Römer 15

1 Wir, die einen starken Glauben haben, sind dazu verpflichtet, auf die Schwachheit der anderen Rücksicht zu nehmen und nicht an uns selbst zu denken.
2 Jeder von uns soll das Wohl des anderen im Blick haben und so leben, dass er ihn zum Guten ermutigt und im Glauben stärkt.
3 Auch Christus lebte nicht für sich selbst. Von ihm heißt es in der Schrift: »Die Anfeindungen, die dir, Gott, galten, haben mich getroffen.«
4 Was in der Heiligen Schrift vor langer Zeit aufgeschrieben wurde, gilt uns, wir sollen daraus lernen. Es ermutigt und tröstet uns, damit wir unsere Hoffnung auf Gottes Zusagen setzen und daran festhalten.
5 Gott aber ist es, der uns immer wieder neuen Mut und Trost schenkt, um standhaft zu bleiben. Er helfe euch, einmütig zu sein, so wie es euch Jesus Christus gezeigt hat.
6 Dann könnt ihr alle wie aus einem Mund Gott, den Vater unseres Herrn Jesus Christus, loben und preisen.
7 Nehmt einander an, so wie Christus euch angenommen hat. Auf diese Weise wird Gott geehrt.
8 Christus kam doch in diese Welt, um seinem Volk Israel zu dienen. Er erfüllte die Zusagen, die Gott ihren Vorfahren gegeben hatte. So zeigte er ihnen, dass Gott treu zu seinem Wort steht.

Römer 15, Verse 1-8

Unser Job als Christen ist es gläubige Mitchristen als Brüder und Schwestern anzunehmen, wie sie sind. Sie nicht zu verurteilen, sondern nach Möglichkeiten suchen, um ihnen zu helfen und sie zu unterstützen. Die Frage ist, wenn Dein Bruder oder Deine Schwester Dich besucht und dann nach Hause geht: Geht es ihm/ihr besser oder schlechter? Ist das Vertrauen auf Gott gestiegen oder gefallen? Liegt der Fokus auf Sünde oder auf den Retter? Steht Gott im Mittelpunkt oder der Mensch?

Das sind ein paar Fragen, die Dir zeigen, welchen Einfluss Du auf Menschen nimmst. Und hier kommt eine richtig krasse Botschaft:

Auch Christus lebte nicht für sich selbst. Von ihm heißt es in der Schrift: »Die Anfeindungen, die dir, Gott, galten, haben mich getroffen.«

Römer 15, Vers 3

Du repräsentierst Gott. Deswegen gibt es Menschen, die feiern Dich bzw. freuen sich über Dich, wenn Du da bist und dann gibt es Andere, die können Deine Nähe nicht ertragen.

Du bist zwar nicht Gott, aber Du tust sein Werk. Menschen erkennen ihn, wenn sie Dich anschauen. Ja, das ist eine krasse Verantwortung und nein, sie lastet nicht auf Dir. Vorausgesetzt Du weißt, wer Du in Christus bist und dass der Heilige Geist es ist, der durch Dich wirkt.

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