält Dir nicht vor, dass Du Deine Schulden nicht bezahlen kannst. Er bezahlte den Preis und hat damit den besten Lebensraum für alle Menschen geschaffen. Nimm es an und zieh in das Land ein, das er für Dich vorbereitet hat. Dieses Land ist kein bestimmtes Fleckchen auf unserem Planeten. Es ist so viel krasser, Gott zieht bei Dir ein durch den Heiligen Geist. Du bist mit Gott verbunden. Du wirst zu etwas Göttlichem. Nicht auf spooky Art und Weise, wie die Esoterik Dir weismachen will oder sonst irgendwelche Lehren, von denen Menschen verrückt werden. Gott nimmt Dich in seine Familie auf und er genießt die Gemeinschaft mit seinen Kindern. Das ist es, war er mit Dir vorhat. Das wird möglich, weil Jesus bezahlt hat und deswegen ist es für Dich das Beste, wenn Du merkst dass Du nicht zahlen kannst. Weil dann kommt Jesus und bietet Dir an die Rechnung zu übernehmen.

Und ab dem Zeitpunkt der Annahme verliert der Tod seinen Schrecken. Kurz nach Deinem Ableben bist Du am Feiern. Nicht wie Du hier gefeiert hast. Sondern Feiern Next Level. Feiern auf God-Level. Ich hab da so Bock drauf. Am liebsten wäre es mir, Jesus würde uns jetzt abholen. Ich schau mir die aktuellen Ereignisse an und sehe wie eine Ungerechtigkeit die nächste jagt. Ich finde es nicht gut, aber Jesus sagt: Das muss passieren und wenn es passiert sind wir ganz kurz vor der Entrückung. Deswegen dürfen wir uns anschauen, was passiert und verstehen, dass die Zeit abläuft. Für die Sünde, für den Tod und für Alle, die daran festhalten. Dann sehen wir, wie die Wahrscheinlichkeit, dass Jesus noch zu unseren Lebzeiten kommt, immer weiter steigt.

1. Mose 44

1 Nach dem Essen gingen die Brüder in ihre Unterkunft. Als sie fort waren, sagte Josef zu seinem Hausverwalter: »Füll jeden Sack mit so viel Getreide, wie sie tragen können. Dann leg heimlich bei jedem das Geld wieder hinein.
2 Meinen silbernen Becher verstau in Benjamins Sack, zusammen mit seinem Geld!« Der Verwalter führte den Befehl aus.
3 Früh am nächsten Morgen ließ man die Brüder mit ihren voll bepackten Eseln wieder abreisen.
4 Sie hatten gerade erst die Stadt verlassen, da befahl Josef seinem Hausverwalter: »Schnell, jag den Männern hinterher! Wenn du sie eingeholt hast, frag sie: ›Warum habt ihr dieses Unrecht begangen, obwohl ihr so gut behandelt worden seid?
5 Warum habt ihr den silbernen Trinkbecher meines Herrn gestohlen, mit dessen Hilfe er die Zukunft voraussagt? Das ist ein Verbrechen!‹«
6 Der Verwalter eilte den Brüdern nach, und als er sie erreicht hatte, wiederholte er die Worte seines Herrn.
7 »Warum beschuldigst du uns so schwer?«, fragten sie ungläubig. »Niemals würden wir das tun!
8 Du weißt doch, dass wir das Geld zurückgebracht haben, das wir nach unserer ersten Reise in den Säcken fanden. Warum sollten wir jetzt Silber oder Gold aus dem Palast deines Herrn stehlen?
9 Wenn du bei einem von uns den Becher findest, dann soll er sterben! Und wir anderen werden für immer deinem Herrn als Sklaven dienen!«
10 »Gut«, erwiderte der Verwalter, »aber nur der soll ein Sklave werden, bei dem der Becher gefunden wird, die anderen sind frei.«
11 Hastig stellte jeder seinen Sack auf die Erde und öffnete ihn.
12 Der Verwalter durchsuchte alle Säcke sorgfältig, er ging der Reihe nach vom Ältesten bis zum Jüngsten, und schließlich fand er den Becher bei Benjamin.
13 Da zerrissen die Brüder ihre Kleider vor Verzweiflung, beluden ihre Esel und kehrten in die Stadt zurück.
14 Josef war noch in seinem Palast, als Juda und seine Brüder dort ankamen. Sie warfen sich vor ihm nieder.
15 »Warum habt ihr das versucht?«, stellte Josef sie zur Rede. »Ihr hättet wissen müssen, dass ein Mann wie ich so etwas durchschaut!«
16 Juda antwortete: »Was sollen wir jetzt noch zu unserer Verteidigung vorbringen? Es gibt nichts, womit wir uns rechtfertigen könnten. Gott hat eine Schuld von uns bestraft. Darum sind wir alle deine Sklaven – nicht nur der, bei dem dein Becher gefunden wurde!«

