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Johannes 21

Petrus feht fischen. Untätig rum sitzen und warten, das war nicht sein Ding. Die anderen Jünger schließen sich ihm an und sie fangen die ganze Nacht nichts. Keinen einzigen Fisch! Was denen wohl durch den Kopf gegangen sein muss. Vielleicht so etwas wie: Die Fische haben sich gegen uns verschworen. Oder Warum klappt das jetzt nicht? Hat doch früher auch immer funktioniert. Oder Nicht mal ein paar Fische können wir aus dem Wasser ziehen Oder Na toll, was sollen wir jetzt essen?

Was auch immer die Jünger dachten, sie mussten echt fertig gewesen sein.

4 Im Morgengrauen stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger erkannten ihn nicht.
5 Jesus rief ihnen zu: »Freunde, habt ihr nicht ein paar Fische zu essen?« »Nein«, antworteten sie.
6 Da forderte er sie auf: »Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, dann werdet ihr einen guten Fang machen!« Sie folgten seinem Rat und fingen so viele Fische, dass sie das Netz nicht mehr einholen konnten.

Interessant find ich: Jesus kommt nicht während der Nacht auf dem Wasser. Das hatte er doch schon mal gemacht. Nein, er kommt morgens früh, wo die Jünger sich vielleicht schon mit der Aussicht auf kein Frühstück und Hunger anfreundeten. Stimmung war auf jeden Fall nicht sehr positiv.

Die Jünger erkennen ihn nicht. Aber sie sind offen für das, was dieser Mann zu sagen hat. Und sie fangen so viel Fische. SO VIEL FISCHE. Dass Johannes IHN erkennt und zu Petrus sagt: „Das ist der Herr!“

Kurze Zeit später kommen sie ans Ufer. Das Kohlenfeuer brennt bereits. Fische sind am Braten und auch Brot liegt bereit. Und nichts davon war der Verdienst einer durchgearbeiteten Nacht. Nichts davon konnten die Jünger sich selbst zuschreiben. Alles davon hatte Jesus mitgebracht. Woher hatte Jesus die Fische? War er vorher angeln? Vielleicht, aber Jesus Christus ist Gott. Und Gott hat Ressourcen. Wenn er mit Worten ein ganzes Universum aus dem Nichts erschafft, kann er auch Fische aus dem Nichts erschaffen. Sein Wort ist die Mächtigste Ressource, die es gibt und die es jemals geben wird !!!

Auf welche Ressourcen, Fähigkeiten baust Du Dein Leben? Ist Gottes Wort Deine Ressource? Ist Gott der Einzige, auf den Du vertraust? Vermutlich nicht. Höchstwahrscheinlich nicht. Aber wir dürfen dazulernen, so dass die Tendenz klar in diese Richtung geht. Erkennen wir ihn als unseren Versorger an, können wir in Psalm 23 einstimmen: Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln!

Johannes 20

Jesus lebt. Wir lesen in diesem Kapitel, wie der Auferstandene verschiedenen Menschen begegnet. Maria aus Magdala musste ihren Namen aus dem Mund Jesu hören, damit sie ihn erkannte. Vorher dachte sie, er wäre der Gärtner. Johannes musste die zusammengefalteten Leinentücher sehen und glaubte. Thomas meinte, er müsse die durchbohrten Hände sehen und die Wunde an der Seite fühlen, um zu glauben. Als Jesus den Jüngern wieder erscheint, da antwortet Thomas mit:“Mein Herr und mein Gott!“

29 Da sagte Jesus: »Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Wie glücklich können sich erst die schätzen, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!«

Jesus begegnet den Menschen individuell. Auch heute begegnet er Dir und mir persönlich. Nicht mehr wie so damals, aber in seinem Wort können wir ihn auch heute noch erleben.

Die letzten beiden Verse erklären, warum Johannes das Buch schrieb:

30 Die Jünger erlebten, wie Jesus noch viele andere Wunder tat, die nicht in diesem Buch geschildert werden.
31 Aber die hier aufgezeichneten Berichte wurden geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der versprochene Retter und Sohn Gottes. Wenn ihr an ihn glaubt, habt ihr durch ihn das ewige Leben.

