Apostelgeschichte 25

Felix wird von Festus abgelöst. König Agrippa kommt zu Besuch und vor all diesen hohen Leuten bekommt Paulus Redezeit geschenkt.

9 Festus wollte den Juden einen Gefallen tun und fragte Paulus: »Bist du damit einverstanden, dass wir deinen Prozess unter meinem Vorsitz in Jerusalem weiterführen?«
10 Paulus erwiderte: »Ich stehe hier vor einem kaiserlichen Gericht. Vor dem Kaiser muss mein Fall entschieden werden. Wie du weißt, habe ich das jüdische Recht nicht verletzt.
11 Sollte ich ein Unrecht begangen haben, das mit dem Tod bestraft werden muss, dann bin ich bereit zu sterben. Wenn die Beschuldigungen der Juden aber unbegründet sind, darf mich auch niemand an sie ausliefern. Ich fordere, dass meine Angelegenheit vor dem Kaiser in Rom verhandelt wird!«
12 Nachdem Festus sich mit seinen Beratern besprochen hatte, entschied er: »Du hast dich auf den Kaiser berufen; man wird dich also vor den Kaiser bringen.«

Apostelgeschichte 25, Verse 9-12

Aus menschlicher Sicht: So cool ist Gefangenschaft nicht. Aber letzten Endes war das für Paulus der Weg, vor dem höchsten Mann der damaligen Welt zu sprechen. Gott verbreitet seine Botschaft. Und niemand hält ihn auf. Die Juden kämpften genau dagegen an und wollten diesen Paulus aus dem Weg schaffen, aber im Endeffekt sorgen sie mit ihrem Eifer dafür, dass die Botschaft viel weiter verbreitet wird. Ich glaube Gott hat Humor. Er schaut sich an, was die Menschen machen und sieht, wie sie scheinbar gegen ihn arbeiten. Aber im Grunde genommen arbeiten sie am nächsten Schritt in der Agenda Gottes. Ich stell mir vor, wie er lächelnd den Kopf schüttelt: „Wenn die Leute einfach mal glauben würden, dass ich wirklich die Welt aus dem Nichts erschaffen hab! Das würde so vieles Einfacher machen!“

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