3. Mose 8

30 Dann nahm Mose etwas von dem Salböl und dem Blut am Altar und besprengte damit Aaron, seine Söhne und die Kleider, die sie trugen. So weihte er sie mitsamt ihrer Priesterkleidung dem Herrn.
31 Mose sagte ihnen: »Kocht das Opferfleisch am Eingang zum heiligen Zelt und esst es dort mit dem Brot, das ihr im Korb für das Einsetzungsopfer findet! Denn so hat der Herr es mir befohlen.
32 Was vom Fleisch und Brot übrig bleibt, sollt ihr verbrennen!
33 Verlasst sieben Tage lang nicht den Eingangsbereich des Zeltes, bis zu dem Tag, an dem eure Priesterweihe beendet ist!
34-35 Der Herr will, dass an allen sieben Tagen dieselben Opfer dargebracht werden, damit ihr von aller Schuld befreit werdet. Bleibt in dieser Zeit Tag und Nacht im Eingangsbereich des heiligen Zeltes! Folgt den Anweisungen des Herrn, dann werdet ihr nicht sterben. So hat er es mir gesagt.«
36 Aaron und seine Söhne befolgten alles, was ihnen der Herr durch Mose aufgetragen hatte.

3. Mose 8, Verse 30-36

Nach allen Anweisungen und Vorbereitungen ist es soweit und Mose weiht alles ein. Das Zelt mit allen Gegenständen, wie Altar, Waschbecken, Werkzeuge, Gefäße. Und auch Aaron mit seinen Söhnen werden als Priester Gott geweiht.

7 Tage sollten sie im Eingangsbereich des heiligen Zeltes bleiben. 7 ist die Zahl der Vollkommenheit. Es ist eine runde Sache. Der achte Tag läutet einen neuen Zeitabschnitt ein. Mich erinnert es daran, dass unser ganzes Leben Gott geweiht ist. Eine Woche ist schnell rum und genauso kurz ist auch unser Leben verglichen mit dem, was uns noch erwartet.

In dieser kurzen Woche. Diesem wirklich kleinen Zeitabschnitt haben wir viele Funktionen auf der Erde. Ich kann mich über meine Familie identifizieren: Als Ehemann, Ehefrau, Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Sohn, Tochter, Onkel, Tante, Opa, Oma, um die wichtigsten zu nennen. Oder über meinen Beruf oder mein Hobby. Wir können uns über alles mögliche identifizieren, aber die Wahrheit ist in erster Linie sind wir Priester des Allmächtigen.

Alle Aufgaben, die wir annehmen und tun, müssen wir abchecken, ob sie sich mit unserem höchsten Amt vereinbaren lassen. Wenn Du morgens aufstehst, stehst Du als Priester des allmächtigen ewigen Gottes auf. Du stehst auf und weißt, ich bin Gott geweiht und das richtige Leben hat noch gar nicht begonnen.

In Offenbarung heißt es über die Erlösten:

Durch dich sind sie jetzt Könige und Priester, die unserem Gott dienen. Und sie werden über die ganze Erde herrschen.

Offenbarung 5, Vers 10

So gesehen werden wir unser ganzes Leben lang als Priester eingeweiht. Danach kommt noch ein Amt dazu. Nämlich König. In diesem Bewusstsein zu leben. Als Priester unsere Aufgaben wahrnehmen und dienen. Das ist mein und dein Job hier. Dieses Leben steht ganz im Zeichen des Dienstes für unseren Gott. Und das wird in der Ewigkeit auch nicht aufhören. Es wird nur unglaublich viel krasser. Dann sind wir nicht mehr nur Diener (Priester), sondern auch Könige. Wenn man so will: Bessere Diener mit größerem Einfluss, mehr Verantwortung. Einfach perfekt und vollkommen, weil wir mit Jesus auf dem Thron sitzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.