Apostelgeschichte 8

1 Saulus war mit der Steinigung von Stephanus völlig einverstanden. Noch am selben Tag setzte eine schwere Verfolgung der Gemeinde in Jerusalem ein. Alle außer den Aposteln flohen und zerstreuten sich in die Landbezirke von Judäa und Samarien.
2 Stephanus wurde von einigen frommen Männern begraben, die für ihn eine große Totenklage hielten.
3 Saulus aber setzte alles daran, die Gemeinde auszurotten. Er ließ die Häuser durchsuchen, Männer und Frauen fortschleppen und ins Gefängnis werfen.
4 Die aus Jerusalem geflohenen Gläubigen verkündeten überall die rettende Botschaft von Jesus.
5 Einer von ihnen war Philippus. Er kam in eine Stadt in Samarien und verkündete den Menschen dort, dass Jesus der von Gott gesandte Retter ist.

Apostelgeschichte 8, Verse 1-5

Wir kennen Paulus, der viele Briefe des neuen Testaments schrieb. Paulus war es auch, der extrem viel gereist ist und die Botschaft weitergebracht hat. Allgemein bekannt als Missionsreisen.

Was mir heute auffiel, Gott gebrauchte ihn schon, bevor er zu Paulus wurde.

Aber das kann man doch nicht gut heißen, dass er die Christen so stark verfolgte. Er setzte alles daran, die Gemeinde auszurotten und das bedeutete er war ein extrem motivierter Gegner der Christen. Das war alles andere als gut.

Gott lässt jedem Menschen den Raum für Entscheidungen. Du kannst Dich für Gott, und Du kannst Dich auch gegen Gott entscheiden. Wenn Du dich gegen ihn entscheidest und das Gegenteil bewirken willst, was Gott schon längst beschlossen hat, dann kannst Du zwar dagegen arbeiten. Aber die Wirkung und das Ergebnis stehen schon fest.

Die Menschen flohen aus Jerusalem und zerstreuten sich. Und dort wo sie dann waren, verbreiteten sie die Botschaft von Jesus. Diese Verfolgung war ein extremer Booster dafür, dass sich das Christentum so rasant ausbreitete.

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