Offenbarung 2

1 »Schreib an den Engel der Gemeinde in Ephesus:
Der in seiner rechten Hand die sieben Sterne hält und zwischen den sieben goldenen Leuchtern umhergeht, der lässt dieser Gemeinde sagen:
2 Ich weiß, wie viel Gutes du tust, weiß von all deiner Arbeit, und ich kenne auch deine Standhaftigkeit. Es ist gut, dass du die Bösen in eurer Mitte nicht duldest und die als Lügner entlarvst, die sich als Apostel ausgeben und es doch nicht sind.
3 Weil du dich zu mir bekennst, musstest du geduldig Schweres ertragen, und du hast niemals aufgegeben.
4 Aber eines habe ich an dir auszusetzen: Von deiner anfänglichen Liebe ist nicht mehr viel übrig.
5 Weißt du noch, mit welcher Hingabe du einmal begonnen hast? Was ist davon geblieben? Kehr um und handle wieder so wie zu Beginn. Sonst werde ich kommen und deinen Leuchter von seinem Platz stoßen.
6 Eins aber will ich dir zugutehalten: Dir ist das Treiben der Nikolaïten ebenso verhasst wie mir.
7 Wer Ohren hat, soll hören, was Gottes Geist den Gemeinden sagt. Wer durchhält und den Sieg erringt, dem will ich die Früchte vom Baum des Lebens zu essen geben, der in Gottes Paradies steht.«

Offenbarung 2, Verse 1-7

Wie viel Liebe ist noch übrig in Deinem und meinem Leben? Mit welcher Hingabe verfolgst Du Gottes Pläne? Die Quelle der bedingungslosen Liebe sprudelt in Dir. Bist Du dir dessen bewusst und sorgst dafür, dass nichts und niemand sie verstopft?

Wir begegnen Menschen. Was nehmen diese Menschen mit? Schau Dir diese Welt an und Du siehst wie sie immer mehr ihre böse Fratze zeigt. Die Ungerechtigkeit wird immer offensichtlicher. Ein passendes Zitat dazu von Alexander Issajewitsch Solschenizyn. Er lebte zur Stalinzeit, aber was er damals sagte, passt auch sehr gut in die heutige Zeit:

„Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter.“

Alexander Issajewitsch Solschenizyn

Und in dieser Zeit, wo jeder sich selber sein Nächster ist, dürfen wir uns besinnen. Es geht nicht darum hauptsache irgendwie das eigene Überleben zu sichern und alles andere um uns zu vergessen. Die bloße Existenz ist noch kein Leben. Bedingungslose Liebe, Gotte Liebe bringt wahres Leben hervor und genau das strahlen wir als seine Kinder aus. Mit anderen Worten: Stell Dein Licht nicht untern Scheffel, sondern sei der Lichtblick für die Menschen um Dich herum. An Deiner Liebe erkennen die Menschen dann, dass es Gott gibt und er sie bedingungslos liebt.

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