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Offenbarung 22

1 Nun zeigte mir der Engel den Fluss, in dem das Wasser des Lebens fließt. Er entspringt am Thron Gottes und des Lammes, und sein Wasser ist so klar wie Kristall.
2 An beiden Ufern des Flusses, der neben der Hauptstraße der Stadt fließt, wachsen Bäume des Lebens. Sie tragen zwölfmal im Jahr Früchte, jeden Monat aufs Neue. Die Blätter dieser Bäume dienen den Völkern zur Heilung.
3 In der Stadt wird nichts und niemand mehr unter Gottes Fluch stehen. Denn der Thron Gottes und des Lammes steht in ihr, und alle ihre Bewohner werden Gott anbeten und ihm dienen.
4 Sie werden Gott von Angesicht zu Angesicht sehen, und seinen Namen werden sie auf ihrer Stirn tragen.
5 Dort wird es keine Nacht geben, und man braucht weder Lampen noch das Licht der Sonne. Denn Gott, der Herr, wird ihr Licht sein, und sie werden immer und ewig mit ihm herrschen.

Offenbarung 22, Verse 1-5

Heutzutage sind die Wenigsten einverstanden mit dem, wie die Regierungen das Zusammenleben managen. Vor allem in Zeiten, wo die Menschen sich teilweise komplett ohne Vorbehalte von Medien beeinflussen lassen und Gesundheitsthemen nicht mehr wissenschaftlich behandelt werden, sondern einfach zur Politik gehören. Wo Lockdowns und Masken frische Luft, Bewegung und das Immunsystem verdrängen. Zumindest das Bewusstsein davon.

In diesen Versen sehen wir die geniale Zukunft. Gott regiert. Kein Grund mehr unzufrieden mit der Regierung zu sein. Und außerdem regieren wir mit. Für immer. Alle Anweisungen und Regelungen ergeben Sinn. Alles was beschlossen wird, wird von den Menschen gefeiert. Weil es gut für sie ist. Thema Gesundheit: Hier gibt’s Bäume. Die haben Blätter. Macht euch Tee, esst sie direkt. Auf jeden Fall bringen sie euch Heilung.


10 Dann sagte er zu mir: »Halte die prophetischen Worte nicht geheim, die du aufgeschrieben hast, denn sie werden bald in Erfüllung gehen.
11 Wer dennoch weiter Unrecht tun will, der soll es tun. Wer mit Schuld beladen bleiben will, der soll es bleiben. Doch wer ein Leben führt, wie es Gott gefällt, der soll weiterhin so leben. Und wer Gott gehört, der soll bei ihm bleiben.«
12 Jesus sagt: »Macht euch bereit! Ich komme schnell und unerwartet und werde jedem den verdienten Lohn geben.
13 Ich bin der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ziel, das A und das O.«
14 Glücklich werden alle sein, die ihre Kleider reinwaschen. Sie dürfen die Früchte vom Baum des Lebens essen und haben freien Zugang zur Stadt.
15 Draußen vor den Toren der Stadt müssen alle Feinde Gottes bleiben: alle, die sich mit Zauberei abgeben, die sexuell unmoralisch leben, die Mörder, alle, die Götzen anbeten, die gerne lügen und betrügen.

Offenbarung 22, Verse 10-15

Es dauert nicht mehr lang. Leb Dein Leben, wie Du es willst. Die Konsequenzen kennst Du.

20 Der alle diese Dinge bezeugt, der sagt: »Ja, ich komme bald!« Amen! Ja, komm, Herr Jesus!
21 Die Gnade unseres Herrn Jesus sei mit allen!

Offenbarung 22, Verse 20-21

Wenn ich mir die Offenbarung durchlese und mir bewusst wird, was mich in Kürze erwartet. Dann muss ich in die letzten Verse der Bibel einstimmen. Jesus sagt: „Ich komme bald!“ Und ich und hoffentlich auch Du: „Amen. Komm jetzt. Besser heute als morgen. Besser in einer Sekunde, als in einer Stunde. Hol uns ab, so schnell wie irgend möglich.“