1. Mose 44, Verse 1-16

Beim allerersten Treffen verbeugten sich Josefs Brüder bereits vor ihm. Nun fallen sie vor ihm nieder und bieten sich als Sklaven an. Josef wehrt ab, nur Benjamin soll der Sklave sein. Die ganze Geschichte kommt wieder hoch. Alles musste sie an den Verkauf ihres Bruders erinnert haben. Das Geld in den Getreidesäcken erinnert an den Preis, den die Händler zahlten. Benjamin der zweite Lieblingssohn ihres Vaters erinnert an Josef. Die Lüge, dass sie irgendwas gestohlen haben, erinnert an die Lüge, die sie Jakob all die Jahre glauben ließen.

Josef hatte zwar kein leichtes Leben gehabt, aber Gott war immer bei ihm. Seine Brüder lebten die ganze Zeit mit der Schuld und an dieser Stelle wollen sie lieber Sklaven werden als ihrem Vater zu erklären, warum Benjamin fehlt. Juda bringt es auf den Punkt: „Gott hat eine Schuld von uns bestraft.“

Egal, wie es Dir geht: Ob Du arm oder reich bist. Krank oder Topfit. Gesellschaftlich anerkannt oder voll der „Looser“. Du hast immer noch das Wertvollste, das es gibt, wenn Du mit Gott im Reinen bist. Und mit dem Status eines Sohnes/einer Tochter Gottes hast Du den höchsten Status, den es gibt. In Wahrheit gehört Dir bereits alles. Für immer. Gesundheit, Reichtum, Freude sind auf der Erde spätestens mit dem Tod vorbei. Aber als Kind Gottes gehört es Dir für alle Ewigkeit. Wenn Du etwas für immer bekommst, dann gehört es wirklich Dir.

Über die Sache war schon so viel Gras gewachsen. Warum muss ausgerechnet diese Hungersnot wieder alles aufwärmen. Am Ende kannst Du vor Deinen Schulden nicht davonlaufen. Sei froh, wenn sie dich hier auf der Erde einholen. Sei froh, wenn Du hier bereits merkst, dass Du Deine Schulden nicht abzahlen kannst. Warum? Das schauen wir uns im nächsten Beitrag an…

1. Mose 43

Josef behält Simeon bei sich und lässt die anderen Brüder mit dem Getreide nach Hause reisen. Dabei steckt er ihnen das Geld, dass sie bezahlt hatten heimlich in die Getreidesäcke. Nachdem die Brüder wieder einige Zeit bei ihrem Vater sind, geht ihnen das Getreide aus. Und Jakob schickt sie wieder los.

