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4. Mose 36

8 Wenn eine Frau Land erbt, soll sie einen Mann aus ihrem eigenen Stamm heiraten, damit ihr Grundstück im Stammesbesitz bleibt.
9 Grundstücke dürfen nicht das Eigentum eines anderen Stammes werden.«
10-11 Die Töchter Zelofhads, Machla, Tirza, Hogla, Milka und Noa, taten, was der Herr zu Mose gesagt hatte. Sie heirateten ihre Vettern,
12 die ebenfalls zum Stamm Manasse gehörten. So blieb ihr Grundbesitz beim Stamm ihres Vaters.
13 Diese Gesetze und Vorschriften gab der Herr den Israeliten durch Mose, als sie in der moabitischen Steppe östlich des Jordan, gegenüber von Jericho, lagerten.

4. Mose 36, Verse 8-13

Das 4. Buch Mose endet hoffnungsvoll. Gott segnet sein Volk und sorgt dafür, dass niemand zu kurz kommt. Der Segen für jeden einzelnen Stamm soll nicht geklaut werden. Dafür sorgt Gott mit Anweisungen. Die führenden Männer der Sippe Gilead kamen zu Mose und den Stammesführern mit einer bestimmten Frage. Sie hatten über Gottes Anweisung nachgedacht und daraufhin brannte ihnen eine Frage unter den Fingernägeln. Und Gott gibt ihnen die Antwort.

Wir finden zu allen relevanten Fragen, Antworten in der Bibel. Die Frage ist: Lesen wir überhaupt so, schauen wir so genau hin, dass wir die Fragen erkennen und dann auch die passenden Antworten finden.

Diese Gesetze und Vorschriften gab der Herr den Israeliten durch Mose, als sie in der moabitischen Steppe östlich des Jordan, gegenüber von Jericho, lagerten.

4. Mose 36, Vers 13

Am Ende ist es Gottes Wort. Und sein Wort hat Power. Auch wenn Mose die Gesetze verkündet, Gott steht dahinter. Wenn wir aus Gottes Wort lesen, dann steht Gott dahinter. Die Power, die mich, Dich, die Erde, das Sonnensystem, das Universum geschaffen hat und in Gang hält, hat uns etwas zu sagen. Aus dieser Sicht betrachtet, ist es völlig logisch, dass es nichts Wichtigeres gibt, als dieses Buch zu studieren.

4. Mose 35

25 Wird der Angeklagte freigesprochen, dann sollt ihr ihn vor der Rache schützen und in die Zufluchtsstadt zurückbringen, in die er geflohen war. Dort muss er bleiben, bis der Hohepriester stirbt, der gerade im Amt ist.
26 Wenn der Totschläger aber die Stadt verlassen sollte, in die er geflohen ist, verliert er seinen Schutz.
27 Trifft der Bluträcher ihn außerhalb der Stadt an und tötet ihn, dann macht er sich nicht schuldig. 28 Denn der Totschläger soll bis zum Tod des Hohenpriesters an seinem Zufluchtsort bleiben. Erst danach kann er nach Hause zu seinem Grund und Boden zurückkehren.
29 Dieses Gesetz gilt für euch und eure Nachkommen überall, wo ihr lebt.
30 Ein Mörder muss zum Tod verurteilt werden, aber nur dann, wenn mindestens zwei Zeugen gegen ihn aussagen. Eine einzelne Zeugenaussage reicht dazu nicht aus.
31 Ein Mörder kann sich nicht freikaufen. Ihr dürft kein Geld von ihm annehmen, sondern müsst ihn auf jeden Fall töten.
32 Nehmt auch kein Geld von einem Totschläger an! Er darf sich nicht das Recht erkaufen, seine Zufluchtsstadt zu verlassen und nach Hause zurückzukehren, bevor der Hohepriester gestorben ist.
33 Ihr sollt das Land, in dem ihr lebt, nicht entweihen. Entweiht wird es, wenn jemand darin einen anderen Menschen ermordet. Es kann nur dadurch wieder rein werden, dass der Mörder selbst sein Leben lässt.
34 Euer Land soll rein sein, denn ich, der Herr, wohne mitten unter euch Israeliten!«

