Hebräer 6

4 Doch dies eine möchte ich euch jetzt noch sagen: Für alle, die Gott schon mit seinem hellen Licht erleuchtet hat, die an sich selbst erfahren haben, wie herrlich Gottes himmlische Gaben sind, und denen der Heilige Geist geschenkt wurde,
5 die Gottes gute Botschaft aufnahmen und etwas von der Kraft der ewigen Welt kennen gelernt haben –
6 für all diese Menschen ist es unmöglich, wieder zu Gott zurückzukehren, wenn sie sich bewusst von ihm abgewendet haben und ihm untreu geworden sind. Ihre Untreue würde nichts anderes bedeuten, als dass sie den Sohn Gottes noch einmal ans Kreuz schlagen und ihn dem Spott seiner Feinde ausliefern.
7 Ein Mensch, der Gott treu bleibt, der wird von ihm gesegnet. Er ist wie ein guter Acker: Dieser nimmt den Regen auf, der immer wieder über ihm niedergeht, und lässt nützliche Pflanzen wachsen. Schließlich bringt er eine gute Ernte.
8 Wer aber einem schlechten Acker gleicht, dem droht Gottes Fluch. Auf ihm wachsen nichts als Dornen und Disteln, und am Ende wird er abgebrannt.
9 Das mussten wir euch, liebe Freunde, ganz offen und unmissverständlich sagen. Trotzdem sind wir überzeugt, dass ihr gerettet werdet und das Ziel erreicht.
10 Denn Gott ist nicht ungerecht. Er vergisst nicht, was ihr getan habt und wie ihr aus Liebe zu ihm anderen Christen geholfen habt und immer noch helft.
11 Wir haben nur einen Wunsch: Jeder von euch soll mit diesem Eifer an der Hoffnung festhalten, dass sich einmal alles erfüllt, was Gott versprochen hat. Ja, haltet daran fest, bis ihr das Ziel erreicht!
12 Werdet in eurem Glauben nicht träge und gleichgültig, sondern folgt dem Beispiel der Christen, die durch ihr Vertrauen zum Herrn standhaft geblieben sind und alles erhalten werden, was Gott zugesagt hat.

Hebräer 6, Verse 4-12

Verse 4 bis 6 werden öfter dafür herangezogen, um beim Thema Heilsgewissheit und Heilssicherheit Verwirrung zu stiften. Aus meiner Sicht ist das die Sünde gegen den Heiligen Geist. Wenn der Heilige Geist Dir klar macht, wer Du bist und wer Gott ist. Wenn der Heilige Geist wirksam wird und Du erkennst, was Jesus Christus am Kreuz für Dich getan hat.

Und dann wendest Du Dich bewusst davon ab, so wie die Pharisäer damals. Jesus offenbarte sich ihnen und sie beschuldigten ihn, dass er mit dem Teufel unter einer Decke steckte. Welche Möglichkeit hat Gott dann noch, wenn Du genau weißt: Es ist der Heilige Geist und Du sagst:“Das ist der Teufel.“

Roger Liebi erklärt diese Verse ziemlich gut: https://youtu.be/YInQOJhKWH4

Wenn dieser Text Dich dahin führt, mehr auf Deine Performance zu achten und Dein Blick sich stärker auf Dich fokussiert, dann bist Du auf dem Holzweg. Im Leben geht es nicht um Dich. Sondern um Jesus Christus. Was ich immer wieder gemerkt habe, wenn Du die Bibel liest, hör nicht auf zu lesen. Oft erscheint etwas nicht so klar und dann wird im gleichen Kapitel aufgelöst, worum es wirklich geht.

17 Auch Gott hat sein Versprechen mit einem Eid bekräftigt. So haben wir, denen seine Zusagen gelten, die unumstößliche Gewissheit, dass er sie auch einlöst.
18 Und weil Gott niemals lügt, haben wir jetzt zwei Tatsachen, auf die wir uns felsenfest verlassen können. Gottes Zusage und sein Eid ermutigen und stärken alle, die an der von Gott versprochenen Hoffnung festhalten.
19 Diese Hoffnung ist für uns ein sicherer und fester Anker, der hineinreicht in den himmlischen Tempel, bis ins Allerheiligste hinter dem Vorhang.
20 Dorthin ist uns Jesus vorausgegangen. Er ist unser Hoherpriester für alle Zeiten – wie es Melchisedek war.

Hebräer 6, Verse 17-20

Gottes Wort ermutigt, ermuntert und macht uns fest im Glauben. Und immer wieder verweist sie auf den Einen. Ihm gebührt alle Ehre. Auf ihn allein können wir uns wirklich verlassen. Wenn Du Gottes Wort liest, dann lies so lange, bis Dein Fokus auf ihn gerichtet ist.

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