Offenbarung 21

1 Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der vorige Himmel und die vorige Erde waren vergangen, und auch das Meer war nicht mehr da.
2 Ich sah, wie die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam: festlich geschmückt wie eine Braut für ihren Bräutigam.
3 Eine gewaltige Stimme hörte ich vom Thron her rufen: »Hier wird Gott mitten unter den Menschen sein! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein. Ja, von nun an wird Gott selbst in ihrer Mitte leben.
4 Er wird ihnen alle Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage und keine Schmerzen; denn was einmal war, ist für immer vorbei.«

Offenbarung 21, Verse 1-4

Alle Traurigkeit ist dann vorbei. Nie wieder eine Beerdigung. Keine Krankheiten, niemand wird mehr verletzt. Es heult auch keiner mehr. Schmerz ist ein Fremdwort. Dann heißt es wie im Märchen: Es war einmal … und zum Schluss … und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie … Quatsch. Krankheit, Leid, Klage, Schmerzen, … alles davon ist gestorben und kommt nie wieder. Egal wie märchenhaft das klingt, das ist die Realität, auf die wir unweigerlich zusteuern. Und das ist der Grund, warum wir feiern.

22 Nirgendwo in der Stadt sah ich einen Tempel. Ihr Tempel ist der Herr selbst, der allmächtige Gott, und mit ihm das Lamm.
23 Die Stadt braucht als Lichtquelle weder Sonne noch Mond, denn in ihr leuchtet die Herrlichkeit Gottes, und ihr Licht ist das Lamm.
24 In diesem Licht werden die Völker der Erde leben, und die Herrscher der Welt werden kommen und ihre Reichtümer in die Stadt bringen.
25 Weil es keine Nacht gibt, werden die Tore niemals geschlossen; sie stehen immer offen.
26 Die Völker werden all ihre Schätze und Kostbarkeiten in die Stadt bringen.
27 Doch wer sich durch Götzendienst verunreinigt hat, wer lügt und betrügt, der darf diese Stadt niemals betreten. Nur wer im Lebensbuch des Lammes steht, wird eingelassen.

Offenbarung 21, Verse 22-27

Spoileralarm: Es wird keine Nacht mehr geben. Gott ist unser Licht. The lamb is the lamp. Wie krass! Gottes lebt mitten unter uns. Er wohnt bei uns. Nicht mehr nur in unserem Herzen, wie hier und jetzt. Sondern so sichtbar, dass seine Herrlichkeit alles hell erstrahlen lässt. Die Sonne brauchen wir dann nicht mehr um etwas zu sehen. Gottes Gegenwart wird sich entfalten und zum Ausdruck kommen. Um das zu erleben, musst Du im Lebensbuch des Lammes stehen. Das ist quasi die Gästeliste der größten Party des Universums. Und jeder ist eingeladen und steht in diesem Buch drin. Deine Entscheidung ist, ob Du drin stehen bleiben willst, indem Du Jesus Christus annimmst oder ob Du Dich endgültig abmeldest.

Offenbarung 20

1 Danach sah ich einen Engel vom Himmel herabkommen. In seiner Hand hielt er den Schlüssel zum Abgrund und eine schwere Kette.
2 Er ergriff den Drachen, die alte Schlange – sie ist nichts anderes als der Teufel oder Satan –, und legte ihn für tausend Jahre in Fesseln.
3 Der Engel warf ihn in den Abgrund, verschloss den Eingang und versiegelte ihn. Nun konnte der Satan die Völker nicht mehr verführen, bis die tausend Jahre vorüber waren. Nach dieser Zeit muss er noch einmal für kurze Zeit freigelassen werden.
4 Nun sah ich mehrere Thronsessel. Auf ihnen nahmen diejenigen Platz, die den Auftrag bekamen, über andere Gericht zu halten. Es waren die Seelen der Menschen, die man enthauptet hatte, weil sie sich treu zu Jesus und zu Gottes Botschaft bekannt hatten. Sie hatten das Tier und seine Statue nicht angebetet, hatten sein Zeichen nicht auf ihrer Stirn oder Hand getragen. Jetzt wurden sie wieder lebendig und herrschten mit Christus tausend Jahre.
5 Dies ist die erste Auferstehung. Die anderen Toten wurden erst wieder lebendig, nachdem die tausend Jahre vorüber waren.
6 Glücklich sind alle, die an der ersten Auferstehung teilhaben. Denn sie sind Gottes Eigentum. Über sie hat der zweite Tod keine Macht. Als Priester von Gott und von Christus werden sie tausend Jahre mit Christus herrschen.

