Römer 7

18 Ich weiß wohl, dass in mir nichts Gutes wohnt. Zwar habe ich durchaus den Wunsch, das Gute zu tun, aber es fehlt mir die Kraft dazu.
19 Ich will eigentlich Gutes tun und tue doch das Schlechte; ich verabscheue das Böse, aber ich tue es dennoch.
20 Wenn ich also immer wieder gegen meine Absicht handle, dann ist klar: Nicht ich selbst bin es, der über mich bestimmt, sondern die in mir wohnende Sünde.
21 Ich mache also ständig dieselbe Erfahrung: Das Gute will ich tun, aber ich tue unausweichlich das Böse.
22 Ich stimme Gottes Gesetz aus tiefster Überzeugung und mit Freude zu.
23 Dennoch handle ich nach einem anderen Gesetz, das in mir wohnt. Dieses Gesetz kämpft gegen das, was ich innerlich als richtig erkannt habe, und macht mich zu seinem Gefangenen. Es ist das Gesetz der Sünde, das mein Handeln bestimmt.
24 Ich unglückseliger Mensch! Wer wird mich jemals aus dieser tödlichen Gefangenschaft befreien?
25 Gott sei Dank! Durch unseren Herrn Jesus Christus bin ich bereits befreit. So befinde ich mich in einem Zwiespalt: Mit meinem Denken und Sehnen folge ich zwar dem Gesetz Gottes, mit meinen Taten aber dem Gesetz der Sünde.

Römer 7, Verse 18-25

Ich glaube jeder Christ macht in seinem Leben an einem bestimmten Punkt im Leben diese Erfahrung. Selbst Paulus, der wie kein zweiter für die Verbreitung des Evangeliums lebte, sagt:

Ich unglückseliger Mensch! Wer wird mich jemals aus dieser tödlichen Gefangenschaft befreien?

Römer 7, Vers 24

Das ist die Frage, die ich mir stelle und die Du dir stellst, wenn wir merken: Es klappt nicht. Ich will das Gute tun, baue aber wieder Sc***sse.

Das phänomenale ist hier, was Paulus im nächsten Vers schreibt:

Gott sei Dank! Durch unseren Herrn Jesus Christus bin ich bereits befreit. So befinde ich mich in einem Zwiespalt: Mit meinem Denken und Sehnen folge ich zwar dem Gesetz Gottes, mit meinen Taten aber dem Gesetz der Sünde.

Römer 7, Vers 25

Als wiedergeborener Christ muss Dich niemand mehr befreien. Du bist befreit. Im nächsten Kapitel geht Paulus näher darauf ein, wie dieser Zwiespalt kleiner wird.

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