1. Korinther 1

10 Liebe Brüder und Schwestern, im Auftrag unseres Herrn Jesus Christus bitte ich euch eindringlich: Hört auf, euch zu streiten! Duldet keine Spaltungen in der Gemeinde, sondern steht fest zusammen und seid euch einig in dem, was ihr denkt und entscheidet!
11 Von Leuten aus dem Haus der Chloë habe ich erfahren, dass ihr Streit miteinander habt.
12 Es soll einige bei euch geben, die sagen: »Wir gehören zu Paulus«, während andere erklären: »Wir halten uns an Apollos!« Die Nächsten meinen: »Nur was Petrus sagt, ist richtig!«, und die letzte Gruppe behauptet schließlich: »Wir gehören allein zu Christus!«
13 Was soll das? Wollt ihr etwa Christus zerteilen? Bin denn ich, Paulus, für euch gekreuzigt worden? Oder wurdet ihr auf meinen Namen getauft?
14 Ich danke Gott dafür, dass ich außer Krispus und Gajus niemanden von euch getauft habe.
15 Sonst würdet ihr vielleicht noch behaupten, ich hätte euch getauft, damit ihr mir nachfolgt!
16 Da fällt mir ein, dass ich auch Stephanas getauft habe und alle, die in seinem Haus leben. Aber sonst erinnere ich mich an niemanden.
17 Christus hat mich nicht beauftragt, die Menschen zu taufen, sondern die rettende Botschaft zu verkünden. Und wenn ich das tue, dann versuche ich nicht, meine Zuhörer durch menschliche Weisheit und Redegewandtheit zu beeindrucken. Denn sonst wäre die Botschaft, dass Christus am Kreuz für uns starb, ihrer Kraft beraubt.

1. Korinther 1, Verse 10-17

Schon in den Anfängen der Christenheit ging es mit den Denominationen los. Und Paulus stellt völlig zurecht folgende Fragen: Was soll das? Wollt ihr etwa Christus zerteilen? Bin denn ich, Paulus, für euch gekreuzigt worden? Oder wurdet ihr auf meinen Namen getauft?

Wo schauen wir hin, sobald wir das Ziel aus den Augen verlieren? Keine Ahnung, aber das ist auch egal wohin, weil es einfach keinen Sinn ergibt. Das Leben wird Mega-anstrengend, wenn Du das Ziel nicht mehr siehst. Was tust Du dann? Wo gehst Du dann hin? Worauf steuerst Du dann zu? Alles ergibt absolut keinen Sinn mehr? Wenn das passiert, dann brauchst Du jemanden wie Paulus, der Dich fragt: Was soll das?

Paulus schreibt weiter und feiert Gott, wie er die vermeintliche Weisheit der Menschen aushebelt.

28 Wer von Menschen geringschätzig behandelt, ja verachtet wird, wer bei ihnen nichts zählt, den will Gott für sich haben. Dadurch erklärt er für null und nichtig, worauf Menschen so großen Wert legen.
29 Vor Gott soll sich niemand etwas einbilden können.
30 Das gilt auch für euch. Dass ihr mit Jesus Christus verbunden seid, verdankt ihr allein Gott. Und mit ihm hat er euch alles geschenkt: Christus ist Gottes Weisheit für uns. Durch ihn haben wir Anerkennung vor Gott gefunden, durch ihn gehören wir zu Gottes heiligem Volk, und durch ihn sind wir auch von unserer Schuld befreit.
31 So trifft nun zu, was die Heilige Schrift sagt: »Wenn jemand auf etwas stolz sein will, soll er auf das stolz sein, was Gott für ihn getan hat!«

1. Korinther 1, 28-31

Je früher wir lernen, dass wir auf gar nichts stolz sein können, auf gar nichts irgendwas einbilden können und trotzdem alles haben, was wir je haben wollten, desto entspannter wird das Leben.

  • Wie viele Menschen kämpfen um Anerkennung?
    • Du bekommst es von Gott geschenkt.
  • Wie viele Menschen streben ihr Leben lang nach Weisheit?
    • Du bekommst Gottes Weisheit geschenkt: Christus.
  • Wie viele Menschen werden von ihren Sünden gequält?
    • Du darfst befreit sein durch das Kreuz.

Und deswegen kommt Paulus zum letzten Vers. Wenn Du unbedingt stolz sein willst, dann sei stolz darauf, was Gott für Dich getan hat.

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