4. Mose 35, Verse 25-34

Hier geht’s um Mord und Totschlag. Bei Mord muss der Täter sterben. Bei einem Versehen hat er die Möglichkeit in eine Freistadt zu fliehen. Dann wird es nochmal geprüft und bei Mord wird er ausgeliefert und wenn es tatsächlich ein Versehen ist, darf er bleiben.

Aber er hat keine Möglichkeit aus dieser Stadt rauszukommen, bevor nicht der amtierende Hohepriester gestorben ist. Ansonsten riskiert er doch noch getötet zu werden, wobei den Bluträcher keine Schuld treffen würde. Niemand durfte Geld von einem Totschläger annehmen. Es gab für ihn keine andere Möglichkeit, als dass der Hohepriester starb.

Für uns gibt es auch keine andere Möglichkeit. Jesus Christus musste sterben und wenn wir das für uns annehmen, sind wir frei. Keine Tricksereien, keinen anderen Ausweg, nur Jesus.

Gott regelt so viele Dinge für sein Volk und immer wieder scheint sein Plan für die ganze Menschheit durch. Gott, der Vater sieht immer seinen eingeborenen Sohn vor sich. Ich hab den Eindruck, dass der Vater seinen Sohn mehr feiert, als wir Menschen Gott feiern. Die Möglichkeit für die Menschen frei zu sein, war und ist Gott so wichtig, dass er in seinem Sohn selber kommt und stirbt.

Gott braucht nichts um zu leben. Wir brauchen Gott um zu leben. Als Menschen profitieren wir viel mehr davon, dass Gott da ist. Als umgekehrt. Trotzdem will Gott Deine und meine Liebe zu ihm und er zahlt den krassesten Preis. Wir dürfen einfach erkennen, wie stark seine Liebe ist, wenn wir Gott in seiner Größe und Herrlichkeit betrachten und dann wie sehr er sich um jeden Einzelnen von uns bemüht.

4. Mose 34

1 Der Herr sprach zu Mose:
2 »Erkläre den Israeliten, wie die Grenzen des Landes Kanaan verlaufen sollen, das ich ihnen geben will.
3-4 Die Südgrenze beginnt am Toten Meer und führt zunächst am Gebiet Edoms entlang. Südlich des Skorpionensteigs wendet sie sich nach Westen zur Wüste Zin. Hier verläuft sie südlich von Kadesch-Barnea nach Hazar-Addar und weiter nach Azmon.
5 Sie erreicht den ägyptischen Grenzfluss und folgt ihm bis zum Mittelmeer.
6 Die Mittelmeerküste bildet die Westgrenze.
7 Die Nordgrenze führt vom Meer zum Berg Hor,
8 kreuzt die Straße von Hamat und geht durch Zedad
9 und Sifron nach Hazar-Enan.
10 Hier beginnt die Ostgrenze. Sie verläuft über Schefam
11 nach Ribla, das im Osten von Ajin liegt. Dann führt sie an den Berghängen östlich vom See Genezareth entlang,
12 geht hinab zum Jordan und folgt ihm bis zum Toten Meer. Das ganze Land, das in diesen Grenzen liegt, soll euch gehören.«

4. Mose 34, Verse 1-12

Gott setzt die Grenzen fest. Innerhalb dieser Grenzen gibt es Überfluss und Segen. Alles was außerhalb davon liegt, willst Du gar nicht haben, weil es Dir nichts Gutes bringt. Eigentlich hatte Gott Abraham ein größeres Gebiet versprochen, aber die beiden Stämme Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse wollten sich ihr Erbe selber aussuchen. Wie viel Platz lassen wir für Gott? Wie viel Raum geben wir Ihm, um uns zu beschenken?