Offenbarung 20, Verse 1-6

Jesus wird sein Reich hier aufbauen und als seine Braut werden wir mit ihm regieren. Wir werden endlich erleben, was es bedeutet, wenn Christus tatsächlich im Zentrum steht und der Teufel absolut nichts bewirken kann. Trotzdem wird es Menschen geben, die mit seiner Regierung nicht ganz einverstanden sein werden. Die Menschen, die die Trübsal erlebt haben, werden nicht automatisch zu Christen. Wobei ich glaube, dass die Meisten davon Jesus als ihren König anerkennen und dafür feiern werden, dass er die Erlösung geschaffen hat. Damals am Kreuz, aber dann auch buchstäblich sichtbar als Tausendjähriges Reich.

Aber diese Menschen werden sich weiter vermehren und ihre Kinder wachsen in einer Zeit auf, die nicht besser sein könnte. Sie werden das Böse nicht so kennenlernen wie ihre Eltern, die die schrecklichste Diktatur überlebt haben.

7 Wenn die tausend Jahre vorüber sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis freigelassen.
8 Dann wird er alle Völker der Welt, Gog und Magog, zum Kampf anstiften und aufmarschieren lassen. So zahlreich wie der Sand am Meer werden sie sein.
9 Sie zogen herauf, überrannten die ganze Erde und umzingelten das Lager des Gottesvolkes und die geliebte Stadt Gottes. Doch da fiel Feuer vom Himmel und vernichtete die Heere des Satans.

Offenbarung 20, Verse 7-9

So viele Menschen werden sich wieder vom Teufel verführen lassen. Die Menschen müssen wirklich ihre eigene Wahl treffen. Das ist die Wahl, die nie wieder rückgängig gemacht werden kann. Leben oder Tod. Gott oder Teufel. Gut oder Böse. Liebe oder Hass. Freude oder Schmerz.
Diese Entscheidungsmöglichkeit gibt Gott den Menschen im Tausendjährigen Reich. Das ist genau die gleiche Entscheidung, die auch wir Menschen hier und jetzt treffen dürfen. Und Vers 6 macht klar, was die Entscheidung für Gott bedeutet.

Glücklich sind alle, die an der ersten Auferstehung teilhaben. Denn sie sind Gottes Eigentum. Über sie hat der zweite Tod keine Macht. …

Offenbarung 20, Vers 6

Offenbarung 19

6 Und wieder hörte ich viele Stimmen wie von einer großen Menschenmenge: gewaltig wie das Tosen einer mächtigen Brandung und wie lautes Donnergrollen. Sie riefen:
»Halleluja – lobt den Herrn!
Denn der allmächtige Gott, unser Herr,
hat seine Herrschaft angetreten.
7 Wir wollen uns freuen,
jubeln und Gott ehren.
Jetzt ist der große Hochzeitstag
des Lammes gekommen;
seine Braut hat sich dafür bereitgemacht!
8 In reines, strahlend weißes Leinen
durfte sie sich kleiden.«
Das Leinen ist ein Bild für die gerechten Taten der Menschen, die zu Gott gehören.
9 Dann befahl mir der Engel: »Schreib: ›Glücklich, wer zum Hochzeitsfest des Lammes eingeladen ist!‹« Und er fügte hinzu: »Gott selbst hat das gesagt, und seine Worte sind zuverlässig!«
10 Da fiel ich vor dem Engel nieder und wollte ihn anbeten. Aber er wehrte ab und sagte: »Nein, tu das nicht! Ich diene Gott ebenso wie du und deine Geschwister, die ihr euch zu Jesus bekennt. Bete allein Gott an! Denn das Wesen jeder prophetischen Botschaft ist es, auf Jesus hinzuweisen.«
11 Da öffnete sich der Himmel vor meinen Augen, und ich sah ein weißes Pferd. Der darauf saß, heißt »der Treue und Wahrhaftige«. Es ist der gerechte Richter, der für die Gerechtigkeit kämpft!
12 Seine Augen leuchteten wie flammendes Feuer, und sein Kopf war mit vielen Kronen geschmückt. Der Reiter trug einen Namen, den nur er selbst kannte.
13 Sein Gewand war mit Blut getränkt, und sein Name lautete: »das Wort Gottes«.
14 Die Heere des Himmels folgten ihm auf weißen Pferden. Sie alle trugen Gewänder aus reinem, strahlend weißem Leinen.

