4. Mose 9

15 Als man das heilige Zelt aufgestellt hatte, in dem die Gesetzestafeln aufbewahrt wurden, kam die Wolke des Herrn und bedeckte es. In der folgenden Nacht leuchtete sie wie Feuer.
16 Sie blieb von nun an über dem Heiligtum. Am Tag glich sie einer Wolke und nachts einem Feuer. 17 Wenn sie aufstieg, brachen die Israeliten auf und folgten ihr. Und wo sie sich niederließ, schlugen sie ihr Lager wieder auf.
18 Durch die Wolke gab ihnen der Herr das Zeichen zum Weiterziehen oder Haltmachen. Solange die Wolke auf dem Heiligtum ruhte, ließen die Israeliten ihre Zelte stehen.
19 Das dauerte manchmal sehr lange. Auch dann hielten sie sich an die Weisung des Herrn und brachen nicht auf.
20 Es kam auch vor, dass sie nur wenige Tage an einem Ort blieben, ganz wie der Herr es befahl.
21 Manchmal ließ die Wolke sich am Abend nieder und stieg schon am nächsten Morgen wieder auf. Dann zogen die Israeliten sofort los. Die Wolke konnte einen Tag und eine Nacht bleiben,
22 aber auch zwei Tage, einen Monat oder noch länger. Immer wenn die Wolke auf dem heiligen Zelt ruhte, schlugen die Israeliten ihre Zelte auf und blieben so lange, bis die Wolke sich wieder erhob.
23 Sie folgten bei ihrem Zug durch die Wüste den Weisungen des Herrn und taten, was er ihnen durch Mose sagte.

4. Mose 9, Verse 15-23

Geistlich gesehen sind wir als Christen alle in der Wüste. Befreit durch das ultimative Passahlamm Jesus Christus, sind wir nicht mehr dazu verdammt, Sünder zu sein. Wir sind eine neue Schöpfung. So wie die Israeliten auf die Wolken- und Feuersäule sah, genau das Gleiche gilt für uns mit dem Wort Gottes.

Ja, aber die Israeliten hatten es leicht. Die Säule konnte man doch bestimmt gar nicht übersehen. Genauso können wir als „frisch gebackene“ Kinder Gottes nicht die Bibel übersehen. Und als „Fortgeschrittene“ im Glauben erst Recht nicht. Sie taten, was der Herr ihnen durch Mose sagte. Wir können direkt mit Gott kommunizieren. Durch den Heiligen Geist lebt Er in uns.

Gott leitet und begleitet sein Volk durch die Wüste bis zu ihrem Ziel. Das gilt für uns genauso. Das Schöne an unserer Zeit ist, dass sich die Zeichen häufen. Zeichen, die uns zeigen, dass das Ziel ganz nah vor uns liegt. Wir gehen nicht blind durch „die Wüste des Erdenlebens“. So nach dem Motto Augen zu und durch. Wir sehen auf die Führung Gottes.

Menschen ohne diese Führung bekommen Angst. Menschen ohne diese Führung verzweifeln bei all der Ungerechtigkeit, Doppelmoral und Korruption. Wo führt das alles hin, wenn das so weitergeht? Die Frage stellst Du Dir ohne Führung und ohne den Heiligen Geist völlig zurecht. Aber als Christ kannst Du Dir diese Frage schenken, weil die Bibel sagt, wohin es für Dich geht. Zur größten Feier des Universums!!!

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