Johannes 18

Jesus ist mit seinen Jüngern in diesem Garten. Judas mit einem Trupp römischer Soldaten und ein paar Männern von der Tempelwache erscheinen bewaffnet und dann heißt es:

4 Jesus wusste, was ihm jetzt bevorstand. Er ging aus dem Garten zu ihnen hinaus und fragte: »Wen sucht ihr?«
5 »Jesus aus Nazareth«, war die Antwort. »Ich bin es!«, erklärte Jesus. Judas, sein Verräter, stand bei den Soldaten.
6 Als Jesus klar und offen sagte: »Ich bin es«, wichen die Bewaffneten erschrocken zurück und fielen zu Boden.

Ich finde es bemerkenswert, wie offensiv Jesus in seine schwierigste Prüfung, an seine krasseste Aufgabe heran geht. In den weiteren Versen sehen wir, warum er das macht. Er schützt seine Jünger, sodass nur er gefangen genommen wird.

Ich weiß nicht, was genau die Soldaten umgehauen hat. Vielleicht das Unerwartete. Ein normaler rebelleschischer Mensch, der das Volk aufwiegelt, würde sich doch verstecken. Da kommt dieser Mann aus dem Garten und fragt: „Wen sucht ihr?“ und nach der Antwort sagt er frei und offen: It’s me. Hier bin ich. Let’s go.

Diese Reaktion von Jesus und auch von den Bewaffneten zeigt, dass das keine normale Gefangennahme war. Kein Widerstand, außer von Petrus. Aber auch das nutzt Jesus für eine spektakuläre Heilung. Malchus bekommt sein Ohr wieder. Als ob Jesus auf die Gefangennahme gewartet hatte und tatsächlich war es auch so.

Wie gehe ich mit meinen Prüfungen und Aufgaben um? Mit welcher Energie gehe ich auch die schwierigen Dinge in meinem Leben an?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.