5. Mose 17

14 Bald werdet ihr das Land in Besitz nehmen, das der Herr, euer Gott, euch geben will. Vielleicht werdet ihr dort eines Tages sagen: »Wir wollen einen König haben, so wie alle anderen Völker ringsum!«
15 Dann ernennt aber nur den zum König, den der Herr, euer Gott, erwählt! Er soll aus eurem Volk stammen. Ihr dürft keinen Ausländer einsetzen, sondern nur einen Israeliten!
16 Wenn er König geworden ist, soll er kein großes Reiterheer aufbauen. Er darf auch niemanden von euch nach Ägypten schicken, um von dort noch mehr Pferde zu bekommen. Denn der Herr hat euch verboten, nach Ägypten zurückzukehren.
17 Euer König soll auch nicht viele Frauen haben, denn sie könnten ihn dazu verleiten, dem Herrn untreu zu werden. Er darf auch kein Gold und Silber anhäufen.
18 Wenn er den Thron seines Reiches besteigt, soll er sich eine Abschrift von diesem Gesetz geben lassen, das bei den Priestern aus dem Stamm Levi aufbewahrt wird.
19 Er muss sie immer bei sich haben und täglich darin lesen, solange er lebt. So soll er lernen, Ehrfurcht vor dem Herrn, seinem Gott, zu haben und alle Ordnungen dieses Gesetzes genau zu befolgen.
20 Das wird ihn davor bewahren, sich für wichtiger zu halten als die anderen Menschen aus seinem Volk. Wenn er in keiner Hinsicht von diesen Geboten abweicht, werden er und seine Nachkommen lange Zeit in Israel Könige sein.

5. Mose 17, Verse 14-20

Hier gibt es Anweisungen für den König. Gott ist König, aber hier sieht Er voraus, dass sein Volk ebenfalls einen menschlichen König haben wollen wird, wie die anderen Völker um sie herum. Verse 18-20 sind ziemlich spannend. Sobald der König den Thron besteigt, soll er sich eine Abschrift von dem Gesetz geben lassen und jeden Tag darin lesen. Die Folge ist Ehrfurcht vor dem Herrn und der König wird sich nicht wichtiger halten als die anderen Menschen aus seinem Volk.

Auch wenn wir nicht mehr unter dem Gesetz leben, ist Gottes Wort das Wichtigste, das wir lesen können. Das hilft uns Gott immer besser kennenzulernen. Respekt und Dankbarkeit ihm gegenüber ist die Folge. Und ich halte mich dann nicht für wichtiger als alle anderen Menschen.

Wenn wir mit irgendetwas zu kämpfen haben, dann nicht mit: „Wie kann ich ein besserer Mensch werden?“ Sondern damit Gott ernst zu nehmen und Ihm interessiert zuzuhören.

Das Ziel ist nicht ein besserer Mensch zu werden, sondern das Ergebnis. Das Ergebnis davon, Gott zu kennen und Ihn dafür zu lieben, dass Er so ist, wie Er ist.

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