16 Dann sprach der Herr zu Mose:
17 »Folgende Männer sollen das Land verteilen:
der Priester Eleasar, Josua, der Sohn von Nun,
18 dazu je ein führender Mann aus jedem Stamm,
19 nämlich Kaleb, der Sohn von Jefunne aus dem Stamm Juda,
20 Schemuël, der Sohn von Ammihud aus dem Stamm Simeon,

29 Diesen Männern gab der Herr den Auftrag, das Land Kanaan unter den Israeliten aufzuteilen.

4. Mose 34, Verse 16-29

Wir können das Land heute genauso verteilen. In dem Sinne, dass wir studieren, wie wir uns für Gott und seinen Segen öffnen. Um dann selber davon zu profitieren und um dann diese Infos weiterzugeben, damit auch die Menschen in unserer Umgebung Gott feiern.

4. Mose 33

1-2 Mose hatte auf Anweisung des Herrn alle Lagerplätze der Israeliten aufgeschrieben, seit sie unter seiner und Aarons Führung von Ägypten aufgebrochen waren. An folgenden Orten hatten sie, nach Heeresverbänden geordnet, das Lager aufgeschlagen:
3 Am 15. Tag des 1. Monats, am Morgen nach der Passahfeier, zogen die Israeliten von Ramses los. Die Ägypter mussten zusehen, wie das Volk voller Zuversicht das Land verließ.
4 Der Herr hatte sein Urteil an den ägyptischen Göttern vollstreckt und die erstgeborenen Söhne der Ägypter umgebracht. Während man die Toten begrub,
5 zogen die Israeliten von Ramses nach Sukkot. Hier schlugen sie ihr erstes Lager auf.
6 Dann ging es weiter nach Etam am Rand der Wüste.

4. Mose 33, Verse 1-6

Und dann gibt es eine Aufzählung von verschiedenen Orten, wo sie sich gelagert hatten und wieder weiterzogen. Der Eindruck entsteht hier, als wäre das komplett reibungslos verlaufen. Kein Wort vom Murren, nichts deutet auf das fehlende Gottvertrauen hin. Von Sünde ist hier nicht die Rede. Wenn Gott in der Rückschau sein Volk Israel so sieht, obwohl er hart ins Gericht mit ihnen ging, sogar von Auslöschung war die Rede. Welchen Grund haben wir beim Rückblick unserer Reise mit Gott, wo wir uns an den Weg mit Ihm erinnern, an fehlendes Vertrauen, Sünde und an das Schlechte zu denken? Gott sieht uns als gerecht an. Dafür ist Jesus gestorben. Wenn wir uns erinnern, dann an Gottes Verheißungen, seine Gnade und Liebe zu uns. Daran, dass wir so gerecht vor ihm dastehen, als würde Jesus vor dem Vater stehen.

Am Ende zählt nicht, wie Du dich selber siehst, sondern wie Gott Dich sieht. Das ist die einzige Realität, die übrig bleibt. Menschen, die sein Erlösungswerk nicht angenommen haben, werden vielleicht eine gute Meinung von sich haben, aber die wird nicht zählen. Menschen, die sich Ihrer Fehler und Schwächen bewusst sind, aber Ihr Vertrauen ganz auf Jesus Christus gesetzt haben, deren Sünden werden nicht zählen. Weil sie gesühnt wurden.

Ich denke, wir dürfen lernen, uns genauso zu sehen wie Gott uns sieht. Weil alles andere ganz einfach gelogen ist. Es gibt nur eine wahre Ansicht. Und das ist die, welche Gott hat.

