Römer 16

17 Zum Schluss, meine lieben Brüder und Schwestern, muss ich euch noch vor Leuten warnen, die eure Gemeinde spalten und durcheinanderbringen. Sie verbreiten eine andere Lehre und widersprechen dem, was ihr gelernt habt. Mit solchen Leuten sollt ihr nichts zu tun haben.
18 Denn sie dienen nicht Christus, unserem Herrn. Es geht ihnen nur um die Erfüllung ihrer persönlichen Wünsche und Begierden. Mit schönen Worten und Schmeicheleien verführen sie ihre arglosen Zuhörer.
19 Von euch allerdings hört man nur Gutes. Jeder weiß, dass ihr tut, was Gott von euch möchte. Darüber freue ich mich. Ich wünsche, dass ihr auch in Zukunft voller Weisheit beim Guten bleibt und euch nicht vom Bösen beeinflussen lasst.
20 Denn Gott, von dem aller Friede kommt, wird bei euch den Satan bald endgültig besiegen und euch über ihn triumphieren lassen. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch!

Römer 16, Verse 17-20

Am Ende des Römerbriefes tritt wieder die Einstellung und das Vertrauen in Gott zutage. Wir könnten sagen, dass Paulus oft mit erhobenem Zeigefinger die Menschen ermahnt, aber wenn wir uns anschauen, wie er nach der „Ermahnung“ den Fokus auf Gott lenkt und davon spricht, was Gott tun wird und tut, dann wird aus „Ermahnung mit dem erhobenem Zeigefinger“ ganz schnell „Ermutigung mit erwartungsvollem und vertrauendem Blick zu Gott“.

Im letzten Kapitel grüßt Paulus die Gemeinde und viele Menschen, die er persönlich kennt. Auf deinem Lebensweg gibt es viele Menschen, die Dir helfen. Viele, die ebenfalls Gottes Reich bauen. Wir sind nicht alleine, auch wenn es manchmal so scheint. Andere Mitchristen beten für uns, unterstützen uns und genau das tun wir auch für sie. In Gottes Familie lebt keiner nur für sich selbst. Weil wir wissen, dass es um mehr geht. Und das ist dann auch der endgültige Abschluss dieses Briefes, wo Paulus wieder zum Ursprung und Grund seiner Arbeit geht.

25 Gott sei gelobt! Er gibt euch Kraft und Stärke durch die rettende Botschaft von Jesus Christus. Durch meine Predigt habt ihr davon gehört, und nun lässt diese Botschaft euch erkennen, was seit ewigen Zeiten verborgen war.
26 Schon die Propheten haben in den Heiligen Schriften davon gesprochen, und nach dem Willen des ewigen Gottes sollen nun Menschen aus allen Völkern die rettende Botschaft hören, Gott vertrauen und tun, was ihm gefällt.
27 Dem allein weisen Gott, den wir durch Jesus Christus kennen, ihm gebühren Lob und Ehre in alle Ewigkeit. Amen!

Römer 16, Verse 25-27

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