Lukas 2

25 Damals wohnte in Jerusalem ein Mann namens Simeon. Er lebte nach Gottes Willen, hatte Ehrfurcht vor ihm und wartete voller Sehnsucht auf den Retter Israels. Der Heilige Geist ruhte auf Simeon,
26 und durch ihn wusste er, dass er nicht sterben würde, bevor er den Christus, den vom Herrn gesandten Retter, gesehen hätte.
27 Vom Heiligen Geist geführt, war er an diesem Tag in den Tempel gegangen. Als Maria und Josef ihr Kind hereinbrachten, um es – wie im Gesetz vorgeschrieben – Gott zu weihen,
28 nahm Simeon Jesus in seine Arme und lobte Gott:
29 »Herr, du hast dein Wort gehalten,
jetzt kann ich, dein Diener, in Frieden sterben.
30 Ich habe es mit eigenen Augen gesehen:
Du hast uns Rettung gebracht,
31 die ganze Welt wird es erfahren.
32 Dein Licht erleuchtet alle Völker,
und deinem Volk Israel bringt es Größe und Herrlichkeit.«

Der Name Jesus leitet sich von der hebräischen Wurzel jašaʿ, „retten“ ab. Was ich sehr interessant finde, auch im Alltag finden sich manche Redewendungen, die mit Jesus zu tun haben. Hier mal ein Auszug aus Wikipedia:

  • Herrje!: Der Ausruf steht für „Herr Jesus“, ursprünglich als Anrufung im Sinn eines Stoßgebets.
  • o jemine bzw. oje: eine Kurzform des lateinischen o Iesu Domine, „o Herr Jesus“.
  • Jessas, Jesses: Stoßgebet, Ausruf des Entsetzens; im Englischen Jee(z) oder Gee: eine Verballhornung
  • ¡Jesús! im Spanischen: steht für „Gesundheit!“ nach dem Niesen

Heute werden diese Redewendungen meist gebraucht ohne an den eigentlichen Sinn zu denken. So wie Weihnachten auch oft gefeiert wird ohne an Jesus Christus zu denken. Aber wenn man drüber nachdenkt, sind das die kürzesten und effektivsten Gebete überhaupt.

Apostelgeschichte 2,21: Wer dann den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.

Von wem erwarten wir unsere Rettung? Von wem erwarten wir Gesundheit? Von wem erwarten wir Leben? Simeon sieht das Kind und sagt: Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Du hast uns Rettung gebracht.

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