Lukas 1

67 Zacharias, der Vater von Johannes, wurde mit dem Heiligen Geist erfüllt und verkündete, was Gott ihm eingegeben hatte:
68 »Gelobt sei der Herr, der Gott Israels!
Er ist zu unserem Volk gekommen und hat es befreit.
69 Er hat uns einen starken Retter geschickt,
einen Nachkommen seines Dieners David.
70 So hatte er es durch seine heiligen Propheten
schon vor langer Zeit verkündet:
71 Er wird uns vor unseren Feinden retten
und aus der Hand aller Menschen, die uns hassen.
72 Damit erweist er sich unseren Vorfahren gegenüber barmherzig
und zeigt, dass er seinen heiligen Bund nicht vergessen hat,
73 den Eid, den er unserem Vater Abraham geschworen hat.
74 Darin sagt er ihm zu, dass er uns, seine Nachkommen,
aus der Hand unserer Feinde befreit.
75 Dann können wir ohne Furcht in seiner Gegenwart leben
und ihm unser Leben lang dienen
als Menschen, die ihm gehören und seinen Willen tun.

Für die Israeliten war diese Zeit, bevor Jesus geboren wurde, eine dunkle Zeit. Sie warteten darauf, dass Gott sein Versprechen wahr machte. Sie warteten auf den Messias. Und sie erhofften sich ein Königreich wie zur Zeit Davids. Aus der Hand ihrer Feinde würde der Messias sie befreien. Und das konnten doch nur die Römer sein. Aber der Text geht noch weiter:

76 Und dich, mein Sohn, wird man einen Propheten des Höchsten nennen.
Du wirst vor dem Herrn hergehen und ihm den Weg bahnen.
77 Seinem Volk wirst du zeigen,
dass es durch die Vergebung seiner Sünden gerettet wird.
78 Gott vergibt uns, weil seine Barmherzigkeit so groß ist.
Aus der Höhe kommt das helle Morgenlicht zu uns, der verheißene Retter.
79 Dieses Licht wird allen Menschen leuchten,
die in Finsternis und Todesfurcht leben;
es wird uns auf den Weg des Friedens führen.«

Die Rettung besteht nicht aus der Befreiung von den Römern, sondern Vers 77: Durch die Vergebung der Sünden.

Wenn wir heute drüber nachdenken, dann müssen wir sagen: Gut, dass Jesus nicht der nächste König geworden ist, der Israel von den Römern befreite und ein neues israelisches Reich aufstellte.

Jesus Christus ist der König. Aber dafür muss er kein neues gewalttätiges Reich gründen und alle anderen Reiche dieser Erde versklaven bzw. in sein Reich integrieren. Egal, wie armselig es aus Sicht von Mächtigen dieser Welt aussah, Jesus war, ist und bleibt DER König.

Und die Rettung, die er bringt, bringt er für ALLE.
Dieses Licht wird allen Menschen leuchten,
die in Finsternis und Todesfurcht leben;
es wird uns auf den Weg des Friedens führen.

Jesus wird sein Reich trotzdem aufstellen, sodass absolut klar ist, dass Jesus Christus König ist. Der große Unterschied zu allen Herrschern und Reichen davor: Jesus bleibt für immer König und das Reich wird niemals mehr untergehen. Es wird absolut keinen anderen Herrscher mehr geben, der sich gegen Jesus Christus stellen wird. Weil jeder dann weiß, dass das Leben ohne ihn gar nicht möglich ist. Gott liebt Dich, ist Dein König und wenn das alle Menschen wissen und annehmen, dann haben wir den Himmel auf Erden. Und auf diese Zeit steuern wir zu.

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