Offenbarung 19, Verse 6-14

Wir, die Gemeinde dürfen uns in strahlend weißes Leinen kleiden, als Bild für unsere gerechten Taten. Wenn Du zu Gott gehörst, sind deine Taten gerecht. Sie sind gerecht gemacht durch das Werk Christi. Gott hält uns diese Gerechtigkeit wie strahlend weißes Leinen hin und jeder, der es annimmt, gehört zur Braut Christi.

Wenn Jesus mit seiner Braut und dem himmlischen Heer auf die Erde kommt, dann erlebt die Welt Jesus nicht mehr als kleines Kind, nicht mehr als Heiler, nicht mehr als Wanderprediger mit der besten Botschaft. Dann kommt er als Richter um für die Gerechtigkeit zu kämpfen. Seine Augen durchdringen alles. Ein Leuchten wie flammendes Feuer. Die Dornenkrone musste weichen und nun ist sein Kopf mit vielen Kronen geschmückt. Seinen Namen kennt nur er selbst. Jesus Christus ist mit dem menschlichen Geist nicht zu erfassen und wird es niemals sein. Die Herrlichkeit, die Jesus verkörpert, ist unbeschreiblich. Sie ist unendlich.

Jesus kommt auf die Erde um Krieg zu führen. Sein Gewand war mit Blut getränkt. Das weicht dann doch etwas von dem Bild ab, das in den Evangelien zu finden ist. Damals hieß es aber auch „Gnadenzeit“ und am Ende wird es „Zeit des Gerichts“ heißen.

Wer sich etwas mit der Geschichte beschäftigt hat, weiß dass ein Krieg den Nächsten abgelöst hat. Ein Weltreich verdrängte das Andere. Und die großen Herrscher ließen sich feiern. Sie strebten alle nach Macht, Ehre und Ruhm. Und dafür gingen sie über Leichen und Leichenberge.

Jesus kommt um für die Gerechtigkeit zu kämpfen. Er muss nicht nach Macht streben. Jesus Christus ist die Macht. Und seine Braut gibt ihm bereits alle Ehre und Ruhm. Den Krieg, den Jesus hier mit den „Mächtigen“ führen wird, naja ich sag’s mal so: Die Menschen werden erkennen, was Macht bedeutet.

Offenbarung 18

9 All die Mächtigen der Erde, die es mit ihr getrieben und in Saus und Braus mit ihr gelebt haben, werden jammern und klagen, wenn sie den Rauch der brennenden Stadt sehen.
10 Voller Angst und erschrocken über ihr qualvolles Ende werden sie aus großer Entfernung alles mit ansehen und laut schreien: ›Ach, Babylon! Du großes, du starkes Babylon! Von einem Augenblick zum anderen ist das Gericht über dich hereingebrochen!‹
11 Auch die Kaufleute der Erde werden weinen und trauern; denn niemand kauft dann mehr ihre Waren:
12 all das Gold und Silber, die Edelsteine und Perlen, feinstes Leinen, Seide, purpur- und scharlachrote Stoffe; edle Hölzer, die verschiedensten Gegenstände aus Elfenbein, aus Edelholz, Bronze, Eisen und Marmor;
13 Zimt und andere Gewürze, Räucherwerk, Myrrhe und Weihrauch, Wein und Olivenöl, feinstes Mehl und Weizen, Rinder und Schafe, Pferde und Wagen, ja, sogar Menschen.
14 All diese Dinge, die du so sehr liebtest, wurden dir genommen. Aller Glanz und alle Pracht sind dahin. Nie mehr wird dieser Reichtum wiederkehren.
15 So werden die Kaufleute, die durch ihren Handel mit Babylon reich geworden sind, alles von ferne mit ansehen, weil sie Angst haben vor den Qualen dieser Stadt. Weinend und jammernd 16 werden sie rufen: ›Welch ein Elend hat dich getroffen, du mächtige Stadt! Mit feinstem Leinen, Purpur- und Scharlachstoffen warst du bekleidet. Du strahltest doch in goldenem Glanz und warst geschmückt mit Gold, Edelsteinen und Perlen!
17 Und von einem Augenblick zum anderen ist alles vernichtet!‹
Auch Kapitäne und Steuermänner mit ihren Matrosen und Schiffsbesatzungen schauten von weitem zu.
18 Als sie den Rauch der brennenden Stadt sahen, riefen sie: ›Was auf der Welt konnte man mit dieser Stadt vergleichen?‹
19 In ihrer Trauer streuten sie sich Staub auf den Kopf und klagten laut weinend: ›Welch ein Jammer um diese mächtige Stadt! Durch ihre Schätze sind alle reich geworden, die Schiffe auf dem Meer haben. Und so schnell ist sie nun zerstört worden!‹
20 Doch du, Himmel, freu dich darüber! Freut euch, die ihr zu Gott gehört! Freut euch, ihr Apostel und Propheten! Gott hat sein Urteil an ihr vollstreckt für alles Unrecht, das sie euch angetan hat.«