4. Mose 32

1 Die Stämme Ruben und Gad besaßen große Viehherden. Als sie das gute Weideland der Gebiete Jaser und Gilead östlich des Jordan sahen,
2 kamen sie zu Mose, zum Priester Eleasar und zu den führenden Männern des Volkes und sagten: 3-4 »Das Land, das der Herr uns erobern ließ, hat gute Weidegebiete: Atarot, Dibon, Jaser, Nimra, Heschbon, Elale, Sibma, Nebo und Beon. Wir können es gut gebrauchen, denn wir haben viel Vieh. 5 Wenn ihr es erlaubt, würden wir dieses Land gern in Besitz nehmen und nicht mit über den Jordan ziehen.«
6 Mose erwiderte: »Ihr wollt hierbleiben und eure Brüder allein kämpfen lassen?
7 Wenn ihr das tut, wird bald kein Israelit mehr in das Land wollen, das der Herr ihnen versprochen hat!

4. Mose 32, Verse 1-7


Die Stämme Ruben und Gad wollten nicht über den Jordan. Sie wollten das versprochene Land nicht in Besitz nehmen. Ein echt krasses Bild, was auch heutzutage oft auf uns Christen zutrifft. Es ist doch schön hier. Uns geht’s doch gut. Die Gedanken drehen sich um das, was wir hier bereits zu besitzen meinen. Segen und Wohlstand hier auf der Erde sind super, solange ich weiß, dass mich noch so viel mehr erwartet. Wenn ich mich aber nicht mehr danach ausstrecke, was Gott für mich in der Ewigkeit vorbereitet hat, dann lasse ich mich blenden und ablenken. Dann freuen wir uns nicht auf den Himmel und die Gedanken kreisen um die etwa 80 Jahre hier, nämlich dem Rauch, der eine kurze Zeit bleibt und so schnell verschwindet, wie er gekommen ist.

16 Die Männer von Ruben und Gad wandten sich erneut an Mose und sagten: »Wir wollen doch nur Zäune für unsere Herden aufstellen und einige der zerstörten Orte wieder aufbauen, in denen wir unsere Familien zurücklassen können.
17 Das wird schnell gehen. Dann werden wir Männer uns zum Kampf rüsten. Wir werden an der Spitze des Heeres in den Krieg ziehen und die Israeliten in ihr Land bringen. Aber unsere Familien möchten wir in befestigten Städten zurücklassen, die vor den Bewohnern des Landes Schutz bieten.

4. Mose 32, Verse 16-17

Am Ende hat so ein Leben auch Auswirkungen auf Dein Umfeld. Du zeigst mit Deinem Leben, worauf es Dir wirklich ankommt und das färbt auf Deine Frau/Deinen Mann ab. Deine Kinder orientieren sich nicht in erster Linie an das, was Du sagst, sondern an dem, wie Du lebst.

4. Mose 31

1 Der Herr sprach zu Mose:
2 »Räche dich an den Midianitern für das, was sie euch Israeliten angetan haben! Danach wirst du sterben und im Tod mit deinen Vorfahren vereint.«
3 Mose rief das Volk zusammen und sagte: »Rüstet eure Truppen zum Kampf! Wir greifen die Midianiter an! Jetzt bekommen sie vom Herrn, was sie verdienen.
4 Jeder Stamm soll 1000 Soldaten bereitstellen.«
5 Da wählten die israelitischen Stämme insgesamt 12.000 Männer aus.
6 Mose sandte sie unter der Führung von Pinhas los, dem Sohn des Priesters Eleasar. Er hatte Gegenstände aus dem Heiligtum und die Signaltrompeten bei sich.
7 Wie der Herr es befohlen hatte, kämpften die Israeliten gegen die Midianiter und töteten alle Männer,
8 darunter auch die fünf midianitischen Könige Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba. Außerdem brachten sie Bileam, den Sohn von Beor, mit dem Schwert um.

4. Mose 31, Verse 1-8

Die Midianiter hatten Israel verführt, dem „Götzen Peor“ zu dienen. Auch wenn sie ihnen dafür die Freundschaft anbieten, ist das ein massiver Angriff gegen Gottes Volk und somit auch gegen Gott. Auch vermeintliche Freundschaft kann ein brutaler Angriff sein. Wenn sie dazu dient, Dich von Gott wegzubringen. Israel hat es nicht gesehen oder wollte es nicht sehen, was da passiert. Manchen scheint es sogar komplett egal gewesen zu sein.

