Apostelgeschichte 26

24 An dieser Stelle unterbrach ihn Festus erregt: »Du bist wahnsinnig, Paulus! Vor lauter Studieren hast du den Verstand verloren!«
25 Doch Paulus erwiderte: »Ich bin nicht wahnsinnig, verehrter Festus. Meine Worte sind wahr und vernünftig.
26 Der König, zu dem ich in aller Offenheit spreche, kann das bestätigen. Ich bin überzeugt, dass er davon erfahren hat, denn schließlich ist das nicht in irgendeinem verborgenen Winkel der Welt geschehen.
27 Glaubst du den Propheten, König Agrippa? Du glaubst ihnen! Ich weiß es.«
28 Jetzt sagte Agrippa: »Es fehlt nicht viel, und du überredest mich noch, ein Christ zu werden!«
29 »Ich bete zu Gott«, entgegnete Paulus, »dass nicht nur du, sondern alle hier über kurz oder lang Christen würden wie ich – allerdings ohne Fesseln!«
30 Da erhoben sich der König, der Statthalter, Berenike und alle anderen.
31 Nach der anschließenden Beratung erklärten sie einstimmig: »Dieser Mann hat nichts getan, wofür er die Todesstrafe oder Haft verdient hätte.«
32 »Wir könnten diesen Mann freilassen«, meinte Agrippa zu Festus, »hätte er nicht verlangt, dass sein Fall vor dem Kaiser verhandelt wird.«

Apostelgeschichte 26, Verse 24-32

Paulus verteidigt sich vor Festus und König Agrippa und es kristallisiert sich heraus, warum die Juden Paulus wirklich tot sehen wollen. Es ist der Glaube an Jesus Christus. Rein menschlich betrachtet ergibt es absolut keinen Sinn, solche Menschen einzusperren oder zu töten. Auch aus Sicht der Toleranz ist das völliger Quatsch. Aber etwas triggert die Menschen doch dazu, sich gegen Christen behaupten zu müssen.

Niemand kämpft gegen etwas, das ihm keinen Schaden tut und vor dem er keine Angst hat. Und wenn doch, dann muss die Gesellschaft vor solchen Menschen geschützt werden.

Auch wenn wir denken, dass die Menschen heutzutage aufgeklärt und tolerant sind, wenn Jesus Christus zur Sprache kommt, dann bleibt oft nur wenig Toleranz übrig. Interessant ist, dass in den Verfolgungszeiten sich das Christentum am rasantesten ausbreitet. Je heftiger die Mächtigen der Welt Christen verfolgt haben, desto schneller werden Menschen zu Christen.

Russland hat es erlebt. China erlebt es. Und irgendwann wird jedes menschliche Herrschaftssystem scheitern und vergehen. Christen wird es dann immer noch geben.

Als Christ lebe ich zuerst in Gottes Reich und danach erst in dem System der Welt. Das ist die wahre Power des Christentums. Gottes Prinzipien haben Prio Nr. 1. Danach kommt alles andere.

Die Herrscher und Machthaber dieser Welt haben Angst, dass ihr System versagt. Wenn Du aber nicht mehr auf ein System vertraust, sondern auf Gott, dann hast Du dieses Problem ein für alle mal gelöst.

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