Offenbarung 18, Verse 9-20


Die römische Kirche wird auseinandergenommen. In Kapitel 17 wird ihre religiöse Macht zerstört und in diesem Kapitel ihre Wirtschaftsmacht. Das religiöse System der falschen Kirche wird von der zukünftigen Weltmacht gehasst, aber wenn sie dann komplett also auch wirtschaftlich untergeht und mit ihr keine Kohle mehr zu machen ist, dann wird das ein Trauergrund sein.

Aber nicht für die, die zu Gott gehören. Endlich hat die Vergötterung von Menschen (z. B. Marienverehrung) ein Ende. Paulus schreibt nicht umsonst an die Gemeinde in Rom: Allein der Glaube rettet. Die falsche Kirche predigte hingegen den Ablass und bereicherte sich über Jahrhunderte daran. Und Menschen, die allein auf die Gnade vertrauten, wurden als Ketzer verbrannt und hingerichtet.

Aktuell bröckelt die Fassade immer mehr und die Berichte über Missbrauchsfälle sind mittlerweile nichts Neues mehr. Alles, was die Bibel vorhersagt, ist geschehen und auch bei den letzten Dingen, die noch ausstehen, lassen sich bereits Trends erkennen, wie es sich erfüllen könnte…

Offenbarung 17

1 Nun kam einer von den sieben Engeln, die sieben Schalen erhalten hatten, zu mir und sagte: »Komm mit, ich will dir zeigen, wie Gott die große Hure richtet, die an den vielen Wasserläufen thront und ihre Herrschaft weit ausgedehnt hat.
2 Die Mächtigen dieser Welt haben sich mit ihr eingelassen. Alle Menschen waren berauscht von dem Wein der Verführung, den sie ihnen eingoss.«
3 Jetzt nahm mich der Engel und versetzte mich im Geist in die Wüste. Dort sah ich eine Frau auf einem grellroten Tier, das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. Es war überall beschrieben mit Namen, durch die Gott verhöhnt wurde.
4 Die Frau trug purpur- und scharlachrote Kleider, dazu kostbaren goldenen Schmuck mit wertvollen Edelsteinen und Perlen. In ihrer Hand hielt sie einen Becher aus Gold, der bis an den Rand gefüllt war mit ihrer Bosheit, ihrer Verführung und ihrem Götzendienst.
5 Auf ihrer Stirn stand ein geheimnisvoller Name: »Die große Babylon, die Mutter aller Verführung und allen Götzendienstes auf der Erde!«
6 Und ich sah, wie sie sich berauschte an dem Blut all der Menschen, die Gott gehörten und getötet wurden, weil sie an ihrem Bekenntnis zu Jesus festhielten. Ich war tief erschüttert, als ich diese Frau sah.

Offenbarung 17, Verse 1-6

Die römische Kirche passt sehr gut mit diesem beschriebenen Bild überein. Auch die 7 Hügel in Vers 9 deuten auf Rom hin. Es ist wirklich krass, wie lange sich eine Institution halten kann, die entscheidende Dinge im krassen Widerspruch zur Bibel lehrt und das Christentum so verdreht, bis davon nur noch eine leere Hülle zurückbleibt. Wie viel Schaden diese falsche Kirche angerichtet hat, ist einfach erschütternd.

