3. Mose 16

In diesem Kapitel wird das Sündopfer für das ganze Volk beschrieben. Der Hohepriester durfte nur einmal pro Jahr ins Allerheiligste gehen. Hinter den Vorhang um Sühne für das ganze Volk zu erwirken.

13 Dort, in meiner Gegenwart, legt er die Weihrauchmischung auf die glühenden Kohlen. Der aufsteigende Rauch verhüllt die Deckplatte auf der Bundeslade, so dass Aaron sie nicht sieht und nicht sterben muss.
14 Er taucht einen Finger in das Blut des jungen Stieres und sprengt etwas davon auf die Vorderseite der Deckplatte sowie siebenmal vor der Deckplatte auf den Boden.

3. Mose 16, Verse 13-14

Zu Vers 14 habe ich eine richtig gute Auslegung gefunden:

„Das Blut des Stiers wurde auf und vor den Sühnedeckel gesprengt. Das Blut auf dem Sühnedeckel ist für Gott. Er sieht das Blut als eine Bedeckung, ein Entsprechen all seiner heiligen Forderungen, festgelegt in dem Gesetz in der Bundeslade, das unter dem Sühnedeckel liegt. Einmal zu sprengen,
ist für Ihn genug. Er kennt den vollkommenen Wert des Blutes.

Das Blut vor dem Sühnedeckel ist für uns, die Priester. Wir dürfen auf dieser Grundlage Gott nahen, um Ihm als Priester zu dienen. Für den Priester wird das Blut siebenmal gesprengt. Das ist, um uns eine absolute Gewissheit zu geben, dass wir dort sein dürfen wegen des Wertes des Blutes.“

Für Gott ist es absolut klar, dass Jesus das Werk zu 100% fertiggestellt hat. Er sieht das Blut und alles ist in Ordnung. Wir dagegen brauchen immer wieder die Erinnerung, was Jesu Blut bedeutet und welche Power und Macht darin steckt. Um nicht wieder in den Würdigkeitswettbewerb einzusteigen, müssen wir uns immer wieder damit beschäftigen.

29 Dies alles soll am 10. Tag des 7. Monats geschehen. Zusätzlich gelten für diesen Tag noch folgende Ordnungen, die ihr stets einhalten müsst: Ihr sollt fasten und euch vor mir beugen. Ihr dürft keinerlei Arbeit verrichten, weder ihr noch die Ausländer, die bei euch wohnen.
30 Denn an diesem Tag werdet ihr mit mir, dem Herrn, versöhnt und von aller Schuld befreit, die auf euch lastet.
31 Der ganze Tag muss ein besonderer Ruhetag sein, an dem ihr fasten und in Demut vor mich treten sollt. Haltet euch für alle Zeiten daran!

3. Mose 16, Verse 29-31

An diesem einen speziellen Tag galt die Regel des Fastens und des Beugens vor Gott. Niemand durfte an diesem Tag arbeiten. Versöhnung mit Gott bedeutet Ruhe. Und was für mich noch sehr krass hervorsticht: Jede menschliche Aktivität wird ausgeschlossen. Das, was Jesus getan hat, ist Gottes Werk und der Mensch hat nichts dazu beigetragen. Absolut nichts.

So wird dann auch klar, dass das demütige vor Gott treten die einzige Möglichkeit ist, wie Du das heftigste Geschenk aller Zeiten in Empfang nehmen kannst.

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