Johannes 19

Pilatus merkte, dass Jesus anders war. Er bemerkte den Hass der führenden Juden gegen diesen Mann und in diesem Kapitel lesen wir mehrmals wie Pilatus versuchte Jesus freizulassen. Irgendeine Angst packte ihn. Als er von den Juden hörte, dass Jesus sich selbst als Gottes Sohn ausgegeben hatte, bekam er noch mehr Angst.

Aber letztendlich gibt er nach und lässt Jesus kreuzigen.

19 Pilatus ließ ein Schild am Kreuz anbringen, auf dem die Worte standen: »Jesus aus Nazareth, der König der Juden«.
20 Die Stelle, an der Jesus gekreuzigt worden war, lag nahe bei der Stadt. Und so lasen viele Juden diese Inschrift, die in hebräischer, lateinischer und griechischer Sprache abgefasst war.
21 Da kamen die obersten Priester zu Pilatus und verlangten von ihm: »Lass das ändern. Es darf nicht heißen: ›Der König der Juden‹, sondern: ›Er hat behauptet: Ich bin der König der Juden‹.«
22 Pilatus aber weigerte sich: »Es bleibt genau so stehen, wie ich es geschrieben habe!«

Damals war es üblich ein Schild am Kreuz anzubringen, wo der Hinrichtungsgrund zu lesen war. Auch wenn Pilatus sich nicht groß um die Wahrheit bemühte, hier bei diesem Mann, lässt er es sich nicht nehmen. Diese Inschrift bleibt so und fertig.

Jesus Christus wurde verurteilt, nicht wegen etwas, das er getan hat. So wie die beiden Verbrecher links und rechts neben ihm, sondern wegen dem, wer er war.

Selbst der Titel: „Der König der Juden.“ wird ihm nicht gerecht. Der König der Welt. Der König über alle Könige. Gottes Sohn. Das sind nicht nur die Worte, die ihn beschrieben, sondern das sind Worte, die ihn auch heute noch beschreiben. Jesus Christus ist Gottes Sohn und er lebt und wird in alle Ewigkeit leben.

Johannes 18

Jesus ist mit seinen Jüngern in diesem Garten. Judas mit einem Trupp römischer Soldaten und ein paar Männern von der Tempelwache erscheinen bewaffnet und dann heißt es:

4 Jesus wusste, was ihm jetzt bevorstand. Er ging aus dem Garten zu ihnen hinaus und fragte: »Wen sucht ihr?«
5 »Jesus aus Nazareth«, war die Antwort. »Ich bin es!«, erklärte Jesus. Judas, sein Verräter, stand bei den Soldaten.
6 Als Jesus klar und offen sagte: »Ich bin es«, wichen die Bewaffneten erschrocken zurück und fielen zu Boden.

Ich finde es bemerkenswert, wie offensiv Jesus in seine schwierigste Prüfung, an seine krasseste Aufgabe heran geht. In den weiteren Versen sehen wir, warum er das macht. Er schützt seine Jünger, sodass nur er gefangen genommen wird.

Ich weiß nicht, was genau die Soldaten umgehauen hat. Vielleicht das Unerwartete. Ein normaler rebelleschischer Mensch, der das Volk aufwiegelt, würde sich doch verstecken. Da kommt dieser Mann aus dem Garten und fragt: „Wen sucht ihr?“ und nach der Antwort sagt er frei und offen: It’s me. Hier bin ich. Let’s go.

Diese Reaktion von Jesus und auch von den Bewaffneten zeigt, dass das keine normale Gefangennahme war. Kein Widerstand, außer von Petrus. Aber auch das nutzt Jesus für eine spektakuläre Heilung. Malchus bekommt sein Ohr wieder. Als ob Jesus auf die Gefangennahme gewartet hatte und tatsächlich war es auch so.

Wie gehe ich mit meinen Prüfungen und Aufgaben um? Mit welcher Energie gehe ich auch die schwierigen Dinge in meinem Leben an?

Johannes 17

In Kapitel 17 finden wir das sogennannte hohepriesterliche Gebet.