15 Weiter sprach der Engel zu mir: »Die Wasserläufe, die du gesehen hast und an denen die Hure sitzt, sind ein Bild für die Völker aller Rassen, Nationen und Sprachen.
16 Die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier werden die Hure hassen. Sie werden sie völlig ausplündern, so dass sie nackt und bloß dasteht. Ihr Fleisch werden sie fressen und ihre Überreste im Feuer verbrennen.
17 Damit aber erfüllen sie nur die Absicht Gottes. Er hat dafür gesorgt, dass sie alles gemeinsam tun und ihre ganze Macht und ihren ganzen Einfluss dem Tier überlassen, bis alles erfüllt ist, was Gott gesagt hat.
18 Die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die über alle Könige der Erde herrscht.«

Offenbarung 17, Verse 15-18

Letzten Endes kann niemand Menschen (oder Institutionen) leiden, die nach außen hin eine Show abziehen, aber dahinter ohne jede Substanz sind. Und so werden sich selbst die bösen Mächte (der Endzeit-Diktator mit seinen Gefolgsleuten) dieser Welt gegen sie wenden und völlig zerstören.

Vers 17 ist wieder extrem genial: Am Ende erfüllen sie nur die Absicht Gottes und alles geschieht so, bis alles erfüllt ist, was Gott gesagt hat. Als Kind Gottes erfüllt mich das mit Stolz. Stolz, dass ich einen so gewaltigen und allmächtigen Gott habe, den ich Papa nennen darf. Ich feier das, wie die Bibel so völlig unaufgeregt und ganz selbstverständlich von der Zukunft spricht. Sie beschreibt die Geschichte und macht immer wieder klar: Gott ist der König und nichts passiert außerhalb seiner Kontrolle. Alles bekommt seinen Rahmen von ihm gesetzt und niemand kann diese Grenzen verschieben. Das ist Überlegenheit.

Offenbarung 16

1 Jetzt hörte ich, wie eine gewaltige Stimme aus dem Tempel den sieben Engeln zurief: »Geht und gießt die sieben Schalen mit Gottes Zorn über die Erde aus.«
2 Da ging der erste Engel und goss seine Schale auf die Erde. Sofort bildeten sich bösartige und schmerzhafte Geschwüre bei allen Menschen, die das Zeichen des Tieres trugen und seine Statue anbeteten.

Offenbarung 16, Verse 1-2

Gottes Zorn wird sich schon bald über die Erde ergießen. All die Ungerechtigkeit und Boshaftigkeit, die sich Gott all die Jahrhunderte angeschaut hat, wird ein Ende finden. Die Erlösung von all dem Bösen hat Gott allen Menschen in der einfachsten Form zur Verfügung gestellt, nämlich als Geschenk, als Gnade. Diese Gnade wollten viele Menschen nicht annehmen und werden die Tragweite ihrer Entscheidung zu spüren bekommen. Der zweite Vers zeigt wie verdorben Menschen in ihrem Inneren sind, dass sie sich selber als Gott verehren. Die Hässlichkeit werden sie dann nach der ersten Schale auch nach außen hin zur Schau stellen.

Trotzdem lesen wir in den nächsten Versen immer wieder, dass sie Gott verfluchen. Das ist ungefähr so schlau, wie wenn ein Ertrinkender, den Kapitän eines Schiffes anschnauzt und den Rettungsring von sich stößt, obwohl er sich besoffen hat und dann über die Reeling gestürzt ist.

Das Beste an diesem Kapitel, in dem Wasser zu Blut wird, die Sonne unnormal heiß wird, die Menschen sich vor Schmerzen die Zungen zerbeißen und die Völker sich zum Krieg versammeln. Das Beste an diesem Kapitel ist, dass wir als Christen dies nicht erleben müssen, weil Jesus uns davor abholt. Nicht weil Christen von sich aus gute Menschen sind, sondern weil sie als Betrunkene den Rettungsring ergriffen haben.