1 Die Hungersnot in Kanaan wurde immer drückender.
2 Bald war das Getreide aufgebraucht, das sie aus Ägypten mitgebracht hatten. »Geht wieder nach Ägypten und kauft etwas!«, bat Jakob seine Söhne.
3-5 Juda erwiderte: »Der Mann hat uns ausdrücklich gesagt: ›Lasst euch nicht mehr hier blicken, außer ihr bringt euren Bruder mit!‹ Wir können also nur gehen und Getreide kaufen, wenn du Benjamin mit uns kommen lässt! Sonst hat unsere Reise keinen Sinn.«
6 »Warum habt ihr dem Mann überhaupt erzählt, dass ihr noch einen Bruder habt? Musstet ihr mir das antun?«, fragte Jakob.
7 »Der Mann hat sich genau nach unserer Familie erkundigt«, entgegneten sie. »Er wollte wissen, ob unser Vater noch lebt und ob wir noch einen Bruder haben. Konnten wir denn ahnen, dass er sagen würde: ›Bringt euren Bruder mit‹?«
8 Juda schlug vor: »Vertrau mir den Jungen an! Dann können wir losziehen, und keiner von uns muss verhungern.
9 Ich übernehme für ihn die volle Verantwortung. Wenn ich ihn dir nicht gesund zurückbringe, will ich mein Leben lang die Schuld dafür tragen!
10 Wir könnten schon zweimal wieder hier sein, wenn wir nicht so lange gezögert hätten!«
11 Da gab Jakob nach: »Wenn es sein muss, dann nehmt Benjamin mit. Bringt dem Mann etwas von den besten Erzeugnissen unseres Landes: kostbare Harze, außerdem Honig, Pistazien und Mandeln.
12 Nehmt doppelt so viel Geld mit, wie ihr braucht, und gebt den Betrag zurück, der oben in euren Säcken lag. Vielleicht war es ja nur ein Versehen.
13 Macht euch mit Benjamin auf den Weg.
14 Ich bete zum allmächtigen Gott, dass der ägyptische Herrscher Mitleid mit euch hat und Simeon und Benjamin freigibt. Und wenn ich meine Kinder verliere, dann muss es wohl so sein!«

1. Mose 43, Verse 1-14

Das ganze Kapitel ist eine Aufarbeitung. Die Brüder werden immer wieder daran erinnert, was sie mit Josef getan haben. Würden sie es wieder so tun und evtl. Simeon gegen das Geld eintauschen? Werden sie wie bei Josef auch auf Benjamin neidisch sein, weil er das 5-fache auf seinen Teller bekommt?

Gott ist am Werk und zeigt uns, ob wir Dinge dazugelernt haben oder nicht. Auch Jakob musste dazulernen. Und er hat etwas gelernt. Irgendwann ist es Zeit loszulassen. Und Gott zu lassen. Ich werde beten und wenn ich meine Kinder verliere, dann ist es das so. Keine Tricks mehr. Jakob versucht nicht wieder einen Ass aus dem Ärmel zu schütteln. Er besinnt sich auf Gott. Beten, Vertrauen und das Tun, was noch möglich ist. Geschenke mitgeben und auch die doppelte Menge an Geld, um doch noch das aufgebrauchte Getreide zu bezahlen.

Wenn ich mir die Entwicklung des letzten Jahres anschaue, wird es auch für uns immer wichtiger: Zu beten, zu vertrauen und Gott Gott sein lassen. Manche Dinge hätten wir gern anders, aber was können wir denn aus der jetzigen Situation lernen? Fand Jakob das gut? Fanden seine Söhne es gut?

Nein, ich glaube nicht, dass ihnen nach Feiern zumute war. Erst als sie wieder wissen, dass alles in Ordnung kommt und Simeon freikommt und sie zusammen mit dem neu gekauften Getreide nach Hause können, da können sie fröhlich feiern.

32 Josef hatte einen eigenen Tisch, die Brüder aßen an einem anderen, und an einem dritten saßen die Ägypter, die mit dabei waren. Ihre Religion verbot es den Ägyptern nämlich, mit den Hebräern an einem Tisch zu essen, weil sie dadurch unrein würden.
33 Josefs Brüder saßen ihm gegenüber. Jeder hatte seinen Platz zugewiesen bekommen, und zwar genau nach der Reihenfolge ihres Alters. Sie blickten sich erstaunt an.
34 Als Zeichen der besonderen Ehre ließ Josef ihnen von den Gerichten auftragen, die auf seinem Tisch standen. Benjamin bekam einen sehr großen Anteil – fünfmal so viel wie seine Brüder! Dazu tranken sie Wein. Es war eine fröhliche Feier.