Da gibt es viele Verse, die oft in Predigten zitiert werden. Vers 3 fand ich immer grandios, wie kompakt Jesus hier zusammenfasst, worum es geht:

3 Und genau darin besteht das ewige Leben: dich, den einen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.

Das ist die einzige Theorie, die Du brauchst, um ewiges Leben zu haben. Beim Vers danach ist mir erst heute aufgefallen, dass die Praxis ebenfalls genial zusammengefasst werden kann und Jesus macht es im nächsten Vers, während er mit seinem Vater spricht:

4 Ich habe hier auf der Erde deine Herrlichkeit sichtbar gemacht und alles getan, was du mir aufgetragen hast.

Die Bibel hat so viele Geschichten, so viele Bücher, Briefe, Texte aller Art, mit so vielen Kapiteln und Versen. Da ist so viel Information drin. Und dann gibt es so wunderbare Schlüsselverse, die das alles einfach auf geniale Art zusammenfassen.

Jesus betet für sich, dann für seine Jünger und dann für die, die durch seine Jünger zum Glauben finden werden, also für uns:

20 »Ich bitte aber nicht nur für sie, sondern für alle, die durch ihre Worte von mir hören werden und an mich glauben.
21 Sie alle sollen eins sein, genauso wie du, Vater, mit mir eins bist. So wie du in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns fest miteinander verbunden sein. Dann wird die Welt glauben, dass du mich gesandt hast.
22 Deshalb habe ich ihnen auch die Herrlichkeit gegeben, die du mir anvertraut hast, damit sie die gleiche enge Gemeinschaft haben wie wir.
23 Ich bleibe in ihnen, und du bleibst in mir. Genauso sollen auch sie vollkommen eins sein. Dann wird die Welt erkennen, dass du mich gesandt hast und dass du meine Jünger liebst, wie du mich liebst.

Wir bekommen hier eine genauere Erklärung, um was es geht. Welche Auswirkungen es hat, den einen wahren Gott zu erkennen und zu glauben, dass Jesus Christus für uns gesandt wurde.

Es geht die ganze Zeit nur um eine Sache: Gemeinschaft mit ihm, Einheit in ihm. Einheit unter unseren Glaubensgeschwistern. Einheit mit Christus. Einheit mit Gott. Die gleiche Einheit, wie sie Jesus selbst mit seinem Vater hatte.

Und diese Einheit bewirkt, dass alle die sich diese Einheit anschauen, erkennen: Das ist die Wahrheit. Jesus ist tatsächlich als Retter auf die Erde gekommen und seine Liebe ist wirklich fantastisch.

Und hier schließt sich der Kreis und Menschen fangen an zu glauben. Das ist ja gerade der Punkt, wie Du ewiges Leben haben kannst:

3 Und genau darin besteht das ewige Leben: dich, den einen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.

Johannes 16

1 »Ich sage euch das alles, damit ihr nicht an mir zu zweifeln beginnt und aufgebt.
2 Denn man wird euch aus der Gemeinschaft des jüdischen Volkes ausschließen. Ja, es wird so weit kommen, dass man meint, Gott einen Dienst zu erweisen, wenn man euch tötet.
3 Zu all dem werden Menschen fähig sein, weil sie meinen Vater und mich nicht kennen.«

Wenn ich anfange Kapitel 16 zu lesen, frage ich mich, warum hier ein neues Kapitel beginnt. Weil es geht direkt weiter. Jesus sagt in den letzten Versen von Kapitel 15, dass so wie sie ihn ohne Grund hassten, wird die Welt auch Jesu Jünger hassen.

Dazu werden die Menschen fähig sein, weil sie Gott nicht kennen. Wer Gott nicht kennt, kennt auch die wahre Liebe nicht. Wenn Du nicht lieben kannst, wird Angst Dein Leben erfüllen. Und die öffnet dem Hass die Tür.

Jesus bereitet seine Jünger vor. Er erzählt ihnen, dass er sie verlassen wird und der Heilige Geist dafür kommen wird. Er macht ihnen noch mal deutlich, dass ER Gottes Sohn ist. Das sind die Infos, die uns immer präsent sein müssen. Nicht nur vom Kopf her. Sondern als Erfahrung. Jesus ist Gottes Sohn und der Heilige Geist wohnt in uns. Warum ist das wichtig? Das lesen wir in Vers 33:

33 Dies alles habe ich euch gesagt, damit ihr durch mich Frieden habt. In der Welt werdet ihr hart bedrängt, aber lasst euch nicht entmutigen: Ich habe diese Welt besiegt.«

Jesus is KING. Jesus ist der König. Er bringt uns DEN Frieden, der alle Vernunft übersteigt.

