5. Mose 12

Bald werdet ihr in dem Land wohnen, das der Herr, der Gott eurer Vorfahren, euch gibt. Ich teile euch nun die Ordnungen und Gebote mit, die ihr dort euer Leben lang befolgen sollt.

5. Mose 12, Vers 1

Andere Übersetzungen sagen: „das der Herr, der Gott deiner Väter, dir gegeben hat“.
Für Mose hält es sich gleich: Wenn Gott etwas versprochen hat, dann ist es so gut wie geschehen. Wir können es als erledigt betrachten. Wann und wie erfahren wie noch. Aber daran führt kein Weg vorbei.

2 Zerstört unbedingt alle Stätten, an denen die Völker, die ihr vertreibt, ihre Götter verehrt haben: auf den Berggipfeln und Hügeln und unter allen dicht belaubten Bäumen.
3 Reißt die Altäre nieder, zerschlagt die heiligen Säulen! Verbrennt die Pfähle der Göttin Aschera und zerschmettert alle Götzenstatuen! Löscht jede Spur davon aus!
4 Ihr dürft den Herrn, euren Gott, nicht auf die gleiche Weise verehren wie diese Völker ihre Götter. 5 Stattdessen wird der Herr mitten in Israel einen Ort auswählen, an dem er selbst wohnen will. Nur dorthin sollt ihr gehen,
6 um eure Brand- und Schlachtopfer darzubringen. Auch den zehnten Teil eurer Ernte, eure Abgaben für die Opfer und die erstgeborenen männlichen Tiere könnt ihr dort abliefern sowie alles, was ihr dem Herrn versprochen habt oder ihm freiwillig darbringen wollt.

5. Mose 12, Verse 2-6

Jede Spur von Götzen und Götzendienst muss ausgelöscht werden. Nichts soll mehr daran erinnern. Gott legt die Regeln für die Anbetung fest. Auf keinen Fall sollten die Israeliten an den Stellen Gott anbeten, wo die Völker vor ihnen ihren Götzen gedient haben. Übertragen auf uns heute: WSV. Winter-Schluss-Verkauf. Alles muss raus. Nichts, das irgendwie mit Gott konkurriert, bekommt noch Platz. Das können verschiedene Dinge sein. Grundsätzlich natürlich jede Sünde. Dann aber auch Dinge, die an sich nicht schlecht sind, denen wir aber eine höhere Priorität einräumen als Gott.

Statt die Opferstätten zu nehmen, wo die Völker vorher auch geopfert haben, bestimmt Gott einen neuen Ort. Aber sie durften nicht nur dort schlachten, sondern auch zuhause.

20-21 Viele von euch werden dann weit entfernt von dem Ort leben, an dem der Herr wohnen will. Deshalb ordne ich an, dass ihr an euren Wohnorten schlachten dürft. Wenn ihr Fleisch essen wollt, könnt ihr eure Rinder, Schafe und Ziegen schlachten. Dies dürft ihr an jedem beliebigen Ort tun.
22 Ihr könnt die Tiere essen, so wie Hirsche und Gazellen, die nicht geopfert werden dürfen. Es ist auch gleichgültig, ob ihr gerade rein oder unrein seid; jeder darf an der Mahlzeit teilnehmen.
23 Nur das Blut der Tiere sollt ihr auf keinen Fall mitessen! Denn im Blut ist das Leben. Ihr sollt es nicht zusammen mit dem Fleisch verzehren,
24 sondern wie Wasser auf die Erde schütten!
25 So verhaltet ihr euch in den Augen des Herrn richtig und werdet es gut haben, ihr und eure Nachkommen.

5. Mose 12, Verse 20-25

Im Blut ist das Leben. Andere Übersetzungen sprechen von: Im Blut ist die Seele. Ich denke, es lässt sich viel besser erklären, wenn wir verstehen, dass Gott immer seinen Sohn Jesus Christus sieht. Sein Blut bringt Leben. Durch sein Blut geschieht Sühnung. Erst mit dem Vergießen Jesu Blut am Kreuz, ist Leben möglich. Blut ist kein Nahrungsmittel, sondern das Symbol für Leben. Anstatt uns mit dem Götzendienst zu beschäftigen und Gedanken darauf zu verschwenden, dürfen wir bei allem was wir tun, an Jesus denken. Wenn wir aufmerksam sind, dann erkennen wir in so vielen Dingen Gott dahinter. Seine Macht, seine Größe und seine Gnade werden für uns immer gewaltiger und lassen uns Ihn feiern.

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