Gott befiehlt den Israeliten aufzuräumen. In Vers 8 wird dann erwähnt, dass auch Bileam getötet wird. Übertragen auf uns heute: Wir können falsche Lehren nicht einfach so stehen lassen, wenn sie sich in der Gemeinde Platz verschaffen wollen. Dabei kämpfen nicht wir dagegen an, sondern Gott tut es, auch wenn er uns dabei gebraucht.

Menschen, die definitiv keine Christen sind, wollen vielleicht unsere Freunde sein und laden uns ein bei ihren Aktivitäten mitzumachen. Das ist erstmal nicht schlecht. Die Frage ist: Gebraucht der Teufel sie, um Dich von Gott wegzubringen oder sind sie tatsächlich an Deiner Freundschaft interessiert. Den Midianitern war klar, dass sie bei einem offensichtlichen Kampf das Nachsehen hätten und so hörten sie auf den hinterlistigen Plan Bileams.

Um die Lage richtig einzuschätzen, brauchen wir nichts mehr als die Beziehung zu unserem himmlischen Vater. Das zu schützen, ist die wichtigste Aufgabe und ich bin froh, dass selbst das nicht von mir abhängt. Gottes Gnade ist der krasseste Schutz.

4. Mose 30

2 Danach gab Mose den Oberhäuptern der Stämme Israels erneut eine Weisung vom Herrn weiter:
3 »Wenn jemand dem Herrn etwas verspricht oder sich mit einem Eid verpflichtet, auf irgendetwas zu verzichten, darf er sein Wort nicht brechen. Er muss alles tun, was er gesagt hat.
4 Gibt eine junge Frau, die noch bei ihren Eltern lebt, dem Herrn ein Versprechen
5 und ihr Vater lässt sie gewähren, so hat sie sich daran zu halten.
6 Erhebt aber ihr Vater am selben Tag, an dem er davon hört, Einwände gegen ihr Gelübde, wird es ungültig. Dann wird der Herr ihr verzeihen, dass sie es nicht einhält.
7 Wenn eine Frau sich vor ihrer Heirat durch ein Gelübde oder ein leichtfertiges Versprechen zu irgendetwas verpflichtet hat 8und ihr Mann dazu schweigt, muss sie ihr Wort halten.

4. Mose 30, Verse 2-7

Das ist ja voll die Bevormundung. Als ob die Frau weniger zu sagen hat, als der Mann. Wenn wir etwas tiefer tauchen, merken wir, dass es eigentlich Gnade ist. Israel hatte auch Versprechen abgegeben, dass sie sich an Gottes Wort halten würden. Und Gott hatte das Gelübde nicht für ungültig erklärt. Die Israeliten mussten sich an ihr Gelübde halten, schafften es aber nicht.

Jesus greift das Thema Eide, Gelübde und Schwören auf und bringt Klarheit hinein:

33 »Ihr wisst auch, dass unseren Vorfahren gesagt wurde: ›Du sollst keinen Eid brechen und alles halten, was du dem Herrn geschworen hast.‹
34 Doch ich sage euch: Schwört überhaupt nicht! Schwört weder beim Himmel – denn er ist Gottes Thron –
35 noch bei der Erde – denn sie ist der Schemel, auf dem seine Füße ruhen – noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt Gottes, des großen Königs.
36 Verbürge dich auch nicht mit deinem Kopf für etwas, denn du kannst ja nicht einmal ein einziges Haar darauf weiß oder schwarz werden lassen.
37 Sag einfach ›Ja‹ oder ›Nein‹. Alle anderen Beteuerungen zeigen nur, dass du dich vom Bösen bestimmen lässt.«