Genialer Abschluss des 16ten Kapitels. Völlig egal, was passiert. Wir haben in Christus schon gewonnen.

Johannes 15

5 Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt, so wie ich mit ihm, der trägt viel Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts ausrichten.
6 Wer ohne mich lebt, wird wie eine unfruchtbare Rebe abgeschnitten und weggeworfen. Die verdorrten Reben werden gesammelt, ins Feuer geworfen und verbrannt.
7 Wenn ihr aber fest mit mir verbunden bleibt und euch meine Worte zu Herzen nehmt, dürft ihr von Gott erbitten, was ihr wollt; ihr werdet es erhalten.
8 Wenn ihr viel Frucht bringt und euch so als meine Jünger erweist, wird die Herrlichkeit meines Vaters sichtbar.
9 Wie mich der Vater liebt, so liebe ich euch. Bleibt in meiner Liebe!
10 Wenn ihr nach meinen Geboten lebt, wird meine Liebe euch umschließen. Auch ich richte mich nach den Geboten meines Vaters und lebe in seiner Liebe.
11 Das alles sage ich euch, damit meine Freude euch erfüllt und eure Freude dadurch vollkommen wird.
12 Und so lautet mein Gebot: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.

Jesus lehrt hier seine Jünger aktiv mitzuwirken. Er sagt nicht: Geht da raus und tut und macht und seid so richtig aktiv im Dienst für den Herrn. Er sagt: Bleibt mit mir verbunden, weil das die Grundlage für jede Frucht ist, die ihr bringen könnt. Alles andere, was Du ohne Gott gemacht hast, wird verbrennen. Hat keinen Bestand. Vers 8 erklärt den Sinn hinter ALLEM. Es geht IMMER um die Herrlichkeit des Vaters und seine Ehre. Ein paar Verse erfahren wir noch einen Grund, warum Jesus seinen Jüngern das Ganze erzählt. Er sagt: Das alles sage ich euch, damit meine Freude euch erfüllt und eure Freude dadurch vollkommen wird.

Seine Absicht ist es nicht, die Jünger mit Furcht zu erfüllen. Ok, ich muss mit ihm verbunden bleiben, sonst passiert was Schlimmes. Ich denke, was ankommen soll und auch ankam: Hey, ich muss nicht auf meine Kraft bauen. Mein einziger Job ist Jesus zu vertrauen und alles wird gut. Und Vertrauen lerne ich durch Nähe, durch Verbundenheit. Alles wird gut, heißt: Ich werde dadurch automatisch Frucht bringen. Und die Frucht schreibe ich nicht mir selbst zu, sondern Gott, mit dem ich verbunden bin und der diese Frucht in mir bewirkt.

Johannes 14

1 »Seid nicht bestürzt und habt keine Angst!«, ermutigte Jesus seine Jünger. »Glaubt an Gott und glaubt an mich!
2 Denn im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Sonst hätte ich euch nicht gesagt: Ich gehe hin, um dort alles für euch vorzubereiten.
3 Und wenn alles bereit ist, werde ich zurückkommen, um euch zu mir zu holen. Dann werdet auch ihr dort sein, wo ich bin.
4 Den Weg dorthin kennt ihr ja.«

Thomas widerspricht an dieser Stelle und Jesus erklärt es wieder, dass er und der Vater eins sind. „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das das Leben.“

8 Da bat Philippus: »Herr, zeig uns den Vater, dann sind wir zufrieden!«
9 Jesus entgegnete ihm: »Ich bin nun schon so lange bei euch, und du kennst mich noch immer nicht, Philippus? Wer mich gesehen hat, der hat auch den Vater gesehen. Wie also kannst du bitten: ›Zeig uns den Vater‹?

Wenn wir Gott, den Vater besser kennen lernen wollen, können wir das so einfach tun. Indem wir die Evangelien lesen. Schau Dir Jesus an und Du weißt, wie Gott ist.

