2. Korinther 9

Paulus hatte die Korinther vor Anderen in höchsten Tönen gelobt, was die Spendenbereitschaft anging. Nun schickt er vorab einige Brüder, die das Geld schonmal einsammeln sollte, sodass er und auch die Korinther sich am Ende nicht vielleicht doch schämen müssten.

6 Denkt daran: Wer wenig sät, wird auch wenig ernten. Und wer reichlich sät, wird reichlich ernten.
7 Jeder soll für sich selbst entscheiden, wie viel er geben möchte, und soll den Betrag dann ohne Bedauern und ohne Widerstreben spenden. Gott liebt den, der fröhlich gibt.
8 Er hat die Macht, euch mit all seiner Gnade zu überschütten, damit ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles habt, was ihr zum Leben braucht, und damit ihr sogar noch auf die verschiedenste Weise Gutes tun könnt.

2. Korinther 9, Verse 6-8

Hier kommt das Gesetz von Ursache und Wirkung. Wenig Saat, wenig Ernte. Viel Saat. Viel Ernte. Dabei geht es nicht in erster Linie um die Höhe der Summe, wieviel Du spendest, sondern ob Du es gerne machst. Gib nur das, was Du gerne gibst. Und an Deinen Spendenbeiträgen kannst Du sehen, wie sehr Du mit dem „Hier und Jetzt“ und der Erde verheiratet bist.

9 In der Schrift heißt es ja ´von dem, der in Ehrfurcht vor Gott lebt`:
»Er teilt mit vollen Händen aus und beschenkt die Bedürftigen;
das Gute, das er tut, hat für immer Bestand.«
10 Derselbe ´Gott`, der dafür sorgt, dass es dem Bauern nicht an Saat zum Aussäen fehlt und dass es Brot zu essen gibt, der wird auch euch mit Samen für die Aussaat versehen und dafür sorgen, dass sich die ausgestreute Saat vermehrt und dass das Gute, das ihr tut, Früchte trägt.
11 Er wird euch in jeder Hinsicht so reich beschenken, dass ihr jederzeit großzügig und uneigennützig geben könnt. Und wenn wir dann eure Spende überbringen, werden die, die sie empfangen, Gott danken.

2. Korinther 9, Verse 9-11

Am Ende geht es darum, dass Menschen Gott danken. Ihn preisen und einfach feiern. Ich bin ganz ehrlich: Ich freue mich sehr, wenn Menschen durch meine Spenden geholfen wird, aber Markus 10, 29 und 30 macht es für mich auch irgendwie zu einem Investment. Dieses Gefühl schwingt irgendwie immer mit: Ich helfe jetzt, aber das kommt zigfach zurück. Gott ist wirklich fantastisch.

Jesus antwortete: »Ich versichere euch: Jeder, der sein Haus, seine Geschwister, seine Eltern, seine Kinder oder seinen Besitz zurücklässt, um mir zu folgen und die rettende Botschaft von Gott weiterzusagen, der wird schon hier auf dieser Erde alles hundertfach zurückerhalten: Häuser, Geschwister, Mütter, Kinder und Besitz. All dies wird ihm – wenn auch mitten unter Verfolgungen – gehören und außerdem in der zukünftigen Welt das ewige Leben.

Markus 10, Vers 29 und 30

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