5. Mose 19

14 Wenn ihr das Land besitzt, das der Herr, euer Gott, euch geben will, dann stehlt euren Nachbarn keinen Grund und Boden. Lasst die Grundstücksgrenzen so, wie eure Vorfahren sie gezogen haben!
15 Ihr dürft niemanden verurteilen, wenn nur ein einziger Zeuge gegen ihn aussagt. Um welches Unrecht oder Verbrechen es auch geht, immer sind mindestens zwei oder drei Zeugen nötig, um eine Sache zu entscheiden.
16 Wenn der Angeklagte seine Schuld bestreitet und einen Zeugen der Lüge bezichtigt,
17 dann sollen beide ins Heiligtum vor den Herrn kommen und dort ihren Fall den Priestern und Richtern vorlegen.
18 Die Richter sollen die Angelegenheit genau untersuchen. Stellt sich heraus, dass der Zeuge tatsächlich gelogen und den anderen zu Unrecht beschuldigt hat,
19 dann sollt ihr genau die Strafe über ihn verhängen, die er dem anderen zugedacht hat. Duldet keine solche Hinterhältigkeit, sondern beseitigt das Böse aus eurem Volk!
20 Ganz Israel soll von der Bestrafung erfahren, damit alle gewarnt sind und so eine Verleumdung nicht wieder bei euch vorkommt.
21 In einem solchen Fall dürft ihr kein Erbarmen zeigen! Zur Festlegung der Strafe gilt der Grundsatz: Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß.

5. Mose 19, Verse 14-21

38 »Ihr wisst, dass den Vorfahren auch gesagt wurde: ›Auge um Auge, Zahn um Zahn!‹
39 Doch ich sage euch: Leistet keine Gegenwehr, wenn man euch Böses antut! Wenn jemand dir eine Ohrfeige gibt, dann halte die andere Wange auch noch hin!

Matthäus 5, Verse 38 und 39

Hebt Jesus das Gesetz hier auf oder worum geht es hier? Es handelt sich um persönliche Angelegenheiten. Als Christen sind wir Repräsentanten Jesu Christi.
Seine Liebe soll in uns sichtbar werden und jeden der mit uns in Berührung kommt, „umhauen“.

Die Vollstrecker des öffentlichen Rechts sind immer noch berechtigt Strafen zu verhängen, wenn Unrecht geschieht. Krass wird es, wenn die Regierung das Unrecht selber ausübt. Weil sie ist eingesetzt von Gott, um das Recht durchzusetzen.

Nicht klar zu sehen, wofür etwas da ist, führt unweigerlich zu Missbrauch. Jesus wusste zu 100%, was der Plan war und hat ihn absolut und perfekt umgesetzt. Deswegen müssen wir nicht mehr auf unser Recht pochen, weil wir wissen, dass uns bereits alles gehört. Das Ziel ist nicht, das angenehmste Leben auf der Erde zu haben, sondern so viel es geht Gott zu ehren.

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