4. Mose 3

5 Der Herr sprach zu Mose:
6 »Ruf die Männer vom Stamm Levi zusammen und lass sie zu Aaron kommen. Ich möchte, dass sie ihm helfen.
7 Sie sollen für ihn und die ganze Gemeinschaft der Israeliten die Arbeiten erledigen, die beim heiligen Zelt anfallen:
8 Sie haben die Aufgabe, die Werkzeuge und Gefäße in Ordnung zu halten und die Dienste zu verrichten, die ich den Israeliten aufgetragen habe.
9 Als einziger von allen Stämmen Israels sollen die Leviten Aaron und seinen Nachkommen zur Verfügung stehen.
10 Aber das Priesteramt selbst dürfen nur Aaron und seine Nachkommen ausüben. Jeder andere, der es eigenmächtig übernehmen will, muss getötet werden!«
11 Weiter sagte der Herr zu Mose:
12 »Du siehst, ich habe von allen Stämmen die Leviten ausgesucht. Ich nehme sie anstelle eurer ältesten Söhne, damit sie ganz für mich da sind.
13 Denn eigentlich gehören mir alle erstgeborenen Söhne und alle männlichen Tiere in Israel, die als erste zur Welt kommen. Ich habe sie zu meinem Eigentum erklärt, als ich den ältesten Söhnen der Ägypter das Leben nahm. Eure Erstgeborenen gehören mir, dem Herrn!«

4. Mose 3, Verse 5-13

Durch das Blut des Passalamms durften die Israeliten feiern, dass Ihre Erstgeborenen nicht starben, während bei den Ägyptern der Tod und die Trauer ins Haus einkehrten. Damit machte er die Erstgeborenen zu seinem Eigentum. Ok. Aber eigentlich gehörten sie ihm doch auch schon vorher. Israel galt doch schon davor als Volk Gottes.

Wenn wir ehrlich sind, gehört Gott schon immer alles.

  1. Er hat uns erschaffen.
  2. Er hat uns (als wiedergeborene Christen) durch das Blut des perfekten Passalamms vom ewigen Tod befreit.

Dass wir Gott gehören, dürfte ziemlich klar sein. Und an dieser Stelle fordert Gott sein Recht am Eigentum ein. Er will, dass wir ihm dienen. Interessant ist, dass auch die Leviten wie die anderen Stämme einen bestimmten Platz zugewiesen bekamen. Sie lagerten noch näher um die Stiftshütte herum. Die Gerschoniter sorgten sich dabei um die Umhänge und Decken der Stiftshütte. Die Kehatiter kümmerten sich um die Geräte, die im Heiligtum standen, im Bereich des Heiligen und auch im Allerheiligsten. Die Merariter waren für die Stabilität der Stiftshütte zuständig. Sie achteten auf die Bretter und Pfeiler.

Wer ist Jesus für mich und wie wird das auch für Ungläubige sichtbar?
Wie bewusst ist mir meine Stellung in Christus?
Bringe ich Stabilität, sorge ich dafür, dass meine Arbeit aufbauend ist?

Das sind alles Fragen, die wir uns in unterschiedlicher Intensität stellen. Je näher wir an Gott dran sind, desto besser kann er uns gebrauchen. Gott ist uns allen immer nah. Die Frage ist: Sind wir ihm nah? Suchen wir seine Nähe?

Im Osten vor dem Eingang des heiligen Zeltes, in Richtung Sonnenaufgang, lagerten Mose und Aaron mit seinen Söhnen. Sie sollten den Dienst im Heiligtum ausüben, wie der Herr es den Israeliten befohlen hatte. Wer sich aber dem heiligen Zelt unerlaubt näherte, musste sterben.

4. Mose 3, Vers 38

Der Dienst für Gott findet nach Gottes Regeln statt. Das mussten die 2 Söhne von Aaron selber erleben.

Doch Nadab und Abihu waren im Heiligtum in der Wüste Sinai gestorben, weil sie dem Herrn eigenmächtig ein Räucheropfer dargebracht hatten. Sie hatten keine Söhne. So blieben nur noch Eleasar und Itamar, die zusammen mit Aaron den Priesterdienst versahen.

4. Mose 3, Vers 4

Worum geht’s beim Dienst? Es geht um Gott! Und damit geht es um Alles. Weil ihm alles gehört. Weil Gott in Jesus Christus für uns gestorben ist. Weil Er auferstanden ist und lebt. Weil wir in Kürze bei Ihm sein werden und ebenfalls in Ewigkeit leben.

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