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1. Petrus 5

5 (zweiter Teil) Es heißt ja in der Heiligen Schrift: »Die Hochmütigen weist Gott von sich; aber er wendet denen seine Liebe zu, die wissen, dass sie ihn brauchen.«
6 Deshalb beugt euch unter Gottes mächtige Hand. Dann wird Gott euch aufrichten, wenn seine Zeit da ist.
7 Ladet alle eure Sorgen bei Gott ab, denn er sorgt für euch.
8 Seid besonnen und wachsam! Denn der Teufel, euer Todfeind, läuft wie ein brüllender Löwe um euch herum. Er wartet nur darauf, dass er einen von euch verschlingen kann.
9 Stark und fest im Glauben sollt ihr seine Angriffe abwehren. Und denkt daran, dass alle Brüder und Schwestern auf der Welt diese Leiden ertragen müssen.
10 Gott aber, von dem ihr so viel unverdiente Güte erfahrt, hat euch durch Christus dazu berufen, nach dieser kurzen Leidenszeit in seine ewige Herrlichkeit aufgenommen zu werden. Er wird euch ans Ziel bringen, euch Kraft und Stärke geben und dafür sorgen, dass ihr fest und sicher steht.
11 Ihm allein gehört alle Macht für immer und ewig. Amen.

1. Petrus 5, Verse 5-11

Ich find Vers 7 interessant. Ladet alle eure Sorgen bei Gott ab. Ich hab dieses Bild vor Augen, wie der Weihnachtsmann einen großen fetten Jutesack trägt und endlich vor dem Weihnachtsbaum anhält und den Sack mit letzter Anstrengung auf den Boden abwälzt.

Vielleicht hast Du mehr Sorgen als einen Sack voll und Du weißt, dass Du Gott brauchst. Dann darfst Du dir sicher sein, dass er sich dir in Liebe zuwendet. Schick Deine LKW-Ladungen mit Sorgen an den Wareneingang Gottes. Und Gott wird jedes Paket und Päckchen sorgfältig behandeln. Alle Deine Sorgenpakete kannst Du selber nicht sinnvoll behandeln. Dir fehlt die Macht und das KnowHow. Du musst sie weiterschicken an Gott.

1. Petrus 4

7 Bald ist das Ende dieser Welt da, an dem alles zu seinem Ziel kommt. Deshalb seid wachsam und besonnen, werdet nicht müde zu beten.
8 Vor allem aber lasst nicht nach, einander zu lieben. Denn »Liebe sieht über Fehler hinweg«.
9 Nehmt einander gastfreundlich auf und klagt nicht über die vermehrte Arbeit.
10 Jeder soll dem anderen mit der Begabung dienen, die ihm Gott gegeben hat. Wenn ihr die vielfältigen Gaben Gottes in dieser Weise gebraucht, setzt ihr sie richtig ein.
11 Bist du dazu berufen, vor der Gemeinde zu reden, dann soll Gott durch dich sprechen. Hat jemand die Aufgabe übernommen, anderen Menschen zu helfen, dann arbeite er in der Kraft, die Gott ihm gibt. So ehren wir Gott mit allem, was wir haben und tun. Jesus Christus hat uns dies ermöglicht. Gott gebührt alle Ehre und Macht in Ewigkeit. Amen.

1. Petrus 4, Verse 7-11

Liebe und Gebet. Und die Aufgabe, die wir haben, weiter durchziehen. Das ist es, worauf es am Ende ankommt. Probleme, Schwierigkeiten wollen unsere Aufmerksamkeit. Um uns in einer Angst festzuhalten. In einer engen Sicht, wo wir die Realität ausblenden. Wo wir nicht dran denken, dass alles zu seinem Ziel kommt. Und wenn Du ängstlich bist, entwickelst Du Dich zu einem totalen Egoisten. Deine Gedanken kreisen um Dich und um Deine Probleme.

Im Gebet und in der Gemeinschaft mit Jesus Christus klären sich die Verhältnisse wieder und Klarheit kommt in Dein und mein Leben. Liebe fließt wieder von Gott durch Dich zu Anderen. Und Du erfüllst Deinen Lebenszweck: Du ehrst Gott.

1. Petrus 3

8 Und noch etwas möchte ich euch sagen, und das gilt für alle: Haltet einmütig zusammen! Nehmt Anteil am Leben des anderen und liebt einander als Geschwister! Geht barmherzig miteinander um und seid nicht überheblich.
9 Vergeltet nicht Böses mit Bösem, droht nicht mit Vergeltung, wenn man euch beleidigt. Im Gegenteil: Bittet Gott um seinen Segen für den anderen. Denn ihr wisst ja, dass Gott auch euch dazu berufen hat, seinen Segen zu empfangen.
10 Es heißt doch in der Heiligen Schrift: »Wer sich am Leben freuen und gute Tage erleben will, der achte auf das, was er sagt. Keine Lüge, kein gemeines Wort soll über seine Lippen kommen.
11 Von allem Bösen soll er sich abwenden und Gutes tun. Er setze sich unermüdlich und mit ganzer Kraft für den Frieden ein.
12 Denn der Herr sieht mit Freude auf solche Menschen, die nach seinem Willen leben, und hat immer ein offenes Ohr für ihre Bitten. Allen jedoch, die Böses tun, stellt sich der Herr entgegen.«
13 Und wer sollte euch Böses tun, wenn ihr euch mit ganzer Kraft für das Gute einsetzt?
14 Doch selbst wenn ihr leiden müsst, weil ihr nach Gottes Willen lebt, könnt ihr euch glücklich schätzen. Darum fürchtet euch nicht vor dem Leid, das euch die Menschen zufügen, und lasst euch von ihnen nicht einschüchtern.
15 Allein Christus, den Herrn, sollt ihr ehren. Seid immer bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn euch andere nach der Hoffnung fragen, die euch erfüllt.
16 Begegnet ihnen freundlich und mit Respekt. Ihr sollt ein gutes Gewissen haben! Dann nämlich werden alle, die Lügen über euch verbreitet haben, beschämt sein. Sie werden erkennen, dass sie Menschen verleumdet haben, die in der Verbundenheit mit Christus ein vorbildliches Leben führen.

