Römer 8

4 So kann sich in unserem Leben der Wille Gottes erfüllen, wie es das Gesetz schon immer verlangt hat; denn jetzt bestimmt Gottes Geist und nicht mehr die sündige menschliche Natur unser Leben.
5 Wer von seiner sündigen Natur bestimmt ist, der folgt seinen selbstsüchtigen Wünschen. Wenn aber Gottes Geist uns leitet, richten wir uns nach seinem Willen aus.
6 Wozu uns die alte, sündige Natur treibt, das bringt den Tod. Folgen wir aber dem, was Gottes Geist will, so bringt das Frieden und Leben.
7 Wenn wir uns von unserer sündigen Natur bestimmen lassen, leben wir in Auflehnung gegenüber Gott. Denn die alte Natur ist nicht bereit, sich Gottes Gesetz unterzuordnen. Ja, sie kann das gar nicht.
8 Deshalb kann Gott an solchen Menschen kein Gefallen finden.
9 Nun aber seid ihr nicht länger eurem selbstsüchtigen Wesen ausgeliefert, denn Gottes Geist bestimmt euer Leben – schließlich wohnt er ja in euch! Seid euch darüber im Klaren: Wer den Geist von Jesus Christus nicht hat, der gehört auch nicht zu ihm.
10 Wenn Christus in euch lebt, dann ist zwar euer Körper wegen der Sünde noch dem Tod ausgeliefert. Doch Gottes Geist schenkt euch ein neues Leben, weil Gott euch angenommen hat.
11 Ist der Geist Gottes in euch, so wird Gott, der Jesus Christus von den Toten auferweckt hat, auch euren vergänglichen Körper lebendig machen; sein Geist wohnt ja in euch.
12 Darum, liebe Brüder und Schwestern, sind wir nicht mehr unserer alten menschlichen Natur verpflichtet und müssen nicht länger ihren Wünschen und ihrem Verlangen folgen.
13 Denn wer ihr folgt, muss sterben. Wenn ihr aber mit der Kraft des Geistes euer selbstsüchtiges Verhalten tötet, werdet ihr leben.
14 Alle, die sich von Gottes Geist regieren lassen, sind Kinder Gottes.
15 Denn der Geist Gottes, den ihr empfangen habt, führt euch nicht in eine neue Sklaverei, in der ihr wieder Angst haben müsstet. Er hat euch vielmehr zu Gottes Söhnen und Töchtern gemacht. Jetzt können wir zu Gott kommen und zu ihm sagen: »Abba, lieber Vater!«
16 Gottes Geist selbst gibt uns die innere Gewissheit, dass wir Gottes Kinder sind.
17 Als seine Kinder aber sind wir – gemeinsam mit Christus – auch seine Erben. Und leiden wir jetzt mit Christus, werden wir einmal auch seine Herrlichkeit mit ihm teilen.

Römer 8, Verse 4-17

Es gibt zwei Kräfte, zwei Mächte in uns, die über unser Leben bestimmen wollen. Bis zur Bekehrung und Wiedergeburt gab es nur die „Alte Natur“, die komplett unter dem Gesetz der Sünde stand und auf jeden Fall sündigen musste. Aber ab dem Zeitpunkt, wo wir Gott in unser Leben lassen, regiert Gottes Geist. Aber nicht alleine. Er regiert mit Dir zusammen, ansonsten hätte Gott tatsächlich über den Umweg Menschen Roboter geschaffen.

Im Grunde genommen lernen wir als Kinder Gottes, dass Gottes Wille immer und überall das Beste ist, was uns passieren kann. Schritt-für-Schritt. Und das führt in ein bedingungsloses Vertrauen, wo der Heilige Geist uns immer mehr beeinflussen darf.

31 Was kann man dazu noch sagen? Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?
32 Gott hat sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle dem Tod ausgeliefert. Sollte er uns da noch etwas vorenthalten?
33 Wer könnte es wagen, die von Gott Auserwählten anzuklagen? Niemand, denn Gott selbst spricht sie von aller Schuld frei.
34 Wer wollte es wagen, sie zu verurteilen? Keiner, denn Jesus Christus ist für sie gestorben, ja, mehr noch: Er ist vom Tod auferweckt worden und hat seinen Platz an Gottes rechter Seite eingenommen. Dort tritt er jetzt vor Gott für uns ein.

Römer 8, Verse 31-34

Einer meiner Lieblingsverse in der Bibel:

Gott hat sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle dem Tod ausgeliefert. Sollte er uns da noch etwas vorenthalten?

Römer 8, Vers 32

Für mich rückt es mein Gottesbild immer wieder zurecht. Ich vergesse öfter, wie sehr Gott mich liebt, weil ich der Idee glaube, dass meine Performance mit Gottes Liebe verknüpft ist. Dieser Vers befreit mich von diesem Irrglauben und lässt mich feiern.

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