4. Mose 33

1-2 Mose hatte auf Anweisung des Herrn alle Lagerplätze der Israeliten aufgeschrieben, seit sie unter seiner und Aarons Führung von Ägypten aufgebrochen waren. An folgenden Orten hatten sie, nach Heeresverbänden geordnet, das Lager aufgeschlagen:
3 Am 15. Tag des 1. Monats, am Morgen nach der Passahfeier, zogen die Israeliten von Ramses los. Die Ägypter mussten zusehen, wie das Volk voller Zuversicht das Land verließ.
4 Der Herr hatte sein Urteil an den ägyptischen Göttern vollstreckt und die erstgeborenen Söhne der Ägypter umgebracht. Während man die Toten begrub,
5 zogen die Israeliten von Ramses nach Sukkot. Hier schlugen sie ihr erstes Lager auf.
6 Dann ging es weiter nach Etam am Rand der Wüste.

4. Mose 33, Verse 1-6

Und dann gibt es eine Aufzählung von verschiedenen Orten, wo sie sich gelagert hatten und wieder weiterzogen. Der Eindruck entsteht hier, als wäre das komplett reibungslos verlaufen. Kein Wort vom Murren, nichts deutet auf das fehlende Gottvertrauen hin. Von Sünde ist hier nicht die Rede. Wenn Gott in der Rückschau sein Volk Israel so sieht, obwohl er hart ins Gericht mit ihnen ging, sogar von Auslöschung war die Rede. Welchen Grund haben wir beim Rückblick unserer Reise mit Gott, wo wir uns an den Weg mit Ihm erinnern, an fehlendes Vertrauen, Sünde und an das Schlechte zu denken? Gott sieht uns als gerecht an. Dafür ist Jesus gestorben. Wenn wir uns erinnern, dann an Gottes Verheißungen, seine Gnade und Liebe zu uns. Daran, dass wir so gerecht vor ihm dastehen, als würde Jesus vor dem Vater stehen.

Am Ende zählt nicht, wie Du dich selber siehst, sondern wie Gott Dich sieht. Das ist die einzige Realität, die übrig bleibt. Menschen, die sein Erlösungswerk nicht angenommen haben, werden vielleicht eine gute Meinung von sich haben, aber die wird nicht zählen. Menschen, die sich Ihrer Fehler und Schwächen bewusst sind, aber Ihr Vertrauen ganz auf Jesus Christus gesetzt haben, deren Sünden werden nicht zählen. Weil sie gesühnt wurden.

Ich denke, wir dürfen lernen, uns genauso zu sehen wie Gott uns sieht. Weil alles andere ganz einfach gelogen ist. Es gibt nur eine wahre Ansicht. Und das ist die, welche Gott hat.

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