Markus 9

Jesu Jünger können einen Dämon nicht austreiben, der schon von klein auf Besitz von einem Jungen ergriffen hatte. Jesus war mit Petrus, Jakobus und Johannes auf einem hohen Berg, wo Jesus mit Elia und Mose redeten und die 3 einen kleinen Teil dieser himmlischen Herrlichkeit sehen konnten. Nun kommen sie auch dazu und der Vater dieses Kindes erzählt Jesus die Geschichte, dass er eigentlich zu ihm wollte. Dann hatte er die Jünger gebeten, den bösen Geist auszutreiben. Aber die konnten’s nicht.

19 Da rief Jesus: »Was seid ihr nur für eine ungläubige Generation! Wie lange soll ich noch bei euch sein und euch ertragen? Bringt den Jungen her zu mir!« 20Sie brachten ihn, und sobald der böse Geist Jesus erblickte, zerrte er den Jungen hin und her. Der stürzte zu Boden, wälzte sich umher, und der Schaum stand ihm vor dem Mund.
20 Sie brachten ihn, und sobald der böse Geist Jesus erblickte, zerrte er den Jungen hin und her. Der stürzte zu Boden, wälzte sich umher, und der Schaum stand ihm vor dem Mund.
21 »Wie lange leidet er schon darunter?«, fragte Jesus den Vater. Der antwortete: »Von Kindheit an. 22 Schon oft hat ihn der böse Geist in ein Feuer oder ins Wasser geworfen, um ihn umzubringen. Hab doch Mitleid mit uns! Hilf uns, wenn du kannst!«
23 »Wenn ich kann?«, fragte Jesus zurück. »Alles ist möglich, wenn du mir vertraust.«
24 Verzweifelt rief der Mann: »Ich vertraue dir ja – hilf mir doch, meinen Unglauben zu überwinden!«
25 Als Jesus sah, dass immer mehr Leute zusammenliefen, bedrohte er den bösen Geist: »Du stummer und tauber Geist, ich befehle dir: Verlass diesen Jungen und kehre nie wieder zu ihm zurück!«

Manchmal hängt Dein Glaube vielleicht an einem seidenen Faden. Du weißt vom Kopf her, Gott ist da. Aber Du rechnest nicht wirklich mit seiner Allmacht. Du rechnest nicht wirklich damit, dass er die Lösung für Dein Problem sein will. Und dann drücken wir auf die Tränendrüse. Guck mal, wie ich leide. Hab doch Erbarmen. Hab doch Mitleid. Hilf mir, wenn Du kannst!

Ein bisschen Vertauen war noch da. Sonst wär der Mann erst gar nicht losgegangen.

23 »Wenn ich kann?«, fragte Jesus zurück. »Alles ist möglich, wenn du mir vertraust.«
24 Verzweifelt rief der Mann: »Ich vertraue dir ja – hilf mir doch, meinen Unglauben zu überwinden!«

Und Jesus heilt seinen Sohn. Es geht nicht darum, immer happy-clappy drauf zu sein, obwohl es im Innern nicht so aussieht. Jesus interessiert sich für Dich und Deine ehrliche Beziehung zu ihm. Auch wenn Dein Glauben so verschwindend klein ist, reicht es aus: Wenn wir’s ihm einfach sagen: Ich vertraue dir ja – hilf mir meinen Unglauben zu überwinden!

Der Mann rief verzweifelt. Er verzweifelte an seinem fehlenden Vertrauen. Aber er war ehrlich. Und wenn wir ehrlich sind, dann müssen wir auch immer wieder sagen: Ich kann Gott nur vertrauen, weil er dieses Vertrauen immer wieder neu in mir bewirkt.

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