1. Petrus 3, Verse 8-16

3 Gedanken, die für mich herausstechen:

  1. Zahle es niemandem heim. Menschen verletzen Menschen. Du bist dazu berufen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Statt zu fluchen ist Dein Job den Segen von Gott zu erbitten.
  2. Wenn Du leidest wegen Deinem Glauben, dann darfst Du Dich immer noch glücklich schätzen. Am Ende läuft es für Dich nicht darauf hinaus, dass die Welt untergeht, sondern dass Du in ewiger Herrlichkeit leben wirst.
  3. Wenn jemand Dich fragt, warum Du Christ bist, dann sei bereit begeisternd davon zu sprechen. Damit hilfst Du den Menschen ihre Vorurteile gegenüber Christen zu beseitigen.

1. Petrus 2

11 Meine lieben Freunde! Ihr wisst, dass ihr in dieser Welt Fremde seid; sie ist nicht eure Heimat. Deshalb bitte ich euch eindringlich: Gebt den Angeboten und Verlockungen dieser Welt nicht nach. Ihr Ziel ist es, euch innerlich zu zerstören!
12 Lebt stattdessen so vorbildlich, dass die Menschen, die Gott nicht kennen, darauf aufmerksam werden. Durch euer Verhalten sollen selbst die überzeugt werden, die euch bösartig verleumden. Wenn sie dann aufgrund eurer guten Taten zur Einsicht kommen, werden sie Gott am Tag des Gerichts für ihre Rettung danken.

1. Petrus 2, Verse 11-12

Wo bist Du zu Hause? Was ist Dein Heimatort? Neu-Jerusalem. Das ist die Wahrheit für jeden wiedergeborenen Christen.

Lass Dich nicht einlullen mit „Brot und Spiele“. So nach dem Motto: Lebe ganz im Hier und Jetzt. Damit blendest Du das zukünftige Leben aus und das wird dich innerlich zerstören.

Du darfst Dinge, die Gott Dir schenkt natürlich genießen, aber denke im Hinterkopf: „Das ist noch nichts im Vergleich zu dem, wie ich Gott in Ewigkeit feiern werde.“

Mit dieser Einstellung lebst Du vorbildlich. Damit Menschen, die Gott nicht kennen, auf ihn aufmerksam werden und damit schließt sich der Kreis, sodass auch diese Menschen Gott danken und anfangen wirklich zu feiern.

1. Petrus 1

20 Schon bevor Gott die Welt erschuf, hat er Christus zu diesem Opfer bestimmt. Aber erst jetzt, in dieser letzten Zeit, ist Christus euretwegen in die Welt gekommen.
21 Durch ihn habt ihr zum Glauben an Gott gefunden. Gott hat Jesus Christus von den Toten auferweckt und ihm seine göttliche Herrlichkeit gegeben. Deshalb setzt ihr jetzt euer Vertrauen und eure ganze Hoffnung auf Gott.
22 Ihr habt euch nun der Wahrheit, die Christus brachte, zugewandt und habt ihr gehorcht. Dadurch seid ihr innerlich rein geworden und befähigt, einander aufrichtig zu lieben. Handelt jetzt auch danach und liebt einander von ganzem Herzen.
23 Ihr seid ja neu geboren worden. Und das verdankt ihr nicht euren Eltern, die euch das irdische Leben schenkten; nein, Gottes lebendiges und ewiges Wort ist der Same, der neues, unvergängliches Leben in euch hervorgebracht hat.
24 Ja, es stimmt: »Die Menschen sind wie das Gras, und ihre Schönheit gleicht den Blumen: Das Gras verdorrt, die Blumen verwelken.
25 Aber das Wort des Herrn bleibt gültig für immer und ewig.« Und genau dieses Wort ist die rettende Botschaft, die euch verkündet wurde.

1. Petrus 1, Verse 20-25

Wir sind umgeben von Vergänglichkeit. Wir selber sind extrem vergänglich. Schau mit 20 in den Spiegel und schau mit 50 in den Spiegel. Dann kannst Du Vers 24 aus eigener Erfahrung zitieren. Vermutlich musst Du noch nicht mal diese 30 Jahre abwarten 😉

Egal, was Du dir auf der Erde anschaust. Es ist ein ständiges Vergehen. In der Geschichte siehst Du ein Königreich nach dem Anderen kommen und wieder gehen. Selbst so etwas wie Demokratie verkommt wieder zur Diktatur. Wenn Du aufmerksam bist, dann lernst Du: Alles, was wir Menschen schaffen können, hält nicht und mündet oft in einer Katastrophe.

Und da kommt Vers 25. Das Wort des Herrn bleibt gültig für immer und ewig. Und das ist das Evangelium. Nicht nur eine gute Nachricht, sondern die Beste.

Ständig hoffen wir Menschen. Auf alles Mögliche. Und ständig werden wir enttäuscht. Aber es gibt eine Hoffnung, die bleibt. Die nicht zu einer Enttäuschung wird, sondern sich tatsächlich erfüllt. Lies mal das ganze Kapitel durch. Wenn Du das Geschenk bereits angenommen hast, wird Dir extrem nach Feiern zumute sein.