Offenbarung 19

6 Und wieder hörte ich viele Stimmen wie von einer großen Menschenmenge: gewaltig wie das Tosen einer mächtigen Brandung und wie lautes Donnergrollen. Sie riefen:
»Halleluja – lobt den Herrn!
Denn der allmächtige Gott, unser Herr,
hat seine Herrschaft angetreten.
7 Wir wollen uns freuen,
jubeln und Gott ehren.
Jetzt ist der große Hochzeitstag
des Lammes gekommen;
seine Braut hat sich dafür bereitgemacht!
8 In reines, strahlend weißes Leinen
durfte sie sich kleiden.«
Das Leinen ist ein Bild für die gerechten Taten der Menschen, die zu Gott gehören.
9 Dann befahl mir der Engel: »Schreib: ›Glücklich, wer zum Hochzeitsfest des Lammes eingeladen ist!‹« Und er fügte hinzu: »Gott selbst hat das gesagt, und seine Worte sind zuverlässig!«
10 Da fiel ich vor dem Engel nieder und wollte ihn anbeten. Aber er wehrte ab und sagte: »Nein, tu das nicht! Ich diene Gott ebenso wie du und deine Geschwister, die ihr euch zu Jesus bekennt. Bete allein Gott an! Denn das Wesen jeder prophetischen Botschaft ist es, auf Jesus hinzuweisen.«
11 Da öffnete sich der Himmel vor meinen Augen, und ich sah ein weißes Pferd. Der darauf saß, heißt »der Treue und Wahrhaftige«. Es ist der gerechte Richter, der für die Gerechtigkeit kämpft!
12 Seine Augen leuchteten wie flammendes Feuer, und sein Kopf war mit vielen Kronen geschmückt. Der Reiter trug einen Namen, den nur er selbst kannte.
13 Sein Gewand war mit Blut getränkt, und sein Name lautete: »das Wort Gottes«.
14 Die Heere des Himmels folgten ihm auf weißen Pferden. Sie alle trugen Gewänder aus reinem, strahlend weißem Leinen.

Offenbarung 19, Verse 6-14

Wir, die Gemeinde dürfen uns in strahlend weißes Leinen kleiden, als Bild für unsere gerechten Taten. Wenn Du zu Gott gehörst, sind deine Taten gerecht. Sie sind gerecht gemacht durch das Werk Christi. Gott hält uns diese Gerechtigkeit wie strahlend weißes Leinen hin und jeder, der es annimmt, gehört zur Braut Christi.

Wenn Jesus mit seiner Braut und dem himmlischen Heer auf die Erde kommt, dann erlebt die Welt Jesus nicht mehr als kleines Kind, nicht mehr als Heiler, nicht mehr als Wanderprediger mit der besten Botschaft. Dann kommt er als Richter um für die Gerechtigkeit zu kämpfen. Seine Augen durchdringen alles. Ein Leuchten wie flammendes Feuer. Die Dornenkrone musste weichen und nun ist sein Kopf mit vielen Kronen geschmückt. Seinen Namen kennt nur er selbst. Jesus Christus ist mit dem menschlichen Geist nicht zu erfassen und wird es niemals sein. Die Herrlichkeit, die Jesus verkörpert, ist unbeschreiblich. Sie ist unendlich.

Jesus kommt auf die Erde um Krieg zu führen. Sein Gewand war mit Blut getränkt. Das weicht dann doch etwas von dem Bild ab, das in den Evangelien zu finden ist. Damals hieß es aber auch „Gnadenzeit“ und am Ende wird es „Zeit des Gerichts“ heißen.

Wer sich etwas mit der Geschichte beschäftigt hat, weiß dass ein Krieg den Nächsten abgelöst hat. Ein Weltreich verdrängte das Andere. Und die großen Herrscher ließen sich feiern. Sie strebten alle nach Macht, Ehre und Ruhm. Und dafür gingen sie über Leichen und Leichenberge.

Jesus kommt um für die Gerechtigkeit zu kämpfen. Er muss nicht nach Macht streben. Jesus Christus ist die Macht. Und seine Braut gibt ihm bereits alle Ehre und Ruhm. Den Krieg, den Jesus hier mit den „Mächtigen“ führen wird, naja ich sag’s mal so: Die Menschen werden erkennen, was Macht bedeutet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.