Was tat Jesus während dieser 3 Jahre. Er predigte. Er heilte. Heilung finden wir gut. Das ist super. Wie ist es mit Predigten? Wenn Du Predigten langweilig findest, dann weil Du dir die falschen Predigten anhörst. Jesus folgten sie in Scharen. Klar heilte er sehr viel. Aber Stunde über Stunde über Stunde sich die Beine in den Bauch stehen und zuhören, so wie die 5000 Männer und da sind die Frauen und Kinder noch nicht eingerechnet. Das kann nur passieren, wenn die Botschaft fesselnd ist und der Mann, der sie erzählt in Vollmacht redet.

Jesus predigte das Reich Gottes und er heilte. All das tat er so, dass die Leute merkten: Der ist anders. Ich glaube, jeder der ihm begegnet ist, hat gespürt, dass er geliebt ist. Ich glaube, dass die Liebe und das Wohlwollen diese krasse Anziehungskraft auf die Menschen damals hatte. Und ich glaube, dass es auch heute noch ganz genauso ist.

Ich gehe jetzt, aber ich komme wieder zu euch zurück. Das sagte Jesus damals seinen Jüngern. Jesus ist gegangen und jetzt dürfen wir uns freuen, dass mit jedem Tag der Zeitpunkt näher rückt, wo er wieder zurück kommt.

Johannes 13

Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße. Als Meister wäscht er seinen Nachfolgern die Füße. Er dient ihnen. Damit gibt er uns ein Beispiel, dass wir uns gegenseitig dienen sollen. Wir sollen es ihm gleichtun, egal in welcher Stellung wir uns befinden. Hey, Jesus war und ist Gottes Sohn und dient uns. Er zeigt uns ein Prinzip, nach dem wir leben dürfen. Je größer und höher Deine Position, desto mehr kannst und sollst Du dienen und helfen.

Das Gespräch mit Petrus, der sich erstmal dagegen wehrt, dann aber auch Hände und Gesicht von Jesus gewaschen haben will, vermittelt uns noch ein geistliches Prinzip.

Wer gebadet hat, braucht nur noch Fußbäder, um sauber zu sein. Wenn Du ein Sohn/ eine Tochter Gottes bist, dann brauchst Du nie wieder baden 😉

Wiedergeburt passiert einmal. Das ist eine Grundsatzentscheidung. Danach triffst Du immer noch jeden Tag mindestens EINE wichtige Entscheidung. Nämlich, lässt Du dir heute die Füße waschen?

Schaust Du ins Wort Gottes und lässt Dir all die Lügen/ den Dreck und den Schmutz wegwaschen. Stellst Du alles, was Du den Tag über erlebst ins richtige Licht? Wer bist Du, wenn Du den Ereignissen des Tages und dem Erlebten eine Bedeutung gibst? Ein Mensch, eingenommen von Medien und Meinungen anderer Menschen. Oder ein Sohn Gottes/eine Tochter Gottes, darauf fokussiert, was Gottes Meinung ist.

Johannes 12

24 Ich sage euch die Wahrheit: Ein Weizenkorn, das nicht in den Boden kommt und stirbt, bleibt ein einzelnes Korn. In der Erde aber keimt es und bringt viel Frucht, obwohl es selbst dabei stirbt.
25 Wer an seinem Leben festhält, wird es verlieren. Wer aber sein Leben in dieser Welt loslässt, wird es für alle Ewigkeit gewinnen.
26 Wer mir dienen will, der soll mir nachfolgen. Wo ich bin, soll er auch sein. Und wer mir dient, den wird mein Vater ehren.«

Jesus tat den Willen des Vaters zu 100%. Eine Zahl, die wir hier nie erreichen werden. Die Frage ist nicht, was ich schaffe, sondern wie oft und wie lange lasse ich schaffen? Wie oft stehe ich dem Heiligen Geist nicht im Weg und wie lange kann ich die Zeitspanne ausdehnen mich Gottes Willen anzuvertrauen und auszuliefern.

Am Ende des Kapitels finden wir wieder eine der Hauptaussagen Jesu, die sein Geheimnis der Vollmacht offenbaren:

49 Denn ich habe nicht eigenmächtig zu euch geredet. Der Vater hat mich gesandt und mir gesagt, was ich reden und verkünden soll.
50 Und ich weiß: Die Worte, die er mir aufgetragen hat, führen zum ewigen Leben! Deshalb gebe ich euch alles so weiter, wie der Vater es mir gesagt hat.«