1. Mose 43, Verse 32-34

Wein kommt in der Bibel ziemlich häufig vor und meist mit positiver Assoziation. Als Christen wissen wir, dass alles in Ordnung kommt. Auch wenn uns manchmal nicht nach Feiern ist. Im Himmel werden wir darauf anstoßen, dass Gott endlich uneingeschränkt regiert und die Zeit endgültig abläuft für alles, das sich gegen ihn erhebt. Ich freu mich auf diesen grandiosen Moment, wenn Jesus das nächste mal Wein trinkt. Das hat er seinen Jüngern versprochen, dass er es das nächste Mal gemeinsam mit ihnen tut. Wein steht für Freude und mehr Lebensfreude gibt es nirgendwo, als bei dem, der selbst das Leben ist.

1. Mose 42

1 Auch Jakob erfuhr, dass es in Ägypten Getreide zu kaufen gab. »Warum zögert ihr noch?«, fragte er seine Söhne.
2 »In Ägypten gibt es Getreide zu kaufen! Los, beeilt euch und besorgt etwas, bevor wir verhungern!«
3 Josefs zehn Halbbrüder machten sich auf den Weg;
4 nur sein jüngster Bruder Benjamin blieb zu Hause, weil Jakob befürchtete, ihm könnte etwas zustoßen.
5 Zusammen mit vielen anderen zogen sie nach Ägypten, denn in ganz Kanaan wütete die Hungersnot.
6 Als Stellvertreter des Pharaos war Josef dafür verantwortlich, die Abgabe des Getreides an die herbeiströmenden Menschen zu überwachen. Als seine Brüder vor ihn traten, verbeugten sie sich tief.
7-8 Josef erkannte sie sofort, ließ sich aber nichts anmerken. »Woher kommt ihr?«, fuhr er sie an. »Aus Kanaan, um Getreide zu kaufen«, gaben sie ahnungslos zur Antwort.
9 Josef erinnerte sich an seine Träume von damals. »Ihr seid Spione!«, beschuldigte er sie. »Ihr seid nur gekommen, um zu erkunden, wo unser Land schwach ist!«
10 »Nein, nein, Herr, wir sind deine ergebenen Diener!«, riefen sie. »Wir möchten nur Getreide kaufen!
11 Wir sind Brüder und ehrliche Leute. Wir sind keine Spione!«
12 »Das glaube ich nicht«, entgegnete Josef, »ihr wollt unser Land ausforschen!«
13 »Herr«, antworteten sie, »unser Vater lebt in Kanaan. Wir waren zwölf Brüder. Der jüngste ist bei ihm geblieben, und einer von uns lebt nicht mehr.«

1. Mose 42, Verse 1-13

Josefs Träume werden wahr. Es dauerte und zwischenzeitlich sah es absolut nicht danach aus, aber im Endeffekt lenkt hier kein irdischer logischer Verstand die Geschicke der Welt. Sondern Gott ist immer und überall am Steuer. Am größten Hebel sitzt Gott.

Seine Brüder hatten ihn abgeschrieben. Sie erzählten die Lüge von Josefs Tod ihrem Vater und letzten Endes auch sich selber. Es hat Auswirkungen, was Du Dir den ganzen Tag selber erzählst. Auch wenn Du Dir Lügen erzählst. Irgendwann glaubst Du sie. Josefs Brüder glaubten so sehr an Josefs Tod, dass sie ihn nicht erkennen als er direkt vor ihnen steht. An was erinnert mich das bloß?

Die Wahrheit kann direkt vor Deinen Augen sein und doch glaubst Du der Lüge. Josefs Brüder hatten Jahre Zeit, um die Lüge in ihrem Leben zu zementieren. Ihr Vater trauerte so stark und überzeugend. Und dann war da noch die Wahrscheinlichkeit: Wie lange kann wohl ein ausländischer Sklave in Ägypten überleben?

Das konnte sich keiner vorstellen, dass Josef noch irgendwie am Leben war. Da war einfach zu viel Zeit verstrichen. Undenkbar. Wir sind heutzutage oft genauso drauf. Teilweise sogar schlimmer. Die konnten das damals nicht überprüfen, ob Josef noch lebte. Also hatten sie sogar auf eine bestimmte Art Recht. Die Wahrscheinlichkeit ihren Bruder nochmal zu sehen, ging gegen Null. Sie konnten sich das beim besten Willen nicht vorstellen.

