2. Korinther 4

7 Wir allerdings sind für diesen kostbaren Schatz, der uns anvertraut ist, nur wie zerbrechliche Gefäße, denn ´es soll deutlich werden, dass` die alles überragende Kraft, ´die in unserem Leben wirksam ist,` Gottes Kraft ist und nicht aus uns selbst kommt.
8 Von allen Seiten dringen Schwierigkeiten auf uns ein, und doch werden wir nicht erdrückt. ´Oft` wissen wir nicht mehr weiter, und doch verzweifeln wir nicht.
9 Wir werden verfolgt und sind doch nicht verlassen; wir werden zu Boden geworfen und kommen doch nicht um.
10 Auf Schritt und Tritt erfahren wir am eigenen Leib, was es heißt, am Sterben Jesu teilzuhaben. Aber gerade auf diese Weise soll auch sichtbar werden, dass wir schon jetzt, in unserem irdischen Dasein, am Leben des auferstandenen Jesus teilhaben.
11 Ja, mitten im Leben sind wir um Jesu willen ständig dem Tod ausgeliefert, und eben dadurch soll sich in unserem sterblichen Dasein zeigen, dass wir auch am Leben von Jesus Anteil haben.
12 ´Unser Dienst bringt es also mit sich,` dass an uns der Tod zur Auswirkung kommt; aber ´er führt auch dazu,` dass an euch das Leben wirksam ist.

2. Korinther 4, Verse 7-12

Paulus wiederholt sich und gebraucht das Bild von zerbrechlichen Gefäßen. Er schreibt diesen Brief nicht alleine, sondern mit Timotheus. Deswegen auch ständig das „Wir“. Er vergleicht sich und Timotheus mit zerbrechlichen Gefäßen, denen ein kostbarer Schatz anvertraut ist. Und für die Leiden, die er erwähnt, hat er eine einfache Erklärung:

„Es soll deutlich werden, dass die alles überragende Kraft in ihrem Leben wirksam ist. Gottes Kraft bringt all das zustande, mit menschlicher Power ist da nichts zu machen.“

Schwierigkeiten ohne Ende und von allen Seiten – Trotzdem werden sie nicht erdrückt

Kein Plan, wie es weitergeht – Trotzdem keine Verzweiflung

Verfolgt – Und doch nicht verlassen

zu Boden geworfen – aber nicht umgekommen

Das alles als ein Mensch zu erleben ohne DEN Schatz in sich zu tragen, ergibt keinen Sinn. So ein Durchhaltevermögen kommt aus der Klarheit, wer ich bin und was mein Ziel ist.

Paulus sagt, dass wir Anteil haben am Sterben und am Leben Jesu. Und dann beschämt er die Korinther. An Paulus und Timotheus zeigen sich die Auswirkungen des „Sterbens“ und an den Korinthern sieht man das „Leben“. Paulus hat viel durchgemacht für die Verbreitung der besten Nachricht. Seine Missionsreisen waren keine Wellness-Auszeiten.

Dem Empfänger der Botschaft geht es besser als dem Botschafter selber. Als Botschafter kannst Du das nur durchziehen, wenn die Liebe Gottes in Dir wohnt. Wenn Du weißt, worum es geht. Das ewige Leben sollen so viele Menschen bekommen, wie nur irgend möglich.

Am Ende lesen wir dann von Paulus Motiviation und von dem, was ihn inspirierte:

16 Das sind also die Gründe, weshalb wir uns nicht entmutigen lassen. Mögen auch die Kräfte unseres äußeren Menschen aufgerieben werden – unser innerer Mensch wird Tag für Tag erneuert.
17 Denn die Nöte, die wir jetzt durchmachen, sind nur eine kleine Last und gehen bald vorüber, und sie bringen uns etwas, was von unvergleichlich viel größerem Gewicht ist: eine unvorstellbare und alles überragende Herrlichkeit, die nie vergeht.
18 Wir richten unseren Blick nämlich nicht auf das, was wir sehen, sondern auf das, was ´jetzt noch` unsichtbar ist. Denn das Sichtbare ist vergänglich, aber das Unsichtbare ist ewig.

2. Korinther 4, Verse 16-18

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