Matthäus 5, Verse 33-37

Hey, Du kannst nichts. Du willst mit Deinem Kopf bürgen, obwohl Du nicht mal Einfluss auf ein einzelnes Haar hast. Wie oft hast Du etwas versprochen, das Du nachher doch nicht einhalten konntest? Das Einzige, das Du mit ruhigem Gewissen versprechen kannst, sind Gottes Versprechungen. Dabei erzählst Du aber nichts Neues, was Du tun wirst, sondern dabei geht’s darum, was Gott tun wird. Gott schwört doch auch nicht. Sein Wort gilt einfach. Aber er hat auch die Macht sein Wort zu erfüllen. Wenn wir etwas ankündigen, was wir machen werden, dann schwingt immer dieser Satz mit: „So Gott will und wir leben.“ Alles andere ist Selbstüberschätzung und krasser Realitätsverlust.

4. Mose 29

In Kapitel 29 geht es um weitere Feste: Neujahrsfest, Versöhnungstag und das Laubhüttenfest. An jedem Fest wurde besonders viel geopfert. Jesus Christus ist die absolute Basis unseres Feierns.

Diese Gaben sollt ihr mir, dem Herrn, an euren Festen darbringen, und zwar zusätzlich zu allen Brand-, Speise-, Trank- oder Friedensopfern, die ihr mir freiwillig oder wegen eines Gelübdes gebt.«

4. Mose 29, Vers 39

Wir dürfen auch außerhalb von Weihnachten und Ostern feiern. Es gibt kein Limit, wie oft wir an Jesus denken dürfen. Es gibt kein Limit, wie oft wir ihn feiern dürfen. Die vielen verschiedenen Opfer sind ein Bild für die Vielseitigkeit des Opfers Jesu. Je mehr wir uns damit beschäftigen, desto mehr können wir es feiern.

4. Mose 28

16 »Am 14. Tag des 1. Monats sollt ihr für mich das Passahfest feiern.
17 Anschließend beginnt die Festwoche, in der ihr nur Speisen essen dürft, die ohne Sauerteig zubereitet wurden.
18 Am ersten dieser sieben Tage sollt ihr nicht eure alltäglichen Arbeiten verrichten, sondern euch versammeln und gemeinsam mich, den Herrn, anbeten.
19 Bringt mir zwei junge Stiere, einen Schafbock und sieben einjährige Lämmer als Brandopfer dar. Alle Tiere sollen fehlerlos sein.
20 Auch hier sollt ihr Speiseopfer dazugeben: zu jedem Stier vier Kilogramm feines Weizenmehl, das mit Öl vermengt ist, zum Schafbock zweieinhalb Kilogramm
21 und zu den Lämmern je eineinhalb Kilogramm.
22 Opfert außerdem einen Ziegenbock als Sündopfer, damit ich eure Schuld vergebe.
23-24 Ihr sollt alle diese Gaben an jedem Tag der Festwoche zusätzlich zu den täglichen Morgen- und Abendopfern darbringen. Mit diesen wohlriechenden Gaben erfreut ihr mich, den Herrn; sie sind meine Speise.
25 Auch am letzten Tag der Woche sollt ihr nicht wie sonst arbeiten, sondern euch zum Gottesdienst versammeln.«

4. Mose 28, Verse 16-25

Es gab die täglichen Morgen- und Abendopfer und zusätzlich dazu bei den Festen noch weitere Opfer. Die Opfer sind immer ein Bild für das perfekte Opfer Jesu Christi.

Wir erinnern uns an den Festen an das, was Jesus getan hat, was Er ist für uns, aber auch was Er für Gott ist. Damit erfreuen wir Gott. Er sagt dazu, dass das seine Speise ist. Weihnachten, Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten, immer geht es um Jesus. Und das ist super, dass wir diese Feste haben, um ganz besonders daran zu denken und Ihn zu feiern.