Heute wird die ganze Welt mit einer Lüge angelogen und viele denken: „Das kann ich mir nicht vorstellen.“ Dabei werden Lügen schon seit Generationen erzählt. Stichwort: Medien. Und alleine weil Du dir Dinge nicht vorstellen kannst, überprüfst Du sie nicht? Große Preisfrage: Warum machst Du keinen Double-Check? Ist es die Angst falsch zu liegen oder die Angst richtig zu liegen? Wir haben derart viele Fakten, dass es relativ einfach ist, die Informationen zu überprüfen, die die Medien uns einhämmern wollen.

Ein Wort: Unverhältnismäßig. Alles, was Du aktuell siehst, ist krass überzogen. Tests werden benutzt, die nicht als Beweis taugen. Todeszahlen weichen nicht von der normalen Sterblichkeit ab. Grippe ist ausgestorben. Was glaubst Du, wie lange kann sich diese Lüge am Markt halten? Was glaubst Du, warum das Thema auf allen Kanälen läuft? Lügen müssen wiederholt werden. Solange die meisten Menschen nicht selber die „Daten und Fakten“ überprüfen, weil sie zu beschäftigt sind, sich die Lüge anzuhören, wird was passieren? Es läuft weiter. Einziges Problem: Menschen, die das einmal durchschaut habe, fangen nicht wieder an die Lüge zu glauben.

Ich hab die Wahrheit nicht gepachtet, aber aus meiner Sicht ist es ein Rennen gegen die Zeit. Die Menschen, die verstehen, dass sie angelogen wurden, bei denen ist es extrem schwierig wieder das Vertrauen zu erlangen. Das erklärt auch die extremen Maßnahmen und den Hass gegen sogenannte „Verschwörungstheoretiker“. Aber die Leute, die noch am Lügentropf hängen, die brauchen möglichst schnell echte Daten und Fakten, die die Pandemie untermauern. Irgendwas Krasses muss passieren, damit die Menschen weiter dabei bleiben nichts zu überprüfen.

Ich könnte mir vorstellen, dass das der Grund fürs Impfen ist. Wenn die Masse noch der Regierung glaubt und plötzlich richtig viele Menschen sterben, dann heißt es: „Siehst Du, wir haben eine Pandemie.“ Dabei wäre es egal, wenn überwiegend die Geimpften sterben. Die Angst selber zu sterben, schaltet das Gehirn auf Notfall-Modus und Denken wird noch viel schwieriger.

Ist vielleicht ein wenig spekulativ, aber die Promotion für dieses Medizinexperiment ist so krass. Ein kurzer wacher Moment reicht, um zu merken, dass da was faul ist.

Muss das genau so passieren? Nein. Hoffe ich, dass es so kommt? Absolut nicht. Ist es für mich ein Grund Angst zu haben, dass so viel Unrecht passiert? No way. Gott ist unendlich. Alles andere nicht. Seit dem Moment, wo Er mich als sein Kind angenommen hat, bin ich safe. Deswegen glaube ich, dass Christen das größte Potential haben zu den „Verschwörungstheoretikern“ zu gehören. Vorausgesetzt Verschwörungstheoretiker bedeutet folgendes: Mensch, der Fakten überprüft und nicht naiv alles glaubt, was ihm angeboten wird. Weil sie nicht diese Ängste haben, die das Denken lähmen. Weil sie sich freuen, dass bald das echte Leben anfängt.

