Offenbarung 9

1 Da stieß der fünfte Engel in seine Posaune. Ich sah einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gefallen war. Diesem Stern wurde der Schlüssel zu dem Schacht gegeben, der in den Abgrund hinabführt.
2 Er öffnete den Schacht, und heraus quoll beißender Rauch wie aus einem riesigen Schmelzofen. Die Luft war vom Qualm so erfüllt, dass man die Sonne nicht mehr sehen konnte.
3 Aus dem Rauch kamen Heuschrecken hervor und überfielen die Erde. Sie erhielten die Macht, wie Skorpione zu stechen.
4 Doch sie durften weder dem Gras noch den Bäumen oder irgendeiner Pflanze auf der Erde Schaden zufügen. Sie sollten nur die Menschen quälen, die nicht das Siegel Gottes auf ihrer Stirn trugen.
5 Es wurde ihnen nicht erlaubt, die Menschen zu töten, aber sie durften ihnen fünf Monate lang qualvolle Schmerzen zufügen, wie sie der Stich eines Skorpions hervorruft.
6 In dieser Zeit werden sich die Menschen verzweifelt den Tod wünschen, aber er wird sie nicht erlösen. Sie wollen nur noch sterben, aber der Tod wird vor ihnen fliehen.

Offenbarung 9, Verse 1-6

Der Stern ist symbolisch gemeint. Hier ist der Teufel gemeint und er bekommt die Macht, den Abgrund zu öffnen, wo gefallene Engel, also Dämonen festgehalten werden. In 2. Petrus 2,4 schreibt Petrus:

Gott hat nicht einmal die Engel, die sich gegen ihn auflehnten, vor der Strafe verschont, sondern sie in den tiefsten Abgrund gestoßen. Dort müssen sie – gefesselt in der Finsternis – auf den Gerichtstag warten.

Also muss es Dämonen geben, die im Abgrund sind und manche nicht. Weil eine Legion Dämonen in einem Gerasener ihr Unwesen treiben. Und sie bitten Jesus, dass sie nicht in den Abgrund fahren müssen. Laut einiger Ausleger sind die Dämonen, die im Abgrund verwahrt werden, die erwähnten „Söhne Gottes“ aus 1. Mose 6, 1-4.

Der Satan bekommt also die Macht mit seiner Gefolgschaft (Dämonen) für 5 Monate Menschen zu quälen. Er darf die Natur nicht zerstören. Er darf die Menschen auch nicht töten, aber es heißt: Sie werden sich wünschen zu sterben. Im Gegensatz dazu: Den 144.000 Menschen aus dem Volk Israel, die mit dem Zeichen Gottes versiegelt sind, darf er gar nichts tun. Was für eine krasse Predigt. Was für ein Zeichen von Gottes Macht. God is in control. Gott behält die Kontrolle. Den Teufel lässt er nur begrenzt wirken. Menschen, die nichts mit Gott zu tun haben wollen, schließen sich im Grunde dem Teufel und seinen Dämonen an. Und genau diese Menschen werden vom Teufel und den Dämonen gequält. Aber über die Menschen, die sich auf Gottes Seite stellen, hat der „Böse“ keine Macht.

Und wenn das alles passiert und Du nicht zu den entrückten Christen gehörst und auch nicht zu Israel gehörst, dann weiß ich nicht, ob Du tatsächlich noch eine Chance zur Umkehr bekommst. Der Einfluss Satans auf diese Welt ist heute schon ziemlich groß, aber wenn die Gemeinde weg ist, wird sich das nochmal extrem ausweiten. Nach der sechsten Posaune kommt ein Heer aus dem Osten mit „200 Millionen Reitern“ und schlachtet ein Drittel der Weltbevölkerung ab. Damals war das krasseste Fortbewegungsmittel das Pferd und so beschreibt Johannes das, was er sieht:

17 Und dann sah ich sie in dieser Vision: Die Pferde trugen ebenso wie ihre Reiter feuerrot, dunkelblau und schwefelgelb glänzende Rüstungen. Mächtig wie Löwenköpfe waren die Köpfe der Pferde. Feuer, Rauch und brennender Schwefel schossen aus ihren Mäulern.

Für mich hört sich das ein bisschen nach Panzern an. Und die Farben passen zu den Flaggen von China und Nordkorea. Interessant finde ich, dass damals nur 170 bis 400 Millionen Menschen auf der Erde lebten. Heute leben über 1,4 Milliarden alleine in China. Wir lesen am Ende dieses Kapitels:

20 Doch trotz all dieser entsetzlichen Katastrophen dachten die Überlebenden nicht daran, sich zu ändern und zu Gott umzukehren. Nach wie vor beteten sie die Dämonen an und ihre selbst gemachten Götzen aus Gold, Silber, Bronze, Stein oder Holz, die weder hören noch sehen noch laufen können.
21 Ja, die Menschen kehrten nicht um. Sie hörten nicht auf, einander umzubringen, Zauberei zu treiben, sexuell unmoralisch zu leben und einander zu bestehlen.

Offenbarung 9, Verse 20-21

Alles geht den Bach runter. Immer mehr Zerstörung und trotzdem denken die Menschen nur an „Hier und Jetzt“. Und jeder ist sich selbst sein Nächster. Nach dem Sinn des Lebens zu fragen und Gott zu suchen, scheint keine Option zu sein. Und wenn man sich umschaut, geht die Entwicklung genau in diese Richtung. Auch wenn wir Christen schon abgeholt wurden, lässt sich Gott einen Überrest aus Israel, über die der Satan keine Macht hat. Für mich ist das einfach so, dass Gott den Teufel verhöhnt. Du wolltest Dich über mich erheben. Du willst Zerstörung bringen. Und auch wenn Du extrem tobst und Tod und Leid über diese Welt bringst, wenn ich sage: Mein Volk packst Du nicht an, dann ist das so.

Die ganze Weltgeschichte ist der Beweis, dass wir Menschen ohne Gott nicht in der Lage sind zu leben. Mit anderen Worten: Ohne Gott läufst Du am Leben vorbei.

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