Johannes 6

Jesus tut dieses Wunder. Aus 5 Broten und 2 Fischen, die ein Junge zur Verfügung stellt, macht er 5000 Menschen satt. Was glaubst Du, was Gott tun kann, wenn Du ihm Deine Ressourcen zur Verfügung stellst?

Am nächsten Morgen suchen die Menschen ihn. „Alter, Falter. Dieser Jesus hat Brot vermehrt. Fisch vermehrt. Das ist so krass. Wo ist er? Was wird er wohl heute tun?“ So in etwa könnten die Gedanken gewesen sein. Schließlich fahren sie über den See und finden ihn.

Und dann kommt heraus, was die Leute wirklich wollten. Sie wollten wieder essen. Sie sprechen vom Manna. Sie wollen das auch jeden Tag bekommen.

Aber dann erzählt ihnen Jesus, was sie nicht verstehen. „Ich bin das Brot des Lebens. Glaubt an mich, dann habt ihr das ewige Leben. Wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben. Ich selbst bin das Brot, das euch dieses Leben gibt. Das wahre Brot, das vom Himmel herabkommt. Wer davon isst, wird nicht sterben. Ich selbst bin dieses Brot, das von Gott gekommen ist und euch das Leben gibt.“

Jesus wiederholt es wieder und wieder. Er ist das Brot, das das ewige Leben bringt.

„Eure Vorfahren haben zwar auch in der Wüste Brot vom Himmel gegessen, aber sie sind trotzdem gestorben. Doch wer dieses Brot isst, wird für immer leben.“

Keiner von uns kommt auf die Idee Jesus Christus zu essen. Kannibalismus ist auch nicht das Ziel von Jesus. Wenn wir Johannes 1 dazu nehmen, dann können wir diese Lehre richtig verstehen:

1 Am Anfang war das Wort.
Das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott selbst.
2 Von Anfang an war es bei Gott.
3 Alles wurde durch das Wort geschaffen; nichts ist ohne das Wort entstanden.
4 In ihm war das Leben, und dieses Leben war das Licht für alle Menschen.

Jesus Christus ist das Wort. Gottes Wort. Wenn wir dieses lesen und in uns aufnehmen, dann bringt es uns das Leben. So einfach ist es. Wenn wir es lesen und eine „Jesus Christus-Intoleranz“ haben, dann kriegen wir Ausschlag, eine Allergie oder sonst irgendwas.

Die Menschen damals konnten sich das nicht anhören. Was zuviel ist, ist zu viel. Unzumutbar sowas. Die Wahrheit ist aber: Jesus Christus ist Gottes Sohn und erst durch ihn kommt Leben in die Bibel. Er ist das lebendige Wort. Wenn Du die Bibel wie ein normales Buch liest, ohne mit dem Bewusstsein und der Frage: „Jesus, was willst Du mir sagen?“ Dann ist es so, als würdest Du Weißbrot essen. Ok, krasses Beispiel, lass es mich erklären:

Das Korn wird so lange gemahlen, bis das Mehl schön weiß wird. Alle Nährstoffe, die unser Körper gut gebrauchen könnte, sind raus. Jetzt backen wir daraus Brot und essen quasi nur Kohlenhydrate. Es reicht, um kurzfristig Energie bereitzustellen, aber wirklich leben können wir davon nicht. Um einen funktionierenden Körper zu behalten, brauchen wir mehr als das.

Ok, ein Beispiel für die Chemiker: Die Bibel zu lesen, ohne das Bewusstsein, dass der Heilige Geist es für uns lebendig machen muss. Das ist ungefähr so sinnvoll wie, wenn wir versuchen Wasser zu trinken ohne H2O.

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