4. Mose 8

1-2 Der Herr ließ Aaron durch Mose sagen: »Wenn du die sieben Öllampen des Leuchters anzündest, achte darauf, dass sie zur vorderen Seite hin scheinen!«
3 Aaron gehorchte dem Herrn und setzte die Lampen mit dem Docht nach vorn auf den Leuchter.
4 Der Leuchter war ganz aus Gold geschmiedet, vom Fuß bis hinauf zu den Blütenornamenten. Mose hatte ihn genau in der Form anfertigen lassen, die der Herr ihm auf dem Berg gezeigt hatte.

4. Mose 8, Verse 1-4

Ein Leuchter, der sich selbst beleuchtet und der ganz genau so gemacht wurde, wie Gott ihn Mose gezeigt hatte. Dieser siebenarmige Leuchter wird auch Menora genannt und symbolisiert die Bibel, das Wort Gottes und in letzter Konsequenz damit das Mensch gewordene Wort Gottes: Jesus Christus.

Wenn etwas hell erstrahlen soll in Deinem und meinem Leben, dann ist es Jesus. Wir sind die Lampen, die so ausgerichtet sind, dass der Leuchter erstrahlt wird. Im Heiligtum, in der Gegenwart Gottes deuten wir auf den Einen hin, der das Zentrum der Weltgeschichte ist. In dem sich der perfekte Wille Gottes für die Menschen offenbart.


9 Ruf die Leviten zum heiligen Zelt und versammle dort die ganze Gemeinschaft der Israeliten!
10 Nun sollen sich die Leviten vor dem heiligen Zelt aufstellen, und die anderen Israeliten sollen die Hände auf sie legen.
11 Dann muss Aaron mir die Leviten weihen als ein Opfer, das die Israeliten mir bringen. Denn sie geben die Leviten aus ihrer Mitte her, damit sie mir im Heiligtum dienen.
12 Danach sollen die Leviten ihre Hände auf den Kopf der beiden Stiere legen. Lass den einen als Sündopfer, den anderen als Brandopfer darbringen. So wird den Leviten alle Schuld vergeben.

4. Mose 8, Verse 9-12

16 Von allen Israeliten sind sie nun ganz und gar mein Eigentum. Ich habe sie anstelle eurer ältesten Söhne ausgewählt.
17 Denn mir gehört jeder erstgeborene israelitische Sohn und jedes eurer männlichen Tiere, das als erstes von seiner Mutter zur Welt gebracht wurde. Als ich die Erstgeborenen der Ägypter sterben ließ, habe ich die ältesten Söhne der Israeliten zu meinem Eigentum erklärt.
18 Doch an ihrer Stelle nehme ich die Leviten
19 und gebe sie nun Aaron und seinen Söhnen. Sie sollen die Dienste im Heiligtum verrichten, die ich den Israeliten aufgetragen habe, und sie sollen für das ganze Volk die Vergebung seiner Schuld erwirken. Die anderen Israeliten aber dürfen sich dem heiligen Zelt nicht nähern, sonst kommt Unheil über euer Volk.«

4. Mose 8, Verse 16-19

Die Israeliten geben die Leviten komplett in den Dienst für Gott, dürfen sich aber selber nicht dem heiligen Zelt nähern. Wer sind die Israeliten heute, die nicht in die Nähe Gottes dürfen? Diese Übertragung können wir so nicht machen. Die Leviten standen stellvertretend für das ganze Volk in Gottes Dienst.

Gott unterstellte die Leviten den Priestern. Erst kommt der Dienst für Gott und dieser führt dazu, dass wir auch unseren Mitmenschen dienen. Gott kreiert immer WIN-WIN Situationen. Es geht immer zuerst um Gott und damit geht es um Alles.

Um alles, was Gott will. In dem Moment, wo wir erkennen, was Jesus für uns getan hat, merken wir, dass Gottes Wille besser ist, als was wir uns wünschen könnten. Damit entfällt jede weitere Suche nach dem Sinn des Lebens. Sobald Du verstehst, dass Du nichts Besseres finden kannst, bist Du für weitere Weltanschauungen nicht mehr zu haben. Deswegen freue ich mich so auf den Augenblick, wenn der komplette Wille Gottes für uns sichtbar wird. Wenn Gott selbst in unserer Mitte wohnt. Wenn das Böse keinen Raum mehr hat, sondern der Heilige Geist alles und jeden erfüllt. Leben, wie Gott es sich gedacht hat.

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