Was ist mit morgens und abends? Wachen wir mit den Gedanken an ihn auf und schlafen wir abends ein, während die letzten Gedanken des Tages sich um Ihn drehen. Besonders diese Zeiten sind extrem wichtig, welchen Gedanken wir dort Raum geben. Alles, was wir vor dem Schlafengehen lernen und worüber wir so ca. 45 Minuten vorher nachdenken, wird sehr viel stärker verarbeitet, als womit wir uns den Tag über beschäftigen. Und mit diesen Gedanken wachen wir dann auch auf.

Ich dachte heute beim Lesen: „Hmmm, kommt da noch irgendwas Interessantes?“ Wenn wir aufmerksam lesen und einen Moment wirken lassen, merken wir: Selbst im Alten Testament bekommen wir LiveHacks für unser Leben. Sich die letzten Minuten vorm Schlafengehen mit Jesus Christus zu beschäftigen, hat vom Zeitpunkt her den größten Effekt auf unser Leben. Weiterer Bonus: In der Zeit haben wir dann keinen Platz für irgendwelche unsinnigen, ungefilterten News, Katzenvideos oder sonst etwas, das wir nicht unbedingt tiefer auf „unserer Festplatte“ abspeichern wollen.

4. Mose 27

1-2 Als sich das Volk beim heiligen Zelt versammelte, kamen auch die Töchter von Zelofhad. Sie gehörten zur Sippe Machir vom Stamm Manasse und hießen Machla, Noa, Hogla, Milka und Tirza. Ihr Vater war ein Sohn von Hefer und Enkel von Gilead gewesen. Die Frauen traten vor Mose, den Priester Eleasar und die Stammesoberhäupter und sagten:
3 »Unser Vater ist in der Wüste gestorben. Er war nicht an dem Aufstand beteiligt, den Korach mit seinen Leuten gegen den Herrn angezettelt hat, und er war nicht schlechter als jeder andere. Nun hat unser Vater aber keine Söhne gehabt.
4 Soll unsere Familie deshalb kein Land erhalten und der Name unseres Vaters in Vergessenheit geraten? Wir möchten auch Land bekommen, so wie die Männer aus unserer Sippe.«
5 Da trug Mose dem Herrn ihr Anliegen vor,
6 und der Herr antwortete ihm:
7 »Die Töchter von Zelofhad haben recht. Sie sollen auf jeden Fall Grundbesitz erhalten, genauso wie die Männer aus ihrer Sippe. Ein Stück Land soll auf den Namen ihres Vaters eingetragen werden und ihnen als seinen Erben gehören.

4. Mose 27, Verse 1-7

Die Töchter von Zelofhad wollen ihr Erbe. Korach, der den Aufstand angezettelt hatte, hatte Söhne und die überlebten. Aber ihr Vater hatte keine Söhne. Sollten sie jetzt deswegen kein Erbteil bekommen im Land, das ihnen versprochen wurde? Ziemlich selbstbewusstes Auftreten dieser Frauen und Gott gibt ihnen recht. Er kümmert sich darum, nachdem Mose darauf keine Antwort wusste und Ihm das Anliegen brachte.

Ich glaube für Gott war es extrem wohltuend, dass Menschen sich hier nach dem ausstreckten, was Er in Aussicht gestellt hatte. Nicht schon wieder Leute, die in die Vergangenheit schauen und die Annehmlichkeiten von Ägypten vermissen, wie es so oft der Fall war. Die Töchter von Zelofhad schauten nach vorne und vertrauten darauf, dass Gott seine Zusage wahr macht.

Wir haben absolut freien Zugang zu Gott. Wir können direkt zu ihm kommen. Jesus hat dafür gesorgt. Die Frage ist, wie oft kommen wir zu ihm und kennen wir seine Versprechen an uns? Schauen wir nach vorne und sehnen uns danach, unser Erbe im Himmel anzutreten. Oder wollen wir in die alte Normalität, so wie es früher war?