Apostelgeschichte 21

Paulus will nach Jerusalem. Aber alle um ihn herum warnen ihn vor der Gefahr, dass er dort gefangen genommen wird.

10 Wir waren schon einige Tage bei Philippus, als Agabus aus Judäa kam. Er war ein Prophet.
11 Während seines Besuches bei uns fesselte er sich mit dem Gürtel von Paulus die Hände und Füße. Dann erklärte er: »Der Heilige Geist sagt: Genauso wird es dem Besitzer dieses Gürtels ergehen. In Jerusalem wird er von den Juden gefesselt und an Menschen ausgeliefert werden, die Gott nicht kennen.«
12 Da bestürmten wir und die anderen Christen der Gemeinde Paulus, nicht nach Jerusalem zu gehen.
13 Er aber antwortete nur: »Warum weint ihr und macht mir das Herz schwer? Ich bin nicht nur bereit, mich in Jerusalem gefangen nehmen zu lassen, ich bin auch bereit, dort für Jesus, den Herrn, zu sterben.«
14 Weil er sich nicht umstimmen ließ, bedrängten wir ihn schließlich nicht länger und sagten: »Der Wille des Herrn soll geschehen!«

Apostelgeschichte 21, Verse 10-14

Warum ging Paulus trotzdem nach Jerusalem, obwohl alle ihn warnten. Im Römerbrief werden seine Motive klar, warum er unbedingt nach Jerusalem wollte. Er wollte eine Spende überbringen für Bedürftige in Jerusalem von Christen, die keine Juden waren. Ein eindrückliches praktisches Zeugnis für die Einheit der Gemeinde. Juden vereint mit anderen Nationen unter der Herrschaft Christi. Er wollte mehr Menschen aus seinem Volk für Christus gewinnen.

Paulus bewirkte in seinem Leben so viel, weil er sich nicht von seinem Ziel abbringen liess und vor allem weil sein Ziel mit Gottes Ziel übereinstimmte.

Welche Ziele verfolgt Gott mit meinem Leben? Und wie stark setze ich mich dafür ein?

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