3. Mose 18

1 Der Herr befahl Mose,
2 den Israeliten dies weiterzusagen: »Ich bin der Herr, euer Gott.
3 Lebt nicht nach den Sitten der Ägypter, in deren Land ihr gewohnt habt! Richtet euch auch nicht nach den Bräuchen der Bewohner Kanaans, wohin ich euch bringen werde! Nehmt sie nicht zum Vorbild!
4 Handelt nach meinen Weisungen, lebt nach meinen Ordnungen! Ich bin der Herr, euer Gott.
5 Richtet euch nach meinen Geboten! Jedem, der sie erfüllt, bringen sie Leben. Ich bin der Herr.

3. Mose 18, Verse 1-5

Das ist der Grund, warum Gottes Wort wichtig ist. Jedem, der sich danach richtet, bringt es Leben. Du willst leben? Gut, dann sorg dafür, dass Gottes Wort den größten Einfluss auf Dein Denken bekommt. Alles andere wird daraus folgen. Und das Ergebnis ist Leben.

Im Endeffekt ist das der einzige Lebensstil, der Sinn ergibt. Du fragst doch immer im Idealfall den Produzenten von einem Gerät, wie es zu bedienen ist, oder was man damit macht. Wenn Gott der Erschaffer der Welt ist mit der ganzen wunderbaren Natur. Wo auch der Mensch dazuzählt. Dann fragst Du doch nicht einen anderen Menschen, wie wir funktionieren, sondern Gott, der Dir zu 100% sagen kann, was Sache ist.

Ab Vers 6 geht es dann nur darum, mit wem Du nicht schlafen solltest. Da findet eine richtige Aufzählung statt: Mutter, andere Frau deines Vater (Mehrehe war damals normal), Schwester, Halbschwester, Enkelin, Tante, Schwiegertochter, Schwägerin, Schwester deiner Frau. Alles mögliche wird aufgelistet.

20 Schlafe nicht mit der Frau eines anderen Mannes, sonst machst du dich selbst unrein!
21 Lass keines deiner Kinder für den Götzen Moloch als Opfer verbrennen, denn damit entweihst du meinen Namen! Ich bin der Herr, dein Gott.
22 Ein Mann darf nicht mit einem anderen Mann schlafen, denn das verabscheue ich.
23 Kein Mann und keine Frau darf mit einem Tier verkehren. Wer es tut, macht sich unrein und lädt große Schande auf sich.
24 Macht euch nicht unrein, indem ihr gegen diese Gebote verstoßt! Denn so haben sich die Völker Kanaans verunreinigt. Darum werde ich sie vertreiben und euch das Land geben.

3. Mose 18, Verse 20-24

Wir denken manchmal, dass die Welt niemals schlimmer war als heute. Vielleicht ist es tatsächlich so und mit Sicherheit werden die krassesten widerlichsten Dinge von der Masse abgeschirmt. Aber verdorben war die Welt schon sehr viel früher.

Mit Jesus und dem Christentum erlebte die Welt einen Aufstieg der Werte. Aber wie viel ist davon noch übrig? Wenn Du die Bibel nicht dafür nutzt, wie sie gedacht wurde, kommt sowas dabei heraus. Und in einem gewissen Stadium bleibt nur noch der Untergang. Die Ägypter mussten das erleben und auch die Kanaaniter. Du kannst die von Gott vermittelten Ordnungen annehmen und in dein Leben integrieren, oder Du hast bald kein Leben mehr, in das Du irgendwas integrieren kannst.

Ist das nicht Zwang? Ja, wenn es noch eine andere Möglichkeit des Lebens geben würde. Aber, die gibt es nicht. Und ja, wenn die Bibel Dir nicht auch die Möglichkeit für den ewigen Tod geben würde.

2 Möglichkeiten: Leben oder Tod. Dass Du dich überhaupt entscheiden kannst, hast Du nur Jesus zu verdanken. Ohne ihn gäbe es gar keine Entscheidungsmöglichkeit. Da wäre die einzige Option immer nur: Tod. Nur weil Dein Schöpfer Dich liebt, hast Du jetzt die Wahl, Dich für das Leben entscheiden zu können. Nur ein kurzer Gedanke daran, wie es wäre, wenn Gott nicht gut wär und Du bist von jetzt auf gleich dankbar.

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