Offenbarung 15

1 Danach sah ich am Himmel eine andere große und beeindruckende Erscheinung: Sieben Engel waren dort, und ihre Aufgabe war es, sieben Katastrophen auf die Erde zu bringen. Erst danach sollte sich Gottes Zorn legen.
2 Ich sah so etwas wie ein Meer, durchsichtig wie Glas. Es hatte den Anschein, als sei es mit Feuer vermischt. An seinem Ufer standen alle, die Sieger geblieben waren über das Tier, die seine Statue nicht angebetet und die Zahl seines Namens nicht angenommen hatten. In ihren Händen hielten sie Harfen, die Gott ihnen gegeben hatte.
3 Sie sangen das Lied des Lammes. Es ist dasselbe Lied, das schon Mose, der Diener Gottes, gesungen hatte: »Groß und wunderbar sind deine Taten, Herr, du allmächtiger Gott! Gerecht und zuverlässig sind deine Wege, du König aller Völker!
4 Wer sollte dir, Herr, nicht in Ehrfurcht begegnen und wer deinen Namen nicht rühmen und ehren? Nur du allein bist heilig! Alle Völker werden kommen und vor dir niederfallen, um dich anzubeten. Denn alle werden erkennen, wie vollkommen gerecht dein Handeln ist!«

Offenbarung 15, Verse 1-4

In dieser Schreckenszeit wird sich der Diktator von Europa als Gott verehren lassen. Das wirtschaftliche Leben mit Zahlungen annehmen und versenden wird verknüpft mit der Anbetung dieses Diktators. Und nur wer diesen Mann als Gott anbetet, kann kaufen und verkaufen. Und genau an dieser Technik wird heute gearbeitet und alles vorbereitet.

Auch in dieser Zeit wird es Menschen geben, die sich weigern werden, einen Menschen als Gott anzuerkennen. Lange werden die nicht leben. Sie sterben als Märtyrer und trotzdem hört Johannes sie singen:

3 … »Groß und wunderbar sind deine Taten,
Herr, du allmächtiger Gott!
Gerecht und zuverlässig sind deine Wege,
du König aller Völker!
4 Wer sollte dir, Herr, nicht in Ehrfurcht
begegnen und wer deinen Namen
nicht rühmen und ehren?
Nur du allein bist heilig!
Alle Völker werden kommen
und vor dir niederfallen,
um dich anzubeten.
Denn alle werden erkennen,
wie vollkommen gerecht dein Handeln ist!«

Offenbarung 15, Verse 3-4

Wenn wir als Jesus-Gläubige diese Welt verlassen, dann bekommen wir einen derart klaren Blick, dass wir uns nicht über unser Leid beschweren, sondern erkennen wie genial Gott alles eingefädelt hat. Wie gerecht und zuverlässig er ist. Wie vollkommen gut Gott ist.

Gesang und Musik wird eine große Rolle in der Ewigkeit spielen. Wir werden Gott feiern, weil er so ist, wie er ist. Nämlich perfekt.

Offenbarung 14

1 Als Nächstes sah ich das Lamm auf dem Berg Zion stehen, umgeben von 144.000 Menschen. Auf ihrer Stirn stand sein Name und der Name seines Vaters.
2 Jetzt hörte ich Stimmen vom Himmel – gewaltig wie das Tosen einer mächtigen Brandung und wie heftige Donnerschläge, und doch so harmonisch und schön wie Harfenspiel.
3 Vor dem Thron Gottes, vor den vier Gestalten und den vierundzwanzig Ältesten sangen sie ein neues Lied. Aber nur die 144.000, die das Lamm durch sein Opfer von der Erde losgekauft hat, können dieses Lied singen.

Offenbarung 14, Verse 1-3

Gott rettet am Ende der Zeiten sein Volk Israel. Und er startet bei den 144.000 Menschen, die er versiegelt. Der Plan des Teufels Israel zu vernichten scheiterte immer wieder und auch am Ende wird es ihm nicht gelingen Gottes Volk zu zerstören.

