4. Mose 31

1 Der Herr sprach zu Mose:
2 »Räche dich an den Midianitern für das, was sie euch Israeliten angetan haben! Danach wirst du sterben und im Tod mit deinen Vorfahren vereint.«
3 Mose rief das Volk zusammen und sagte: »Rüstet eure Truppen zum Kampf! Wir greifen die Midianiter an! Jetzt bekommen sie vom Herrn, was sie verdienen.
4 Jeder Stamm soll 1000 Soldaten bereitstellen.«
5 Da wählten die israelitischen Stämme insgesamt 12.000 Männer aus.
6 Mose sandte sie unter der Führung von Pinhas los, dem Sohn des Priesters Eleasar. Er hatte Gegenstände aus dem Heiligtum und die Signaltrompeten bei sich.
7 Wie der Herr es befohlen hatte, kämpften die Israeliten gegen die Midianiter und töteten alle Männer,
8 darunter auch die fünf midianitischen Könige Ewi, Rekem, Zur, Hur und Reba. Außerdem brachten sie Bileam, den Sohn von Beor, mit dem Schwert um.

4. Mose 31, Verse 1-8

Die Midianiter hatten Israel verführt, dem „Götzen Peor“ zu dienen. Auch wenn sie ihnen dafür die Freundschaft anbieten, ist das ein massiver Angriff gegen Gottes Volk und somit auch gegen Gott. Auch vermeintliche Freundschaft kann ein brutaler Angriff sein. Wenn sie dazu dient, Dich von Gott wegzubringen. Israel hat es nicht gesehen oder wollte es nicht sehen, was da passiert. Manchen scheint es sogar komplett egal gewesen zu sein.

Gott befiehlt den Israeliten aufzuräumen. In Vers 8 wird dann erwähnt, dass auch Bileam getötet wird. Übertragen auf uns heute: Wir können falsche Lehren nicht einfach so stehen lassen, wenn sie sich in der Gemeinde Platz verschaffen wollen. Dabei kämpfen nicht wir dagegen an, sondern Gott tut es, auch wenn er uns dabei gebraucht.

Menschen, die definitiv keine Christen sind, wollen vielleicht unsere Freunde sein und laden uns ein bei ihren Aktivitäten mitzumachen. Das ist erstmal nicht schlecht. Die Frage ist: Gebraucht der Teufel sie, um Dich von Gott wegzubringen oder sind sie tatsächlich an Deiner Freundschaft interessiert. Den Midianitern war klar, dass sie bei einem offensichtlichen Kampf das Nachsehen hätten und so hörten sie auf den hinterlistigen Plan Bileams.

Um die Lage richtig einzuschätzen, brauchen wir nichts mehr als die Beziehung zu unserem himmlischen Vater. Das zu schützen, ist die wichtigste Aufgabe und ich bin froh, dass selbst das nicht von mir abhängt. Gottes Gnade ist der krasseste Schutz.

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