3. Mose 9

1 Nachdem die sieben Tage der Priesterweihe vorüber waren, rief Mose Aaron, seine Söhne und die führenden Männer Israels zusammen.
2 Er befahl Aaron: »Hol ein junges Kalb für das Sündopfer und einen Schafbock für das Brandopfer, beides fehlerlose Tiere, und bring sie dem Herrn dar!

5 Die Israeliten brachten alles, was Mose verlangt hatte, zum Eingang des heiligen Zeltes. Das ganze Volk kam und versammelte sich vor dem Heiligtum.
6 Mose sagte zu ihnen: »Heute wird euch der Herr in seiner Herrlichkeit erscheinen. Darum tut, was er euch befohlen hat.«

3. Mose 9, Verse 1-2 und 5-6

Irgendwann sind die sieben Tage vorbei. Irgendwann endet das Leben hier auf der Erde. Wir werden alle sterben. Vorausgesetzt Jesus holt uns nicht vorher ab. Mose sagte den Israeliten damals, dass sie den Herrn in seiner Herrlichkeit sehen werden. Und genau das ist das Versprechen, was Gott uns gibt.

22 Nachdem Aaron das Sündopfer, das Brandopfer und das Friedensopfer dargebracht hatte, erhob er die Hände und segnete das Volk. Danach stieg er vom Brandopferaltar herab
23 und ging mit Mose in das heilige Zelt. Als sie wieder herauskamen, segneten sie die Israeliten. Da erschien der Herr in seiner Herrlichkeit dem ganzen Volk.
24 Feuer ging von ihm aus, es verzehrte das Brandopfer und die Fettstücke auf dem Altar. Als die Israeliten das sahen, jubelten sie und warfen sich voller Ehrfurcht zu Boden.

3. Mose 9, Verse 22-24

Menschen, denen Gott begegnete, hatten oft Angst und fielen zu Boden. Hier heißt es: Sie jubelten und warfen sich voller Ehrfurcht zu Boden. Du jubelst, weil Du weißt, dass Er nur das Beste für Dich will und Dein Gott der Größte, Stärkste, Mächtigste, einfach der Beste ist. Und wenn Du seine Herrlichkeit siehst, kannst Du nicht anders als ehrfürchtig zu sein.

Wenn Du Angst hast, fällst Du wie ein Stein. Wenn Du jubelst, dann wirfst Du dich freiwillig nieder. Am Ende werden sich alle Knie beugen. Die einen jubelnd, die anderen von ihrer Angst überwältigt. Die Annahme des Opfers entscheidet zwischen Angst und Jubel, zwischen „Fallen wie ein Stein“ und „sich niederwerfen“. Vor der Begegnung Gottes steht das Opfern. Aaron bringt das Sündopfer dar: Die Basis, damit der Weg zu Gott frei ist. Dann das Brandopfer: Ich will in Gottes Nähe sein. Und das Friedensopfer: Wir feiern zusammen die Gemeinschaft mit Gott.

Wir können heute bereits Gottes Nähe feiern und uns freuen, doch früher oder später kommt der Moment, wo wir Gott in seiner Herrlichkeit sehen werden. Jetzt sehen wir immer wieder nur so kleine Ausschnitte seiner Herrlichkeit und gehen dankend auf die Knie. Wie wird die Freude erst sein, wenn seine Herrlichkeit alles erfüllen wird. Dann gibt es keine Trailer mehr. Keine Vorschau mehr, um die Spannung und die Vorfreude zu erhöhen. Der richtige Film fängt dann an und geht nicht nach 1,5 h zu Ende. Dieser Film ist nicht von dieser Welt. Keine Gewalt, kein Leid, keine Langeweile, nur Freude, Feiern und Leben in seiner besten Form. Und es hört nie wieder auf.

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