Lukas 3

10 Da wollten die Leute wissen: »Was sollen wir denn tun?«
11 Johannes antwortete: »Wer zwei Hemden hat, soll dem eins geben, der keins besitzt. Und wer etwas zu essen hat, soll seine Mahlzeit mit den Hungrigen teilen.«
12 Es kamen auch Zolleinnehmer, die sich taufen lassen wollten. Sie fragten: »Lehrer, und wir? Wie sollen wir uns verhalten?«
13 Johannes wies sie an: »Verlangt nur so viel Zollgebühren, wie ihr fordern dürft!«
14 »Und was sollen wir tun?«, erkundigten sich einige Soldaten. »Plündert nicht und erpresst niemand! Seid zufrieden mit eurem Sold«, antwortete ihnen Johannes.

Johannes predigt und tauft. Und viele Leute kamen und wollten sich von ihm taufen lassen. Wenn sich jemand heutzutage in den Gemeinden taufen lassen will, werden meist vorher Gespräche geführt und so lernt die Person, was es mit der Taufe auf sich hat und welche Bedeutung es für sie selber hat.

Mit dem äußeren Ritual zeigt und bestätigt der Täufling, dass er sich voll und ganz auf die Seite Gottes gestellt hat.

Johannes wollte keine Show machen, sondern nur die Menschen taufen, bei denen bereits ein Umdenken stattgefunden hat. Vom Leben eines Egozentrikers zum Leben eines Gottfokussierten.

Das ist der Job, den wir jeden Tag zu erledigen haben. Fokus auf Gott statt auf uns. Dann regeln sich die Dinge und dann kommt Ordnung rein. Gott bringt uns Mitgefühl bei und wir sind bereit zu spenden. (Vers 11) Gott bringt uns Gerechtigkeit bei, sodass wir niemanden ausnehmen. (Verse 12-14) Jedesmal wenn Gott etwas von uns will, dann damit wir leben.

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