1. Mose 41

1 Zwei Jahre waren inzwischen vergangen. Eines Nachts hatte der Pharao einen Traum: Er stand am Nilufer,
2 als sieben schöne, wohlgenährte Kühe aus dem Wasser stiegen und im Ufergras weideten.
3 Danach kamen sieben magere und unansehnliche Kühe aus dem Fluss und stellten sich neben die anderen.
4 Plötzlich stürzten sich die mageren auf die dicken Kühe und verschlangen sie. Der Pharao wachte auf,
5 schlief aber sofort wieder ein und hatte einen zweiten Traum: Sieben volle, reife Ähren wuchsen an einem Halm.
6 Danach wuchsen sieben kümmerliche Ähren, die vom heißen Wüstenwind verdorrt waren.
7 Die dürren fielen über die vollen her und fraßen sie auf. Der Pharao erwachte und merkte, dass es nur ein Traum gewesen war.
8 Aber auch am nächsten Morgen ließen die Träume ihn nicht los. Beunruhigt rief er alle Wahrsager und Gelehrten Ägyptens zu sich. Er erzählte ihnen, was er geträumt hatte, aber keiner konnte es deuten.
9 Da meldete sich der Mundschenk beim König: »Heute muss ich mich an ein Unrecht erinnern, das ich begangen habe.
10 Vor einiger Zeit warst du, Pharao, zornig auf den obersten Bäcker und mich. Darum hast du uns ins Gefängnis geworfen.
11 Dort hatte jeder von uns einen seltsamen Traum.
12 Wir erzählten ihn einem jungen Hebräer, der mit uns im Gefängnis saß, einem Sklaven von Potifar, dem Oberbefehlshaber der königlichen Leibwache. Er konnte unsere Träume für jeden richtig deuten.
13 Was er vorausgesagt hatte, traf ein: Ich wurde wieder in mein Amt eingesetzt, und der oberste Bäcker wurde erhängt.«
14 Sofort ließ der Pharao Josef aus dem Gefängnis holen. Josef rasierte sich, zog neue Kleider an und trat vor den Pharao.
15 »Ich habe etwas geträumt«, begann der König, »und keiner kann mir sagen, was es bedeutet. Aber ich habe erfahren, dass du Träume auslegen kannst, sofort nachdem du sie gehört hast.«
16 »Ich selbst kann das nicht«, erwiderte Josef, »aber Gott wird dir sicher eine gute Antwort geben!«

1. Mose 41, Verse 1-16

2 Jahre musste Josef noch warten. 2 weitere Jahre im Gefängnis. 2 weitere Jahre in diesem Loch. Gott lässt den Pharao träumen und der Mundschenk erinnert sich wieder an Josef. Ab da geht es sehr schnell. Der Pharao hört sich die Deutung der Träume an und erhebt Josef zum zweitmächtigsten Mann.

Josef tritt nicht als ägyptischer Priester oder Wahrsager auf, sondern als Werkzeug eines neuen Gottes. Und der Pharao erkennt hier: „Ok, dieser Gott ist krass.“

44 »Ich bin der König«, sagte er zu ihm, »und ich bestimme, dass ohne deine Einwilligung niemand auch nur einen Finger rühren darf!«
45 Er gab Josef den ägyptischen Namen Zafenat-Paneach (»Gott lebt, und er redet«) und verheiratete ihn mit Asenat. Sie war eine Tochter Potiferas, des Priesters von On.
46 Josef war 30 Jahre alt, als der Pharao ihn zu seinem Stellvertreter machte. Er verließ den Königshof und reiste durch ganz Ägypten.

1. Mose 41, Verse 44-46

Die ganzen Verwaltungsaufgaben, die er bei Potifar und dann im Gefängnis übernahm, ergeben jetzt viel mehr Sinn. Josef lernte die Dinge, die es zu lernen gab und von jetzt auf gleich kann er diese erlernten Fähigkeiten einsetzen zur Rettung der ganzen Welt. Zumindest wird sein neuer Name so gedeutet, neben der Bedeutung „Gott lebt und er redet“. Und es passt: Menschen aus aller Welt kamen und kauften Getreide von Josef und entgingen somit dem Hungertod.

Nicht umsonst wird Josef auch als Schattenbild auf Jesus Christus gedeutet. Es gibt sehr viele Parallelen. Auch Jesus fing mit 30 Jahren an öffentlich aufzutreten. Gott hat massig Zeit und er lässt Dich in Situationen kommen, damit Du bestimmte Dinge lernst. Bei Jesus waren es 30 Jahre Vorbereitung. Bei Josef waren es 30 Jahre Vorbereitung.

Gott will sich durch Dich verherrlichen. Und er bereitet Dich so gut es geht auf diesen Job vor. Nimmst Du die Challenge an?