Apostelgeschichte 5

Ein Mann namens Hananias verkaufte zusammen mit seiner Frau Saphira ein Grundstück.
Hananias beschloss, heimlich einen Teil des Geldes für sich zu behalten, wovon auch seine Frau wusste. Den Rest brachte er zu den Aposteln.
Aber Petrus durchschaute ihn. »Hananias«, fragte er, »warum hast du es zugelassen, dass der Satan von dir Besitz ergreift? Warum hast du den Heiligen Geist belogen und einen Teil des Geldes unterschlagen?
Niemand hat dich gezwungen, das Land zu verkaufen. Es war dein Eigentum. Und auch nach dem Verkauf hättest du das Geld behalten können. Wie konntest du dich nur auf so etwas einlassen! Du hast nicht Menschen belogen, sondern Gott selbst.«

Apostelgeschichte 5, Verse 1-4

Die Meisten wissen, wie es weitergeht. Die Frau kommt rein und behauptet das Gleiche wie ihr Mann und sie fällt auch tot um. Viele verkauften ihre Felder, ihr Besitz und spendeten es der Gemeinde. Und vermutlich erhofften sich Hananias und Saphira Anerkennung dadurch. Sie wollten ihr Grundstück eigentlich nicht verkaufen, zumindest wollten sie nicht die ganze Kohle spenden, aber es sollte doch so aussehen.

Es ging nicht darum Gott den Besitz zu geben, sondern um das eigene Ansehen und die Anerkennung von den Menschen. Anerkennung und gutes Ansehen ist nicht schlecht. Die Frage ist, wo suchst Du es bzw. Bei wem suchst Du es?

Bei Menschen: Dann verlierst Du sie bei Gott und letztendlich auch bei Menschen.

Bei Gott: Dann hast Du sie bei Gott. Und er lenkt die Dinge oft so, dass auch die Menschen Respekt haben.

Als die Mitglieder des Hohen Rates die Apostel hinrichten lassen wollen, steht Gamaliel auf und erzählt von Aufständischen, die viele Leute hinter sich scharten und trotzdem alle gescheitert sind. Und dann kommt sein sehr weiser Rat:

Deshalb rate ich euch in dieser Sache: Lasst diese Männer in Ruhe! Geht nicht gegen sie vor! Wenn es ihre eigenen Ideen und Taten sind, für die sie sich einsetzen, werden sie damit scheitern.
Steht aber Gott dahinter, könnt ihr ohnehin nichts dagegen unternehmen. Oder wollt ihr am Ende als Leute dastehen, die gegen Gott kämpfen?

Apostelgeschichte 5, Verse 38-39

Lebst Du nach Deiner eigenen Philosophie oder steht Gott hinter Dir? Soll Deine Ehre immer größer werden? Oder Gottes Ehre? Ich muss mir selbst nichts vormachen. Ich will gut dastehen. Vor den Menschen und vor Gott. Die Frage ist: Wer ist mir wichtiger?

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