Der zweite Vers ist auch wieder so absolut nicht nachzuvollziehen. Völlig außerhalb dessen, was wir erleben und kennen. Stimmen vom Himmel, gewaltig wie das Tosen einer mächtigen Brandung und wie heftige Donnerschläge und trotzdem harmonisch und schön wie Harfenspiel. Das ist ein Song, den wir als entrückte Gemeinde singen werden mit absolut epischer Musik. Manchmal bekommen wir ja Gänsehaut, wenn wir bestimmte Filmmusik hören. Aber dieser neue Song wird Gänsehaut auf ein neues Level heben. Und als wäre das noch nicht genug, stimmt das Volk Gottes auf der Erde mit ein. Ich vermute, das wird so berührend und herzergreifend, dass wir diesen Moment auch in Milliarden von Jahren noch feiern werden. Gott kommt mit seinem Plan zum Ziel und die beste Ära der Menschheitsgeschichte startet, um nie wieder zu enden…

Offenbarung 13

1 Ich sah ein Tier aus dem Meer emporsteigen. Es hatte sieben Köpfe und zehn Hörner; auf jedem Horn trug es eine Krone. Auf den Köpfen standen Namen, die Gott verlästerten.
2 Das Tier sah aus wie ein Leopard, aber es hatte die Tatzen eines Bären und den Rachen eines Löwen. Der Drache gab ihm seine ganze Macht, setzte es auf den Herrscherthron und übertrug ihm alle Befehlsgewalt.
3 An einem Kopf des Tieres sah ich eine tödliche Wunde; aber diese Wunde wurde geheilt. Alle Welt lief dem Tier voller Bewunderung nach.
4 Und die Menschen fielen vor dem Drachen nieder und beteten ihn an, weil er seine Macht dem Tier gegeben hatte. Auch das Tier beteten sie an und riefen: »Wo auf der ganzen Welt ist jemand, der sich mit ihm vergleichen kann? Wer wagt es, den Kampf mit ihm aufzunehmen?«
5 Das Tier wurde ermächtigt, große Reden zu schwingen und dabei Gott zu lästern. 42 Monate lang durfte es seinen Einfluss ausüben.

Offenbarung 13, Verse 1-5

Mit dem Meer ist das Völkermeer (alle Völker außer Israel) gemeint und somit ein Mensch, der der schlimmste Diktator Europas wird. Europa ist nämlich nichts anderes als das Römische Reich, das da war, dann nicht da war und wieder gekommen ist aus dem Abgrund bzw. der Asche des zweiten Weltkriegs.

Die Geschichte wiederholt sich. So schlimm, wie der zweite Weltkrieg auch war. Damals war der Heilige Geist noch da und die Gemeinde Jesu Christi. Wenn die Gemeinde entrückt ist und dieser Mann sich erheben wird, der seine Macht direkt vom Teufel bekommt, dann beginnt die grausamste und schrecklichste Zeit in der Weltgeschichte. Es gab und gibt viele schreckliche Diktatoren und Tyrannen. Aber der kommende Diktator von Europa wird sie alle übertreffen. Er wird sich als Gott verehren lassen und dann kommt Vers 5: 42 Monate lang durfte es seinen Einfluss ausüben. Gott ist immer noch Gott, egal wie mächtig jemand hier auf der Erde erscheint. Gott setzt immer noch die Grenzen. 3,5 Jahre, dann ist es vorbei.

Wie verblendet sind die Menschen. Sich als Gott verehren zu lassen und dabei nicht zu wissen, was morgen sein wird. Das zeigt mir wieder neu, wie wichtig es ist, aus welcher Quelle ich mir meine Informationen und mein Input hole. Lass ich mich täuschen von Gerede über vermeintlicher Wissenschaft oder schaue ich mir tatsächliche Fakten an und finde die einzig wirklich vertrauenswürdige Quelle. Ein extrem gutes Beispiel ist die heutige Situation: Medien überzeugen uns von einer grauenhaften Pandemie und sehr viele glauben es und das Ergebnis der Maßnahmen ist zig-mal schlimmer und schrecklicher als das Virus.

Je weiter sich die Menschheit von der Wahrheit enfernt und das passiert automatisch, je weiter man sich von Gott entfernt, desto dümmer werden die Menschen. Und das ist kein Angriff und auch keine Beleidigung. Das ist Fakt.

Je krasser sich die Regierenden von Gott distanzieren, desto schlimmer für die Bevölkerung. Und der Höhepunkt dieser Dummheit gipfelt in der zweiten Hälfte der letzten 7 Jahre, bevor Jesus Christus kommt und allen Mächten dieser Welt zeigen wird, was tatsächlich göttliche Macht ist.